DE153235C - - Google Patents

Info

Publication number
DE153235C
DE153235C DENDAT153235D DE153235DA DE153235C DE 153235 C DE153235 C DE 153235C DE NDAT153235 D DENDAT153235 D DE NDAT153235D DE 153235D A DE153235D A DE 153235DA DE 153235 C DE153235 C DE 153235C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
wheel rim
rim
vault
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT153235D
Other languages
English (en)
Publication of DE153235C publication Critical patent/DE153235C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C15/00Construction of rotary bodies to resist centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

*2ί/νι KvtXx feline
KAISERLICHES
PATENTAMT
M 153235 KLASSE 47b,
KARL VIOLA in BERLIN.
Größere Schwungräder werden durch die bei der Drehung erzeugte Fliehkraft stark beansprucht, und zwar durch Biegungs- bezw. Zugspannungen, welche in den Radkränzen auftreten; da nun letztere meist aus Gußeisen bestehen, ist diese Beanspruchung eine für das Material nicht günstige.
Die neue Bauart bezweckt, vorstehend gekennzeichnete Zug- usw. Spannungen im Radkranz aufzuheben und in dem Charakter des Materials entsprechende Druckspannungen dadurch z-u verwandeln, daß der Radkranz zweckmäßig geformt wird als in eine fortlaufende Anzahl von Keilen oder Gewölben, welche die Fliehkraft so auf die Radarme bezw. deren Ansätze im Radkranze, die weiter als Kranzteilstücke bezeichnet sind, übertragen, daß in den Gewölben nur Drücke, wie gewollt, entstehen.
Um bei dieser Bauart das Auftreten von Zugspannungen zu vermeiden, ist es nur nötig, die für jedes Gewölbe geltenden Regeln, die Drucklinie und deren Verlauf im Gewölbematerial betreffend, zu beachten.
Der Radkranz kann aus Gußeisen oder einem anderen Material genügender Druckfestigkeit bestehen, auch kann das Rad durch Profilierung des äußeren Ringes als Seilscheibe usw. ausgeführt werden.
Fig. ι stellt im Längsschnitt durch das Rad und Fig. 2 im Schnitt durch den Radkranz eine Ausführung dar, bei welcher der Radkranz ι zwischen je zwei Radarmen als Gewölbe ausgebildet ist, während die Kranzteilstücke 2 als Widerlager gelten.
Um die entstehenden Hohlräume zu verdecken, ist Ring 3 angeordnet, der mit den Kranzteilstücken 2 durch Niete oder Schrauben fest verbunden ist. Festen Anschluß an die Widerlager erfährt der Radkranz durch den Druck der Blattfedern 4.
Besteht der Radkranz nicht aus Gußeisen, sondern z. B. aus einem Material geringerer Druckfestigkeit, so wird bei größerer Spannweite zweckmäßig das tragende Gewölbe aus Gußeisen und der eigentliche Radkranz als auf diesem Gewölbe ruhende Belastung ausgeführt, wie Fig. 3 im Längsschnitt durch das Rad und Fig. 4 im Schnitt durch den Radkranz zeigen.
5 ist das Gewölbe aus Eisen und 1 der Radkranz; um einen festen Anschluß desselben an Kranzteilstücke 2 zu erzielen, sind hier besondere Keile 6 angeordnet, welche durch Blattfedern 4 angezogen werden.
Die Fig. 5 und 6 zeigen unter Annahme keines eisernen Radkranzes diesen als Gewölbe in der Querrichtung zur Radfläche ausgebildet, während ein besonderer eiserner Radkranzmantel innen als Widerlager des Gewölbes ausgebildet ist und seinerseits an den seitlichen Mantelflächen verstärkte Gewölbebogen aufweist, welche zwischen je zwei Radarmen ausgespannt sind und somit den Druck des Radkranzes auf die Arme übertragen.
Es sind hierbei also zu unterscheiden der Radkranzmantel 7 und der Radkranzkern 1. Der Mantel 7 besteht aus den Teilen a, b, c und d. α sind zwei als Gewölbe ausgeführte
Bogen, die sich auf Kranzteilstücke 2 stützen. b sind die seitlichen Begrenzungsflächen des Radkranzes und tragen an ihren Enden Ansätze c, die als Gewölbewiderlager ausgebildet sind und durch den die äußere Radkranzperipherie bildenden Teil d des Mantels zusammengehalten werden.
Die Keile 6 dienen wiederum zum festen Anschluß des Radkranzkerns 1 an Kranzteilstücke 2. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Bauart, bei der zwecks Erreichung einer größeren Spannweite zwischen den Radarmen ein besonderer eiserner Gewölbebogen 8 angeordnet ist, der sich auf die Kranzteilstücke 2 als Widerlager stützt. Radkranz 1 ist in Form mehrfacher, eventl. zusammenhängender Gewölbe ausgebildet und belastet Bogen 8 dadadurch, daß ein oder mehrere Widerlager 9 der Gewölbebogen des Kranzes 1 an ersteren aufgehängt sind, je nachdem der Kranz 1 zwei oder mehrere Bogen zwischen zwei Radarmen aufweist. Keile 6 dienen wiederum zum festen Anschluß von Kranz 1 an Kranzteilstücke 2.
Soll der unter den Gewölbebogen verbleibende freie Raum für die Wirkung des Schwungrades noch mit ausgenutzt werden, so wird, wie die Fig. 9 und 10 zeigen, jede Höhlung mit je zwei Körpern 10 ausgefüllt, die der Höhlung entsprechend geformt sind; durch einen sie auseinander und dadurch an die Wände der Höhlung anpressenden, durch Schraube anziehbaren Keil 11 wird eine feste Lagerung dieser Einsatzkörper erzielt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Schwungrad, Seilscheibe oder ähnlicher Umlaufkörper, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung größerer Umfangsgeschwindigkeiten oder Verwendung eines Stoffes von geringerer Festigkeit als Eisen im Radkranze letzterer von den bei der Drehung auftretenden Biegungs- oder Zugspannungen dadurch entlastet ist, daß durch passende Formgebung und Ausbildung des Radkranzes als eine Kette von Keilen oder Gewölben oder von solchen Stücken, die sich in betreff der Spannungen wie Keile oder Gewölbe verhalten, die Fliehkraft von diesen so auf die Radarme übertragen wird, daß in den Radkranzteilen erforderlichenfalls nur Druckspannungen entstehen, bei welcher Anordnung entweder der ganze Radkranz in dieser Weise als Gewölbe ausgebildet wird oder besondere eiserne Gewölbebogen angeordnet sind, die den übrigen Radkranz als Belastung tragen.
  2. 2. Ausführungsform des Rades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Radkranz zwischen je zwei Radarmen als Gewölbe parallel zur Radfläche ausgebildet ist, welches Gewölbe die Fliehkraft so auf die Radarme überträgt, daß in den Radkranzteilen nur Druckspannungen entstehen.
  3. 3. Ausführungsform des Rades nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkranz nicht aus Eisen hergestellt und von einem anderen Bauteile gestützt wird, der in geeigneter Weise, z. B. als Gewölbe, die Fliehkraft auf die Radarme überträgt, während der Radkranz mindestens zweiteilig sein muß, um auf der stützenden Fläche sicher aufzuliegen, und die einzelnen Teile des Radkranzes untereinander in geeigneter Weise zusammengeschlossen werden, wie z. B. durch zwischengeschaltete Keile, um gleichzeitig das Ausweichen des Radkranzes nach innen zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT153235D Active DE153235C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE153235C true DE153235C (de)

Family

ID=419889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT153235D Active DE153235C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE153235C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1580745C3 (de) Bremsbackenführungs- und -haltevorrichtung
DE60305886T2 (de) Verbesserter scheibenbremsensattel
DE2301595C3 (de) Bremsbackenhalte- und -abstützeinrichtung für die Bremsbacken einer Teilbelagscheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge
EP2997277B1 (de) Sattelscheibenbremse eines fahrzeugs und niederhaltefeder einer solchen bremse
DE2459237A1 (de) Elektrische maschine vertikaler bauart
DE2643011C2 (de) Vorgespannter und mit einer Auskleidung versehener Druckbehälter aus Gußeisen
DE2113946B2 (de) Lösbare Verbindung zwischen dem Bremssattel und dem Hydraulikzylinder einer Teilbelag-Scheibenbremse
DE2163586C3 (de) Schwimmsattel einer Schwimmsattel-Teilbelagscheibenbremse
DE8519567U1 (de) Scheibenbremse mit Bremssattel und durch Haken im Bremssattel befestigten Bremsbelägen
DE153235C (de)
DE2537849A1 (de) Rad mit bremsvorrichtung, insbesondere fuer motorraeder
DE1199552B (de) Teilbelagscheibenbremse
DE2930501A1 (de) Schwungscheibenanordnung
DE2946253C2 (de)
DE3127506A1 (de) Matrize fuer granulierpressen, insbesondere zum herstellen von futtermittelgranulaten
DE29704700U1 (de) Bremsbackenlager
DE1425279B2 (de) Halte und abstuetzeinrichtung fuer wenigstens eine aus traegerplatte und bremsbelag bestehende bremsbacke einer teilbelagscheibenbremse mit einem die bremsscheibe umgrei fenden u foermigen bremssattel
DE667766C (de) Schleiferstein
DE2514505C2 (de) Gerät zum Vorspannen von aus Segmenten zusammensetzbaren Streckenausbaurahmen
DE2302497C2 (de) Ausbalancierungseinrichtung für Kurbelwellen an Pressen großer Preßkraft, insbesondere Gesenkschmiede-Kurbelpressen
DE2510609C3 (de) Starre lösbare Kolben-Kolbenstangenverbindung
DE674630C (de) Lagereinrichtung
DE154189C (de)
DE4304128A1 (en) Grinding wheel with replaceable ceramic abrasive elements - which are retained by concrete adhesive element and metal plate
DE1016062B (de) Kolben fuer Brennkraftmaschinen