DE1482142C - Maschine zum Ernten von Wurzelfruchten - Google Patents

Maschine zum Ernten von Wurzelfruchten

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DE1482142C
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DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
conveyor belts
belt
root crops
double belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Clement Whyte Philip Bedford Hawkins (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Research Development Corp UK
Original Assignee
National Research Development Corp UK
Publication date

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Description

ι 2
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ernten kannter Weise einen sich nach oben öffnenden Win-
von Wurzelfrüchten, mit zwei drehbaren, kreis- kel einschließen.
scheibenförmigen Rodescharen, deren Scheiben- Aus der deutschen Patentschrift 718 595 ist eine ebenen einen sich nach oben öffnenden Winkel ein- Erntemaschine mit zwei schräg nach oben auseinschließen, und mit einem sich in Förderrichtung daran 5 .anderlaufenden, feststehenden, pflugartigen Scharen anschließenden Doppelbandförderer in Form von bekannt, welch letzteren ein Doppelbandförderer zwei derart nebeneinander angeordneten Förder- nachgeordnet ist, dessen Umlenkrollen einen sich bändern, daß das eine Trum des einen Förderbandes nach oben öffnenden Winkel einschließen, wobei die mit seiner Außenseite der Außenseite eines Trums unteren Umlenkrollen hinter den Scharen angeordnet des anderen Förderbandes gegenüberliegt und diese io sind und von den Förderbändern wegragende Förderbeiden einander gegenüberliegenden Trume die mit- gabeln unter den Scharen durchlaufen. Bei dieser tels der Rodeschare gerodeten Wurzelfrüchte jeweils bekannten Anordnung hat die gegenseitige Neigung erfassen und nach hinten und oben zu einer Ablage der Förderbahn-Umlenkrollen den Zweck, durch die fördern. beiden mit Fördergabeln versehenen Förderbänder . Derartige Erntemaschinen werden insbesondere 15 des Doppelbandförderers eine das Erntegut tragende zum Ernten und/oder Ausheben von Wurzelfrüchten, Rinne zu bilden. Im Gegensatz dazu kommt es bei wie Kartoffeln, Zwiebeln oder ähnlichen Knollen- der Förderband-Umlenkrollenanordnung der erfingewächsen verwendet, die unter der Erdoberfläche dungsgemäßen Erntemaschine keineswegs darauf an, wachsen, d. h. zum Ernten und/oder Ausheben ent- daß die Förderbänder zusammen eine Rinne bilden, weder von Wurzelfrüchten oder von Früchten, deren 20 Die gegenseitige Neigung mindestens der unteren hauptsächlich zu erntende Teile über dem Erdboden Förderband-Umlenkrollen des Doppelbandförderers wachsen. der erfindungsgemäßen Erntemaschine hat im Rah-
Eine in der USA.-Patentschrift 1 185 785 be- men der durch die Erfindung zu lösenden Aufgabe in schriebene Erntemaschine der oben erwähnten Art erster Linie den Zweck, das aufnehmende Ende des weist zwischen zwei feststehenden, pflugartigen Scha- 25 Doppelbandförderers möglichst nahe "an die umren zwei kreisscheibenförmige Rodeschare auf, welch laufenden, kreisscheibenförmigen Rodeschare heranletztere drehbar derart angeordnet sind, daß ihre bringen zu können, ohne die unteren Förderband-Scheibenebenen einen sich nach oben öffnenden Win- Umlenkrollen unzweckmäßig klein ausbilden zu kel einschließen. An diese Scharenanordnung schließt müssen.
sich mit Abstand in Förderrichtung ein Doppelband- 30 Erntemaschinen mit feststehenden pflugartigen
förderer mit in einer gemeinsamen Ebene nebenein- Scharen und nachgeordneten Doppelbandförderern
.ander angeordneten Förderbändern an. sind auch in den USA.-Patentschriften 1 306 586
Bei Erntemaschinen dieser Bauart ist es wichtig, und 2 422 524 beschrieben, jedoch weisen diese be-
daß die Aufnahme des Erntegutes möglichst nahe an kannten Erntemaschinen mit Bezug auf die Ernte-
der Erdoberfläche erfolgt, damit dieses Erntegut bzw. 35 maschine nach der Erfindung keine über den bereits
deren greifbaren Teile gut aufgenommen werden. Aus erörterten Stand der Technik hinausgehenden Merk-
der Konstruktion und den Abmessungen von Ernte- male auf.
maschinen mit umlaufenden Kreisscheiben als Rode- Aus der USA.-Patentschrift 2 606 416 ist es außer-„ scharen ergibt sich, daß das untere Umlenkroilenpaar dem bekannt, zwei drehbare, kreisscheibenförmige der Förderbänder möglichst klein sein sollte, damit 40 Rodeschare, deren Scheibenebenen einen sich nach es nicht in den Bereich der umlaufenden Kreis- oben öffnenden Winkel einschließen, anzutreiben,
scheiben ge/üt. Wenn andererseits das untere Umlenk- Bei der erfindungsgemäßen Erntemaschine ist rollenpaar sehr klein ist, kommt die Mündung des zweckmäßigerweise das Profil der Führungsnut min-Doppelbandfördcrers nicht in dem erforderlichen destens einer Umlenkrolle eines oder mehrerer UmMaße an das Erntegut heran,.jam dieses zu erfassen. 45 lenkrollenpaare des Doppelbandförderers und/oder Somit weisen diese bekannten" Erntemaschinen zwei der Förderbandquerschnitt derart gewählt, daß sich Nachteile auf, von denen einer darin besteht, daß eine vorteilhafte Lage der wirksamen Oberflächen der Doppclbandförderer mit so kleinen Umlenkrollen, wie Förderbänder zueinander ergibt. Zusätzlich können sie an sich notwendig wären, nicht angewendet wer- die Förderbänder Greifzacken oder Schaufeln aufden können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß 50 weisen, welche die Förderung der Früchte unterdie äußeren, rücklaufenden Trume der Bänder des stützen. Statt dessen oder zusätzlich kann ein weiteres bekannten Doppelbandförderers in derselben Ebene Band mit Greifzacken oder Schaufeln vorgesehen liegen wie die nach oben führenden Trume und da- sein, welches im wesentlichen parallel zu den Förderdurch an den unteren Umlenkrollen die Bänder leicht bändern läuft und die Förderung der Früchte unter-Schmutz und/oder Abfälle in diese Umlenkrollen ein- 55 stützt.
tragen, sä daß diese verunreinigt werden.. Wie man sieht, können bei dem Doppelband-
. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei förderer der erfindungsgemäßen Erntemaschine die
einer derartigen Erntemaschine auf einfache und das unteren Umlenkrollen einen angemessenen Durch-
Bmlcgut schonende Weise pin sicheres Erfassen des messer aufweisen und trotzdem dicht genug an die
Erntegutes zu erzielen, ohne daß hierbei eine über- 60 Früchte herangeführt werden. Gleichzeitig entsteht
mäßige Verschmutzung derJVlaschine, insbesondere durch die Anwendung von Umlenkrollen mit großen
des Doppelbandförderers, auftritt. Durchmessern und mit zueinander angewinkelten
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Rollenebenen ein genügend großer Abstand zwischen
gelöst, daß die beiden unteren Umlenkrollen der bei- den rücklaufenden Trümmern der Förderbänder und
den Förderbänder mindestens teilweise zwischen den 65 dem Boden.
beiden Rodescharen nahe diesen angeordnet sind und Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
daß auch die Ebenen zumindest dieser unteren Um- Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
lcnkrollen des Doppelbandfördercrs in an sich be- beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der erfin-Jungsgemäßen Erntemaschine,
F i g. 2 eine schematische Aufsicht auf den Doppelbandförderer dieser Erntemaschine,
F i g. 3 eine schematische Ansicht des Vorderteils iieses Doppelbandförderers, welche eine die Fördernder schützende Abdeckung zeigt, die in den 7ig. 1 und 2 der besseren Übersicht wegen nicht entialten ist,
F i g. 4 die schematische Aufsicht auf einen Teil Jieses Doppelbandförderers am unteren Förderband- ;nde und
F i g. 5 die Aufsicht auf das um 90° gedrehte Teil lach F i g. 4.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Erntenaschine 4 mit als Rodeschare dienenden umlaufenlen Kreisscheiben wird ein Doppelbandförderer 1 lurch Tragholme 2 und 3 gehalten. Die Erntenaschine 4 befindet sich seitlich einer Zugmaschine, lie in F i g. 1 strichpunktiert eingezeichnet ist. Ein an !em Doppelbandförderer befestigter Rohrbügel 5 um Lösen bzw. Reinigen der Früchte bildet einen togen über den Förderbändern und dient somit als usätzliche Halterung derselben.
Der Doppelbandförderer weist seinerseits als lauptsächliche Tragelemente zwei Kasten- oder lohrträger 8 und 9 auf, an deren Enden Schwenkrme 13 und 14 mit entsprechenden oberen Umlenkollen 10 und unteren Umlenkrollen 11 angeordnet ind. Weitere Schwenkarme stehen unter Vorspanung von Federn, tragen Führungsrollen bzw. Anirückrollen 12 und sind ebenfalls schwenkbar an den Casten- oder Rohrträgern 8 bzw. 9 befestigt. Wie aus ·" i g. 4 hervorgeht, sind die Schwenkarme 14 an den inden abgekröpft und stehen über Hebelarme 15 nter der Vorspannung von Zugfedern 16, die ihrereits an ihren Enden mit Spannhebeln 18 für die :ntersten Führungsrollen 12' in Verbindung stehen. )ie Schwenkzapfen der Spannhebel 18 sind an den jchwenkarmen 14 befestigt. Demgemäß halten die Zugfedern 16 sowohl die Schwenkarme 14 als auch ie Spannhebel 18 und damit auch die Förderbänder m Aufnahmeende des Doppelbandförderers unter ^spannung. Mit Hilfe eines Stellgliedes 19 wird die xakte Form des Aufnahmeendes des Doppelbandjrderers festgelegt.
Gemäß der Erfindung sind die Rotationsebenen er unteren Umlenkrollen 11 in an sich bekannter Veise zueinander geneigt. Bei dem hier beschriebenen lusführungsbeispiel beträgt die Neigung der Rotaonsebenen gegenüber der Bodenfläche etwa 20°.
Wie aus F i g. 5 hervorgeht, weisen die keilriemenörmigen Förderbänder aus Gummi oder einem andern geeigneten Material eine derart unsymmetrische )uerschnittsform auf, daß die miteinander zusammen-/irkenden Flächen der beiden Förderbänder zueinnder parallel verlaufen. Hierdurch sind die zum esthalten der Wurzelfrüchte dienenden Flächen der eiden Förderbänder 17 größer als dieselben Oberächen bekannter Förderbänder. Zum Schutz der örderbänder sind die Förderbandrollen und die ußeren Förderbandtrümmer .«* abdeckende Deckiatten 21 (F i g. 3) und Scheibenkratzer 22 ? i g. 4, 5) vorgesehen, welch letztere nahe der untern Umlenkrollen 11 angeordnet sind und von diesen ;weils Verunreinigungen abstreifen. Am Aufnahme- :ide des Doppelbandförderers 1 können oberhalb der Rodeschare 6, 7 Leitschaufeln 23 angeordnet sein, die über .Flansche 24 einstellbar an den Kastenträgern 8, 9 befestigt sind und mit dazu beitragen, das Erntegut zwischen die beiden Förderbänder des Doppelbandförderers zu leiten.
Der Förderbandantrieb erfolgt über Wellen 25, die mittels Schlupfkupplungen 26 od. dgl. an die oberen Umlenkrollen 10 angeschlossen sind. Die Antriebskraft für den Doppelbandförderer kann in bekannter
ίο Weise von der Zugmaschine abgenommen werden. Der Antrieb der kreisscheibenförmigen Rodeschare 6, 7 wird ebenfalls von der Zugmaschine abgenommen und unterhalb der Kastenträger 8,9 zu den Kreisscheiben geführt. Die beiden Antriebe für die Kreisscheiben und für den Doppelbandförderer können selbstverständlich miteinander gekuppelt sein.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Ernten von Wurzelfrüchten, mit zwei drehbaren, kreisscheibenförmigen Rodescharen, deren Scheibenebenen einen sich nach oben öffnenden Winkel einschließen, und mit einem sich in Förderrichtung daran anschließenden Doppelbandförderer in Form von zwei derart nebeneinander angeordneten Förderbändern, daß das eine Trum des einen Förderbandes mit seiner Außenseite der Außenseite eines Trums des anderen Förderbandes gegenüberliegt und diese beiden einander gegenüberliegenden Trume die mittels der Rodescharen gerodeten Wurzelfrüchte jeweils erfassen und nach hinten und oben zu einer Ablage befördern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unteren Umlenkrollen (11) der beiden Förderbänder (17) mindestens teilweise zwischen den beiden Rodescharen (6, 7) nahe diesen angeordnet sind und daß auch die Ebenen zumindest dieser unteren Umlenkrollen des Doppeibandförderers in an sich bekannter Weise einen sich nach oben öffnenden Winkel einschließen.
2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Umlenkrollen (10) der beiden Förderbänder (17) des Doppelbandförderers in ah sich bekannter Weise im selben Sinne und im wesentlichen um denselben Betrag geneigt sind, wie die jeweils zugehörige untere Umlenkrolle des betreffenden Förderbandes.
3. Erntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der beiden Förderbänder (17) einen unsymmetrischen Querschnitt hat, derart, daß die einander gegenüberliegenden, die Wurzelfrüchte jeweils zwischen sich aufnehmenden Seiten der beiden Förderbänder im wesentlichen vertikal und parallel zueinander verlaufen.
4. Erntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rollenseitig gelegene Querschnittsteil des bzw. der im Querschnitt unsymmetrischen Förderbänder (17) in an sich bekannter Weise im wesentlichen V-förmig ist und daß der untere Rollenkranz mindestens des bzw. der unteren Umlenkrollen (11), deren Umfange komplementär V-förmig sind, eine breitere an dem zugehörigen Förderband anliegende Fläche aufweist als der jeweils zugehörige obere Rollenkranz.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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