DE1457465C - Pinsel zum Auftragen von Kosmetika - Google Patents

Pinsel zum Auftragen von Kosmetika

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DE1457465C
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English (en)
Inventor
Walter B Los Angeles Calif Spatz (V St A)
Original Assignee
The Spatz Corp , Venice, Calif (V St A)
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Pinsel zum Auftragen den, so wird der Deckel von dem einen Ende der von Kosmetika, der in einem spitz zulaufenden Ge- Mantelhülse abgenommen und an ihrem anderen häuse untergebracht, durch eine auf seinen Schaft Ende auf den Boden des einen Napfes angesetzt, innerhalb des Gehäuses in Richtung auf die Spitze Dann wird der Stift mittels des Ansatzes des Deckels wirkende Federkraft in Längsrichtung des Gehäuses 5 aus dem einen Ende der Mantelhülse herausgedrückt, aus seiner Ruhelage durch eine Öffnung in der Spitze Bei einem anderen bekannten Doppel-Lippenstiftin seine Arbeitslage sowie durch eine weitere mecha- Etui ist der eine Lippenstiftnapf durch einen Deckelnische Kraft aus der Spitze wieder zurückbeweg- ansatz in zwei Endlagen einer Etuihülse verschiebbar, bar ist. Diese Hülse ist an ihren beiden Enden mit die
Es ist eine Vorrichtung zum Auftragen von Flüs- io Bewegung dieses Lippenstiftnapfes begrenzenden Ansigkeit in Form eines röhrenförmigen, am Austritts- schlagschultern gleichen lichten Durchmessers verende spitz zulaufenden und am anderen Ende ge- sehen. Im Deckel ist ein zweiter Lippenstiftnapf mit schlossenen Gehäuses mit einer Innenkammer be- einem Knopf angeordnet, der durch einen vom kannt. In dem Gehäuse ist ein von der Innenkammer Deckel ausgehenden, durch den ganzen Deckelansatz nach dem Austrittsende verlaufender Kanal angeord- 15 verlaufenden Längsschlitz ragt,
net. In dem Kanal ist mit einem zum Durchlassen Bei diesen beiden bekannten Doppel-Lippenstiftder Flüssigkeit ausreichenden Spiel eine Stange ge- Etuis ist das Auftragswerkzeug — nämlich ein Lipführt. Die Stange trägt an ihrem Austrittsende eine penstift — in der Spitze des Gehäuses angeordnet in der Verschlußstellung im Austrittskanal liegende und wahlweise aus seiner Ruhelage in der Spitze Auftragbürste und am entgegengesetzten Ende einen 20 in seine Arbeitslage außerhalb der Spitze dadurch kolbenartigen Körper solchen Gewichts, daß er die bewegbar, daß der andere Lippenstift in einer vom Stange durch seine Schwerkraft in beiden Richtungen anderen Ende des Gehäuses her wahlweise in das bewegen kann. Auf dem Gewindeteil der Spitze am Gehäuse einschiebbaren oder aus ihm herauszieh-Austrittsende des Gehäuses sitzt eine Kappe mit baren Halterung angeordnet ist, die mit ihrem inneren ihrem Gewindeteil und verriegelt in Verschlußstel- 25 Stirnende in der Ruhelage und während der Bewelung das äußere Ende des Ablaufkanals. gung des Auftragswerkzeuges im Eingriff ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung zum Auftragen In beiden Fällen muß aber die Halterung des von Flüssigkeiten kann die Auftragbürste nach dem anderen Lippenstiftes zuerst aus dem einen Ende des Abnehmen der Kappe nur dann nach vorn aus dem Gehäuses herausgezogen und dann in das andere Gehäuse austreten, wenn das Gehäuse mit seinem 30 Ende des Gehäuses eingeschoben werden, was um-Austrittsende in Richtung des Erdmittelpunktes ge- ständlich und zeitraubend ist.
halten wird. Bei umgekehrter Haltung des Gehäuses Schließlich ist auch schon ein Zahnstangengetriebe verschwindet die Auftragsbürste wieder. Deshalb mit gegenläufigen Stangen bekannt, mit denen Aufkann die bekannte Vorrichtung in dieser Stellung trageeinrichtungen in einem Gehäuse vor- und zunicht benutzt werden. 35 rückgeschoben werden können. Das Zahnstangen-
Ein anderes bekanntes Gerät zur Nagelpflege be- getriebe hat nur eine Zahnstange, die mit einem steht aus einem napfartigen Behälter als Unterteil. Ritzel kämmt. Dieses Ritzel trägt die Doppelkurbel Dieser hat einen mit Nagellackentferner getränkten zweier Kurbeltriebe, deren Koppelglieder jeweils Innenbelag und ist durch einen Deckel verschlossen. an einer einfachen Stange der einen Auftrageein-Dieser bildet gleichzeitig den Boden eines Vorrats- 40 richtung und an der Zahnstange der anderen Aufgefäßes für den Nagellack, das als Oberteil des Ge- trageeinrichtung angreifen. Je nach Kurbelstellung rätes dient. Der Vorratsbehälter ist durch eine elasti- kann die eine oder die andere Auftrageeinrichtung sehe Kappe abgeschlossen, in deren Mitte ein Auf- aus.dem Gehäuse herausgeschoben werden. Zugleich tragspinsel befestigt ist, der mit seinem unteren Ende wird die andere oder die eine Auftrageeinrichtung bis zum Boden des Behälters reicht. 45 in das Gehäuse zurückgezogen. Eine Stellung, in der
Da der Auftragspinsel an der elastischen Kappe beide Auftrageeinrichtungen aus dem Gehäuse herbefestigt ist, kann er nur dann benutzt werden, wenn ausragen, gibt es dagegen nicht,
die Kappe von dem Behälter abgenommen wird. In . Weiterhin sind noch mehrere Vorrichtungen zum diesem Fall tritt der Auftragspinsel aber nicht von Auftragen von Flüssigkeiten mit einem Auftrageselbst aus seiner Öffnung am vorderen Ende des 50 pinsel und einem Kosmetikbehälter bekannt, wobei Behälters aus und wird auch nicht selbsttätig in den der Pinsel unter Federkraft steht und in eine Arbeits-Behälter zurückgezogen, wenn die Kappe wieder und eine Ruhelage bewegt werden kann. Die hinaufgesetzt wird, sondern muß von Hand aus der und herbewegbaren Pinsel mit mechanischer, auf den Behältcröilnung herausgezogen und wieder in sie Pinselschaft wirkender Bewegungskraft, stehen meist eingeführt werden. Das ist umständlich, zeitraubend 55 unter Federdruck. Der Auftragpinsel wird auch und mühsam. Außerdem ist es unvermeidbar, daß schon durch das Kosmetikum selbst hin- und hersowohl der Rand der Behälteröffnung als auch der bewegt.
Rand der Kappe mit Nagellack verschmiert werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Bekannt ist ferner ein Doppel-Lippenstift-Etui mit. Pinsel zum Auftragen von Kosmetika der eingangs einer Mantelhülse, in der zwei Lippenstiftnäpfe mit 60 genannten Art so auszubilden, daß unter Beseitigung je einem Lippenstift angeordnet sind. Während der der aufgezeigten Nachteile und Mängel des vorcine Napf einen Boden hat, trägt der andere einen stehend geschilderten Standes der Technik der Pinsel Deckel mit einem Ansatz, der einen Längsschlitz für nach dem Herausziehen einer Halterung für ein Koseinen Knopf des einen Napfes hat. Soll der Lippen- metikum aus dem stumpfen offenen Ende des Gestΐft des einen Napfes nicht benutzt werden, wird 65 häuses aus seiner Ruhelage' innerhalb des Gehäuses der Napf mittels des Deckels und dessen Ansatzes durch die Öffnung in der Spitze des Gehäuses in über eine Rasterung hinaus verschoben. SqII der seine Arbeitslage außerhalb des Gehäuses heraus-Lippenstift des einen Napfes dagegen benutzt wer- bewegt wird und beim Einschieben der Halterung
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in das stumpfe offene Ende des Gehäuses durch eine tung, bei der das Auftragsgerät sich in seiner zurückweitere mechanische Kraft aus seiner Arbeitslage gezogenen Lage befindet, . '
außerhalb des Gehäuses durch die öffnung in der Fig. 10 einen Längsschnitt durch ein weiteres Spitze des Gehäuses in seine Ruhelage innerhalb Ausführungsbeispiel, bei dem sich das Auftragsgerät des Gehäuses zurückbewegt wird. 5 in der zurückgezogenen Lage befindet,
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch Fig. H einen Längsschnitt nach der Linie 11-1.1
gelöst, daß die Kosmetika in einer vom stumpfen in Fig. 10,
offenen Ende des Gehäuses her in das Gehäuse ein- Fig. 12 einen Querschnitt in vergrößertem Maßschiebbaren oder aus ihm herausziehbaren Halterung stab nach der Linie 12-12 in Fig. 10,
angeordnet sind, die mit ihrem inneren Stirnende io Fig. 13 einen Querschnitt in vergrößertem Maßin der Ruhelage und während der Bewegung des stab nach der Linie 13-13 in F i g. 10,
Pinsels bis zur Arbeitslage mittels eines im Gehäuse F.ig. 14 einen Längsschnitt in vergrößertem Maßangeordneten Getriebes mit dem Pinselschaft kraft- stab durch einen Teil des in Fig. 10 gezeigten schlüssig im Eingriff steht, wobei zwei in Längs- Gehäuses,
richtung des Gehäuses gegenläufige Zahnstangen mit 15 Fig. 15 einen Längsschnitt gemäß Fig. 10,'in'1
einem einen spitzenseitigen Lageranschlag aufwei- dem die Teile in der Lage zueinander zu ersehen
senden Ritzel kämmen, die eine Zahnstange den sind, die sie einnehmen, wenn das Auftragsgerät
gegen ein Widerlager abgefederten Pinselschaft bildet vollkommen aus dem Gehäuse herausgeschnellt ist,
und an der anderen Zahnstange die Halterung im Fi g; 16 eine Ansicht gemäß F i g. 10 und 15, aus
Ruhe- und Bewegungszustand des Pinsels anliegt, ao der die Teile in der Lage gezeigt sind, die sie zuein-
Der mit der Erfindung erzielbare technische Fort- ander einnnehmen, wenn das Auftragsgerät teilweise
schritt beruht auf folgenden Vorteilen. Durch die in das Gehäuse zurückgezogen ist,
angegebene Lösung sind der Pinsel und das Kos- F i g. 17 eine schaubildliche Ansicht der in F i g. 10
metikum jederzeit leicht zugänglich und mit einem bis 16 veranschaulichten Vorrichtung, bei der das
Griff erreichbar. Es genügt, die Halterung mit dem 25 Auftragsgerät vollkommen in das Gehäuse zurück-
Kosmetikum aus .dem Gehäuse herauszuziehen, um gezogen ist, und
den Pinsel aus dem Gehäuse heraustreten zu lassen. Fig. 18 eine Ansicht gemäß Fig. 17, in der die Umgekehrt genügt es, die Halterung mit dem Kos- Vorrichtung nach Fig. 10 bis einschließlich 16 vermetikum in das Gehäuse hineinzuschieben, um den anschaulicht ist, wobei das Auftragsgerät aus dem Pinsel in das Gehäuse zurückkehren zu lassen. Die 30 Gehäuse herausragt. ,
dazu erforderliche Verbindung zwischen dem Pinsel Die in den Zeichnungen veranschaulichten Auf- und der Halterung ist einfach und besteht aus lauter tragsvorrichtungen enthalten ein geeignetes Kosmeeinfachen Teilen, die störungsfrei zusammenarbeiten tikum 10 und ein Auftragsgerät, das aus einem Pinsel und keiner Wartung bedürfen. Da auch der Aufbau 11 bestehen kann, mit dem das Kosmetikum auf die des Auftragepinsels, des Gehäuses, der Halterung 35 Hautfläche aufgetragen wird. Durch das Einsetzen für das Kosmetikum und des Getriebes technisch einer Halterung 12 für das Kosmetikum in das Geeinfach ist,' erfordert die Herstellung einen nur häuse 13 wird selbsttätig das Zurückziehen des Aufgeringen technischen Aufwand. Durch die rationelle tragsgeräts bzw. des Pinsels in das Gehäuse bewirkt, Anordnung und Unterbringung sämtlicher Teile in während durch das Entfernen des Kosmetikums aus einem schmalen schlanken Gehäuse, ist die Hand- 40 dem Gehäuse selbsttätig ein Herausschnellen des habung und Anwendung des Erfindungsgegenstandes Auftragsgeräts bzw. des Pinsels 11 aus dem Gehäuse mühelos und bequem. Ist das Gehäuse mit einem bewirkt wird, um seine Verwendung in Verbindung schwenkbar gelagerten Deckel versehen, ergibt sich mit dem betreffenden Kosmetikum zu erleichtern, der weitere Vorteil, daß die Gehäuseöffnung für den Bei dem in Fig. 1 bis 9 dargestellten Ausfüh-Pinsel verschließbar ist, so daß der Pinsel nicht so 45 rungsbeispiel besteht die Vorrichtung aus einem schnell austrocknen oder verkleben kann. länglichen Gehäuse 13, das einen Vorderteil 14 und
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einen rückwärtigen Teil 15 umfaßt. Der Vorderteil 14
von Auftragsvorrichtungen für Kosmetika gemäß der und der rückwärtige Teil 15 verjüngen sich vom
Erfindung dargestellt. Es zeigt rückwärtigen Ende des Gehäuses zum vorderen Ende
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Ausführungs- 50 und weisen im wesentlichen einen rechteckigen Querbeispiel, schnitt auf, jedoch kann die Form nach Belieben
F i g. 2 einen Längsschnitt nach der Linie 2-2 in verändert werden. Die Teile 14 und 15 des Gehäuses
F i g. 1, 13 bestehen beispielsweise aus biegsamem Kunst-
F i g. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 3-3 in stoff, der ein leichtes Zusammenfügen der beiden
Fig. 1, 55 Teile ermöglicht. Das rückwärtige Ende des vorderen
F i g. 4 einen Querschnitt in vergrößertem Maß- Gehäuseteils 14 ist mit nach außen ragenden Ab-
stab nach der Linie 4-4 in F i g. 1, Sätzen 16 versehen, die mit nach innen ragenden
Fig. 5 einen Schnitt gemäß Fig. 1, in dem das Absätzen 17 am vorderen Ende 18 des rückwärtigen
Auftragsgerät in der Lage gezeigt ist, die es nach Gehäuseteils 15 zusammenwirken, um zu verhindern,
dem Vorschnellen aus dem Gehäuse einnimmt, 60 daß der vordere Teil aus dem rückwärtigen Teil her-
Fig. 6 einen Querschnitt in vergrößertem Maß- ausgezogen wird. Das vordere Ende 18 des rück-
stab nach der Linie 6-6 in F i g. 1; wärtigen Gehäuseteils 15 umgreift schließend den
Fig.7 einen Querschnitt in vergrößertem Maß- Umfang des vorderen Gehäuseteils, um die Teile
stab nach der Linie7-7 in Fig. 1, zusammenzuhalten.
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht der Auftrags- 65 Gemäß Fig. 1 ist eine obere Zahnstange 19 gießvorrichtung, bei der das Auftragsgerät aus dem tend im vorderen Gehäuseteil 14 gelagert, wobei ihre Gehäuse herausragt, obere Fläche an einer längsgerichteten Führungsleiste
F i g. 9 eine schaubildliche Ansicht der Vorrich- 20 im Gehäuseteil 14 anliegt. Diese Zahnstange 19
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ist vorn mit einer Hülse 21 versehen, die zur Auf- ein Kompaktpuder oder Lippenrot sein kann. Der nähme des Auftragsgeräts geeignet ist, beispielsweise Behälter 43 wird in der Halterung 12 durch obere des Pinsels 11, der sich durch eine vordere öffnung Stützflansche 44 gehalten, die über den Behälter 43 22 im Gehäuse 13 herausbewegen und zurückziehen greifen. Die Halterung 12 läßt sich in den riickwärti-Iäßt. Die Zahnstange 19 ist in Richtung nach vorn 5 gen Gehäuseteil 15 durch dessen rückwärtige öffnung durch eine Druckfeder 23 zum Herausschnellen des 45 hinein- und herausbewegen, indem eine Kappe 46 Pinsels 11 durch die öffnung 22 belastet, die ein erfaßt wird, die an der Halterung 12 befestigt und Zentrierrohr 24 als Federsitz umgibt, die im vorderen so ausgebildet ist» daß sie die rückwärtige Öffnung 45 Gehäuseteil 14 angebracht sind. Dieses Zentrierrohr des rückwärtigen Gehäuseteils 15 abdeckt. Die Kappe 24 weist einen rückwärtigen Flanschteil 25 auf, der io 46 entspricht in ihrer Form derjenigen des riickmit einer Mehrzahl von Haltenocken 26 zusammen- wärtigen Gehäuseteils 15 und bildet eine Fortsetzung wirkt, die nach innen vom rückwärtigen Ende des dieses Gehäuseteils. Sie ist mittels zweier Lappen 47 vorderen Gehäuseteils 14 hineinragen, um eine rück- mit der Halterung 12 verbunden, die aus dem rückwärts gerichtete Bewegung des Federsitzes 24 im wärtigeh Ende der Halterung 12 herausragen und Gehäuse zu verhindern. .15 fest in im Abstand voneinander angeordneten Ver-Das vordere Ende der Druckfeder 23 wirkt mit tiefungen 48 in einer Rippe 49 der Kappe 46 (F i g. 7) einer senkrechten Platte 27 der Zahnstange 19 zu- eingesetzt sind, wobei die Seiten der Lappen 47 sich sammen, die eine rückwärtige Verlängerung 28 auf- schließend an Rippen 50 anlegen, die nach innen weist, die in das Zentrierrohr 24 hineinragt. von entgegengesetzten Wandungen der Kappe 46 • Durch die Feder 23 wird ständig die Zahnstange 20 herausragen.
19 mit dem Pinsel 21 in Richtung nach vorn ge- Wenn die Kappe 46 und die Halterung 12 in das
drückt. Die Vorwärtsbewegung der Zahnstange 19 Gehäuse 13 hineinbewegt werden, erfaßt das vordere
kann durch die Betätigungsvorrichtung einer Rück- Ende der Halterung 12 die Rückzugszahnstange 29 und
zugzahnstange 29 behindert werden, die im unteren schiebt diese nach vorn, wodurch über das Ritzel 33
Teil des Gehäuses 13 in Längsrichtung gleitend ge- 25 die mit dem Pinsel verbundene Zahnstange 19 gegen
lagert und bei ihrer Bewegung in Längsrichtung die Einwirkung der Druckfeder 23 nach rückwärts
durch eine untere Führungsleiste 30 geführt ist, die bewegt wird. Wenn sich die Halterung 12 in ihrer
aus der unteren Wandung des vorderen Gehäuseteils vordersten Lage befindet, schnappt sie durch bieg-
14 nach oben ragt und in eine Längsnut 31 der Rück- same Rippen oder Vorsprünge 51 ein (F i g. 2), die
zugzahnstange eingreift (F i g. 4). Die Zähne 32 der 30 nach innen vom rückwärtigen Gehäuseteil 15 heraus-
Rückzugzahnstange 29 kämmen mit einem Ritzel 33, ragen, so daß die Vorsprünge 51 nunmehr sich auf
das in entsprechende Zähne 34 der das Auftragsgerät der Rückseite der vorderen Flansche 39 und 44 der
tragenden Zahnstange 19 eingreift, so daß eine Be- Halterung 12 befinden. Zu diesem Zeitpunkt befindet
wegung der einen Zahnstange durch das Ritzel 33 sich ein Vorsprung 52 der Kappe 46 innerhalb des
auf die andere übertragen wird. Wie aus F i g. 1 zu 35 rückwärtigen Gehäuseteils 15, wobei die nach innen
ersehen ist, befindet sich die angetriebene Zahnstange gerichteten biegsamen Rippen 51 nicht nur die HaI-
19 in ihrer rückwärtigen Stellung, wenn die treibende terung 12 im Gehäuse 13 lösbar festhalten, sondern
Zahnstange 29 sich in ihrer vorderen Stellung be- über die Rückzugszahnstange 29 und das Ritzel 33
findet, wobei die Feder 23 vollkommen zusammen- auch dazu dienen, die mit dem Pinsel 11 versehene
gedrückt ist. Wenn es der Rückzugszahnstange 29 4O Zahnstange 19 und den Pinsel 11 in ihrer vollkom-
gestattet wird, sich in Richtung nach rückwärts zu men zurückgezogenen Lage innerhalb des vorderen
bewegen, kann die Feder 23 die Zahnstange 19 mit Gehäuseteils 14 zu halten, wie aus F i g. 1 zu er-
dem Pinsel 11 in Richtung nach vorn schnellen, sehen ist.
wobei die Vorwärtsbewegung der letzteren sich in- Wenn der Pinsel 11 und das Kosmetikum 10 gefolge des Ritzels 33 so auswirkt, daß die Rückzugs- 45 braucht werden sollen, ist es lediglich erforderlich, zahnstange 29 nach rückwärts bewegt wird. Das die Gehäusekappe 46 mit den Fingern zu erfassen Ritzel 33 selbst bewegt sich innerhalb des Gehäuses und einen Zug nach rückwärts auszuführen, um die nicht in der Längsrichtung, da seine Zapfen 35 in Gehäuserippen 51 beiseite zu drücken und das Entgegenüberliegende Nuten 36 in den Wandungen des fernen der Halterung 12 mit dem Spiegel 38 und dem vorderen Gehäuseteils 14 eingreifen, wobei die Zapfen 50 darin befindlichen Kosmetikum 10 aus dem Gehäuse mit Absätzen 37 an den vorderen Enden der Nute zu gestatten. Durch das Herausziehen der Halterung zusammenwirken (F i g. 2 und 3). Die Druckfeder 23 12 wird es der Feder 23 ermöglicht, die Zahnstange wirkt ständig auf die Zahnstange 19 ein, um diese 19 mit dem Pinsel 11 nach vorn zu drücken, wobei nach vorn zu drücken, und hält dadurch das Ritzel durch das Ritzel 33 die untere Rückzugszahnstange 33 in seiner vordersten Lage innerhalb der Gehäuse- 55 29 nach rückwärts bewegt wird,
nute 36. Die Vorwärtsbewegung der Zahnstange 19 wird Die Rückzugszahnstange 29 wird normalerweise in durch die Anlage ihrer Platte 27 an das Ritzel 33 ihrer vorderen Lage gehalten, um die Zahnstange 19 in beendet, und zu diesem Zeitpunkt hat sich der Pinsel der rückwärtigen Stellung im Gehäuse festzuhalten, H durch die vordere öffnung 22 in eine Lage außer- und zwar mittels der Halterung 12, die lösbar im 60 halb des vorderen Endes des Gehäuses 13 bewegt rückwärtigen Gehäuseteil 15 gehalten wird. Diese (F i g. 5). Eine Person, die das Kosmetikum 10 auf-Halterung tragt einen Spiegel 38 in ihrem Bodenteil, zutragen wünscht, kann dann das Gehäuse 13 mit der auf dem unlcrcn Flansch 39 der Halterung 12 den Fingern einer Hand ergreifen und den Pinsel 11 aufliegt, die eine Öffnung 40 aufweist, durch die der gegen das Kosmetikum 10 drücken, wobei die HaI-Spicgel gesehen werden kann. Auf den Spiegel 38 6S terung 12 in der anderen Hand gehalten wird, und stützt sich ein Abscheider oder Füller 41 ab, an den zwar in einer Lage, die es dem Benutzer ermöglicht, sich der untere Teil 42 eines Behälters 43 für das sich im Spiegel 38 zu betrachten, um es möglich zu gewünschte Kosmetikum anlegt, das beispielsweise machen, daß das Kosmetikum durch den Pinsel 11

Claims (6)

  1. 7 8
    an der gewünschten Stelle des Körpers aufgetragen vorderes Ende die Zahnstange 29a in ihrer vorderen werden kann. Wenn der Make-up-Vorgang beendet Lage und die Zahnstange 19 a in ihrer rückwärtigen ist, wird die Halterung 12 wieder durch das rück- Lage, um die Feder 23 a daran zu hindern, die Zahnwärtige Ende 45 des Gehäuses 13 eingesetzt, wobei stange 19a und den Pinsel 11 in Richtung nach vorn das vordere Ende der Halterung 12 auf das rück- 5 herauszudrücken, wobei die Feder 23 a die Verwärtige Ende der Rückzugszahnstange 29 trifft und schlußvorrichrung 70 in ihrer geschlossenen Lage diesenach vorn bewegt, um das Ritzel 33 inDrehung zu hält (Fig. 10,11,17).
    versetzen und die Zahnstange 19 gegen den Einfluß Nach dem Entfernen der Halterung 12 nach rück-
    der Feder 23 in ihre vollkommen zurückgezogene wärts aus dem Gehäuse 13a wird ihre Behinderungs-Lage zu schieben. Wenn diese Lage erreicht ist io wirkung auf die Rückzugzahnstange 29 α beseitigt (Fig. 1), ist der vordere Teil der Halterung 12 hinter und der Feder23a die Möglichkeit gegeben, sich die Vorsprünge 51 geschnappt, um das Auftragsgerät auszudehnen. Während der anfänglichen Vorwärtslösbar in der Ruhelage zu sperren, wobei der Pinsel bewegung der Zahnstange 19a greift der obere Teil 11 sich vollkommen innerhalb des Gehäuses 13 be- 276 ihres Flansches 27a an einer schrägen Fläche 80 findet. 15 am rückwärtigen Ende einer Führungsrippe 20a der
    Die in Fig. 10 bis 18 veranschaulichte Ausführung Verschlußvorrichtung an, schwenkt den Verschlußder Auftragsvorrichtung ist im wesentlichen die teil 70 um dessen Drehpunkt 75 nach oben und hebt gleiche wie die in F i g. 1 bis 9 dargestellte Ausfüh- den Verschlußteil 73 aus seiner Lage in der öffnung rung. Der Hauptunterschied besteht in der Anord- 22 a. Das Schwenken des Verschlußteils 70 in die nung eines selbsttätig arbeitenden Verschlußteils 70 20 geöffnete Stellung erfolgt im Anfang der Vorwärtszum öffnen und Schließen der vorderen öffnung bewegung der Zahnstange 19 a, bevor das Ende des 22a des Gehäuses 13a, aus der der Pinsel 11 sich Pinsels 11 mit dem Endverschlußteil 73 in Berührung herausschnellen läßt! Durch das Herausschnellen des treten kann. Während die Zahnstange 19 a und der Pinsels nach vorn aus dem Gehäuse wird selbsttätig . Pinsel 11 weiter bewegt werden, gleitet der obere der Verschlußteil 70 in die geöffnete Lage gebracht, 35 Teil 27 b des Flansches 27a lediglich über die innere und beim Zurückziehen des Pinsels 11 wird die vor- Fläche der Rippe 20 a, wobei die Feder 23 a die dere öffnung 22 a des Gehäuses 13 a selbsttätig wie- Rippe 20 a nach unten gegen den Flansch 27 a hält. der geschlossen. ' Hierbei drückt die Feder 23 a die Zahnstange 19 a
    Bei der in F i g. 10 bis 18 dargestellten Ausführung und den Pinsel 11 so weit nach vorn, bis der Flansch besteht das Gehäuse 13a im wesentlichen aus einem 30 27a in das Ritzel33 eingreift, wie aus Fig. 15 zu Stück. Sie enthält eine untere Rückzugs- und Halte- ersehen ist. In diesem Zeitpunkt stößt die kegelige zahnstange 29 a, die mit dem Ritzel 33 im Eingriff Hülse 71 auf das innere Ende des Verschlußteils 73, steht, das seinerseits mit einer den Pinsel 11 tragen- wobei sie die Rippe 20a leicht von dem Flansch 27a den Zahnstange 19 a kämmt, die mit einer vorderen abhebt.
    ,Hülse 21 zur Aufnahme des Pinsels 11 oder eines 35 Die in Fig. 10 bis 18 dargestellte Vorrichtung wird sonstigen Gerätes versehen ist, das von einem kege- im wesentlichen in der gleichen Weise benutzt wie ligen Führungsteil 71 umgeben ist, das über die Hülse die Ausführung nach Fig. 1 bis 9 gemäß der Erfin-21 greift. Eine Druckfeder 23 α ist auf die rück- dung. Das heißt, der Pinsel 11 wird gegen das Koswärtige Platte 27a der Zahnstange 19a abgestützt metikum 10 in der offenen Halterung 12 gedrückt und drückt auf die Zahnstange 19 a in Richtung nach 40 und dann auf die Haut aufgetragen, wobei der vorn im Gehäuse, wobei die Zahnstange 19 a bei Spiegel 38 benutzt werden kann. Durch das Wiederihrer Bewegung im Gehäuse durch gegenüberliegende einsetzen der Halterung 12 in das Gehäuse 13 a wird Zapfen 85 geführt wird, die in Nuten 86 in Längs- der vordere Teil der Halterung veranlaßt, die Zahnrichtung des Gehäuses 13a geführt sind, während stange 29 a nach vom zu schieben, wobei diese über das rückwärtige Ende der Druckfeder 23a gegen 45 das Ritzel 33 die obere Zahnstange 19a gegen die einen abwärts gerichteten Schenkel 72 des Verschluß- Einwirkung der Feder 23 a nach rückwärts bewegt, teils 70 abgestützt ist, das einen Vorderteil 74 der Die Feder 23 a drückt ständig die Verschlußvorrichoberen Wandung des Gehäuses 13a bildet und mit tung70 in ihre geschlossene Lage im Gehäuse, wenn einem Endverschlußteil 73 versehen ist, der zum Ab- die Zahnstange 19a so weit zurückgezogen ist, daß schließen der öffnung 22 α in der Stirnwand des 50 sie den Flansch 27 a von der Rippe 20 a fortbewegt vorderen Teils des Gehäuses 13 a geeignet ist. An hat, wobei der Pinsel 11 sich vollkommen innerhalb der Verbindungsstelle zwischen dem Schenkel 72, des Gehäuses 13a befindet. Zu diesem Zeitpunkt ist auf den sich die Feder 23 a abstützt, und dem oberen der vordere Teil der Halterung 12 durch die Halte-Wandungsteil 74 des Verschlußteils 70 ist das Ver- rippen 51 des Gehäuses geschnappt, um die Aufschlußteil schwenkbar an einem Drehpunkt 75 ge- 55 tragsvorrichtung lösbar in ihrem geschlossenen Zulagert, der an der oberen Wand des Gehäuses am stand zu halten. Ende seiner in Längsrichtung verlaufenden Öffnung
    76 vorgesehen ist, in die der obere Wandungsteil 74 Patentansprüche:
    eingreift. Auf diese Weise wirkt die Feder 23a auf
    die Zahnstange 19a und drückt diese ständig in 60 1. Pinsel zum Auftragen von Kosmetika, der
    Richtung nach vorn im Gehäuse 13a und wirkt in einem spitz zulaufenden Gehäuse unterge-
    gleichzeitig gegen den nach innen gerichteten Sehen- bracht, durch eine auf seinen Schaft innerhalb
    kel 72, der Verschlußvorrichtung 70, um sie nach des Gehäuses in Richtung auf die Spitze wirkende
    unten vollkommen durch die öffnung 76 zu schwen- Federkraft in Längsrichtung des Gehäuses aus
    ken und mit dem Verschlußteil 73 vollkommen in 65 seiner Ruhelage durch eine öffnung in der Spitze die Öffnung 22 η des Gehäuses 13 α zu drücken. Wenn in seine Arbeitslage sowie durch eine weitere
    die Halterung 12 sich vollkommen innerhalb des mechanische Kraft aus der Spitze wieder zurück-
    Gehäuses vor den Halterippen51 befindet, hält ihr bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kosmetika (10) in· einer vom stumpfen offenen Ende des Gehäuses (13, 13 a) her in das Gehäuse einschiebbaren oder aus ihm herausziehbaren Halterung (12) angeordnet sind, die mit ihrem inneren Stirnende in der Ruhelage und s während der Bewegung des Pinsels (11) bis zur Arbeitslage mittels eines im Gehäuse angeordneten Getriebes mit dem Pinselschaft kraftschlüssig im Eingriff steht, wobei zwei in Längsrichtung des Gehäuses gegenläufige Zahnstangen mit einem einen spitzenseitigen Lageranschlag aufweisenden Ritzel kämmen, die eine Zahnstange den gegen ein Widerlager abgefederten Pinselschaft bildet und an der anderen Zahnstange die Halterung im Ruhe- und Bewegungszustand des Pinsels anliegt.
  2. 2. Pinsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Gehäuse (13, 13«) einschiebbare und aus ihm herausziehbare Halterung (12) in ihrer eingeschobenen Stellung mittels an der Halterung vorgesehener Flansche (39, 44) und im Gehäuse vorgesehener Vorsprünge (51) im Gehäuse lösbar gehalten ist.
  3. 3. Pinsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pinselschaft mittels einer Schraubenfeder (23, 23 a) abgefedert ist.
  4. 4. Pinsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung für den Pinsel (11) mittels eines schwenkbar gelagerten Deckels (70) verschließbar ist, der an seinem schwenkbar gelagerten Ende einen senkrecht abgewinkelten, in das Gehäuse ragenden Schenkel (72) aufweist, an dem die Schraubenfeder (23«) für den Pinselschaft anliegt.
  5. 5. Pinsel nach den Ansprüchen 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Deckels (70) eine in Längsrichtung des Deckels verlaufende Führungsleiste (20a) angeordnet ist, deren zur Mitte des Gehäuses (13 a) weisendes Ende als schräge Fläche (80) ausgebildet ist.
  6. 6. Pinsel nach den Ansprüchen 1,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pinselschaft in Längsnuten (86) des Gehäuses (13a) geführt ist und an seinem Ende eine senkrecht zu seiner Längsrichtung angeordnete Platte (27 a) für die Schraubenfeder (23a) mit einem Steuernocken (27b) trägt, der der Führungsleiste (20a) gegenüber angeordnet ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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