DE1514751C - Magnetisch betatigbarer Zungenanker kontakt - Google Patents

Magnetisch betatigbarer Zungenanker kontakt

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DE1514751C
DE1514751C DE1514751C DE 1514751 C DE1514751 C DE 1514751C DE 1514751 C DE1514751 C DE 1514751C
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DE
Germany
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contact
housing
air gap
shells
tongues
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 7000 Stuttgart Feuerbach Scheidig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Claims (2)

1 2
Die Erfindung betrifft einen magnetisch betätig- rand bis nahe der Kontaktstelle erstrecken und deren
baren Zungenankerkontakt mit mindestens einem Oberkanten mit den Trennflächen der Halbschalen
Kontaktzungenpaar in einem abgeschlossenen Iso- fluchten und den aus ebenen Stanzteilen bestehenden
lierstoffgehäuse, das aus,zwei gleichen Halbschalen Kontaktzungen in ihrer Längsrichtung als Auflage
zusammengefügt ist, wobei die Festlegung der Kon- 5 dienen.
taktzungen und somit die Bestimmung des Arbeits- Zur Schaffung eines Ruhekontakts ist in weiterer
luftspaltes durch zwei gegeneinander versetzte, par- Ausgestaltung der Erfindung im Gehäuse ein Per-
allele Trennflächen der Halbschalen erfolgt, an denen manentmagnet vorgesehen, der allen Kontaktzungen
die Kontaktzungen aufliegen. gemeinsam ist und sie in Ruhestellung gescbJos-
In der USA.-Patentschrift 2 535 400 ist eine An- io sen hält.
Ordnung beschrieben, bei der der Arbeitsluftspalt Der beschriebene Zungenankerkontakt weist den durch eine besondere Formgebung des Gehäuse- Vorteil auf, daß die Trennfläche der Gehäusehälften basisteils eingestellt wird. Hierzu enthält das Basis- und die Oberkanten der Rippen nach dem Preßvorteil zwei verschieden hohe. Anschläge bzw. Auflage- gang noch geschliffen werden können, wodurch bei stellen, auf denen die Kontaktzungen nach dem 15 sehr hohen Genauigkeitsanforderungen an den Kon-Zusammensetzen des Gehäuses ruhen, und deren taktabstand die Höhe der den Arbeitsluftspalt beHöhendifferenz minus einer Kontaktzungenstärke stimmenden Stufe der Trennfläche noch korrigiert den Arbeitsluftspalt ergibt. Ein Nachteil dieser werden kann. Erst danach werden die Kontaktzun-Anordnung liegt z.B. darin, daß die beiden An- gen aufgelegt und die beiden Gehäusehälften zuschlage des Basisteiis schon bei der Fertigung maß- ao sammengefügt. Durch diese Ausbildung ist es möggenau hergestellt werden müssen, wobei gleichzeitig Hch, die Kontaktzungen aus ebenen Stanzteilen die längere Kontaktzunge mit eingebettet werden herzustellen, die in einem automatisierten Fertigungsmuß. Dadurch können sich allein im Basisteil Maß- verfahren am besten gehandhabt werden können, abweichungen sowohl der Anschläge wie des Kon- Dieses günstige wirtschaftliche Herstellungsverfahren taktzungenmaterials addieren, die nachträglich nicht 35 eignet sich insbesondere für die Fertigung von Mehrmehr korrigiert werden können, so daß die Genauig- fachkontakten in Miniäturausführung.
keit des Luftspaltes fraglich wird. Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 850 088 beschrieben. Hierbei zeigen sich deutlich ihre ferti-
ist weiterhin ein Schutzrohrkontakt mit einer Viel- gungstechnischen Vorteile,
zahl von Schutzräumen mit je einer Kontaktanord- 3° In den Zeichnungen stellt dar
nung bekannt, bei dem der Innenraum des Schutz- F i gr 1 einen Zungenankerkontakt von der Seite
rohrkörpers durch Zwischenwände in mehrere für her gesehen, aufgeschnitten,
sich abgeschlossene Räume unterteilt ist. Hierbei F i g. 2 ein Gehäuseunterteil des Zungenankerkon-
liegen die Kontaktlamellen mit zumindest einem Teil taktes, von der Seite her gesehen, aufgeschnitten,
ihrer im Innenraum des Schutzkörpers befindlichen 35 F i g. 3 ein Gehäuseunterteil nach F i g. 2 in der
Länge an den Zwischenwänden an. Auch bei diesem Draufsicht.
Schutzrohrkontakt muß der den Arbeitsluftspalt be- In Fig. 1 sind mit 1 und 2 zwei Teile eines Gestimmende Abstand der als Anschlag dienenden häuses bezeichnet, das aus' Glas, Keramik oder Zwischenwände schon bei der Fertigung des Ge- Kunststoff bestehen kann. Gehäuseoberteil 1 und häuses maßgenau hergestellt werden, so daß Maß- 40 Gehäuseunterteil 2 sind durch zwei parallele ebene abweichungen nachträglich nicht mehr korrigiert Flächen getrennt, auf welchen die Zungenanker 3 werden können. . und 4 als ebene Stanzteile aufliegen. Diese Flächen
Ferner ist durch die deutsche Auslegeschrift sind um eine Stufe 5 versetzt, die mit ihrer Höhe den 1 184015 ein Verfahren zur Herstellung von in einem Arbeitsluftspalt ohne Justierung bestimmt. Diese abgeschlossenen Gehäuse festzulegenden Eisenkreis- 45 Grenzflächen können bei der Kleinheit der vorteilen bekannt, die durch Überlappung ihrer freien gesehenen Teile genügend genau gepreßt werden. Enden einen Arbeitsluftspalt bilden und über zu- Bei sehr hohen Genauigkeitsanforderungen ist ein mindest ein außerhalb des Gehäuses verlaufendes nachträgliches mechanisiertes Überschleifen möglich, und nach dem Festlegen der Eisenkreisteile abge- Der erfindungsgemäße Kontakt kann beliebig viele trenntes Verbindungsteil mechanisch fest miteinan- 50 Kontaktzungen nebeneinander enthalten. Diese Ausder verbunden sind. Dieses Verfahren ist jedoch führung ist besonders geeignet für den Einbau eines verhältnismäßig aufwendig, da ein kompliziertes Permanentmagneten 7, der auf mehrere Zungen Stanz- und Biegeteil verwendet wird, dessen Verbin- gemeinsam wirkt und diese in Ruhestellung geschlosdungsteile abgekröpft werden, müssen, um die beiden sen hält. Ist das Gehäuse aus Keramik hergestellt, kontaktgebenden Lamellen in zwei den Arbeitsluft- 55 so werden die Gehäuseteile 1 und 2 beim Züsammenspalt bestimmende Ebenen zu versetzen. Die Fest- fügen durch eine geeignete Glasur verbunden,
legung der Lamellen erfolgt durch zwei gegeneinan- Fig. 2 zeigt das Gehäuseunterteil 2 noch einmal der versetzte, parallele Trennflächen zweier gleicher im einzelnen mit der den Arbeitsluftspalt bestimmen-Halbschalen eines IsoliersiofTgehäuses. den Stufe 5. Die Rippen 6 dienen der Ausrichtung
Ausgehend von der in der deutschen Auslege- 60 der Kontaktzungen.
schrift 1184015 gezeigten Gehüuseform, liegt der In Fig. 3 ist die Lage des Permanentmagneten 7
Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Zungen- im Gehäuseunterteil 2 in der Draufsicht dargestellt.
ankerkontakt zu schaffen, dessen Gehäuse so gestal- Außerdem ist die Anordnung der Rippen 6 gezeigt.
tet ist, daß sich die Einstellung des Arbeitsluftspaltes ...
erübrigt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch er- 65 Patentansprüche:
reicht, daß die beiden Halbschalen des Isolierstoff- 1. Magnetisch betätigbarer Zungcnankerkon-
gehäuses jeweils im Inneren ihrer niedrigeren Hälfte takt mit mindestens einem Konlakt/.ungenpaar in
mit Rippen versehen sind, die sich vom Einschmolz- einem abgeschlossenen Isolierstoffgehäuse, das
aus zwei gleichen Halbschalen zusammengefügt ist, wobei die Festlegung der Kontaktzungen und somit die Bestimmung des Arbeitsluftspaltes durch zwei gegeneinander versetzte, parallele Trennflächen der Halbschalen erfolgt, an denen die Kontaktzungen aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen (1, 2) des Isolierstoffgehäuses jeweils im Inneren ihrer niedrigeren Hälfte mit Rippen (6) versehen sind, die sich vom Einschmelzrand bis nahe der ίο Kontaktstelle erstrecken und deren Oberkanten mit den Trennflächen der Halbschalen (I9 2) fluchten und den aus ebenen Stanzteilen bestehenden Kontaktzungen (3, 4) in ihrer Längsrichtung als Auflage dienen.
2. Kontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse ein Permanentmagnet (7) vorgesehen ist, der allen Kontaktzungen (3) gemeinsam ist und sie in Ruhestellung geschlossen hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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