DE1479367C - Vorrichtung zum Herstellen doppelwandi ger Gegenstande aus thermoplastischem Kunst - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen doppelwandi ger Gegenstande aus thermoplastischem KunstInfo
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Description
3 4
Unter der Strangpreßdüse 1 sind beide in F i g. 2 39 versehen ist, wobei die Blasformhälften α und a'
perspektivisch dargestellten Glasformhälften α und οι miteinander so zusammengesetzt werden, daß das
auf Stangen 59 geführt, die am Rahmen der Vorrich- vordere Ende des Formkernes 27 nicht den Boden
tung abgestützt und mittels einer Betätigungsstange 70 des Hohlraumes der teilbaren Form erreicht. Der
nach rechts und links verschiebbar sind. Sie enthalten 5 in F i g. 5 b dargestellte Vorratsbehälter 74 mit
Hohlräume m, die in ihrem oberen und unteren Ab- hohlen Wänden wird dadurch erhalten," daß der
schnitt in halbkreisförmige, konkave Ausnehmungen Formblasvorgang in der oben beschriebenen Anord-
39 und 40 zur Aufnahme der Formkerne 27 über- nung durchgeführt wird. Dieser mit einem Verschluß
gehen, wobei eine weitere Ausnehmung 41 zur Auf- 75 versehene Behälter kann als wärmeisolierender
nähme des Blasdornes 30 an einer Seite der konkaven io Behälter verwendet werden, dessen hohler Teil 54 als
Ausnehmung 39 zur Aufnahme des Blasdornes 30 an Behälter dient, um dessen warmen bzw. heißen In-
einer Seite der konkaven Ausnehmung 39 angeord- halt auf erhöhter Temperatur zu halten oder dessen
net ist. kalten Inhalt kalt zu halten
Zwischen der Strangpreßdüse 1 und den Blasform- Der Behälter" kann auch als Doppelbehälter
hälftena und a! kann eine Schneidvorrichtung an- 15 (Fig. 5d) verwendet werden, wobei der hohle Teil
geordnet sein. In der F i g. 1 ist außerdem eine Ab- 54 mit einem Verschluß 76 versehen wird und ein
Streifeinrichtung dargestellt. Diese besteht aus einem Stopfen 77 in das dann nicht verschweißte Blasdorn-
Bügel 63 an einem ringförmigen Mitnehmer 62, der loch 56 eingesteckt wird. Der Behälter nach F i g. 5 d
am vorderen Ende einer Kolbenstange 61 eines Zy- ist mit einem Handgriff 78 versehen. F i g. 5 e zeigt
linders 60 und am vorderen Ende einer Stange 65 be- 20 einen Blumentopf, und in diesem Fall kann die
festigt ist, welche verschiebbar in einer zum Zylinder Formgebung unter Verwendung eines dünnen Form-
60 parallelen Führungshülse 64 liegt. Der Mitnehmer kernes erfolgen, welcher von dem vorderen Ende des
■62 wird durch Vortreiben eines Kolbens 67 durch Be- Formkernes 27 vorspringt und der Ausnehmung 79
aufschlagung von Öl durch eine Druckölleitung 66 für die Drainage entspricht
abgesenkt, so daß er den geformten Gegenstand 25 F i g. 4 zeigt eine Abwandlungsform, in welcher ein
mittels des Mitnehmers 62 nach unten auswirft. Dann nach oben gerichteter, anhebbarer und absenkbarer
wird der Mitnehmer 62 in seine Ausgangsstellung Formkern 27' und ein anderer nach unten gerichteter
durch Aufgeben von Drucköl durch eine Drucköl- stationärer Formkern 27 verwendet wird, welcher von
leitung 68 zurückgestellt. Der Betrieb erfolgt in der der unteren Stirnseite der Innenform 6 der Strangfolgenden Reihenfolge: Strangpressen eines Doppel- 30 preßdüse 1 vorspringt. Bei diesem Ausführungsschlauches, Zusammensetzen der Teilformabschnitte, beispiel kann durch Ausführen des Blasformvorganges
Einblasen von Druckluft, Öffnen der teilbaren Blas- in der gleichen Weise wie bei jedem der vorhergehenform
und Absenken des Mitnehmers, und auf diese den Beispiele der Reifen 80 gemäß F i g. 5 c her-Weise
kann, wie im Fall des vorhergehenden Bei- gestellt werden, wobei lediglich die Krümmungen am
spiels, ein doppelwandiger hohler Gegenstand her- 35 Umfang der vorderen Stirnseiten beider Formkerne
gestellt werden. 27, 27' entsprechend gekrümmt sind und die Blas-
Es können unterschiedliche doppelwandige hohle fomhälften α und a' einen Hohlraum mit zum Stoß-Gegenstände
durch Abwandlung der entsprechenden punkt der beiden Formkerne 27, 27' halbkreis-Teile
des Mechanismus hergestellt werden. Beispiels- förmigen Querschnitt aufweisen. Der sich ergebende
weise kann das Innenformelement der Düse und der 4° Reifen 80 hat eine Festigkeit, die bei bekannten der-Formkern
dicker ausgebildet sein, wodurch ein artigen Reifen nicht erreicht wurde. Durch Aus-Thermosbehälter
erhalten wird, dessen hohler Teil bildung der gekrümmten Flächen in konvexer oder
54, z. B. als Vorratsbehälter74 (Fig. 5b), als Topf anderer, entsprechender Form ist es möglich, Gegenoder
als äußere Schutzhülle 73 (F i g. 5 a) für andere stände in den unterschiedlichsten Formen her-Behälter
od. dgl. dient. Da die innere und die äußere 45 zustellen, und es können auch der Formkern und die
Wand 53 bzw. 52 dieser Schutzhülle aus einem Stück konkaven Ausnehmungen der um den Formkern
hergestellt sind, ist sie nahtlos und so starr, daß· sie'." herumliegenden Blasformhälften durch entsprechende
den Inhalt gut schützt, sehr ansehnlich aussieht und Ausbildung unterschiedlich geformt sein,
«in so geringes Gewicht aufweist, daß sie leicht zu Mit der Vorrichtung können doppelwandige, hohle handhaben ist. 5° unterschiedlichste Gegenstände, wie doppelwandige
«in so geringes Gewicht aufweist, daß sie leicht zu Mit der Vorrichtung können doppelwandige, hohle handhaben ist. 5° unterschiedlichste Gegenstände, wie doppelwandige
F i g. 3 zeigt eine Weise, nach der der Formvorgang hohle Flaschen, Trommeln, Spielzeug, Modelle,
unter Verwendung der Blasformhälften α und d Probenrohre, Formkästen, Schirmrippen od. dgl. herdurchgeführt
wird, die nur mit je einer Ausnehmung gestellt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Herstellen doppelwandiger und äußeren Teil des Schlauches derart einführbar
Gegenstände aus thermoplastischem Kunststoff 5 ist, daß der Gegenstand durch Einführen eines Druckmit
einer Strangpreßdüse mit einer inneren, initt- mediums blasgeformt werden kann,
leren und äußeren Form, die in einem Abstand Bei einer bekannten Vornchtung für diesen Zweck
leren und äußeren Form, die in einem Abstand Bei einer bekannten Vornchtung für diesen Zweck
zueinander stehen, zur Extrusion doppelwandiger wird das Kunststoffmaterial in Form eines einwandi-Schläuche
mit einem inneren und einem äußeren gen Rohres oder zweier Folien zwischen Formblockschlauchförmigen
Teil, mit einem Extruder zum io hälften geführt, din dann aufeinandergeschoben wer-Zuführen
von Kunststoffmaterial zur Strangpreß- den, so daß sie das Röhr umschließen bzw. zusamdüse,
mit einem in den inneren Teil des doppel- menpressen. Dann wird das Rohr von zwei .gegenwandigen
Schlauches und in einen Hohlraum zwi- iiberliegenden Punkten her durch Stifte eingestülpt,
sehen trennbaren und aneinandersetzbaren Blas- In den sich dabei ergebenden Hohlraum wird dann
formhälften einschiebbaren Formkern und mit 15 durch einen Blasdorn Luft eingeblasen, der den
einem Blasdorn, der in den Hohlraum zwischen Kunststoff an die Außenwand der Formhälften einerdem
inneren und äußeren Teil des Schlauches seits und an die Stifte andererseits anpreßt. Mit dieser
derart einführbar ist, daß der Gegenstand durch bekannten Vorrichtung können doppelwandige
Einführen eines Druckmediums blasgeformt wer- Gegenstände in einem Arbeitsgang hergestellt werden,
den kann, dadurch gekennzeichnet, daß ao Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
der Formkern (27) am unteren Teil der Innen- Vorrichtung zu vereinfachen, so daß der besondere
form (6) der Strangpreßdüse (1) angebracht ist Arbeitstakt zwischen dem Schließen der Formhälften
und daß der Blasdorn (30) an der Zwischenform und dem Blasvorgang und das dafür vorgesehene, be-(5)
der Strangpreßdüse (1) befestigt ist. wegliche Werkzeug entfallen können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 35 Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der einkennzeichnet,
daß der Formkern (27) derart in die gangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch
Blasformhälften (α, α') einschiebbar ist, daß zwi- gelöst, daß der Formkern am unteren Teil der Innenschen
dem Ende des Formkerns (27) und dem form der Strangpreßdüse angebracht ist und daß der
Boden des Hohlraumes (m) der Blasformhälften Blasdorn an der Zwischenform der Strangpreßdüse
(a, a') ein Abstand besteht. 30 befestigt ist. Die Vorrichtung wird dadurch gedräng-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ter, insbesondere braucht am Rahmen keine besonkennzeichnet,
daß das Ende des Formkerns (27) dere Vorkehrung zum Befestigen des Formkerns und
eine Verlängerung mit geringerem Querschnitt des Blasdorns getroffen zu werden.
aufweist. Bei der Herstellung doppelwandiger, hohler Gegen-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch'ge- 35 stände mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird
kennzeichnet, daß gegenüber dem Formkern (27) der thermoplastische Kunststoff nach dem Auspressen
ein nach oben gerichteter, von unten nach oben der Schlauchwände nicht mehr stark gereckt und der
bewegbarer zweiter Formkern (27') vorgesehen fertige Gegenstand hat keine Naht längs der Symmeist,
wobei die Enden der beiden Formkerne (27, trieebene.
27') gleichzeitig in die Blasformhälften (α, α') ein- 40 An sich ist es bei Vorrichtungen zum Herstellen
setzbar sind. von hohlen Gegenständen aus thermoplastischem
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- Kunststoff mittels einer Strangpreßdüse, aus der ein
kennzeichnet, daß zum Herstellen hohler ring- Schlauch austritt,.-der zu einem Hohlkörper, z.B. zu
förmiger Gegenstände an jedem Ende der Form- einer Flasche" aufgeblasen wird, bekannt, den Blaskerne
(27, 27') eine ringförmige Nut ausgebil- 45 dorn an der Strangpreßdüse anzuordnen.
det ist. : Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines in
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beAnsprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß unter- schrieben. Es zeigt
halb der Strangpreßdüse (1) eine Abstreifeinrich- Fig. 1 im Schnitt die Strangpreßdüse mit Form-
tung vorgesehen ist, die einen mittels eines Zylin- 50 kern, Blasdorn und einer Auswurfvorrichtung,
ders (60) verschiebbaren ringförmigen Mitnehmer Fig. 2 in perspektivischer Darstellung die beiden
ders (60) verschiebbaren ringförmigen Mitnehmer Fig. 2 in perspektivischer Darstellung die beiden
(62) zum Abstreifen des geformten Gegenstandes Formhälften, die unter der Strangpreßdüse angeordnach
unten aufweist. . net sind, ·. ■·.-
F i g. 3 bis 5 im Schnitt verschiedene doppelwandige ■■■'*■ 55 Gegenstände, die mit der Vorrichtung hergestellt wer-
den können.
. Eine Strangpreßdüse 1, der der Kunststoff von
oben durch einen nicht gezeigten Extruder zugeführt
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung wird, ist in einem Gehäuse 2 angeordnet, das am
zum Herstellen doppelwandiger Gegenstände aus 60 nicht gezeigten Rahmen der Vorrichtung angebracht
thermoplastischem Kunststoff mit einer Strangpreß- ist. Im Gehäuse 2 ist eine Zwischenform 5 befestigt,
düse mit einer inneren, mittleren und äußeren Form, die mit einer Innenform 6 einen inneren Ringschlitz 3
die in einem Abstand zueinander stehen, zur Extrusion und mit dem Gehäuse 2 einen äußeren Ringschlitz 8
doppelwandiger Schläuche mit einem inneren und bildet. An der Innenform 6 ist ein Formkern 27 fest
einem äußeren schlauchförmigen Teil, mit einem Ex- 65 und an der Zwischenform 5 ein Blasdorn 30 mit seiner
truder zum Zuführen von Kunststoffmaterial zur axialen Bohrung 30', der über einen Durchgang 72 in
Strangpreßdüse, mit einem in den inneren Teil des der Zwischenform 5 über ein Rohr 31 Druckluft zudoppelwandigen
Schlauches und in einen Hohlraum geführt werden kann.
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