DE1424924B1 - Einrichtung zur Steuerung von Rechenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von Rechenmaschinen

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DE1424924B1
DE1424924B1 DE19601424924 DE1424924A DE1424924B1 DE 1424924 B1 DE1424924 B1 DE 1424924B1 DE 19601424924 DE19601424924 DE 19601424924 DE 1424924 A DE1424924 A DE 1424924A DE 1424924 B1 DE1424924 B1 DE 1424924B1
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DE
Germany
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control unit
command
switch
discriminator
unit
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Pending
Application number
DE19601424924
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl-Phys Dr Nuding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1424924B1 publication Critical patent/DE1424924B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/30Arrangements for executing machine instructions, e.g. instruction decode
    • G06F9/32Address formation of the next instruction, e.g. by incrementing the instruction counter
    • G06F9/322Address formation of the next instruction, e.g. by incrementing the instruction counter for non-sequential address

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Software Systems (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Complex Calculations (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung von Rechenmaschinen mit Befehlszählregister, Adressenwähler, Speicher, Steuerwerk und Rechenwerk oder entsprechenden Bauelementen.
  • Die Programmsteuerung von Rechenmaschinen arbeitet oftmals gemäß F i g. 1 nach folgendem Grundprinzip: Von einem Befehlszählregister 1 gesteuert wählt der Adressenwähler 2 eine bestimmte Speicherzelle im Speicher 3 an, deren Informationsinhalt (Befehl) über eine Weiche 6 zum Steuerwerk 4 gelangt. In diesem wird die Information entschlüsselt und ein entsprechendes Kommando an das Rechenwerk 5 weitergegeben, wodurch dort wiederum Steuervorgänge ausgelöst werden. Gleichzeitig wird normalerweise der Adressenwähler 2 zum zweiten Mal angesprochen, der dann eine durch den Adressenteil des Befehls gekennzeichnete Zelle des Speichers 3 anwählt. Bei den hier interessierenden Befehlen gelangt der Informationsinhalt dieser Zelle, normalerweise ein Rechenwert, über die inzwischen vom Steuerwerk 4 umgestellte Weiche 6 direkt zum Rechenwerk 5, in welchem nunmehr der vorbereitete Rechenvorgang abläuft. Nach Beendigung desselben erfolgt die Rückmeldung, wodurch nunmehr ein erneuter Rechenzyklus ausgelöst wird.
  • Diese übliche Schaltung an Rechenmaschinen ist auf direkte Informationen angewiesen, so daß die Heranholung von Recheninformationen aus indirekt adressierten Quellen bzw. ihre Ausrechnung z. B. mit Hilfe von Subroutinen sehr umständlich sein kann. Ein solches Verfahren wird auch als »Adresse von Adresse« oder Adressensubstitution bezeichnet (siehe die deutsche Patentschrift 1093 593).
  • Es stellt sich daher die Aufgabe, Möglichkeiten zu schaffen, in einem vorgegebenen Programm eine neue Folge von Befehlen aufzunehmen, ohne dieses selbst zu ändern. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Steuerwerk ein nur auf einen besonders gekennzeichneten Befehl ansprechendes Zusatzgerät als Teil des Befehlsentschlüßlers vorgesehen ist, das Steuerwerk bzw. das Rechenwerk einen Diskriminator zur Unterscheidung des Charakters einer mit Hilfe des Zusatzgerätes erhaltenen Information nach ihrem Inhalt - Befehl oder Zahl - enthält und das Zusatzgerät besondere Steuerleitungen zu einer weiteren auch vom Diskriminator beeinflußte Weiche, die in der Verbindung zwischen dem Rechenwerk und dem Steuerwerk liegt und/oder zum Adressenwähler sowie auch zur bereits bisher vorhandenen Weiche besitzt, die der Weiterleitung der aus einem Speicher kommenden Information zum Rechenwerk bzw. zum Steuerwerk dient.
  • Die F 1 g. 2 und 3 zeigen verschiedene Ausbildungsformen solcher Einrichtungen. Dabei sind gleiche Teile wie in F i g. 1 mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Nach F i g. 2 ist am Steuerwerk ein Diskriminator 41 angeschlossen, außerdem befindet sich im Befehlsentschlüsseler 42 des Steuerwerks 4 ein Zusatzgerät 43. Weiterhin ist eine Weiche 7 in einer zusätzlichen Verbindungsleitung zwischen dem Rechenwerk 5 und dem Steuerwerk 4 angeordnet. Diese Einrichtung wirkt folgendermaßen: Wie in der bekannten Rechenmaschinensteuerung wird vom Adressenwähler 2 - entsprechend dem Stand des Befehlszählregisters 1 - eine Zelle des Speichers 3 angewählt. Diese gibt ihre Information über die in Grundstellung befindliche Weiche 6 an das Steuerwerk 4 weiter. Wird #i diesem durch den Befehlsentschlüsseler 42 das Zusatzgerät 43 angewählt, so wird nicht in üblicher Weise ein Steuerbefehl an das Rechenwerk 5 weitergegeben, sondern der Adressenwähler 2 wählt nur die in diesem Befehl enthaltene Adresse im Speicher 3 an. Die in dieser Speicherzelle enthaltene Information gelangt auf dem strichpunktierten Wege über die Weiche 6, die auf Grund eines Befehls des Zusatzgerätes 43 in ihrer vorgenannten Grundstellung festgehalten wurde, erneut ins Steuerwerk 4 und wird in dem an diesen angeschlossenen Diskriminator 41 daraufhin untersucht, ob ein Befehl vorliegt. Enthält die Information eine Zahl, so stellt der Diskriminator 41 die Weiche 7 auf Durchgang, so daß die Zahl direkt zum Rechenwerk 5 gelangt.
  • Liegt jedoch ein Befehl vor, so läuft der Vorgang wie üblich ab, d. h., der Befehlsentschlüsseler spricht in normaler Weise das Rechenwerk 5 an, außerdem wird der Speicher 3 nochmals angewählt und gibt nunmehr seine Information in Form eines Rechenwertes über die inzwischen umgestellte Weiche 6 an das Rechenwerk 5 direkt weiter. Die Beendigung der Rechenoperation wird in gewohnter Weise dann an das Befehlszählregister zurückgemeldet, das nun seinerseits wieder einen neuen Rechenvorgang in der vorgeschriebenen Weise auslöst.
  • Eine andere Möglichkeit zur Erhöhung der Flexibilität der Rechenanlage besteht nach F i g. 3 darin, daß an das Rechenwerk 5 ein Diskriminator 51 angeschlossen ist und in der zusätzlichen Verbindungsleitung zwischen Rechenwerk 5 und Steuerwerk 4 eine Weiche 7 angeordnet ist, die nur dann auf Durchgang schaltet, wenn ein entsprechendes Signal des Diskriminators 51 und des Zusatzgerätes 43 vorliegt. Der Vorgang läuft dann wie folgt ab: Nach dem Auftrag des Befehlszählregisters 1, an den Adressenwähler 2 eine bestimmte Speicherzelle aufzurufen, wandert die Information über die Weiche 6 zum Steuerwerk 4. Wird dann durch den Befehlsentschlüßler des Steuerwerks 4 das Zusatzgerät 43 angerufen, so gibt dieses die in dieser Information enthaltene Adresse an den Adressenwähler 2 weiter, der dementsprechend den Inhalt einer neuen Speicherzelle aufruft.
  • Wie im sonst üblichen Fall, wird die Weiche 6 zwischen Rechenwerk 5 und Befehlswerk 4 umgestellt und außerdem ein Signal an die Weiche 7 gegeben. Die neue Information aus dem Speicher 3 wandert nun direkt in das Rechenwerk 5 und wird in dem an diesen angeschlossenen Diskriminator 51 nach ihrem Charakter - Befehl oder Zahl - untersucht. Ist es eine Zahl, so verbleibt diese im Rechenwerk und wird in üblicher Weise weiterverarbeitet, ist es dagegen ein Befehl, so gibt der Diskriminator 51 ebenfalls ein Signal an die Weiche 7, worauf diese auf Durchgang schaltet und der Befehl in das Steuerwerk 4 gelangt, dort aufs neue entschlüsselt und in entsprechender Form an das Rechenwerk 5 weitergeleitet wird bzw. erneut das Zusatzgerät 43 zur Ermittlung der gewünschten Daten in Tätigkeit setzt. Die Weiche 7 öffnet in diesem Beispiel jeweils nur dann, wenn sowohl ein Signal aus dem Zusatzgerät 43 als auch ein Signal aus dem Diskriminator 41 eingelaufen ist.
  • Durch die genannten zusätzlichen Einrichtungen ist es möglich, die Programmierung einer Rechenmaschine flexibler zu halten, da durch einen einzigen Befehl nicht nur zwei Arbeitsabläufe innerhalb der genannten Bauelementengruppe der Progranimsteuerung sondern sogar mehr als zwei ausgelöst werden können, indem das Zusatzgerät 43 mehrmals hintereinander durch Informationen aus dem Speicher 3 ange sprochen wird.
  • Selbstverständlich besteht dabei auch die Möglichkeit, in eine andere Routine abzuspringen, wenn die erforderlichen Daten erst durch eine gesonderte Rechenoperation erhalten werden müssen. Mit den beschriebenen Mitteln können auch anders ceartete Programmsteuerungen von Rechenmaschinen flexibler gestaltet werden. Diese Einrichtungen sind besonders dann von uroßem. Vorteil, wenn bei der Programmierung einer Rechenaufgabe noch nicht alle Werte bekannt sind, eine sich öfters wiederholende Rechenoperation als flexibles Unterprogramm aufgestellt oder wenn »Ausnahmefälle« programmiert werden sollen.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß auch ohne vorhergehenden Befehl an das zusätzliche Steuerelement 43 aus dem Speicher eingehende Informationen, die im Diskriminator 41 als Zahl erkannt werden, sofort dem Rechenwerk 5 zugeleitet werden.
  • Die -eschilderte Einrichtuno, soll die bekannte Technik der Adressenmodifikation nicht ersetzen, sondern ergänzen.
  • Für seine Anwendung ist es vorteilhaft, wenn das Register, das bei Ansprechen der geschilderten Anordnung die Zahl schließlich aufnimmt (normalerweise der Akkumulator im Rechenwerk) wenigstens als Schrittreaister adressierbar ist.
  • C

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Steuerung von Rechenmaschinen mit Befehlszählregister, Adressenwähler, Speicher, Steuerwerk und Rechenwerk oder entsprechenden Bauelementen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß im Steuerwerk (4) ein nur auf einen besonders gekennzeichneten Befehl ansprechendes Zusatzgerät (43) als Teil des Befehlsentschlüßlers (42) vorgesehen ist, das Steuerwerk (4) bzw. das Rechenwerk (5) einen Diskriminator (41 bzw. 51) zur Unterscheidung des Charakters einer mit Hilfe des Zusatzgerätes erhaltenen Information nach ihrem Inhalt - Befehl oder Zahl - enthält und das Zusatzgerät (43) besondere Steuerleitungen zu einer weiteren auch vom Diskriminator (41 bzw. 51) beeinflußten Weiche (7), die in der Verbindung zwischen dem Rechenwerk (5) und dem Steuerwerk (4) liegt und/oder zum Adressenwähler (2) sowie auch zur bereits vorhandenen Weiche (6) besitzt, die der Weiterleitung der aus einem Speicher (3) kommenden Information zum Rechenwerk (5) bzw. zum Steuerwerk (4) dient.
  2. 2. Einrichtun- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das Rechenwerk (5) ein Diskriminator (51) sowie eine Verbindungsleitung einer Weiche (7) zum Steuerwerk (4) an-, eschlossen und Einrichtungen vorgesehen sind, die diese Weiche (7) nur dann öffnen, wenn gleichzeitig ein entsprechendes Signal sowohl des Diskriminators (51) als auch des Zusatzgerätes (43) vorliegt.
DE19601424924 1960-12-08 1960-12-08 Einrichtung zur Steuerung von Rechenmaschinen Pending DE1424924B1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093593B (de) * 1955-10-27 1960-11-24 Stifterverband Fuer Die Deutsc Vorrichtung zur Adressensubstitution bei Rechenmaschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093593B (de) * 1955-10-27 1960-11-24 Stifterverband Fuer Die Deutsc Vorrichtung zur Adressensubstitution bei Rechenmaschinen

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