DE141985C - - Google Patents
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- DE141985C DE141985C DENDAT141985D DE141985DA DE141985C DE 141985 C DE141985 C DE 141985C DE NDAT141985 D DENDAT141985 D DE NDAT141985D DE 141985D A DE141985D A DE 141985DA DE 141985 C DE141985 C DE 141985C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/38—Luggage carriers
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei längerem Fahren auf der Eisenbahn ermüden die Beine infolge der ungewohnten
Bankhöhe oder des Stillsitzens sehr rasch, und ist es in solchem Falle angenehm, ein Fußbänkchen
bei sich zu haben. Bei den sich steigernden Ansprüchen an Bequemlichkeit findet man häufig Fußbänkchen auf die Reise
mitgenommen, was insbesondere Damen, deren Füße kaum auf den Fußboden herabreichen,
eine nicht zu unterschätzende Erleichterung gewährt und ihnen die Beschwerden einer
längeren Reise besser ertragen hilft. Da man aber auf die Reise nur ungern mehr als das
allernotwendigste mitzunehmen pflegt, ist bei vorliegender Erfindung davon ausgegangen
worden, das Fußbänkchen mit einem unentbehrlichen Reisegerät in Verbindung zu bringen,
also eine Gepäckbeschwerung auszuschließen; dazu bot sich in bequemer Weise der Plaidriemenhalter.
Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 9 in verschiedenen Ausführungen dargestellt. Fig. 1
gibt ein Fußbänkchen aus Draht gebogen wieder, α ist ein viereckiger Rahmen, der mit
Tuch, mit Gurten, einem Luftkissen, Filzstoff usw. bespannt werden kann. Der Rahmen hat
4 Schlingen b angebogen, durch welche die Plaidriemen hindurchgezogen werden. Statt
der festen Schlingen b können auch Riemenhalter nach Fig. 8 und 9 angebracht werden,
so daß man das Bänkchen abnehmen kann, ohne die Riemen loslösen zu müssen. Es ist
zu dem Zwecke eine Feder c auf Rahmen a verschiebbar, die in eine feste Hülse d einschnappt.
Bringt man c außer Eingriff mit rf, so ist die Verbindung zwischen dem Riemen
und dem Bänkchen gelöst, und letzteres kann abgenommen werden.
Am Rahmen α sind noch vier Schlingen e angebogen, in welchen die Füße f drehbar
sind. Füße f haben zwei Winkel g und h angebogen (in Fig. 7 eigens herausgezeichnet),
von denen sich, beim aufgeklappten Fuß, g auf den Rahmen a, und h gegen einen am Rahmen
α angebrachten Winkel i anlegt; auf diese Weise wird ein fester Stand erzielt. Damit
die Füße ihre Lage nicht verändern, besitzen sie an ihrem einen Ende eine Feder k, die
am Fuß b und Rahmen α befestigt ist und immer einen Zug in Richtung des einfachen
Pfeiles ausübt. Will man die Bank zusammenlegen, so verschiebt man den Fuß in Richtung
des doppelten Pfeiles, die Winkel von Fuß und Rahmen kommen außer Eingriff, und der
Fuß kann umgelegt werden.
Am Rahmen 1 ist noch ein Traggriff I angebracht.
Das Bänkchen kann auch als Armstütze oder, wenn nur ein Fuß aufgeklappt wird, als Keilkissen
zur Kopfunterlage Verwendung finden.
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung, hier ist der Rahmen α durch eine Blech- oder Holzplatte
m ersetzt (die auch mit Tuch oder einem Luftkissen überzogen sein kann), die Füße η
sind aus Blech, Draht usw. hergestellt, um Gelenke ο beweglich und besitzen Anschläge p,
mit welchen sie sich beim Aufstellen gegen die Platte m stützen. Ein Einknicken wird
durch die aufklappbaren Scharnierbänder u verhindert. Die Plaidriemen werden durch die
Augen q hindurchgezogen, die ebenfalls entsprechend
Fig. 8 und 9 ausgebildet sind, so daß ein Abnehmen der Bank ohne Lösung der Riemen erfolgen kann.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung, α ist
wieder ein Drahtrahmen, der mit Stoff oder einem Luftkissen bespannt wird und die Ösen
für die Plaidriemen sowie den Handgriff / trägt. Der Rahmen α hat hier vier horizontal
angebogene Ösen r, in welche die Füße s1
und s2 im Dreieck eingesteckt werden. Fuß s1
besitzt eine angebogene Schlinge t, die beim Einstecken des Fußes über Fuß s'2 geschoben
wird und somit ein Ausweichen der Füße verhindert.
In Fig. 4 und 5 ist Fuß s\ in Fig. 6 Fuß s2
zur größeren Deutlichkeit herausgezeichnet.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ao i. Ein Plaidriemen- oder Pakethalter,dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem mit zusammenlegbaren Füßchen versehenen, mit Tuch, Luftkissen, Gurt usw. bespannten Drahtrahmen oder Platte besteht und als Fußbänkchen, als Armstütze, als Keilkissen usw. verwendet werden kann.
- 2. Ein Plaidriemen- oder Pakethalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aufklappbare FUßchen besitzt, die angebogene Winkel tragen, mit denen sie sich auf entsprechende Teile des Rahmens stützen und durch eine Feder in ihrer Lage gehalten werden, so daß ein Einknicken der Füße nicht statthaben kann.
- 3. Ein Plaidriemen- oder Pakethalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße im Dreieck eingesteckt werden können und ein Einknicken derselben durch eine am einen Fuße angebrachte Schlinge, die über den anderen Fuß gelegt wird, verhindert ist.
- 4. Ein Plaidriemen- oder Pakethalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Riemen angebogenen Ösen durch verschiebbare Federn und dergl. so hergestellt sind, daß ein Abnehmen der Plaid riemen bei Inbenutzungnahme des Halters als Fußbank nicht erforderlich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE141985C true DE141985C (de) |
Family
ID=409572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT141985D Active DE141985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE141985C (de) |
-
0
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