DE1524309C - Elektrohydrauhscher Wandler - Google Patents
Elektrohydrauhscher WandlerInfo
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Description
3 4
daß zusätzlich zu den Steuerwicklungen einer der seinem Ausgang eine bestimmte Druckgröße als Funkbeiden
Mengen von Steuerwicklungen ein Dauer- tion der elektrischen Eingangsgrößen, während dermagnet
vorgesehen ist, wobei jedes elektrische Ein- jenige nach F i g. 4 als Ausgangsgröße eine Fördergangssignal
von konstanter Richtung und amplituden- menge Q abgibt, die von den elektrischen Eingangsmoduliert
ist. Die konstanten Größen brauchen hierbei 5 Signalen abhängt. Durch die hydraulische Scheibe S
nicht durch elektrische Ströme dargestellt zu werden, werden hier zwei Düsen 10a und 10b betätigt, deren
was entsprechende Steuerglieder, Steuerleitungen und Durchflußunterschiede wegen vorgeschalteter Drosseln
Steuerwicklungen voraussetzen würde und zusätzliche 31a bzw. 31 b Druckunterschiede in ihren Zufluß-Wärmeverluste
im Wandler mit sich brächte; diese leitungen 30a bzw. 306 erzeugen. Diese Druckunter-Größen
werden vielmehr durch die Dauermagnete io schiede wirken in zwei Kammern 33a und 336 auf die
dargestellt, wodurch sich eine wesentliche Verein- beiden Enden des Steuerschiebers 11, und dieser verfachung
des Wandlers, eine Reduzierung der abzu- schiebt sich so lange, bis sich das Verhältnis der Durchführenden
Verlustwärme und eine Erhöhung der Be- flußmengen an den Ausgängen Qx und Q2 mit dem
triebssicherheit ergibt. ' Verhältnis der Durchflußmengen durch die Düsen 10 a
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme 15 und 106 ausgeglichen hat.
auf die als nicht einschränkende Beispiele gegebenen Beim elektrodynamischen System 2 ist das auf die
Zeichnungen beschrieben. Es zeigt bewegliche Scheibe 4 einwirkende Moment propor-
F i g. 1 eine Draufsicht auf einen Schnitt durch einen tional dem Produkt aus zwei magnetischen Flüssen,
erfindungsgemäßen elektrohydraulischen Wandler, nämlich einmal der Resultante der Flüsse, die von den
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der F i g. 1, 20 Steuerwicklungen 3 a ... 3 η erzeugt werden, und zum
F i g. 3 einen Teilschnitt nach der Linie III-III der anderen der Resultante der Flüsse, die von den Steuer-
F i g. 1, wicklungen 6I1 ... 61m erzeugt werden. Die Wick-
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Schnitt durch einen lungszahlen der einzelnen Steuerwicklungen ermög-
anderen erfindungsgemäßen Wandler, ' licht es, dem Strom in der jeweiligen Steuerwicklung
F i g. 5 ein Blockschaltbild, das die Betätigung .eines 25 das gewollte Gewicht zu geben, also ihn zu bewerten,
erfindungsgemäßen Wandlers mittels gleichgerichteter Die hydraulische Ausgangsgröße H (also entweder der
Signale zeigt, Druck oder die Fördermenge) ergibt sich dann durch
F i g. 6 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung folgende Formel:
eines anderen elektrodynamischen Systems für einen T1 tv τ \ ν τ \ \ ν r \
erfindungsgemaßen Wandler. · 30 . . 221 >
m m,
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemaßen elektrohy- · (Zc1 · I1 + /c2 ■ /2 + ... + k„- In)
draulischen Wandler, bei dem in einem Gehäuse 1 ein Die Richtung, in der der Strom durch eine Wicklung
elektrodynamisches System 2 angeordnet ist, das eine fließt, gestattet es, das Vorzeichen eines bestimmten
erste Menge von Steuerwicklungen 3a, 3b, 3c ..: 3n Stromes im Verhältnis zu anderen Strömen zu be-
und eine zweite Menge von Steuerwicklungen 6I1, 6I2, 35 stimmen, d. h., man kann auf diese Weise das Vor-
6I3 ... 61OT aufweist, welch letztere jeweils auf einem zeichen »Minus« in die obige Formel einführen.
Weicheisenkern 22 angeordnet sind, dessen Form aus Die Faktoren k und K in der obigen Formel können
den F i g. 1 und 2 hervorgeht. Zwischen den Luft- durch Verändern verschiedener konstruktiver Para-
spalten 23 eines magnetischen Kreises 21 ist eine Ma- meter des Wandlers geändert werden, z. B. durch
gnetscheibe 4 verdrehbar angeordnet, welche über eine 4° Ändern der Abmessungen des Steuerschiebers 11, des
Welle 6 mit einer hydraulischen Scheibe 5 starr ver- Querschnitts der Düse(n) 10 oder des Querschnitts des
bunden ist. Die Welle 6 ist an ihren freien Enden durch magnetischen Kreises. Man kann ferner außerdem ein
Stifte 7 und 8 von geringem Durchmesser und geringer Torsionsrohr 9 verwenden, dessen Steifheit in Ab-
Länge gehalten, wobei diese Stifte 7 und 8 im Ge- hängigkeit von seiner Verdrehung variabel ist, um so
häuse 1 gelagert sind. Die hydraulische Platte 5 ist in 45 einen variablen Koeffizienten in die obige Gleichung
einer Kammer vor mindestens einer Düse 10 lagever- einzuführen.
änderlich angeordnet, und diese Kammer ist durch Falls bei Betrieb des erfindungsgemäßen Wandlers
ein die Welle 6 umgebendes Torsionsrohr 9 gegen das mit Gleichstrom ein oder mehrere Eingänge mit
elektrodynamische System 2 abgedichtet. Das Tor- Wechselstrom, gespeist werden sollen, so werden diese
sionsrohr9 dient außerdem als Träger und als Rück- 50 Wechselströme, wie in Fig. 5 dargestellt, mittels
stellfeder für die Magnetscheibe 4. Gleichrichterbrücken 41 gleichgerichtet. Die Strom-Wenn
sich die Magnetscheibe 4 in den Luftspalten 23 richtung kann dabei allerdings nicht geändert werden,
bewegt, ändert sich die Lage der hydraulischen Scheibe 5 da sie durch den Anschluß der Gleichrichter 41 festgevor
der Düse 10 und damit der Druck in einer zur legt ist.
Düse 10 führenden Leitung 30, welch letztere über 55 Wenn alle Eingangssignale Wechselspannungssignale
eine Drosselstelle 31 und eine Kammer 32 eines Servo- sind, kann man die Gleichrichter weglassen und die
ventile 12 mit einem Druck A gespeist wird. Der Steuer- Stromrichtung durch Änderung der Phasenlage ändern,
schieber 11 des Servoventils 12 wird gesteuert durch Die verschiedenen Eingangsströme sollten dann mit-
die Druckdifferenz zwischen dem Druck in einer Kam- einander etwa in Phase oder in Gegenphase, sein, was
mer 33, wo der Druck gleich demjenigen auf der Zu- 60 man z. B. durch Vorschalten von Phasenschiebern
strömseite 30 der Düse 10 ist, und dem Druck in einer (z. B. ÄC-Gliedem) erreichen kann. Falls man die
Kammer 34, welcher gleich dem Ausgangsdruck des Amplitudenvariationen der Ströme erfassen will, soll-
Ventils (am Anschluß 14) ist. Der Steuerschieber 11 ten sich ihre Phasenlagen zeitlich nicht oder jedenfalls
verschiebt sich also zum Ausgleich dieser beiden nicht wesentlich ändern.
Drücke. 65 Es ist auch möglich, Eingangsströme zu verwenden,
Drücke. 65 Es ist auch möglich, Eingangsströme zu verwenden,
F i g. 4 zeigt einen anderen Aufbau des hydrau- die aus abwechselnd amplitudenfesten und phasen-
lischen Teils eines erfindungsgemäßen Wandlers, und variablen Signalen bestehen,
zwar erzeugt der Wandler nach den F i g. 1 bis 3 an Bei Verwendung von amplitudenmodulierten Si-
gnalen mit fester Phase werden sich die verschiedenen
Eingangsströme je nach der Wicklungsrichtung der Steuerwicklungen, in die sie eingespeist werden, und je
nach ihren relativen Phasen (bis zu 180°) addieren oder subtrahieren. Es ist ajso möglich, bei ein und demselben
Eingang die Wirkungsrichtung des eingespeisten Stromes durch Verschiebung seiner Phase um
180° umzukehren.
Um Verluste durch Wirbelströme zu vermeiden, ist man bei Betätigung durch Wechselströme allgemein
bestrebt, und zwar um so mehr, je höher die gewählte Arbeitsfrequenz ist, die bei Gleichstrom verwendeten
massiven magnetischen Kreise zu ersetzen durch lameliierte oder gesinterte Kreise.
Schließlich ist es bei Betätigung durch Wechselstrom zweckmäßig, daß die Eigenfrequenz des mechanischen
Systems niedriger ist als das Doppelte der Frequenz des verwendeten Stromes, um einen mechanischen
Tiefpaß zu bilden, der die Schwingungen beseitigt, die dadurch entstehen, daß die auf die magnetische
Scheibe wirkende Kraft zweimal pro Periode gleich Null wird.
Mit einem erfindungsgemäßen Wandler ist es also möglich, Multiplikationsvorgänge mittels Gleich- und
Wechselströmen auszuführen, wobei die hydraulische Ausgangsgröße H proportional ist dem Produkt aus
der algebraischen Summe der bewerteten Grundprodukte Km · Im multipliziert mit der algebraischen
Summe der bewerteten Grundprodukte kn · in.
Falls mit Gleichstrom gearbeitet wird, kann gemäß F i g. 6 eine zu der mit 6I1, 6I2, 6I3 ... bezeichneten
Menge von Steuerwicklungen gehörende Steuerwicklung 61, welche einen konstanten Strom führt, ersetzt
werden durch einen Dauermagnet 22'. Man erhält hierdurch den Vorteil, daß im Dauermagnet keine
Wärmeverluste entstehen.
. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektrohydraulischer Wandler zur Verarbei- Einem solchen elektrohydraulischen Wandler köntung
von zugeführten elektrischen Analogsignalen, 5 nen entsprechend der Zahl seiner Steuerspulen zwei
mit einem elektrodynamischen System, das einen elektrische Analögsignale zugeführt werden, und die
Magnetkreis mit mindestens einer Steuerwicklung vom Servoventil erzeugte hydraulische Ausgangsgröße
und einer zwischen seinen Luftspalten lagever- ist dann eine Funktion der Summe dieser beiden elekänderlich
angeordneten Magnetscheibe aufweist, irischen Signale. — Ein ähnlicher Wandler ist aus der
die über ein das elektrodynamische System gegen io französischen Patentschrift 1 302 520 der Anmelderin
eine Hydraulikkammer abdichtendes und gleich- oder der USA.-Patentschrift 2 835 265 bekannt.
,zeitig als Rückstellfeder wirkendes Torsionsrohr In vielen Fällen steht man in der Praxis vor der Aufmit
einer hydraulischen Scheibe verbunden ist, gäbe, eine hydraulische Größe zu erzeugen, die dem
welche vor mindestens einer hydraulischen Düse Produkt zweier elektrischer Größen oder dem Produkt
lageveränderlich angeordnet ist, sowie mit einem 15 aus zwei Summen von elektrischen Größen entspricht,
an eine unter Druck stehende Druckmittelquelle an- Man hat diese Aufgabe bisher dadurch gelöst, daß man
schließbaren, durch die Düse oder Düsen Steuer- durch bekannte Bausteine der Analogrechnertechnik
baren Servoventil, dadurch gekennzeich- zunächst die beiden Summen und dann ein ihrem Pronet,
daß das elektrodynamische System (2) zwei dukt proportionales elektrisches Signal bildete und
Mengen von Steuerwicklungen (3, 61) aufweist, 20 dann dieses Signal einem elektrohydraulischen Wandweiche so angeordnet sind, daß die von jeder, dieser ler der eingangs genannten Art zuführte. Eine solche
beiden Mengen von Steuerwicklungen erzeugten Analogrechenanordnung ist z. B. aus der deutschen
magnetischen Flüsse senkrecht zueinander auf die Auslegeschrift 1 032 949 bekannt und erfordert ein
Magnetscheibe (4) einwirken, wobei der einen von mechanisches System mit Waagebalken, Kompendiesen
beiden Mengen von Steuerwicklungen eine 25 sationsspulen und einem Regelverstärker, ist also sehr
erste Gruppe von elektrischen Eingangssignalen aufwendig und erfordert viel Platz,
und der anderen der beiden Mengen von Steuer- Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, einen wicklungen eine zweite Gruppe von elektrischen · elektrohydraulischen Wandler zu schaffen, welcher Eingangssignalen zuführbar ist. einfach ausgebildet ist und es ermöglicht, eine hydrau-
und der anderen der beiden Mengen von Steuer- Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, einen wicklungen eine zweite Gruppe von elektrischen · elektrohydraulischen Wandler zu schaffen, welcher Eingangssignalen zuführbar ist. einfach ausgebildet ist und es ermöglicht, eine hydrau-
2. Elektrohydraulischer Wandler nach An- 30 lische Ausgangsgröße zu erzeugen, welche eine Funkspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich tion des genannten Produkts zweier elektrischer
zu den Steuerwicklungen einer der beiden Mengen Größen darstellt.
von Steuerwicklungen (61) ein Dauermagnet (22') Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem einvorgesehen
ist, wobei jedes Eingangssignal von gangs genannten elektrohydraulischen Wandler dakonstanter
Richtung und amplitudenmoduliert ist. 35 durch gelöst, daß das elektrodynamische System zur
3. Elektrohydraulischer Wandler nach An- Erzeugung einer eine Funktion des Produkts aus der
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei bewerteten algebraischen Summe einer ersten Gruppe
Ausbildung für den Betrieb mit amplituden- oder von Eingangssignalen mit der bewerteten algebraischen
phasenmodulierten Eingangs-Wechselspannungssi- Summe einer zweiten Gruppe von Eingangssignalen
gnalen gleicher Frequenz die Eigenfrequenz des 40 darstellenden hydraulischen Ausgangsgröße zwei Menmechanischen
Systems kleiner ist als der doppelte gen von Steuerwicklungen aufweist, welche so ange-Wert
der Signalfrequenz. ordnet sind, daß die von jeder dieser beiden Mengen
von Steuerwicklungen erzeugten magnetischen Flüsse.
- senkrecht zueinander auf die Magnetscheibe einwirken,
45 wobei der einen von diesen beiden Mengen von Steuerwicklungen die erste Gruppe von elektrischen Ein-
Die Erfindung betrifft einen elektrohydraulischen gangssignalen und der anderen der beiden Mengen von
Wandler zur Verarbeitung von zugeführten elektri-. Steuerwicklungen die zweite Gruppe von elektrischen
sehen Analogsignalen, mit einem elektrodynamischen Eingangssignalen zuführbar ist. Ein solcher Wandler
System, das einen Magnetkreis mit mindestens einer 5° hat einen außerordentlich einfachen Aufbau und daher
Steuerwicklung und einer zwischen seinen Luftspalten eine große Betriebssicherheit, wie sie besonders bei der
lageveränderlich angeordneten Magnetscheibe auf- Verwendung auf Fahrzeugen von großer Bedeutung
weist, die über ein das elektrodynamische System gegen ist. Auch läßt er sich raumsparend und mit geringem
eine Hydraulikkammer abdichtendes und gleichzeitig Gewicht bauen, wobei die Verringerung der Anzahl
als Rückstellfeder wirkendes Tors'ionsrohr mit einer 55 der Bauelemente gegenüber der eingangs skizzierten
hydraulischen Scheibe verbunden ist, welche vor min- Lösung (mit vorgeschaltetem Analogrechner) ihm eine
destens einer hydraulischen Düse lageveränderlich an- weitgehende Anpaßbarkeit verleiht. Wenn in der ersten
geordnet ist, sowie mit einem an eine unter Druck und der zweiten Gruppe von elektrischen Eingangsstehende
Druckmittelquelle anschließbaren, durch die Signalen jeweils alle Signale bis auf eines den Wert
Düse oder Düsen steuerbaren Servoventil. 60 Null haben, ergibt sich eine hydraulische Ausgangs-Aus
der deutschen Auslegeschrift 1156 283 der An- größe, welche eine Funktion des Produkts der beiden
melderin ist ein elektrohydraulischer Wandler bekannt, elektrischen Eingangssignale ist, und bei einer Mehrweicher ein elektrodynamisches System mit einem zur zahl von elektrischen Eingangssignalen in den beiden
Polarisation dienenden Dauermagneten, zwei Steuer- . Gruppen ergibt sich eine Funktion des Produkts der
spulen und eine Magnetplatte aufweist, welch letztere 65 bewerteten algebraischen Summen dieser Signale,
sich unter dem Einfluß von durch die Steuerspulen Falls bei der Summenbildung auch konstante gehenden Strömen um eine Achse verdreht und dabei Größen berücksichtigt werden sollen, ergibt sich eine eine hydraulische Scheibe verdreht, welche vor hydrau- vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dadurch,
sich unter dem Einfluß von durch die Steuerspulen Falls bei der Summenbildung auch konstante gehenden Strömen um eine Achse verdreht und dabei Größen berücksichtigt werden sollen, ergibt sich eine eine hydraulische Scheibe verdreht, welche vor hydrau- vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dadurch,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR16268 | 1965-05-07 | ||
| DER0043229 | 1966-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1524309C true DE1524309C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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