DE1484580C - Mit einer Klemmvorrichtung zum Befestigen eines Pfahles, einer Spundbohle od. dgl. versehene Haube - Google Patents

Mit einer Klemmvorrichtung zum Befestigen eines Pfahles, einer Spundbohle od. dgl. versehene Haube

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DE1484580C
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English (en)
Inventor
Robert Glenville Southall Middlesex Taylor (Großbritannien)
Original Assignee
Taylor Woodrow Construction Ltd., Southall, Middlesex (Grossbritannien)

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Description

Es ist eine in ähnlicher Weise ausgebildete und mit einer sphärischen Lagerfläche zur Aufnahme
eines entsprechend geformten Treibkopfes versehene i° den, daß sie insbesondere in Verbindung mit in dieser Haube bekannt. Diese bekannte Haube ist jedoch Weise zu verwendenden, sowohl zur Ausübung von nur in Verbindung mit einer Eintreibvorrichtung, Druckkräften als auch zur Ausübung von Zugkräften nicht aber in Verbindung mit einer Ziehvorrichtung. dienenden Eintreib- oder Ziehvorrichtungen besonverwendbar. Ferner ist eine Haube bekannt, die so- ders geeignet ist, dabei die Übertragung der wechselwohl in Verbindung mit einer Eintreibvorrichtung »5 weisen Druck- und Ziehkräfte ohne Umbau ermögals auch in Verbindung mit einer Ziehvorrichtung licht und zugleich gewährleistet, daß Verklemmungen verwendbar ist. Bei dieser bekannten Haube ist aber zuverlässig vermieden werden, ein mit einer sphärischen Lagerfläche zur Aufnahme Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung
eines entsprechend geformten Treibkopfes versehener bei einer mit einer Klemmvorrichtung zum Befestigen gabelförmiger Kopf nicht angeordnet, so daß die *> eines Pfahles, einer Spundbohle od. dgl. versehenen Eintreib- oder Ziehvorrichtung mit der Haube und und zum Verbinden des Pfahles od. dgl. mit einer das einzutreibende oder zu ziehende Bauglied vor Eintreib- oder Ziehvorrichtung dienenden Haube, die Durchführung der Eintreib- oder Zieharbeiten genau aus einem gabelförmigen Kopf mit einer sphärischen ausgerichtet werden müssen, wenn Beschädigungen Lagerfläche zur Aufnahme eines entsprechend ge- oder Verklemmungen der Eintreib- oder Ziehvorrich- »5 formten Treibkopfes besteht, darin, daß die Klemmtung oder an dem Bauglied vermieden werden vorrichtung mindestens eine Lasche aufweist, auf sollen. deren Oberseite der Treibkopf aufsetzbar ist, und daß
Weiterhin ist es bekannt, Ziehvorrichtungen für die Schenkel des gabelförmigen Kopfes und die Spundwandbohlen mit einem gabelförmigen Zug- Lasche mit korrespondierenden Öffnungen versehen Übertragungsglied zu versehen, dessen Schenkel das 30 sind, in die ein zur Übertragung der Zugkräfte dieobere Ende der jeweils zu ziehenden Spundbohle nendes Querstück einschiebbar ist, das derart ausgeübergreifen und mittels eines hochzugfesten Bolzens bildet ist, daß ebenfalls eine begrenzte Verdrehung mit starker Reibungsberührung an die beiden Flach- der Lasche gegenüber dem Kopf zugelassen ist. seiten der Spundbohle angepreßt werden. Klemm- Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Haube ist
vorrichtungen zum Anklemmen von Pfählen, Spund- 35 dadurch, daß die Klemmvorrichtung mit mindestens bohlen od. dgl. an einer Eintreib- oder Ziehvorrich- einer Lasche versehen ist, auf deren oberes Ende des tung, bei denen ausschließlich Klemmkräfte an dem
Pfahl oder der Sprundbohle angreifen, sind auch in
Verbindung mit Eintreib- oder Ziehvorrichtungen
bekannt, die mit Rüttelwirkung arbeiten. Hierbei ist 40 über die Lasche sowohl Eintreibkräfte als auch Ziehaber zwischen der an dem Pfahl od. dgl. angreifen- kräfte in Form von Schlagkräften oder stetig wirkenden Klemmvorrichtung und der Rüttelvorrichtung
zur Vermeidung von Verlusten an Schwingungsenergie eine starre Kraftübertragung notwendig, während die Erfindung eine mit einer Klemmvorrichtung 45 können. Infolge der Anordnung der sphärischen versehene Haube betrifft, bei der zwischen der Lagerfläche zum Aufnehmen des entsprechend sphä-Klemmvorrichtung und der Eintreib- oder Zieh- rischen Treibkopfes und der entsprechenden Ausbilvorrichtung durch die Anordnung der sphärischen dung des Querstückes ist dabei eine begrenzte Selbst-Lagerfläche zum Aufnehmen eines entsprechend ge- ausrichtung der Haube auf die Längsachse des Pfahformten Treibkopfes eine begrenzte Verdrehung und 5" les oder der Spundbohle ermöglicht, wodurch Verselbsttätige Einstellung der Wirksache des Treib- klemmungen zuverlässig vermieden werden. Die kopfes in Flucht mit der Längsachse des Pfahles Anordnung des zur Übertragung der Zugkräfte die- oder der Spundbohle ermöglicht werden soll. Eine nenden verschiebbaren Querstückes ermöglicht zusolche selbsttätige Einstellung ist von besonderer gleich, daß die Haube ohne jegliche Änderung bzw. Bedeutung bei Hauben der eingangs genannten Art, 55 Verstellung irgendwelcher Teile zur Übertragung die in Verbindung mit Eintreib- oder Ziehvorrich- von Eintreib- bzw. Druckkräften oder von Zieh- bzw. tungen verwendet werden sollen, bei denen diese zum Zugkräften verwendet werden kann. Eintreiben oder Ziehen einer Reihe von Pfählen oder Nachstehend ist die Erfindung an Hand der in der
Spundbohlen in bekannter Weise derart an einem Zeichnung als Beispiel dargestellten Ausführungsfür diese Reihe gemeinsamen Querhaupt angeordnet 60 form beschrieben, id dß di Pfhl d Bhl d ih I d Zih
Treibkopfes aufsetzbar ist und die, wie an sich bekannt, mittels hochzugfester Bolzen fest an den Pfahl od. dgl. anklemmbar ist, zunächst ermöglicht, daß
den Druck- oder Zugkräften unter Verteilung auf eine verhältnismäßig große Angriffsfläche auf den Pfahl oder die Spundbohle od. dgl. ausgeübt werden
g p g
sind, daß die Pfähle oder Bohlen der Reihe unter Ausnutzung der durch die Bodenreibung von teilweise oder ganz im Boden steckenden Pfählen oder Bohlen entstehender Verankerungskräfte wechselweise um jeweils ein Teilmaß der Eintreib- oder Ziehlänge eingetrieben oder gezogen werden können. Hierbei müssen die Eintreib- oder Ziehvorrichtungen sowohl beim Eintreiben als auch beim Ziehen von Pfählen
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Haube in ihrer Anwendung zum Eintreiben und Ziehen eines Pfahles, einer Spundbohle od. dgl.,
F i g. 2 die Vorderansicht der Haube nach F i g. 1, F i g. 3 die Draufsicht auf die Haube, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A in der Fig. 2,
3 4
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B in der futter 10 geht, wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, durch
Fig. 1, ■ die öffnungen 8 in den Laschen IA hindurch und
Fig. 6 einen Schnitt nach der LinieC-C in der ist mit dem Querstück 6 durch Federn 11 verbunden,
Fig. 1 und die das Stützfutter 10 in dichter Berührung mit dem
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie D-D in der 5 teilkugelförmigen Wulst 9 des Querstückes 6 halten.
Fig. 1. ' Die Anordnung ist wiederum derart, daß das Stütz-
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform futter 10 auf dem Wulst 9 begrenzte Winkel- oder der Haube weist zwei aus Stahl bestehende Laschen Drehbewegungen ausführen kann.
IA auf, die für den Gebrauch der Haube beiderseits Wenn der Betätigungshebel 26 verschwenkt wird, des einzutreibenden oder zu ziehenden Baugliedes, >o so wird das Querstück6 aus der in Fig. 4 dargedas hier durch eine Spundbohle 2 gebildet ist, ange- stellten Betriebsstellung auf einer Gleitbahn 27 eines ordnet werden. Hierzu sind am Kopf der Spundbohle Konsolarmes 28 nach außen bewegt und in die in und in den Laschen IA durchgehende öffnungen 1 Fig. 1 mit strichpunktierten Linien dargestellte angeordnet, durch die Bolzen 3 hoher Zugfestigkeit Außerbetriebsstellung verschoben. Wenn dagegen hindurchgesteckt werden, nachdem die öffnungen 1 15 der Betätigungshebel 26 losgelassen wird, so wird in der Spundbohle und den Laschen IA in Deckung das Querstück 6 durch die Feder 19 wieder in seine gebracht worden sind. Die öffnungen 1 können in Betriebsstellung - zurückgeführt, in der es auf Sitzder Spundbohle 2 in beliebiger Weise z. B. durch flächen 29 der Schenkel 17 des gabelförmigen Kopfes Bohren, Stanzen oder Brennen hergestellt sein. Ihr aufliegt. Das Querstück 6 kann auch in anderer Weise Durchmesser und ebenso der Durchmesser der öff- ao aus seiner Betriebsstellung in die Außerbetriebsstelnungen 1 in den Laschen IA ist etwas größer als der lung und umgekehrt bewegt werden, und es können Durchmesser der Bolzen 3, so daß diese frei durch statt der Feder 19, des Hebels 21, des Zapfens 22, die Spundbohle und die Laschen hindurchgesteckt der Führung 23, der Welle 25 und des Betätigungswerden können. Bei der dargestellten Ausführungs- hebeis 26 auch andere Mittel hierfür angewendet form endet das obere Ende 24 der Spundbohle 2 kurz 35 werden. Zum Beispiel können alle diese Zwischen^ unter den oberen Stirnseiten 4 der Laschen IA. Die glieder weggelassen und das Querstück 6 einfach von Spundbohle körinte jedoch auch an einer beliebig Hand in diese Stellungen verschoben werden. Auch anderen Stelle zwischen den Laschen enden. können ein Schneckenradgetriebe öder hydraulische
Die oberen Enden der Laschen IA ragen in den ,oder pneumatische Zylinder- und Kolbenvorrichtun-Zwischenraum von zwei Schenkeln 17 eines gabel- 30 gen oder Schraubenwinden zum Verschieben des förmigen Kopfes 5 hirfein. Am oberen Ende des Zwi- Querstücks 6 verwendet werden,
schenraumes zwischen den Schenkeln 17 ist ein Treib- Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwikopf 7 angeordnet, der an dem gabelförmigen Kopf 5 sehen den Schenkeln 17 des gabelförmigen Kopfes 5 mittels eines Bolzens 13 befestigt ist. Um den BoI- Führungsarme 30 angeordnet. Außer solchen Fühzen 13 ist eine Feder 14 herumgelegt, die den Treib- 35 rungsarmen können, wie insbesondere aus Fig. 1 kopf 7 nach oben zieht und eine sphärische Eingriffs- und 4 ersichtlich ist, an einem oder beiden Schenkeln fläche des Treibkopfes in Berührung mit einer ent- des gabelförmigen Kopfes noch Führungskonsolen sprechend sphärischen Lagerfläche 12 in dem gabel- 31 angebracht sein. Für Fälle, in denen das obere förmigen Kopf 5 hält. Die Anordnung ist dabei der- Ende 24 des Pfahles bzw. der Spundbohle 2 oberhalb art, daß der Treibkopf 7 in gewissen Grenzen eine'40 des Querstückes 6 tndet, ist es notwendig, in den Drehbewegung oder winkelförmige Bewegung aus- Pfahl bzw. die Spundbohle eine Öffnung hineinzuführen kann. Die oberen Stirnseiten 4 der Laschen schneiden, die ermöglicht, daß das Querstück 6 und IA berühren in der dargestellten Betriebsstellung die das Stützfutter 10 ungehindert durch diese öffnung flache Unterfläche des Treibkopfes 7. Dieser kann hindurchgeschoben werden können,
auch durch andere Mittel in Berührung mit der teil- 45 Die auf den Pfahl bzw. die Spundbohle 2 auszukugelförmigen Lagerfläche 12 des gabelförmigen übende Kraft wird über den gabelförmigen Kopf 5 Kopfes 5 gehalten werden; die Anordnung soll nur übertragen und kann z.B. dadurch gebildet werden, derart sein, daß der Treibkopf eine begrenzte Win- daß ein nicht dargestellter Rammbär auf die obere kel- oder Drehbewegung ausführen kann. Fläche 18 des gabelförmigen Kopfes aufschlägt, oder
In einigem Abstand unter dem Treibkopf 7 sind 5° daß eine stetig wirkende Druck-oder Zugvorrichtung
die Schenkel 17 des gabelförmigen Kopfes 5 jeweils betätigt wird, die mit ihrem unteren Ende in eine
mit einer durchgehenden rechteckigen öffnung 17A Ausnehmung 16 am oberen Ende des gabelförmigen
und die Laschen IA mit korrespondierenden öffnun- Kopfes 5 eingeschraubt wird.
gen 8 versehen. Durch die öffnungen 17/1 und 8 ist Zum Gebrauch der beschriebenen Haube wird
ein Querstück 6 hindurchgesteckt, das gewöhnlich 55 diese mit dem oberen Ende der Spundbohle 2 ver-
durch eine Feder 19 in Anlage an einem Anschlag 20 bunden, indem die Laschen IA von beiden Seiten
gehalten wird, der an einem der Schenkel 17 des her an den Bohlenkopf angelegt und die hochzug-
gabelförmigen Kopfes angeordnet ist. Die durch die festen Bolzen 3 durch die in den Laschen XA und
Feder 19 ausgeübte Kraft wird auf das Querstück 6 der Spundbohle angeordneten öffnungen 1 hindurch-
mittels eines Hebels 21 und eines Zapfens 22 übertra- 60 gesteckt werden. Da alle diese öffnungen einen grö-
gen, der in eine an dem Querstück 6 befestigte Füh- ßeren Durchmesser als die Bolzen 3 haben, können
rung 23 eingreift. Der Hebel 21 sitzt auf einer Welle die Spundbohle 2 und die Laschen \A in den Gren-
25, um welche die Feder 19 herumgelegt ist und an zen dieser Durchmesserunterschiede frei gegenein-
der ein Betätigungshebel 26 befestigt ist. , ander bewegt werden, bis die Bolzen,3 fest angezogen
Das Querstück 6 ist an seiner oberen Seite mit 65 werden. Zunächst werden die Bolzen von Hand nur
einem teilkugelförmigen Wulst 9 versehen, der in soweit angezogen, daß die Laschen IA mit den
eine entsprechend kugelförmig ausgebildete Ausneh- Seitenflächen der Bohle 2 in Berührung sind. Sodann
mung an einem Stützfutter 10 eingreift. Das Stütz- werden die oberen Stirnenden 4 der Laschen 1A in
die gleiche waagerechte Ebene gebracht, indem z. B. auf eine dieser Stirnenden oder auf beide Stirnenden mit einem Hammer eingewirkt wird. Wenn dies geschehen ist, werden die Muttern der Bolzen 3 mittels eines kräftigen Schraubenschlüssels so stark angezogen, daß in den Bolzen 3 eine große Zugkraft erzeugt wird, durch welche die Laschen IA fest gegen die Seitenflächen der Bohle 2 aufgepreßt werden. Das auf die Muttern der Bolzen 3 aufzubringende Drehmoment kann verschieden sein, soll aber im allgemeinen so groß sein, daß in dem Schaft der Bolzen 3 eine Zugspannung erzeugt wird, die zwischen 90 und 100°/» der Streckgrenze des Stahles der Bolzen beträgt.
Sodann wird das Querstiick6 aus der in Fig.4 dargestellten Stellung in die in Fig. 1 mit strichpunktierten Linien gezeichnete Außerbetricbsstcllung zurückgezogen und der gabelförmige Kopf 5 unter Führung durch die Führungsarme 3d und Führungskonsolen 31 in seine Arbeitsstellung herabgelassen, der seine Schenkel 17 die oberen Enden der Laschen 1A übergreifen und die obere Stirnseite 4 jeder Lasche \A die untere Fläche des Treibkopfes 7 berührt. Sodann wird der Betätigungshebel 26 losgelassen, so daß die Feder 19 das Querstück 6 durch die öffnungen 8 der Lasche \A hindurch wieder in seine Arbeitsstellung verschiebt, in der es an dem Anschlag 20 anliegt. Da der Treibkopf 7 in dem gabelförmigen Kopf 5 in begrenztem Maße Winkeloder Drehbewegungen gegenüber der sphärischen Lagerfläche 12 ausführen kann, stellt sich der Treibkopf 7 bei seiner Berührung mit den oberen Stirnseiten 4 der Laschen 1A selbsttätig so ein. daß er auf den Stirnseiten der Laschen voll und dicht aufliegt und geringe Fluchtabweichungen zwischen dem gabelförmigen Kopf 5 und den Laschen IA ausgeglichen werden. . -
Eine auf den gabelförmigen Kopf 5 mittels eines Rammbären oder eines Druckgliedcs aufgebrachte Eintreibkraft wird auf die Spundbohle 2 über den Treibkopf 7 und die Laschen 1Λ übertragen und treibt die Spundbohle 2 in den Untergrund ein. Da die Bolzen 3 keine Berührung mit den Begrenzungsflächen der in der Spundbohle 2 angeordneten Öffnungen 1 haben, wi: 3 die ausgeübte Kraft nicht über die Bolzen, sondern bei normalem Betrieb allein durch die Klemmberührung zwischen den Laschen 1A und der Spundbohle 2 übertragen.
Wenn ein Pfahl bzw. eine Spundbohle 2 aus dem Untergrund herausgezogen werden soll, wird der gabelförmige Kopf 5 durch die nicht dargestellte Eintreib- und Ziehvorrichtung nach oben gezogen. Hierbei legt sich das an dem Querstück 6 befindliche Stützfutter 10 an die oberen Begrenzungsflächen 15 der in den Laschen 1A angeordneten Öffnungen 8 an und stellt sich dabei infolge seiner begrenzten Winkelbzw. Drehbeweglichkeit ebenfalls selbsttätig so ein. daß die Berührungsflächen des Stützfutters 10 und der Öffnungen 8 im ganzen Bereich der Begrenzungsflächen 15 in dichter Berührung miteinander sind. Auch hierbei stellt sich die Haube nach der Erfindung selbsttätig avf kleine Fluchtabweichungen zwischen dem gabelfön,' :n Kopf 5 und den Laschen IA in senkrechter Richtung ein. Bei der Ausübung einer nach oben gerichteten Zugkraft auf den gabelförmigen Kopf 5 wird die Kraft über das Querstück 6 und das Stützfutter 10 auf die oberen Begrenzungsflächen der Laschen IA übertragen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind zur Verbindung der Laschen 1Λ mit dem Pfahl sechs Bolzen 3 angeordnet. Es können jedoch auch mehr oder weniger Bolzen verwendet werden, deren Anordnung auch von der dargestellten Anordnung abweichen kann. Ebenso kann an Stelle von zwei
ίο Laschen IA, die das obere Ende des Pfahles oder einer Spundbohle zwischen sich erfassen, auch nur eine Lasche an einer der Seitenflächen des Pfahles oder der Spundbohle angeklemmt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mit einer Klemmvorrichtung zum Befestigen
eines Pfahles, einer Spundbohle od. dgl. versehene
: Haube zum Verbinden des Pfahles od. dg!, mit
ao einer Eintreib- oder Ziehvorrichtung, bestehend aus einem gabelförmigen Kopf mit einer sphärischen Lagerfläche zum Aufnehmen eines entsprechend geformten Treibkopfes, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrich-
>S tung mindestens eine Lasche (IA) aufweist, auf deren oberer Stirn (4) der Treibkopf (7) aufsetzbar ist, und daß die Schenkel (17) des gabelförmigen Kopfes (5) und die Lasche (IA) mit korrespondierenden Öffnungen (ΠΑ bzw. 8) ver- sehen sind, in die ein zur Übertragung der Zugkräfte dienendes und derart ausgebildetes Querstück (6) einschiebbar ist, daß ebenfalls eine begrenzte Verdrehung rwischen der Lasche (IA) und dem Kopf (5) zugelassen ist.
2. Haube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Querstück (6) ein Stützfutter (10) zugeordnet ist, das sich bei Ausübung einer Zugkraft auf den gabelförmigen Kopf (5) gegen die obere Begrenzungsfläche (15) der Öffnung (8) der Lasche (1.4) anlegt, und daß das Querstück (6) mit einem teilkucelförmigen Wulst (9) verschen ist. der in eine entsprechend kugelförmig gestaltete Ausnehmung des Stützfutters^lO) eingreift.
3. Haube nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück (6) und das Stützfuttcr (10) durch Federn (11) elastisch nachgiebig miteinander verbunden sind.
4. Haube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Verschieben des Querstückes (6) in seine Betriebsstellung und aus dieser heraus.
5. Haube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des Querstückes
(6) in seine Außerbetriebsstellung ein mit diesem über ein Hcbelgestänge (21, 22, 23, 25) verbundener Betätigungshebel (26) angeordnet ist und eine Feder (19) vorgesehen ist. die das Querstück in seine Betriebsstellung zurückführt, wenn der
Betätigungshebel (26) losgelassen wird.
6. Haube nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gabelförmige Kopf (5) zum Einnehmen der richtigen Lage über die Lasche (IA) mit Führungsmitteln (30, 31) versehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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