DE1500759C - Stahlstabverbindung, insbesondere für Stäbe von armierten Betonteilen - Google Patents

Stahlstabverbindung, insbesondere für Stäbe von armierten Betonteilen

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DE1500759C
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sleeve
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concrete parts
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Gutmann, Siegfried, 7600 Offenburg
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Description

Verbindungsvorgang vermieden werden. Wenn z. B. 15 oder -muffe; und weiter die an sich z. B. in Gestalt
mehrere Verbindungsstellen von derartigen Stangen an einer Betonklotzverbindung hergestellt werden, so hätte jede dabei eintretende Längsbewegung der zu verbindenden Stangen die Folge, daß die armierten
eingelegter Klemmhülsen für Kupplungsmuffen benutzte spiegelbildlich nach beiden Richtungen von der Mitte ausgehende Sägeverzahnung.
Durch die gleichzeitig angebrachte erweiterte Aus-
enthält oder sogar an ihrer Innenfläche einen nach der Achse zu verjüngten Steg trägt, wie bei einer bekannten (zusätzlich mit gezahnten Klemmhülsen ausgestatteten) Kupplungsmuffe. Dabei treten dann die
Betonteile nicht mehr ihre vor Anlegen der Verbin- 20 nehmung der Hülsen-Innenfläche in der Mitte der dung bestehende gegenseitige Lage behalten. Sie beiden Sägezahnreihen, verbunden mit der beim würden bei unterschiedlicher Längenänderung von Preßvorgang leicht konisch nach beiden Seiten ververschiedenen Verbindungsstellen sogar eine Schräg- jungten Hülsen-Außenfläche wird in einfacher Weise stellung erfahren, wozu bei drei Verbindungsstellen das Auftreten unerwünschter, zu Längenänderungen eventuell noch eine Verspannung treten würde, die 25 der ganzen Stabverbindung führender axialer Kräfte bis zur Zerstörung von Teilen führen könnte. vermieden: Die innere Ausnehmung in der Mitte der
Die Gefahr solcher unkontrollierbaren Längen- Hülse bietet Raum für eingepreßtes Hülsenmaterial änderungen durch das beim Aufpressen auf die ge- und verhindert, daß sich dieses beim Preßvorgang rippten Stabenden zum Fließen kommende und da- zwischen die Stirnseiten der beiden Stäbe drängt und bei eine die zu verbindenden Stabenden auseinander- 30 sie auseinandertreibt. Und beim Aufpressen der nach treibende Schubwirkung ausübende Hülsen- oder den beiden axialen Außenenden der Verbindung ab-Muffenmatcrial besteht sogar bei innen völlig glatten fallenden Verjüngungen der Hülsen-Außenflächen Muffen, also auch besonders bei solchen Verbindun- erhält die bei eintretender Bewegung des Hülsengen, bei denen die aufgepreßte Muffe über die Mitte Materials eine nach der Mitte der Hülse zu gerichtete der Stoßstelle auf dem Außenmantel Vertiefungen 35 Komponente, die in Zusammenwirken mit den Querrippen der Stäbe ein Auseinandertreiben dieser Stäbe und damit eine Längenänderung der Gesamtverbindung verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
unkontrollierbaren, nach beiden Seiten axial nach 40 Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
außen gerichteten Schubkräfte beim Verpressen be- Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgestaltete Stahl-
sonders störend in Erscheinung.
Diese Gründe haben die Fachwelt daran gehindert, sich der zahlreichen bekannten Verbindungsarten mit
einfachem Aufpressen einer Verbindungsmuffe für 45 links vor, und rechts nach dem Verpressen, im solche Stoßverbindungen zu bedienen, bei denen es Schnitt, und
auf gute Längenmaßhaltigkcit der Verbindungsstel- F i g. 3 oben einen Teillängsschnitt durch die Stoß-
lcn ankommt, wie es besonders bei den geschilderten stelle vor dem Verpressen mit der inneren gezahnten Betonbewehrungsstäben der Fall ist. Hier hat man Hülse, und unten eine Ansicht der fertig verpreßten sich deshalb bis in die neueste Zeit mit Vergußmetall- 50 Verbindung mit der beiderseits konisch verjüngten Verbindungen oder mit Thermit-Muffenstoßverbin- Hülse.
Die Rippenstahlstäbe 1 und 2 sind nach F i g. 1 durch eine auf die Stabenden aufgepreßte und dabei zum Kaltfließen gebrachte Metallhülse 3 in einem oder mehreren Preßvorgängen miteinander verpreßt. Zur Herstellung einer solchen Stoßverbindung in jeder beliebigen Lage eignen sich z. B. tragbare hydraulische Handpressen, wie sie auch für das Verklemmen und das Anbringen von Verbindungen an
Stoßverbindung zwischen gerippten Baustählen her- 60 Drahtseilen in Gebrauch sind. Während sich solche stellen zu können, die von dem bisherigen Mangel beweglichen Maschinenpressen besonders für den unkontrollierbarer Längenänderung frei ist und sich Baustellenbetrieb und die Verbindung von fertigen deshalb gerade für die Vereinigung armierter Beton- Bauteilen eignen, so wird man für den Werksbetrieb teile eignet, bei denen es auf Einhaltung hoher meist stationäre hydraulische Pressen benutzen mit Festigkeitswerte und außerdem unveränderter Lün- 65 jeweils Werkzeugen, die den verschiedenen Stabgenabmessungen ankommt. durchmessern entsprechen.
Zu diesem Zweck wird bei einer Stahlstabverbin- Die Fig. 2 zeigt links die Innen-Ausnehrmjng 5 im
dung, für an den Enden stoßartig aneinandergesetzte Schnittbild der Hülse und läßt die Wirkung des Zu-
stab-Stoßverbindung, teilweise weggebrochen gezeichnet,
F i g. 2 die für die Verbindung verwendete Hülse,
düngen beholfen und dabei wohl oder übel die mit der Anwendung solcher Verfahren beim Fertigteilbau auf der Baustelle verbundenen Schwierigkeiten in Kauf genommen.
Ziel der Erfindung ist es demgegenüber, auch mit der an sich wünschenswert einfachen und daher auch unabhängig vom Arbeitsplatz werk- und baustellengorecht anwendbaren Preßmuffenverbindung eine
mmendrückens beim Verpressen durch den Vergeh des Hülsenquerschnitts vor und nach dem erpressen erkennen. Das Hülsenmaterial legt sich jht anschließend an die gesamte Achsenfläche der übe.
Die F i g. 3 zeigt eine Hülse 3, die auf ihren beiden ilften verschieden gerichtete Innenverzahnungen 4 igt, die beim Verpressen entgegengesetzte, nach der itte zu gerichtete Schubkräfte ausüben, um die sich .;en überliegende Stabenden 1 und 2 nicht auseindergehen zu lassen, sondern sie aufeinander zu Jcken. Die Zeichnung zeigt oben die in noch nicht ■preßtem Zustand der Hülse in deren Mitte umlauide Ausnehmung 5, die beim Preßvorgang das ■ldringen von Metall in den Spalt zwischen den f Stoß einander gegenübergestellten Stäben verhinn soll. Der untere Teil der Zeichnung zeigt die durch das Preßwerkzeug erzeugte^ nach beiden Seiten leicht konisch verjüngte Form 6 der Hülse 3 nach dem Verpressen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stahlstabverbindung, für an den Enden stoß-
    ■ artig aneinandergesetztc Stäbe, die quer gerippt sind, insbesondere für Stäbe von armierten Betonteilen, dadurch gekennzeichnet, daß
    ίο an der Verbindungsstelle auf die Stabenden (1, 2) eine Hülse (3) gepreßt ist, die an ihrer Innenfläche spiegelbildlich von der Mitte aus angeordnete, zur Mitte gerichtete Sägezähne (4) aufweist, wobei in der Mitte die Sägezähne durch eine erweiterte Ausnehmung (5) unterbrochen sind und die Hülse an ihrer Außenfläche (6) leicht konisch verjüngt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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