DE1423398A1 - Ansaugvorrichtung,insbesondere fuer Kapillar-und Mikropipetten - Google Patents

Ansaugvorrichtung,insbesondere fuer Kapillar-und Mikropipetten

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DE1423398A1
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suction device
piston
cylinder
thread
attachment
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Application number
DE19591423398
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English (en)
Inventor
Walter Graf
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Walter Graf & Co
Original Assignee
Walter Graf & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/021Pipettes, i.e. with only one conduit for withdrawing and redistributing liquids
    • B01L3/0217Pipettes, i.e. with only one conduit for withdrawing and redistributing liquids of the plunger pump type

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Description

Dr. Expl.
Walter Graf & Go. in Wertheim am Main
Ansaugvorrichtung, insbesondere für
Kapillar- und Mikropipetten
Die Erfindung bezieht sich auf als Kolbenpumpe ausgebildete Ansaugvorrichtungen, insbesondere für Pipetten, namentlich Kapillar- oder Mikropipetten. Ss ist bekannt, solche Ansaugvorrichtungen etwa in der Art einer Injektionsspritze auszubilden. Bei anderen bekannten Ansaugvorrichtungen v/erden Gummibälle, Hebelvorrichtungen mit oder ohne Ventile verwendet. In jedem Pail ist es schwierig und bedarf erheblicher Übung und Geschicklichkeit, geringe vorbestimmte J?lüssigkeitsmengen mittels der bekannten Ansaugvorrichtungen, insbesondere in Kapillarpipetten oder Mikropipetten anzusaugen oder auszustossen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Ansaugvorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, auch, bei Verwendung von Kapillar- oder Mikropipetten geringe Flüssig—
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keitsmengen genau aufzunehmen oder auszustossen ohne dass es hierfür "besonderer manueller Geschicklichkeit "bedarfo Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, dass ein Gewindetrieb für die Axialbewegung der Kolbenpumpe vorgesehen ist. Dieses Prinzip kann in einfacher Weise dadurch verwirklicht werden, dass der z.B. aus Glas, Kunststoff oder Metall bestehende Zylinder mit einem Innengewinde tragenden Ansatz versehen ist, und dass der vorzugsweise von einem zylindrischen Stab oder einem geschlossenen Rohr gebildete Kolben einen mit Aussengewinde ausgestatteten Ansatz aufweist, der einen über den erstgenannten Ansatz vorragenden Drehknopf hat. Dabei können der Zylinder und bzwo oder der Kolben einstückig mit ihren Gewindeansätzen ausgebildet sein«. Bs ist aber auch eine zweitilige oder mehrteilige Ausführung möglich, wobei die einzelnen Teile aus verschiedenen Werkstoffen bestehen können, z.B.. die ineinander gleitenden Kolben und Zylinder aus Glas und die Gewinde tragenden Ansätze aus Kunststoff oder Metall.
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar und zeigt weitere Einzelheiten.
Fig. 1 zeigt die Ansaugvorrichtung und eine Pipette vor deren Einführung in das Verbindungsglied.
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Fig* 2 stellt den Kolben, den Zylinder und das Verbindungsglied der Ansaugvorrichtung voneinander getrennt im Längsschnitt dar»
Der Zylinder 10 der Ansaugvorrichtung verjüngt sich am unteren Ende zu einem Mundstück 11, auf welches das Verbindungsglied 2 aufgezogen ist, das z.B«, von einem Abschnitt eines GummiSchlauches gebildet wird. In das untere Ende dieses Verbindungsgliedes kann eine beliebige Pipette 1 eingeführt werdenc
Auf dem oberen Ende des Zylinders 10 ist ein ebenfalls zylindrischer Ansatz 12 befestigt, der mit Innengewinde 13 ausgestattet ist. Die Befestigung erfolgt bei dem gezeichneten Beispiel dadurch, dass das untere engere Ende 14 des Ansatzes 12, welches mit Längsschlitzen 15 versehen ist$ auf den Mantel des Zylinders 1o aufgeklemmt ist. Ausserdem ruht der flanschartig ausgebildete obere Mündungsrand 16 des Zylinders 1o auf einer zwischen dem geschlitzten Teil 14 und dem mit Innengewinde versehenen Teil 12 des Ansatzes ausgebildeten Ringschulter. Dabei ist der Flansch 16 durch einen in das Innengewinde 13 eingeschraubten Schraubring 17 gesicheri
Der Kolben 3 besteht aus einem an beiden Enden geschlossenen Rohre Auch der Kolben trägt einen Ansatz 4* Dieser ist mit Aussengewinde 5 versehen, welches in das Innen-
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gewinde 13 des Zylinderansatzes 12 passt. In die erweiterte, , mit Innengewinde ausgestattete Verlängerung 6 des Ansatzes 4 ist ein mit Gewinde 9 versehener Drehknopf - 8 einschraubbar. Dieser dient einerseits dazu, den Kolben 3 durch Druck auf dessen Flansch 7 fest mit dem Teil des Knopfes 8 zusammen mit dem gerändelten Mantel der Erweiterung 6 die Handhabe mittels welcher der Kolben 3. gedreht werden kann«. Diese Drehungjkann auf einfache Weise mittels zweier Finger derjenigen Hand ausgeführt werden, welche die Ansaugvorrichtung mit der angesetzten Pipette hält. Durch entsprechende Wahl der Steigung der Gewindegänge 5 und 13 ist es möglich, eine genaue Feineinstellung und minimale axiale Bewegμngen des KoI-bens 3 in dem Zylinder 1o zu erreichen«
Der Kolben 3 und der Zylinder 1o können beispielsweise aus Glas, die übrigen Teile aus Kunststoff gefertigt sein. Es iat aber auch möglich, den Kolben 3 mit seinem das Aussengewinde tragenden Ansatz 4 einstückig, .z.B. aus Kunststoff-, herzustellen«. Das gleiche gilt für den Zylinder 1o mit seinem Ansatz 12.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Als Kolbenpumpe ausgebildete, mittels eines vorzugsweise elastischen Verbindungsgliedes ansetzbare Ansaugvorrich-
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tung, instesondere für x'ipetten, namentlich. Kapillar- oder Llikropipetten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindetrieb für die Axialbewegung der Kolbenpumpe vorgesehen ist«
2. Ansaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ^ekennEeichnet, dass der z.B. aus Glas, Kunststoff oder Metall "bestehende Zylinder mit einem Innengewinde tragenden Ansatz versehen ist und der vorzugsweise von einem zylindrischen Stab oder einem geschlossenen Rohr gebildete Kolben einen mit Aussengewinde ausgestatteten Ansatz aufweists der einen über den erstgenannten Ansatz vorragenden Drehknopf hate
3β Ansaugvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder und bzw. oder der Kolben einstückig mit ihren Gewindeansätzen ausgebildet sind«
4o Ansaugvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem eingeschliffenen, am Stirnende geschlossenen Glasrohr gebildete Kolben mit ueinem rückwärtigen flanschförmigen Ende auf einer Ringschulter seines hohlen Gewindeansatzes aufliegt und auf dieser Schulter durch den in den Ansatz einschraubbaren oder auf andere Weise befestigten Drehknopf gehalten wird·
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5o Ansaugvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zj^linder mit seinem flanschartigen Ende auf einer Ringschulter seines hohlen G-ewindeansatzes ruht und durch einen eingeschraubten Stoppring gehalten wird*
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