DE153200C - - Google Patents

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DE153200C
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boiler
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/02Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/01Combustion apparatus for solid fuel adapted for boilers built up from sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVi 153200 KLASSE 24«.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Gliederkessel,· der insbesondere für Zentralheizungen verwendet werden soll.
Der neue Gliederkessel besteht wie alle derartigen Gliederkessel aus einzelnen in sich zurückkehrenden, das Wasser führenden Kanälen in Abwechselung mit dazwischen liegenden Heizkanälen. Wesentlich ist an dem Gliederkessel nach vorliegender Erfindung der
ίο von den Wasserheizkanälen gebildete innere Raum, der durch Vorsprünge und Rutschflächen in- zwei Teile geteilt ist, und zwar in einen oberen Teil und einen seitlich zu diesem liegenden unteren Teil. Der letztere dient als Feuerung, der erstere als Füllkammer derart, daß der Brennstoff darin entgast wird und allmählich in den zweiten Raum hineinrutscht. Die Schwelgase ziehen aus dem Füllraum nach dem Verbrennungsraum hin ab. Durch diese Anordnung wird der Wasserraum der einzelnen Wasserkanäle in zwei ungleich große Hälften geteilt. Die kleinere Hälfte liegt gerade über der Feuerung und die größere seitlich hiervon. Diese Teilung ist insofern wichtig, als bei der Erwärmung" zunächst nur die Teile der Wasserkanäle, die über dem Feuer liegen, stark erwärmt werden und infolge ihres in Umlauf versetzten Inhaltes eine rasche Anwärmung der Heizungsanlage erwirken. Das in dem größeren Teil jedes Gliedes befindliche Wasser erwärmt sich nur allmählich; wird jedoch im Verbrennungsraum die Wärmeentwicklung vermindert oder ganz unterbrochen, so nimmt auch das in der größeren Hälfte der Glieder befindliche Wasser regen Anteil an dem Umlauf. Es dient somit zu einer Art Wärmeaufspeicherung.
Ein Gliederkessel der neuen Art ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Vertikallängsschnitt.
Fig. 2 ist ein Vertikalquerschnitt und
Fig". 3 zeigt drei Horizontalschnitte in Richtung der in der Fig. 2 angegebenen Linien a-b, c-d, e-f.
Der ganze Kessel setzt sich aus einer Anzahl von im wesentlichen Q-förmig gestalteten hohlen Gliedern zusammen, von denen jedes einen geschlossenen, in sich zurückkehrenden Wasserkanal W enthält. Die einzehien Glieder sind oben und unten in bekannter Weise miteinander verbunden und gedichtet. Die Glieder besitzen einen solchen Querschnitt, daß, wenn zwei Glieder aneinander gelegt sind, ein Heizkanal H entsteht (Fig. 3), welcher an drei Seiten von Wasser, gegen den hohlen Innenraum durch Rippen r begrenzt wird. Die Stirnseiten des Kessels werden durch besonders gestaltete, mit Füll-, Schür- und Ascheöffnungen usw. ausgestattete Endglieder abgeschlossen.
Der durch die Einzelglieder umschlossene innere Hohlraum wird vorliegender Erfindunggemäß durch die Vorsprünge A und die Rutschflächen Fx und F2 in zwei Teile B und C geteilt. Der Raum B dient ausschließlich als Füllkammer, während der Raum C als Verbrennungsraum dient. Letzterer ist mit einem Rost D und einem darunter liegenden Aschenraum E ausgestattet. Der in der Füllkammer befindliche Brennstoff gelangt unter Vermittlung der Rutschflächen auf den
/s. Auflage, ausgegeben am 2. August igo4J
seitlich unter ihm liegenden Rost. Die zur Verbrennung erforderliche Luft wird aus dem Aschenfall E entnommen. Die einzelnen Heizkanäle H sind gerade über dem Roste D nach unten offen, so daß die auf dem Roste entstehenden Gase direkt nach oben in die Heizkanäle strömen müssen. Die Heizgase ziehen hierbei in Gleichstrom mit den stark erwärmten Wassersäulen nach aufwärts und
ίο verändern an der höchsten Stelle unter starker Wirbelung und Wärmeabgabe ihre Bewegungsrichtung, um dann durch die linke Hälfte der Heizkanäle nach unten zu ziehen, im Gegenstrom zu der in der linken Hälfte der Heizkörper strömenden Wassersäule. Die Heizgase sammeln sich dann in dem Raum G und entweichen nach dem Fuchs.
Die Heizkanäle wirken nicht nur auf das in den Wasserkanälen befindliche Wasser ein, sondern wärmen auch den in der Füllkammer befindlichen Brennstoff gut vor und vergasen ihn.
Die sämtlichen in der Füllkammer gebildeten Gase gelangen über den Rost, finden daselbst eine sichere Verbrennung und müssen die Heizkanäle ihrer ganzen Länge nach, d. h. von C bis G durchstreichen. Da keine Frischluft in die Füllkammer B gelangt, so kann auch daselbst keine Verbrennung· stattfinden. Es kann nur eine Vorwärmung- und Verkokung auftreten, so daß eine Entzündung der in der Füllkammer befindlichen Kohlen vollständig ausgeschlossen ist. Die Verbrennung geht ausschließlich auf dem Roste vor sich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gliederkessel, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder auf einer Seite nach dem Feuerungsraum zu mit Vorsprüngen (A) derart versehen sind, daß der Brennstoff auf den Rutschflächen (F1) der Vorsprünge (A) und den tiefer liegenden Rutschflächen (F2) auf der entgegengesetzten Seite in den eigentlichen Verbrennungsraum (C) unter diesen Rutschflächen und den Vorsprüngen (A) gelangt, zum Zwecke, den Kesselinhalt dergestalt in zwei ungleiche Teile zu teilen, daß das Wasser seinen Umlauf hauptsächlich durch den senkrecht über dem Verbrennungsraum liegenden Teil des Kessels nimmt, und der andere größere Teil des Wassers im Kessel nur als Wärmespeicher dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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