DE154265C - - Google Patents

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DE154265C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/08Ball castors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es gibt Möbelrollen, bei denen eine einzelne Stahlkugel zur Unterstützung jedes Fußes des Möbels vorgesehen ist. Als Mittel zur Übertragung des von dem Fuß ausgeübten senkrechten Druckes auf die Kugel dient eine Pfanne, deren mit der Kugel in Berührung" kommende Fläche entweder ganz eben gestaltet oder nach einem Radius ausgedreht ist, der größer als der Kugelradius
ίο ist. Bei beiden Bauarten legt sich die Kugel immer nur in einem Punkt an die Pfanne. So erwünscht diese Punktanlage für den wirklichen Eintritt der beabsichtigten Rollbewegung beim einfachen Verschieben des Möbels ist, so unzweckmäßig ist sie, wenn das Möbelstück, beispielsweise ein Sofa oder ein schwerer Tisch, nach einer etwaigen Fortbewegung an der Stelle seiner gewöhnlichen Benutzung niedergesetzt wird. Da sowohl die Pfanne wie die Kugel wegen der Punktberührung, und auch um das Rollen der Kugel dauernd zu ermöglichen, ziemlich hart sein müssen, so kann dieses beim Fortbewegen des Möbels nie zu vermeidende, stets mehr oder weniger heftige Niedersetzen des Möbels die Kugeln leicht unzulässig hoch beanspruchen, wodurch an der betreffenden Anlagestelle Brüche entstehen können.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese Möbelrollen so abzuändern, daß die Kugeln während der gewöhnlichen seitlichen Verschiebung des Möbels die gewünschte Punktberührung in ihrer Pfanne finden, dagegen selbsttätig auf großer Fläche aufliegen, wenn sie besonders heftigen Beanspruchungen durch Stoß ausgesetzt werden. Die Kugel findet bei der vorliegenden Möbelrolle ganz selbsttätig bei schwacher und starker Beanspruchung diejenige Widerlagsfläche in der Pfanne, die sie unter Innehaltung der für sie nur zulässigen Druckbeanspruchung finden muß.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß die in bekannter Weise nach einem größeren Radius wie die Kugel ausgedrehte Pfanne in der Mitte eine verhältnismäßig große Ausbohrung erhält, so daß die Kugel beim einfachen Niedersetzen des Möbels eine große ringförmige Auflage, die auch eine schmale Ringfläche sein kann," findet, dagegen beim Rollen des Möbels sich durch den hierbei auftretenden Seitendruck aus .der Ringfläche heraushebt und dann die größere kalottenförmige Pfannenfläche nur in einem Punkte berührt.
Die Zeichnung veranschaulicht das untere Ende eines mit der Möbelrolle ausgerüsteten Möbelstückes.
Der hölzerne Fuß α ist mit der Pfanne b ausgerüstet, deren Unterfläche in bekannter, 'Weise nach einem größeren Radius als demjenigen der Kugel c ausgedreht ist. Diese Pfanne besitzt eine Ausbohrung d, die zweckmäßig nicht kleiner als etwa V4 bis 1J3 des Kugeldurchmessers gewählt wird und gleichzeitig so ausgebildet sein kann, daß sie dem
Kopfe -der Befestigungsschraube e für die Pfanne b die nötige Auflage bietet. Das Herausfallen der Kugel wird während des Fortbewegens des Möbelstückes durch eine in bekannter Weise mittels Bajonettverschlusses leicht lösbar befestigte Hülse verhütet.
Wird das Möbelstück, das auf jede Kugel beispielsweise einen senkrechten Druck g ausüben möge, durch die wagerechte Kraft h
ίο verschoben, so tritt die Rolle selbsttätig infolge des ihr durch Fußbodenreibung entgegengesetzten Widerstandes aus der ringförmigen Auflage heraus, um bei i eine Punktauflage zu finden, d. h. in die durch Punktierung angedeutete Lage zu gelangen. Das betreffende Möbelstück hebt sich hierbei um das Maß k empor, fällt also, sobald der Seitendruck h aufhört, von selbst wieder so viel herunter, daß die Kugel wieder in ihre ringförmige Auflage zurückkehrt.

Claims (1)

  1. Paten t-Anspuuch :
    Möbelrolle mit einer Kugel und sich auf diese legender größerer Kalotte, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil der letzteren ausgeschnitten ist, zu dem Zwecke, für das Niedersetzen des Möbelstückes nach seiner Fortbewegung und während seiner gewöhnlichen Benutzung eine größere, ringförmige Übertragungskante oder -fläche zu erhalten, dagegen bei der einfachen wagerechten Verschiebung des Möbels wieder die zur Erzielung einer Drehbewegung der Kugel erforderliche Punktberührung zwischen ihr und der Kalotte eintreten zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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