DE154016C - - Google Patents

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DE154016C
DE154016C DENDAT154016D DE154016DA DE154016C DE 154016 C DE154016 C DE 154016C DE NDAT154016 D DENDAT154016 D DE NDAT154016D DE 154016D A DE154016D A DE 154016DA DE 154016 C DE154016 C DE 154016C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 154016 KLASSE 47/.
Es ist bekannt, Ventilspindeln, Kolbenstangen und dergl. dadurch ohne besondere Stopfbüchsen abzudichten, daß man ihre Führung möglichst lang gestaltet und sie nach Bedarf auf ihrer Umfläche mit in der Richtung des Umfanges verlaufenden Rillen versieht, die den Zweck haben, die Spannung des nach außen hin durchtretenden Gases oder Druckwassers stufenweise abzuschwächen.
ίο Um nun das in der Spindelführung sich ansammelnde und durch die Spannung des Dampfes, Gases oder Druckwassers nach außen getriebene Gemisch aus öl, Schlamm und Wasser auf seinem Wege auffangen und ableiten zu können, pflegt man die Führung an einer oder mehreren Stellen durch eine als Kammer ausgebildete Erweiterung zu unterbrechen, von welcher ein über dem Grund der Erweiterung angeordneter Kanal abzweigt. In manchen Fällen läßt man diesen Kanal in eine die Erweiterung umgebende Kammer münden, von deren Mitte ein oder mehrere Abführungsrohre abgeleitet werden. Die Anordnung einer derartigen Erweiterung besitzt jedoch den großen Nachteil, daß ein Teil der Spindelführung verloren geht und ferner der nützliche Teil des Gemisches, nämlich das Öl, abgeführt wird, während die schädlichen Teile —■ Metallschlamm und Wasser — infolge ihres spezifisch größeren Gewichtes in der Kammer verbleiben und in die Spindelführung immer wieder zurücktreten.
Zur Vermeidung dieser Übelstände dient der Gegenstand der Erfindung, der in der Zeichnung durch die Fig. 1 bis 4 in vienverschiedenen Ausführungsformen dargestellt ist.
Die der Spindel a als Führung dienende Büchse b ist unter Vermeidung der bisher üblichen kammerartigen Aussparungen oder Unterbrechungen der Spindelführung an einer oder mehreren Stellen nur mit kleinen Bohrungen c versehen, die in eine die Büchse ringförmig umgebende, nach unten sich fortsetzende Kammer h münden. Dem durch die Löcher c in diese Kammer abfließenden, mit Metallschlamm und Dampfwasser vermischten Öl wird hierdurch Gelegenheit gegeben, sich zu klären und infolge seines spezifisch leichteren Gewichtes sich so hoch anzusammeln, daß es durch die Löcher c in die Spindelführung wieder zurücktreten kann. Die fremden Beimischungen des Öles — Metallschlamm und Wasser — können in bekannter Weise durch einen vom Grunde der Kammer abzweigenden Kanal g abgelassen werden, während das Öl selbst zurückbleibt. Man kann gegebenenfalls diese Kammer gleichzeitig als Behälter für das Schmieröl benutzen. -
Ob die Büchse b gemäß den Fig. 1 und 3 der Zeichnung in den betreffenden Zylinderkörper oder dergl. eingesetzt oder aber gemäß den Fig. 2 und 4 mit ihm aus einem Stück hergestellt ist, ist für das Wesen der vorliegenden Erfindung gleichgültig.
Gegebenenfalls kann man auch mehrere derartige Kammern h übereinander anordnen, wie dies in den Zeichnungen beispielsweise angegeben ist.
(2. Auflaget ausgegeben am 2g. Januar igoöj

Claims (1)

  1. Pate nt-A ν SPRU CH :
    Stopfbüchsenlose Spindelführung mit Ölabführung, dadurch gekennzeichnet, daß die ununterbrochen durchgehende Führung nur an einer oder mehreren Stellen mit kleinen Bohrungen (c) versehen ist, die in einen oder mehrere Sammelräume (h) führen, deren mit einem Abführungskanal (g) versehener Grund tiefer Hegt als die Löcher (c), um von dem sich in h ansammelnden Gemisch aus Öl, Metallschlamm und Wasser die beiden letzteren ohne das öl ablassen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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