DE1532142C - Vorrichtung zum Offnen eines Kabels thermoplastischer Faden zur Herstellung von Zigarettenfiltern - Google Patents
Vorrichtung zum Offnen eines Kabels thermoplastischer Faden zur Herstellung von ZigarettenfilternInfo
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Description
Bei der Herstellung von Zigarettenfiltern wird ein Kabel wie Celluloseacetatkabel von einem Ballen
abgezogen und zu einem Band oder Strang vor dem Zuleiten zu der Maschine, in der die Filterpfropfen
hergestellt werden, ausgebreitet. Das Kabel wird stark gekräuselt. Kleine Änderungen in der Spannung, die
im Kabel auftreten können, wenn es der Filter-Herstellungsmaschine zugeführt wird, können eine
beachtliche Wirkung auf das Kabelgewicht pro Längeneinheit ausüben. Der Durchmesser der Filterpfropfen
ist sehr wichtig, und die Dichte der Pfropfen ist ebenfalls von besonderer Wichtigkeit, so daß das
Kabelgewicht pro Längeneinheit sehr sorgfältig kontrolliert und auf einen bestimmten Wert gehalten
werden muß.
Es ist bekannt, daß das Ausbreiten eines lotrecht gerichteten Stranges im lotrechten Zweig einer
Schleife erfolgen kann. Hierbei hängt das Kabel von einer Walze vom Boden bis zur Ballenhöhe herab.
Der Ballen, der bis zu Im hoch sein kann, wird
langsam abgetragen, und wenn das letzte Kabel entfernt worden ist, hängt es bis nahe zum Boden durch.
Die auf das Kabel ausgeübte Spannung ist dabei sehr unterschiedlich. Wenn nun als Kabel eine stark
gekräuselte Faser verwendet wird, so wird dieser Spannungszustand während des gesamten sich anschließenden
Verfahrens beibehalten, was zu einem unterschiedlichen Kabelgewicht im Endprodukt
führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, mit der die Höhe der Schleife sehr genau
eingehalten werden kann, so daß die Spannung des Kabels, das durch die Zigarettenfiltermaschine läuft,
praktisch konstant bleibt. Ferner sollen die Kräuselung und das Gewicht des Filtermaterials praktisch
gleichmäßig bleiben.
Die Vorrichtung zum Öffnen eines Kabels thermoplastischer. Fäden zur Herstellung von Zigarettenfiltern,
enthaltend ein Walzenpaar, von dem mindestens eine Walze antreibbar ist, und eine auf einen
lotrecht gerichteten Strangabschnitt einwirkende Ausbreiteinrichtung für das durch den Walzenspalt
gelaufene Kabel, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel eine zwischen dem
Walzenpaar und einer Leerlaufwalze durchhängende Schleife bildet und die Ausbreiteinrichtung an einem
Ende der Schleife angeordnet ist.
Das Kabel kann durch mindestens einen Führungsring zu dem Walzenspalt geführt werden, wobei etwas
Druck auf das Kabel zwischen den Walzen ausgeübt wird. Ist eine Walze vertikal über der anderen angeordnet,
so kann die untere Walze angetrieben werden, während die obere Walze nur durch ihr eigenes
Gewicht einen Druck auf das Kabel ausübt. Wird jedoch ein größerer Druck benötigt, so können die
Walzen zusammen angetrieben werden, beispielsweise durch Federkraft. Es ist in jedem Fall zweckmäßig,
daß ein kleiner Zwischenraum zwischen den beiden Walzen vorhanden ist, der vorzugsweise in Abhängigkeit
von dem Kräuselungsgrad des Kabels und der benötigten öffnung einstellbar ist. Es ist zweckmäßig,
die Walzen mit einer oder mehreren Führungsplatten zu versehen, die das Kabel in dem richtigen Winkel
zu den Walzen führen und es an der Austrittsseite von den Walzen lösen. Beim Verlassen des Walzenpaars
bzw. der Führungsplatte hängt das Kabel frei in Form einer Schleife, worauf es über einen Stab
oder eine Leerlaufwalze geführt wird. Die Schleife hängt dann zwischen dem Walzenpaar unc
Stange bzw. der Leerlaüfwalze.
Die Länge der herabhängenden Schleife innerhalb bestimmter Toleranzen einstellbar
damit der Zug des Kabels im wesentlichen koi ist. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise die
triebene Walze bzw. werden vorzugsweise die triebenen Walzen des Paares mit einem Motoi
änderbarer Geschwindigkeit angetrieben. Seine
ίο schwindigkeit kann z. B. photoelektrisch gesi
werden. .;
Das-Kabel'läuft frei hängend durch eine an
bekannte Ausbreiteinrichtung.
Die Einstellung der Öffnung zwischen dem Wa paar ermöglicht die Steuerung des Öffnungsg
in der Ausbreiteinrichtung. So führt für einer stimmten Kräuselungsgrad die Verminderung
Öffnung zu einer stärkeren öffnung des Kc
Wenn das Kabel nicht mit einen antistatischen F versehen ist, kann eine wesentliche statische La
während des Durchganges durch die spaltbilde Walzen erzeugt werden. In diesem Fall kann
Einrichtung zur Beseitigung der statischen La erwünscht sein.
Nach dem Passieren der Stange oder der Leer walze kann das Kabel in Spannungswalzen 1
Filtermaschine eingeführt und zu Filterpfropfen arbeitet werden. Das Verfahren kann auch auf f
hergestelltes Kabel angewendet werden, wenn e wünscht ist, daß dieses vor dem Ballen geö
wird, wobei das geöffnete Kabel zu einer Ba herstellungs-Einrichtung geführt wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird an l· eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Das Kabel 1 wird von einem Ballen 2 durch e Führungsring 3 und einem Walzenpaar 4 abgezc
dessen untere Walze angetrieben wird, während obere-Walze auf das Kabel mit ihrem Eigengev
drückt. Der Abstand zwischen den beiden Wa ist einstellbar. Das Kabel wird den Walzen über
Führungsplatte 5 zugeführt und von den Walzen ι eine Führungsplatte 6 abgezogen. Es hängt dan
einer Schleife 7 zwischen den Führungsplatten 6 einer Stange bzw. Leerlaufwalze 8. Das freihäng«
Kabel wird durch eine Ausbreiteinrichtung 9 gele worin es zu einem Band geöffnet wird. In di
Form läuft es über die Leerlaufwalze 8 zu den Sp; walzen 10 und 11 einer (nicht gezeigten) Zigaret
filter-Maschine, worin es zu Filterpfropfen verarbi wird.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Öffnen eines Ka thermoplastischer Fäden zur Herstellung
Zigarettenfiltern, enthaltend ein Walzenpaar, dem mindestens eine Walze antreibbar ist,
eine auf einen lotrecht gerichteten Strangabsch einwirkende Ausbreiteinrichtung für das du
den Walzenspalt gelaufene Kabel, d a d u gekennzeichnet, daß das Kabel (1) < zwischen dem Walzenpaar (4) und einer Li
laufwalze (8) durchhängende Schleife (7) bi! und die Ausbreiteinrichtung (9) an einem E
der Schleife (7) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mechanische Einrichtung zum
Einstellen des Walzenabstandes.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine Führungsplatte (5, 6)
auf jeder Seite des Walzenpaares (4).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (4) von einem
Motor mit veränderbarer Geschwindigkeit antreibbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine photoelektrisch gesteuerte, von der
Schleifenlänge abhängige Steuereinrichtung, für den Motor mit veränderbarer Geschwindigkeit.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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