DE1464004C - Kontaktlos gesteuerte Zündanlage für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kontaktlos gesteuerte Zündanlage für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Schließlich ist noch eine kontaktlos gesteuerte Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit Auslösung der
Zündung durch einen mit Umlaufmagnet ausgestatteten Spannungsgeber bekanntgeworden (vgl. deutsche
Patentschrift 958 971), wobei der Umlaufmagnet mit einem magnetisch steuerbaren Halbleiterwiderstand
zusammenwirkt, der an eine Batterie und die Primärwicklung der Zündspule angeschlossen ist. Auf die
Vorverlegung des Zündzeitpunkts wird dort allerdings nicht eingegangen.
Eine bevorzugte Anordnung des Hall-Generators besteht darin, daß der Hall-Generator zwischen Stützblöcken
aus magnetisierbarem Werkstoff angebracht und von diesen gehalten ist, wobei mit magnetischem
Werkstoff verbundene Polschuhe an einem synchron mit der Brennkraftmaschine umlaufenden Rotor derart
angeordnet sind, daß sie mit den Stützblöcken einen geschlossenen Magnetkreis bilden, wenn die Polschuhe
den Stützblöcken gegenüberliegen.
Schließlich ist es zweckmäßig, daß die Zündanlage ein Steuergerät mit zwei Transistoren aufweist, deren
Arbeitszustand durch die Ausgangsspannung des den Hall-Generator beinhaltenden Geräts sprunghaft änderbar
ist, und einen Impulsgenerator, der den Ausgang des Steuergeräts — über eine weitere Steuerstufe — mit
zwei Zündtransistoren verbindet.
Eine beispielsweise Ausführung der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein elektrisches Schaltbild einer Ausführungsform der kontaktlos gesteuerten Zündanlage gemäß der
Erfindung,
F i g. 2 ein Prinzipschaltbild,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung des Hall-Generators im Magnetkreis,
F i g. 4 die Ausgangsspannung des Hall-Generators in Abhängigkeit vom Drehwinkel eines umlaufenden
magnetischen Feldes für die Ausführungsform nach F i g. 1 (graphische Darstellung),
F i g. 5 das Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 6 eine graphische Darstellung ähnlich F i g. 4, jedoch für die Ausführungsform nach F i g. 5.
Gemäß F i g. 1 besteht die kontaktlos gesteuerte Zündanlage aus einer den Zündzeitpunkt automatisch
vorverstellenden Vorrichtung 1, die einen kleinen elektrischen Generator 2 enthält, dessen Ausgangsspannung
proportional der Drehung des Motors veränderbar ist. Eine Wicklung 3 des Generators 2 ist über
einen Gleichrichter 4 mit einer Siebschaltung 5 verbunden, die aus einem ohmschen Widerstand R und
Kondensatoren C1 und C2 besteht. Die mit 6 bezeichnete
Vorrichtung oder Stufe umfaßt einen Rotor 7, in welchem Dauermagnete 8 und Magnetpole 9 abwechselnd
auf einem aus nichtmagnetischem Material bestehenden Ringteil 10 angeordnet sind (s. F i g. 3).
An dem Dauermagneten 8 im Rotor 7 sind auf gegenüberliegenden Seiten Polschuhe 11 und 12 vorgesehen,
welche sich durch den ringförmigen Teil 10 nach außen
erstrecken. Ein Hall-Generator 15 wird zwischen zwei Stützblöcken 13 und 14 aus magnetisierbarem Material
gehalten und ist derart angeordnet, daß ihn ein Maximum magnetischer Kraftlinien des magnetischen
Flusses durchdringt, sobald die Polschuhe 11 und 12 des Rotors 7 während dessen Drehung in eine den
Stützblöcken 13,14 gegenüberliegende Stellung kommen.
Der Hall-Generator 15 ist mit Ausgangsklemmen 16,17 und Klemmen 18,19 für den Steuerstrom versehen.
Die eine Klemme 18 für den Steuerstrom ist über die Siebschaltung 5, eine Batterie 20 und einen veränderbaren
Widerstand 21 mit der anderen Klemme 19 für den Steuerstrom verbunden. Die Ausgangsklemme
16 verläuft zum Emitter 22 e eines Transistors 22, während die Ausgangsklemme 17 an der Basis 22 b des
Transistors 22 liegt.
Eine Steuerstufe 23 enthält eine Zener-Diode 24. Die Kathode der Zener-Diode 24 ist mit dem Kollektor 22 c
ίο des Transistors 22 verbunden, wogegen die Anode der
Zener-Diode mit der Basis 26b eines ersten Steuertransistors 26 über einen Widerstand 25 in Verbindung
steht. Es ist außerdem ein zweiter Steuertransistor 27 vorgesehen, dessen Basis 27 b über einen Widerstand 28
am Kollektor 26c des Transistors 26 liegt, während der Emitter 27 e über die Batterie 20 und einen Widerstand
29 mit dem Kollektor 27c verbunden ist. Die Zündanlage besitzt ferner einen Zündtransistor 30,
dessen Basis 30 ό über den Widerstand 29 mit der Batterie 20, dessen Emitter 30e direkt mit der Batterie
20 und dessen Kollektor 30 c über die Primärwicklung 31 einer Zündspule 33 mit der Batterie 20 verbunden
ist. Die Sekundärwicklung 32 der Zündspule 33 liegt an einer Zündkerze 34. Eine Schutzdiode 35 für den Zündtransistor
30 ist in Parallelschaltung mit einem Kondensator 36 mit dem Emitter 3Oe und dem Kollektor
30c des Zündtransistors 30 verbunden.
Bei der beschriebenen Zündanlage ergibt sich proportional zum Produkt des Steuerstromes Ic und der
magnetischen Flußdichte B, welcher (Fluß) den Hall-Generator 15 durchsetzt (s. F i g. 2),' eine elektromotorische
Kraft oder Ausgangsspannung Vh, welche an den Ausgangsklemmen 16,17 des Hall-Generators
15 auftritt.
Es gilt die Gleichung:
VH =
Ic B
(1)
mit Vh — die elektromotorische Kraft am Hall-Generator,
B = die magnetische Flußdichte, Ic — der Steuerstrom,
RH = die Hall-Konstante,
RH = die Hall-Konstante,
d = die Dicke des Hall-Generators, / = die Länge des Hall-Generators,
f(Ijb) = ein mit der Form des Hall-Generators veränderbarer
Korrekturfaktor.
Nach Gleichung (1) kann, wenn die Ausgangsspannung der Stufe 6, welche die Transistoren 26 und
27 der Steuerstufe 23 beaufschlagt, auf eine vorher festgelegte Spannung Vho eingestellt wird, der Zündzeitpunkt
durch die Beziehung zwischen dem Steuerstrom Ic und der Dichte B des Magnetflusses, welcher
den Hall-Generator 15 durchdringt und dessen Größe sich aus der angegebenen Formel für die elektro-·
motorische Kraft Vh ergibt, bestimmt werden.
Genauer gesagt, der Zündzeitpunkt entspricht der minimalen Spannung Vho am Ausgang des Hall-Generators
15, auf die die Steuerstufe 23 anspricht. Wenn die Spannung Vho, also die an die Steuerstufe 23
von der Stufe 6 abzugebende Ausgangsspannung, zunächst auf verschiedene Werte des Steuerstroms Ic
(z. B. durch geeignete Dimensionierung der Steuerstufe 23) eingestellt wird, können die entsprechenden
Zündzeitpunkte aus dem Term Φ(Θ) (alle übrigen
5 6
Terme sind dann fest vorgegeben) der wie folgt umge- Zündtransistor 30 normalerweise, mit Ausnahme der
formten Gleichung (1) bestimmt werden: Zündzeit, im leitenden Zustand befindet, wird der
Zündtransistor 30 während der oben beschriebenen
y _ Rh j η f([iu\ Zündung gesperrt und der Primärstrom in der Zünd-
d 'lc'ß'J^i°\ 5 spule33, welche in Serie mit dem Zündtransistor30
liegt, plötzlich unterbrochen, so daß. eine Hochspan-
_ "H . jc . Φ(") , /Y//M η.) nung in der Sekundärwicklung 32 der Zündspule ent-
d S steht. .
In F i g. 5 ist eine weitere Ausführungsform der Er-
mit Φ iß) — der magnetische Fluß als Funktion des io findung dargestellt, mit welcher eine im wesentlichen
Winkelabstands Θ zwischen den Pol- gleiche Wirkung wie bei der in F i g. 1 bis 3 dargestellschuhen
11,12 und den Stützblöcken 13, ten Ausführungsform erzielt werden kann. Bei dieser
14, Zündanlage enthält eine Stufe 37 zur automatischen
S = Fläche des Hall-Generators 15. Vorverstellung des Zündzeitpunktes einen elektrischen
15 Generator 38, dessen Ausgangsspannung sich . ent-
Der in der Wicklung 3 des elektrischen Generators 2 sprechend der Drehzahl des Motors verändert. Eine
erzeugte Strom wird im Gleichrichter 4 gleichgerichtet den Steuerstrom abgebende Wicklung 39 des Genera-
und in der Siebschaltung 5 geglättet. Dieser Gleich- tors 38 ist über einen Gleichrichter 40 mit einer Siebstrom
wird dann über die Anschlüsse 18,19 für den schaltung 41 verbunden, die wie die Siebschaltung 5 in
Steuerstrom Ic, mit denen die - Batterie 20 ebenfalls 20 F i g. 1 und 2 aus einem ohmschen Widerstand R und
veibunden ist, auf den Hall-Generator 15 gegeben. Kondensatoren C1 und C2 besteht. Eine Stufe 42 ent-Dadurch
steigt die Ladung und damit die Spannung hält einen Hall-Generator 43, der in einem synchron
der Siebschalturigskondensatoren C1 und C2 propor- mit der Drehung des Motors umlaufenden Magnetfeld
tional mit der Stärke des von der Wicklung 3 abgegebe- angeordnet ist, ferner einen Transistor 46, dessen
nen Stromes an bzw. nimmt entsprechend dieser Größe as Emitter 46c und dessen Basis 466 mit den Ausgangsab.
klemmen 44, 45 des Hall-Generators 43 verbunden
Daraus ergibt sich, daß der Steuerstrom Ic für den sind. Die eine Anschlußklemme 47 für den Steuer-Hall-Generator
15 in einer Weise bestimmt wird, daß strom des Hall-Generators 43 ist mit der anderen Aner
mit zunehmender Drehzahl des Motors ansteigt. Im schlußklemme 48 über einen Siebkondensator C2, eine
übrigen ergibt sich aus der Gleichung (2), daß die vor- 30 Batterie 49 und einen veränderbaren Widerstand 50
her festgelegte Spannung Kh0 auch dann erzeugt verbunden. Der Kollektor 46 c des Transistors 46 liegt
werden kann, wenn Φ(Θ) den Wert für einen großen an der Basis 526 eines ersten in einer Zündsteuerstufe
Winkelabstand Θ zwischen den Polschuhen 11,12 und 51 befindlichen Transistors 52. Der Transistor 52
den Stützblöcken 13,14 hat, und daß somit der Zünd- wirkt mit einem veränderbaren Widerstand 53, einem
Zeitpunkt um einen Betrag von Θ vorverstellt werden 35 Widerstand 54 und einem Emitterwiderstand 55 zukann.
■ sammen und ist auf einen solchen Arbeitspunkt einge-Es soll beispielsweise angenommen werden, daß der stellt, daß die Strecke zwischen seinem Kollektor 52 c
Zündzeitpunkt durch den Winkelwert Q1 (s. F i g. 4) und seinem Emitter 52e gesperrt ist, solange eine
bei einer bestimmten Drehzahl des Motors für eine Spannung am veränderbaren Widerstand 53 die vorher
Kennlinie FZi1 gegeben ist. Sobald sich nun der Motor 40 festgelegte Spannung Vno übersteigt. Ein zweiter
mit größerer Drehzahl dreht, wird durch die Wicklung3 Transistor 56 ist in der Weise angeschlossen, daß sein
ein entsprechendes Anwachsen des durch den Hall- Emitter 56e zusammen mit dem Emitter 52e des ersten
Generator 15 fließenden Steuerstromes Ic verursacht. Transistors 52 an dem Emitterwiderstand 55 liegt. Die
Damit kann der Hall-Generator 15 entsprechend der Basis 566 des zweiten Transistors 56 ist einerseits mit
Beziehung B = Φ(Θ)/5 die für gewöhnlich erf order- 45 der Batterie 49 über einen Widerstand 57 und andererliche
Spannung Vho bereits bei einem Winkelab- seits mit dem Kollektor 52 c des ersten Transistors 52
stand Θ2 für eine Kennlinie VH2 hervorbringen, wel- über die Parallelschaltung eines Kondensators 58 und
eher größer ist als der Winkelabstand Θν Somit wird, eines Rückkopplungswiderstands 59 verbunden. Der
wenn man dafür sorgt, daß die Spannung in Sperr- Kollektor 52 c des ersten Transistors 52 ist mit der
richtung der Zener-Diode 24 in der Zündsteuerstufe 23 50 Batterie 49 über einen Widerstand 60 verbunden,
einen größeren Wert als ihre Zenerspannung annimmt, Auch der Kollektor 56c des zweiten Transistors 56 ist
die Zenerdiode 24 infolge der elektromotorischen mit der Batterie 49 über einen Widerstand 61 oder eine
Kraft Vho des Hall-Generators 15 leitend, sobald die Einstellampe 62 verbunden.
Polschuhe 11 und 12 des Rotors 7 in eine Stellung un- Eine Impulserzeugerstufe 63 besteht aus einem
mittelbar "gegenüber den Stützblöcken 13 und 14 für 55 Kondensator 64 und einem Widerstand 65, welcher in
den Hall-Generator 15 gelangen. Als Folge davon Serie zum Kondensator 64 liegt. Die eine Anschlußfließt
ein Strom durch den Kreis des Kollektors 26c klemme des Kondensators 64 ist mit dem Kollektor
und des Emitters 26 e des ersten Steuertransistors 26. 56 c des zweiten Transistors 56 verbunden, während die
Infolge dieses Stromflusses durch den ersten Steuer- andere Anschlußklemme mit der Batterie 49 über den
transistor 26 ergibt sich über den Widerstand 28, den 60 Widerstand 65 in Verbindung steht.
Kollektor 26c sowie den Emitter 26c des ersten Eine weitere Zündsteuerstufe 66 enthält zwei NPN-
Kollektor 26c sowie den Emitter 26c des ersten Eine weitere Zündsteuerstufe 66 enthält zwei NPN-
Steuertransistors 26 ein Strom zur Basis 276 des zwei- Transistoren 67 und 68. Der Kollektor 67 c des Tränten
Steuertransistors 27, was einen Strom durch den sistors 67 steht mit der Batterie 49 über einen WiderKollektor 27c des Transistors 27 bewirkt. Dadurch stand 69 in Verbindung, während der Emitter 67e über
wird die Potentialdifferenz am Widerstand 29 größer 65 einen Widerstand 70 zusammen mit dem Emitter 68e
und hebt das Potential an der Basis 306 des Zünd- des Transistors 68 an die Batterie 49 angeschlossen ist.
transistors 30 sprunghaft an, welcher dadurch gesperrt Die Basis 67/nst mit dem Kollektor 68 c des Transistors
wird. Wenn die Schaltung so ausgelegt ist, daß sich der 68 über cincirWiderstand 71 und gleichzeitig mit dem
Verbindungspunkt des Kondensators 64 und des Widerstandes 65 in der Impulserzeugerstufe 63 verbunden.
Die Basis 686 des Transistors 68 steht mit dem Kollektor 67c des Transistors 67 über einen Kondensator
72 und gleichzeitig über einen Widerstand 73 mit der Batterie 49 in Verbindung. Der Kollektor 68c des
Transistors 68 liegt über einem Widerstand 74 pn der Batterie 49. ;
Ferner sind gemäß F i g. 5 zwei Zündtransistoren 75, 76 vorgesehen. Die Basis 756 des Zündtransistors 75
steht mit dem Kollektor 68c des Transistors 68 über einen Basiswiderstand 77 in Verbindung, während der
Emitter 75<? unmittelbar an der Basis 766 und der Kollektor 75c an dem Kollektor 76c angeschlossen ist.
Der Emitter 76e des Transistors 76 steht mit der Batterie 49 über einen Emitterwiderstand 78 in Verbindung,
und gleichzeitig ist der Kollektor 76c über die Primärwicklung 82 der Zündspule 81 mit der Batterie
49 verbunden. Die Sekundärwicklung 79 steht mit der Zündkerze 80 in Verbindung. Ferner sind der Emitter
76e und der Kollektor 76c des Zündtransistors 76 mit
den beiden Anschlußklemmen einer Schutzdiode 83 verbunden, welche zusammen mit einem Kondensator
84 in Parallelschaltung die Emitter-Kollektor-Strecke überbrückt.
In der Zündanlage nach F i g. 5 ist der Hall-Generator
42 in einem Magnetfeld angeordnet, welches in Verbindung mit der Drehung des Motors umläuft
und in welchem der Magnetfluß beim Zündzeitpunkt des Motors eine Veränderung erfährt. Durch diesen
Einfluß des Magnetfeldes entsteht eine hinsichtlich des Winkelabstandes Θ konstante elektromotorische Kraft
Vn, die unabhängig von der Drehzahl des Motors ist, wie dies die Kurve A in F i g. 6 zeigt. Die Ausgangsspannung
des Hall-Generators 43 wird auf die Basis 526 des ersten Transistors 52 gegeben. Wie bereits beschrieben,
ist der erste Transistor 52 auf einen solchen Arbeitspunkt eingestellt, daß der Strom zwischen
seinem Emitter 52e und dem Kollektor 52c unterbrochen wird, sobald die Spannung am veränderbaren
Widerstand 53 den vorher festgelegten Wert Vn0 übersteigt.
Damit wird der Transistor 52 immer dann in seinen Sperrzustand gesteuert, wenn die elektromotorische
Kraft VH des Hall-Generators 43, welche im Transistor 46 verstärkt und am regelbaren Widerstand
53 anliegt, den vorher festgelegten Spannungswert Vho gemäß F i g. 6 übersteigt.
Da der zweite Transistor 56 derart voreilend eingestellt ist, daß er in seinen Sperrzustand gesteuert wird,
wenn der erste Transistor 52 in seinem leitenden Zustand ist, wird der Übergang des Transistors 52 in den
Sperrzustand durch die über den veränderbaren Widerstand 53 angelegte Spannung sowie über den Rückkopplungskondensator
58 und den Widerstand 59 mehr und mehr beschleunigt, so daß der Transistor 52
kurzzeitig in seinen Sperrzustand umgeschaltet wird. Auf der anderen Seite wird der zweite Transistor 56,
der mit dem Transistor 52 paarweise zusammenwirkt, sehr rasch in seinen leitenden Zustand geschaltet und
sofort in diesem Zustand stabilisiert.
Da der Widerstand 61 mit dem Kollektor 56c des Transistors 56 verbunden ist, welcher die Ausgangsklemmen
der Zündsteuerstufe 51 darstellt, erscheint am Widerstand 61 eine Rechteckspannung B gemäß
F i g. 6. Die Ausgangsspannung der Ziindstcucrstufe 51 wird durch den Kondensator 64 und den Widerstand 65
der ImpulscrzcugerstuTe 63, welche mit dem Widerstand
61 \erblinden ist. differenziert und dadurch in ein Triggersignal umgewandelt, welches in die weitere
Zündsteuerstufe 66 eingespeist wird, die als monostabiler Multivibrator aus den beiden Transistoren 67
und 68 aufgebaut ist. Die Transistoren 67 und 68 wirken paarweise zusammen und sind derart geschaltet,
daß sie abwechselnd gesperrt sind, so daß der eine Transistor 68 im leitenden Zustand ist, wenn sich der
andere Transistor 67 im Sperrzustand befindet. Sobald dann das Triggersignal über die Impulserzeugerstufe 63
ίο auf die Stufe 66 gegeben wird, werden die Betriebszustände
der Transistoren in der Stufe 66 umgekehrt, so daß nun der Transistor 68 in seinen Sperrzustand
und der Transistor 67 in seinen leitenden Zustand geschaltet wird. Die Dauer des Sperrzustandes des Transistors
68 ist durch die Zeitkonstante / = 0,69 RC (see) gegeben, die durch die Größe des an der Basis 686 des
Transistors 68 liegenden Kondensators 72 und des Widerstandes 73 bestimmt wird, so daß der Transistor
68 auf diese Weise für eine genau definierte Zeitspanne in seinem Sperrzustand liegenbleibt. Der Sperrzustand
des Transistors 68 in der Stufe 6ό verursacht eine plötzliche Sperrung der Zündtransistoren 75, 76, die
die Primärwicklung 82 der Zündspule 81 über den Emitter 76e und den Kollektor 76c mit Strom versorgen,
wodurch Hochspannungsimpulse in der Sekundärwicklung 79 der Zündspule 81 induziert werden, die
einen Zündfunken zwischen den Elektroden der Zündkerze 80 hervorrufen. .
Auf Grund des zuvor beschriebenen Schaltungsaufbaus wird gezündet, wenn die elektromotorische Kraft Vh des Hall-Generators 43 die vorher festgelegte Spannung Vho übersteigt. Deshalb kann der Widerstand 61 in der Stufe 51 durch die Lampe 62 ersetzt werden, welche den Zündzeitpunkt durch ihr Aufleuchten anzeigt. Der Zündzeitpunkt entspricht dann demjenigen Punkt, von dem aus die Linie B in F i g. 6 nach oben verläuft.
Auf Grund des zuvor beschriebenen Schaltungsaufbaus wird gezündet, wenn die elektromotorische Kraft Vh des Hall-Generators 43 die vorher festgelegte Spannung Vho übersteigt. Deshalb kann der Widerstand 61 in der Stufe 51 durch die Lampe 62 ersetzt werden, welche den Zündzeitpunkt durch ihr Aufleuchten anzeigt. Der Zündzeitpunkt entspricht dann demjenigen Punkt, von dem aus die Linie B in F i g. 6 nach oben verläuft.
Um den Zündzeitpunkt zu variieren, der [vgl. oben die Erläuterung von Gleichung (I)] der minimalen
Spannung Vh0 vom Hall-Generator entspricht, auf die
die Zündsteuerstufe 51 anspricht, kann man entweder allein den Steuerstrom Ic durch den Hall-Generator 43
ändern [was z. B. einer Änderung der die elektromotorische Kraft Vh des Hall-Generators 43 darstellenden
Kurve A in<iie Kurve C in F i g. 6 entspricht, vgl. Gleichung (I)], so daß beim Umlauf des Umlaufmagneten
die Spannung Vn0 eher oder später erreicht
wird, oder allein den Mindestwert der Eingangsspannung der Zündsteuerstufe 51, auf den diese anspricht
(was auf der Kurve A z. B. der Erniedrigung der Spannung Vn0 auf die Spannung Vno gleichbedeutend
ist). Daher kann auf diese beiden Arten der Zündzeitpunkt vom Winkelabstand θΆ zum Winkelabstand
(-)Λ (vgl. F i g. 6) verschoben werden.
Zur Durchführung der erstgenannten Variation kann in der Stufe 42, welche den Hall-Generator 43 enthält,
der Wert des Steuerstromes /<·, der dem Hall-Generator 43 eingespeist wird, leicht durch die Änderung des
Widerstandswertes des veränderbaren Widerstandes 50 eingestellt werden. Zur Vornahme der zweitgenannten
Variation wird die Spannung l'n„ durch die Änderung
des Widerstandes 53 in den Wert Vn0 verändert, wobei
der in den Hall-Generator 42 eingespeiste Steuerstrom /c unverändert bleibt.
Weiterhin kann der Arbeitspunkt der Stufe 51 leicht durch die Verwendung der Lampe 62 ermittelt weiden,
die an Stelle des. Widerstandes 61 am Ausgang der Stufe 51 angeordnet ist und weUie immer dann auf-
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leuchtet, wenn der Ausgang der Stufe 42 die vorher festgelegte Spannung Vh0 übersteigt. Deshalb kann der
Drehwinkel Θ des in Verbindung mit der Drehung des Motors umlaufenden Magnetfeldes durch eine geeignete
Größe des durch den Hall-Generator 43 fließenden Steuerstromes/c oder der Spannung Vh0 für die
Stufe 51 nach Wunsch eingestellt werden, um damit den Zündzeitpunkt zu verändern. Auf diese Weise wird
ein gleicher Effekt erzielt, wie er bereits bei dem ersten Ausführungsbeispiel erreicht wurde.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kontaktlos gesteuerte Zündanlage für Brenn- zugeführt. Auf diese Weise wird das Zurückkippen des
kraftmaschinen mit Auslösung der Zündung durch 5 Monoflops in seinen stabilen oder stationären Zustand
einen mit Umlauf magnet ausgestatteten Spannungs- mittels eines zum Widerstandsnetzwerk gehörenden
geber und mit einem von der Maschine angetriebe- Zeitglieds von der Maschinendrehzahl abhängig genen,
induktiv arbeitenden Steuerstromgenerator macht. Da erst bei diesem Zurückkippen ein Zünd-
zur von der Maschinendrehzahl abhängigen Vor- funke ausgelöst wird, wird so der Zündzeitpunkt in _:
Verlegung des Zündzeitpunktes, wobei die Aus- io Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl vorverlegt. 'f
gangsspannungen von Spannungsgeber'und Steuer- Bei dieser bekannten Zündanlage findet das Kippen ^
stromgenerator einem Steuergerät mit Zündtran- des Monoflops in seinen instabilen Zustand nur statt,
sistor zugeführt werden, in dessen Ausgangskreis wenn die von der ersten Wicklung gelieferte Eingangs-
die Primärwicklung einer Zündspule liegt, d a- spannung des ersten Transistors dessen Schwellenwert
durch gekennzeichnet, daß der Span- 15 überschreitet. Mit anderen Worten, es muß eine ge-
nungsgeber einen an sich für die Zündzeitpunkt- wisse Mindestmaschinendrehzahl vorliegen, was jedoch
verstellung von Brennkraftmaschinen bekannten nicht immer gewährleistet ist, insbesondere, wenn die
Hall-Generator (15) einschließt und daß die Steuer- Umgebungstemperatur der Brennkraftmaschine oder
Stromanschlüsse (18,19) des Hall-Generators außer die Spannung der Batterie für den Anlassermotor rela-
an eine ihm eigene Stromquelle (20) auch an die so tiv niedrig ist. In solchen Fällen versagt die bekannte,
Ausgangsanschlüsse des Steuerstromgenerators (2) Zündanlage,
angeschlossen sind. Aber selbst bei Vorliegen einer so hohen Maschinen-
2. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch ge- drehzahl, daß der Schwellenwert der Eingangsspankennzeichnet,
daß der Hall-Generator (15) zwi- nung des ersten Transistors des Monoflops über-
. sehen Stützblöcken (13,14) aus magnetisierbarem 25 schritten wird, können Schwierigkeiten auftreten, die
•Werkstoff angebracht und von diesen gehalten ist, durch die Abhängigkeit des Verlaufs der Ausgangswobeimit
magnetischem Werkstoff verbundene Pol- spannung der ersten Wicklung von der Maschinenschuhe
(11,12) an einem synchron mit der Brenn- drehzahl bedingt sind. Mit zunehmender Drehzahl
kraftmaschine umlaufenden Rotor (7) derart ange- steigt nämlich auch diese Ausgangsspannung schnell
ordnet sind, daß sie mit den Stützblöcken (13,14) 30 an, so daß auch das Monoflop eher aus dem stabilen
einen geschlossenen Magnetkreis bilden, wenn die Zustand in den instabilen umgeschaltet wird. Daher
Polschuhe (11,12) den Stützblöcken (13,14) gegen- wird letzten Endes auch durch die Ausgangsspannung
überliegen. der ersten Wicklung, nicht nur durch die der zweiten
3. Zündanlage nach Anspruch 1 oder 2, gekenn- und dritten Wicklung, der Zündzeitpunkt vorverlegt,
zeichnet durch ein Steuergerät (51) mit zwei Tran- 35 weshalb es schwierig ist, das bei dieser bekannten
sistoren (52, 56), deren Arbeitszustand durch die Zündanlage erreichte Vorverlegen des Zündzeitpunkts
Ausgangsspannung des den Hall-Generator (43) so einzurichten, daß eine optimale Verbrennung des
beinhaltenden Geräts (42) sprunghaft änderbar ist, Kraftstoff-Luft-Gemisches in der zugehörigen Brenn-
und durch einen Impulsgenerator (63), der den kraftmaschine erreicht wird.
Ausgang des Steuergeräts (51) — über eine weitere 4° Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die kontaktlos
Steuerstufe (66) — mit zwei Zündtransistoren gesteuerte Zündanlage der eingangs genannten Art
(75, 76) verbindet (F i g. 5). dahingehend/zu verbessern, daß der Spannungsgeber
eine von der Maschinendrehzahl unabhängige Aus-
gangsspannung liefert, um einerseits eine Betätigung
45 der Zündanlage auch bei kleinsten Anlaßdrehzahlen und andererseits eine Vorverlegung des Zündzeitpunkts
Die Erfindung betrifft eine kontaktlos gesteuerte proportional der Maschinendrehzahl zu gewährleisten.
Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit Auslösung Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Spander
Zündung durch einen mit Umlauf magnet ausge- nungsgeber einen an sich für die Zündzeitpunktverstelstatteten
Spannungsgeber und mit einem von der 50 lung von Brennkraftmaschinen bekannten Hall-Gene-Maschine
angetriebenen induktiv arbeitenden Steuer- rator einschließt und daß die Steuerstromanschlüsse
stromgenerator zur von der Maschinendrehzahl ab- des Hall-Generators außer an eine ihm eigene Strom- j
hängigen Vorverlegung des Zündzeitpunktes, wobei die quelle auch an die Ausgangsanschlüsse des Steuer- j
Ausgangsspannungen von Spannungsgeber und Steuer- Stromgenerators angeschlossen sind. ;
stromgenerator einem Steuergerät mit Zündtransistor 55 Demgegenüber war die Verwendung eines Hallzugeführt werden, in dessen Ausgangskreis die Primär- Generators für Zündanlagen von Brennkraftmaschinen
wicklung einer Zündspule liegt. bisher lediglich zur Zündzeitpunktvorverlegung bein
einer derartigen bekannten Zündanlage (vgl. kannt (vgl. französische Patentschrift 1 268 821). Dabei
deutsche Patentschrift 1134 246) sind um den arm- sind allerdings zwei Hall-Generatoren vorgesehen, die
kreuzartig geformten Umlaufmagnet, der mit der 60 mit jeweils einem Umlaufmagnet zusammenwirken, ]
Nockenwelle der Brennkraftmaschine gekuppelt ist, und die beiden Umlaufmagnete sind auf einer mit der
drei Anker mit jeweils einer Wicklung angeordnet. Eine Maschinenwelle gekuppelten Welle gegeneinander ver- ι
erste der drei Wicklungen ist unmittelbar über einen setzt befestigt. Γη Abhängigkeit von der Maschinenlast
Gleichrichter an die Basis eines ersten Transistors eines findet eine Torsion der die Umlauf magnete tragenden
aus zwei Transistoren bestehenden Monoflops geführt, 65 Welle statt, so daß die Hall-Generatoren unterschiedr
so daß bei genügend großer Eingangsspannung für den liehe Signale abgeben, die dann über eine Gleichrichterersten
Transistor das Monoflop einen Steuerimpuls an brücke zur Zündzeitpunktverstellung in nicht näher
den Zündtransistor abgibt. Die Spannung der zweiten beschriebener Weise verwendet werden.
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