DE150573C - - Google Patents

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DE150573C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/16Apparatus engaging vessels or objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, um Hebepontons an gesunkenen Schiffen zu befestigen. Von großer Bedeutung ist es, für die Pontons eine bestimmte Lage zum Schiff zu sichern, d. h. zu verhindern, daß sich die Pontons nach erfolgter Befestigung in horizontaler Richtung schräg stellen können. Dieser Zweck wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß
ίο in der Längsrichtung des Pontons hintereinanderliegend zwei getrennte Taue oder Ketten Verwendung finden, welche wie bei einem stehenden Flaschenzuge nacheinander durch mehrere Schäkel, Augen oder dergl. am Ponton und am Schiff geschoren sind und so einerseits für eine genaue gleichmäßige Verteilung" der Last auf mehrere Punkte sorgen, andererseits aber ein Schrägstellen des Pontons verhindern.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen die Fig. ι und 2 in Ansicht und Schnitt die Befestigung eines Pontons an der Schiffswand. Die Fig. 3 und 4 zeigen in Stirn- und Seitenansicht ein Beispiel für einen Hebeponton.
Der Ponton d, auf dessen Gestalt es natürlich nicht ankommt, ist nach der Zeichnung mit einem Kiel dl versehen, an welchem sechs Schäkel e1 bis e" sitzen. An der Außenhaut des" Schiffes, die aus an- und abliegenden Platten α und b besteht, sind Laschen c mit Augen c1 befestigt, in welch letzteren wieder Schäkel f1 bis fti sitzen. Je drei Schäkel e' bis e;i und fl bis f3, sowie e4 bis e" und f bis f* gehören1 zu einem System, indem Trossen oder Ketten g durch diese Schäkel geschlungen sind. Die eine Trosse g läuft bei dem dargestellten Beispiel von fl über e1 zu e'2 und von dort zu_/2, dann nochmals durch e'2 hindurch und geht über e:i nach f3. In derselben Weise ist die zweite Trosse g befestigt. Die dargestellte Befestigungsart der Taue ergibt den Vorteil, daß die an der Beplattung des Schiffes sitzenden Laschen nur eine Beanspruchung in einer Richtung erfahren. Die einzelnen Teile der Trossen gleichen sich zwischen den Schäkeln vollkommen aus, so daß überall' dieselbe Zugbeanspruchung festzustellen ist. Die Zerlegung" des ganzen Befestigungssystems in zwei Teile ■ ergibt dabei den Vorteil, daß Lageveränderungen des Pontons zum Schiff, beispielsweise ein Übergehen aus der gezeichneten horizontalen in eine schräge Stellung, ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Eine Einrichtung zum Befestigen von Pontons an gesunkenen Schiffen mittels Tauen, welche behufs genau gleichmäßiger Verteilung der Last auf mehrere Angriffspunkte nach Art stehender Flaschenzüge geschoren sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsrichtung des Pontons hintereinanderliegend zwei getrennte Taue Verwendung finden, welche, wie bei einem stehenden Flaschenzuge, nacheinander durch mehrere Schäkel, Augen oder dergl. am Ponton und am Schiff geschoren sind und so einerseits für eine genau gleichmäßige Verteilung der Last auf mehrere Punkte sorgen, andererseits aber ein Schrägstellen des Pontons verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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