DE146373C - - Google Patents
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- DE146373C DE146373C DENDAT146373D DE146373DA DE146373C DE 146373 C DE146373 C DE 146373C DE NDAT146373 D DENDAT146373 D DE NDAT146373D DE 146373D A DE146373D A DE 146373DA DE 146373 C DE146373 C DE 146373C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C21/00—Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schreibtelegraphengeber, bei denen zwecks Veränderung des Ohm'schen Widerstandes in
den zwei Zweigfernleitungen die schwingenden Bewegungen der mit dem Schreibstift
verbundenen Hebel zur relativen Verschiebung von Schleifkontakten gegen Widerstandskörper
benutzt werden, sind bereits bekannt. Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich aber,
im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen
ίο dieser Art von Schreibtelegraphen, um die
Zerlegung der Schreibstiftbewegung· in rechtwinklige Koordinaten. Es sind deshalb. abweichend
von den bekannten Ausführungen die Widerstandskörper in Form konzentrischer Bögen mit den mit ihren Drehpunkten rechtwinklig
zueinander verschiebbaren Hebeln derart verbunden, daß sie auf je einer in Richtung
der Verschiebungsbahn des Hebeldrehpunktes liegenden Kontaktschiene gleiten können.
Die Erfindung kann auch so ausgeführt werden, daß beide Koordinatenbewegungen
mittels eines Hebels ausgedrückt werden, indem außer der schwingenden Bewegung1 auch
die Verschiebung des Hebels zum Ausdruck einer Komponentenbewegung benutzt wird.
Diese zweifache Benutzung desselben Hebels ist an sich auch bekannt, aber nicht zur Hervorbringung
von rechtwinkligen, sondern von Polarkoordinaten.
Gegenüber älteren Gebern mit Zerlegung der Schreibstiftbe\vegung in rechtwinklige
Koordinaten besteht also die Erfindung darin, daß sie vermöge der angegebenen Anordnung
des Widerstandskörper und der Kontaktschiene die bisher zu diesem Zweck noch nicht benutzten
Hebelschwingungen für die Zerlegung der Schreibstiftbewegung in rechtwinklige Koordinaten nutzbar macht. Man erreicht
damit den Vorteil, daß bei gleich langen Hebeln hinreichende Genauigkeit innerhalb
eines größeren Winkels oder — anders ausgedrückt — gleiche Genauigkeit bei kürzerer
Hebellänge, folglich eine kleinere und bequemere Apparatur erzielt \vird. Ein weiterer
Vorteil ist die bereits angedeutete Möglichkeit, mit nur einem Hebel beide Koordinatenbewegungen
zu ermöglichen, in welchem Falle der Apparat kleiner, einfacher und handlicher wird; auch ist es beim Schreiben weniger
störend, wenn der Schreibstift nur mit einem Hebel verbunden ist.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen der Erfindung dar, bei deren einer
für jede Komponentenbewegung ein besonderer Hebel vorhanden ist, während bei der anderen
in der eben angedeuteten Weise ein Hebel für beide Komponentenbewegungen benutzt
wird.
Fig. ι stellt die erstgedachte Ausführungsform im Grundriß dar, in welchem der Deutlichkeit
wegen die Geradführung für den
einen Hebeldrehpünkt fortgelassen ist. Fig. 2 ist eine Seitenansicht, welche aus dem gleichen
Grunde nur das eine Hebelsystem zeigt. In der Richtung der Achsen I-I, II-II liegen die
Geradführungen α αλ, in welchen in der aus
Fig. 2 ersichtlichen Weise die Drehbolzen b bl verschiebbar sind. Sie sind durch die Hebel
c c] mit dem Schreibstift d verbunden,
welcher über die Schreibfläche e beliebig hin- und hergeführt werden kann. Auf den Drehbolzen
b bl sitzen ferner die Armkreuze ff1
fest, welche die zu b bl konzentrisch gekrümmten
Widerstandskörper g g1 tragen. Parallel zu den Geradführungen α α1 liegen
die Kontaktschienen h h\ auf welchen die Widerstände g g1 schleifen. Die an sich bekannte
Schaltungsweise ist die folgende: der Widerstandskörper g ist durch die Drähte 1, 2,
die an der Kreuzungsstellc gegeneinander isolierten Bügelschenkel f und die Drähte 3, 4
in den Stromkreis einer Batterie i eingeschaltet, ebenso der Widerstandskörper gl
durch die Drähte 1, 5, die Bügelschenkel /\ die Drähte 6, 4. Von den Kontaktschienen h
und /i1 gehen die Zweigfernleitungen 7 und 8
aus, während die Erde, mit der der eine Pol der Batterie / durch die Drähte 4, 9 und die
Erdplatte 10 verbunden ist, als gemeinsame Rückleitung dient. Es wird also je nach der
Stellung der Widerstandskörper zu den Kontaktschienen ein größerer oder kleinerer Teil
der Zweigströme der Batterie i in die Fernleitungen gesendet.
Wird Schreibstift d beispielsweise parallel zur Achse I-I be\vegt, so äußert sich diese
I^vegung mit Bezug auf das in der Achse
I-I liegende Hebelsystem lediglich als Verschiebung des Drehpunktes b, und \veil hierbei
die Winkellage des Hebels c zur Schiene h nicht verändert wird, so bleibt auch die Wirkung
des Widerstandes g unverändert. Mit Bezug auf das in der Achse II-II liegende
Hebelsystem dagegen äußert sich die gedachte Schreibstiftbewegung sowohl als Schwingung
des Hebels c1 als auch als Verschiebung des Drehpunktes b1. Die letztere Bewegung bleibt
wieder mit Bezug auf die Größe des Widerstandes wirkungslos, dagegen verändert sich
die Größe des Widerstandes gemäß dem bei der Bewegung auftretenden Winkelausschlag
des Hebels c1. Dieser Hebel setzt also die parallel zur Achse I-I erfolgenden Komponentenbewegungen
des Schreibstiftes in Veränderungen des Ohm'schen Widerstandes im Widerstandskörper gl um, ebenso aber auch
Hebel c die parallel zur Achse II-II erfolgenden Bewegungen in Veränderungen mit Bezug
auf den Widerstandskörper g. Auf diese Weise werden demnach die in rechtwinklige
Koordinaten zerlegten Schreibstiftbewegungen als Veränderungen des elektrischen Zustandes
der Zweigfernleitungen nach dem Empfänger in bekannter Weise übertragen.
Bei der zweiten Ausführung, welche Fig. 3 im Grundriß, Fig. 4 in der Seitenansicht darstellt,
ist nur das eine Hebelsystem b cf mit dem bogenförmigen Widerstandskörper g vorhanden,
welches in einer der soeben gegebenen Beschreibung durchaus entsprechenden Weise
die der Achse II-II parallelen Komponentenbewegungen zum Ausdruck bringt. Dagegen
wird zur Hervorbringung der anderen Komponentenbewegungen in an sich bekannter Weise die Verschiebung des Hebeldrehpunktes b
benutzt. Es ist zu diesem Zweck mit dem Hebel c der Kontaktbogen k verbunden, welcher
auf dem parallel zur Geradführung a angeordneten Widerstandskörper / schleift.
Die Schaltung entspricht derjenigen der erstbeschriebenen Ausführungsform. Die Drähte
i, 2 und 3, 4 schalten den Widerstandskörper /, die Drähte 1, 2, 5, 6 und 4 den bogenförmigen
Widerstandskörper g in den Stromkreis der Ortsbatterie i ein, während Kontaktbogen k
mit der Zweigfernleitung 7-8 und Kontaktschiene h mit der Zweigfernleitung 9- verbunden
ist und die Drähte 4 und 10 mit Erdplatte 11 den Anschluß an die Erde herstellen.
Weil bei der Bewegung" des Schreibstiftes d längs der Achse II-II eine Veränderung der
Widerstandsgröße im Widerstandskörper Z nicht auftreten soll, eine Verschiebung des
Drehpunktes b und damit des Kontaktbogens k gegen den Widerstandskörper aber
unvermeidlich ist, so hat Kontaktbogen k statt der Form eines "zu b konzentrischen
Kreisbogens eine übermäßige Krümmung erhalten. Dadurch wird die fehlerhafte Verschiebung
ausgeglichen. Um so viel nämlich, als bei einer Bewegung des Schreibstiftes d
längs der Achse II-II der Berührungspunkt durch die Verschiebung auf dem Körper I in
der einen Richtung fortrückt, wird er wegen der besonderen Krümmung durch die gleichzeitige
Schwingung zurückverlegt, so daß er in Wirklichkeit nicht von der Stelle rückt. Diese Ausgleichung bildet jedoch keinen Teil
der vorliegenden Erfindung.
Dagegen gehört eine Ausgleichung, welche die Tätigkeit des bogenförmigen Widerstandskörpers
g bezw. g1 betrifft, zum Wesen der vorliegenden Erfindung. Wie nämlich
Fig. 5 in allerdings stark übertriebener Weise lehrt, entsprechen gleichen Wegstrecken χ des
Schreibstiftes d längs der Achse II-II durchaus nicht gleiche, sondern — je nach dem
Ort, wo die Bewegung innerhalb der Schreibfläche stattfindet — verschiedene Schwingungszentriwinkel. Folglich sind die Widerstands-
änderungen im Widerstandskörper g, wenn sie der Größe des Schwingungszentriwinkels
Claims (3)
1. Schreibtelegraphengeber mit durch schwingende und zugleich verschiebbare
Hebel bewirkter Zerlegung der Schreibstiftbewegung in rechtwinklige, den Widerstand
in Zweigfernleitungen verändernde Koordinatenbewegungen, dadurch gekennzeichnet , daß zwecks Benutzung der
schwingenden Bewegung der Hebel zum Ausdruck der rechtwinkligen Koordinatenbewegungen
der den Ohm'schen Widerstand in der Zweigfernleitung verändernde Widerstandskörper als bogenförmig gekrümmter
Körper (g bezw. gl) am Hebel (c bezw. C1J angebracht ist und auf einer
parallel zur Verschiebungsbahn des Hebeldrehpunktes angeordneten Kontaktschiene (Ii bezw. h1) schleift.
2. Schreibtelegraphengeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
zwecks Ausschaltung der aus der bogenförmigen Bewegung des Widerstandskörpers .(g bezw. gl) gegenüber der geradlinigen
Bewegung des Stiftes erwachsenden Abweichungen . in der Veränderung der Widerstandsgröße der Widerstandskörper
(g bezw. gl) derart ungleichförmig gestaltet ist, daß sein Ohm'scher Widerstand
pro Längeneinheit von der Mitte nach den Enden hin abnimmt.
3. Schreibtelegraphengeber nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
zwecks Ausführung beider Komponenten-
mit einem Hebel (c) auch die des Hebels dadurch benutzt wird, daß ein mit dem Hebel (c) verbundenes
Kontaktstück (k) auf einem parallel zur Bewegungsbahn (a) des Hebeldrehpunktes
angebrachten Widerstandskörper (I) schleift.
bewegungen
Verschiebung
Verschiebung
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146373C true DE146373C (de) |
Family
ID=413656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146373D Active DE146373C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146373C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082296B (de) * | 1955-04-09 | 1960-05-25 | Werner Kuehn | Verfahren und Anordnung zur drahtlosen oder drahtgebundenen telautografischen UEbertragung von Schreibbewegungen |
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0
- DE DENDAT146373D patent/DE146373C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082296B (de) * | 1955-04-09 | 1960-05-25 | Werner Kuehn | Verfahren und Anordnung zur drahtlosen oder drahtgebundenen telautografischen UEbertragung von Schreibbewegungen |
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