DE1546292A1 - Verfahren zum Aufbringen von Gummierleim auf saugfaehige Werkstoffe - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von Gummierleim auf saugfaehige WerkstoffeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C9/00—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important
- B05C9/06—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying two different liquids or other fluent materials, or the same liquid or other fluent material twice, to the same side of the work
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Description
ZELLSTOFFFABRIK WALDHOF Mannheim, 15· November 1967
Dr.vdB./K.- (O.N.664)
Verfahren zum Aufbringen von Gummierleim auf saugfähige Werkstoffe.
Die Herstellung von Klebestreifen und gummierten Papieren durch Aufbringen von flüssigem, erwärmtem Gummierleim auf
Papier, Vliese oder sonstige saugfähige Werkstoffe, die auch mit Fäden verstärkt sein können, mittels eines Auftragswerkes
und anschließende Trocknung in einem Kanal ist seit längerer Zeit bekannt.
In der Regel verwendet man zum Gummierleimauftrag ein Mehrwalzenauf
tragswerk mit Dosierungsvorrichtungen des Klebstoffs sowie Verreiberwalzen. Man kann für den Gummierleim aber auch
.ein Linwalzenauftragswerk nehmen und die Dosierung und Egalisierung
des Klebstoffes mit einer Luftbürste vornehmen, Diese Verfahren haben aber den Nachteil, daß man verhältnismäßig viel
Klebstoff auftragen muß, da ein Teil davon in den saugfähigen
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■ Träger eindringt.· Da nach dem Trocknen nur eine engbegrenzte
Restfeuchte verbleiben darf, muß eine hohe Trocknungsenergie im Trocknungskanal zugeführt werden, um die Maschinengeschwindigkeit
rationell auszunutzen.
Um Klebstoff zu sparen, hat man sich schon dadurch beholfen,
daß man den saugfähigen Werkstoff mit einem porenschließenden Vorstrich durch ein anderes material versehen hat. Des weiteren
hat man. versucht, den saugfähigen Werkstoff doppelt zu gummitren,
/dem man zwei Gummierungen in zwei Arbeitsgängen aufgebracht hat. .
Außerdem ist es bekannt, andere Streichstoffe, z.B. Kunststoffdispersionen,
in mehreren Strichen mit Zwischentrocknung in einem Arbeitsgang auf entsprechende Trägermateria]jen aufzutragen.
Diese Verfahren haben für die Herstellung von Klebestreifen den
Nachteil, daß sie unwirtschaftlich sind. · ;·
Die Erfindung bezweckt, ein Verfphren anzuwenden, das obengenannte
Nachteile ausschaltet.
Die Lösung dieser Aufgabe wird in einem Verfahren zum»Aufbringen
von Gummierleim auf saugfähige Werkstoffe, wie Papierbahnen, Vliese oder dergleichen gesehen, welches das kennzeichnende
Merkmal aufweist, daß in einem Arbeitsgang mittels eines kurz hintereinander geschalteten Doppelauftragswerkes .
der Gummierleim-mit Vorstrich mit einer sehr geringen Menge ';
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8AD ORiQiMAL
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Klebstoff und Nachstrich mit einer etwas größeren Menge Klebstoff auf das Trägermaterial aufgebracht wird, wobei
zwischen beiden Aufträgen ein kalter Luftstrom auf den Vorstrich zur Schließung dessen Oberfläche aufgeblasen wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mit dem ersten Auftragswerk
nur ein sehr geringer Leimauftrag angebracht. Mit dem in kurzer Lntfernung dahinterliegenden zweiten Auftragswerk wird auf der gleichen Auftragsseite ein zweiter Leimstrich
aufgebracht. Damit nun nicht der zweite Leimstrich, der ja noch auf den flüssigen ersten Leimstrich aufgebracht wird,
mit in den saugfähigen Träger eindringt, ist es notwendig, die Oberfläche des ersten Leimstriches zu s chließen. Es geschieht
dadurch, daß zwischen beiden Leimauftragswerken eine Blasdüse mit Kaltluft geschaltet wird. Die nach dem ersten
Leimstrich auftreffende Kaltluft läßt nun die Oberfläche gelieren
und verschließen, da warmer Gummierleim bei Berührung mit Kaltluft an der Oberfläche erstarrt. Jetzt wird auf die
erstarrte Leimoberfläche des Grundstriches eine dünne zweite Gummierleimschicht mittels des zweiten Auftragswerkes aufgetragen.
Das erfindungsgemäß beschichtete Trägermaterial wird dann anschließend in einem Trockenkanal und nach Austritt
aufgerollt.
Mit diesem Verfahren erreicht man, daß man beim Gummieren mit
einer geringeren Klebstoffmenge auskommt, als dies bisher
üblich war . Außerdem verläuft das erfindungsgemäße Verfahren schneller und somit rationeller, da wegen des geringeren flüssigen Klebstoffauftrages weniger Wasser bei der Trocknung
verdunstet werden muß.
0098U/0073
■ ,· ■ Patentansprüche
Claims (3)
1. Verfahren sum Aufbringen von Grutnmierleim auf saugfähige
Werkstoffe, wie T^dI erb ahnen, Vliese od.dgl., dadurch gekennzeichnet»
daß in einem Arbeitsgang mittels eines kurz hintereinander geschalteten Doppelauftragswerkes der Gummierleim
mit Vorstrich mit einer sehr geringen Menge Klebstoff und Nachstrieii mit einer etwas größeren Menge Klebstoff auf
das T räoe material aufgebracht wird, wobei zwischen beiden
Auftragen ein kalter luftatrom auf den Vorstrich r-ur Schließung
dessen Oberfläche aufgeblasen wird.
2. Verfahren naeii Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gum-aierlelm verwendet wird, der bei Zufuhr von Kaltluft
an der Oberfläche erstarrt.,
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der *ärmebereich der Kaltluft bis an den Erstarrungspunkt der ieimflotte heranreicht.
003814/00
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0013152 | 1967-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1546292A1 true DE1546292A1 (de) | 1970-04-02 |
Family
ID=7623072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671546292 Pending DE1546292A1 (de) | 1967-11-16 | 1967-11-16 | Verfahren zum Aufbringen von Gummierleim auf saugfaehige Werkstoffe |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE723508A (de) |
| DE (1) | DE1546292A1 (de) |
| NL (1) | NL6816021A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2737158A1 (de) * | 1977-08-18 | 1979-02-22 | Phoenix Ag | Vorrichtung zum verkleben von gummiprofilen |
-
1967
- 1967-11-16 DE DE19671546292 patent/DE1546292A1/de active Pending
-
1968
- 1968-11-07 BE BE723508D patent/BE723508A/xx unknown
- 1968-11-11 NL NL6816021A patent/NL6816021A/xx unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2737158A1 (de) * | 1977-08-18 | 1979-02-22 | Phoenix Ag | Vorrichtung zum verkleben von gummiprofilen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6816021A (de) | 1969-05-20 |
| BE723508A (de) | 1969-04-16 |
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