DE138341C - - Google Patents

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DE138341C
DE138341C DENDAT138341D DE138341DA DE138341C DE 138341 C DE138341 C DE 138341C DE NDAT138341 D DENDAT138341 D DE NDAT138341D DE 138341D A DE138341D A DE 138341DA DE 138341 C DE138341 C DE 138341C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features
    • C10J3/80Other features with arrangements for preheating the blast or the water vapour

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kraftgasanlage für Motorenbetrieb, bei welcher die Wärme der aus dem Generator abziehenden heifsen Gase zur Luftvorwärmung, zur Bildung von Wasserdampf und zur Ueberhitzung des Gemisches von Luft und Dampf, welches die. Verbrennung und Gaserzeugung im Generator zu unterhalten hat, benuzt wird. Während in den bis jetzt bestehenden Kraftgasanlagen der zur Erzeugung eines wasserstoffreicheren Gases nöthige Wasserdampf meistens im Ueberschufs erzeugt wird, soll bei dieser neuen Anlage nur genau so viel Wasser verdampft werden, als zur Bildung eines Kraftgases von constanter Zusammensetzung und möglichst hohem Heizwerth nöthig ist. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs einem unter der Wärmewirkung der abziehenden heifsen Gase stehenden Erhitzer das Wasser in so kleinen Mengen periodisch zugeführt wird, dafs es sehr rasch verdampfen kann. Diese Wasserzuführung wird durch den Arbeitsgang des mit dem Gase betriebenen Motors bewirkt, und zwar so, dafs die jeweils zugefUhrte Menge Wasser derjenigen Gasmenge entspricht, die durch den Motor verbraucht wird, so dafs Dampf im Ueberschufs nicht entstehen kann.
In der Zeichnung ist A ein Generator, in dessen Schacht b das Brennmaterial in gewöhnlicher Weise eingebracht und vergast wird. Im oberen Theile desselben befindet sich ein ringförmiger Ueberhitzer c, welcher einerseits durch das Rohr d mit dem unter dem Rost befindlichen Räume e, andererseits durch das Rohr f mit dem Hohlraum g des Erhitzers H verbunden ist. Dieser ist hier als Röhrenvorwärmer dargestellt, kann jedoch auch irgend ein andere zweckentsprechende Form erhalten. Durch die Oeffnung k steht der Raum g mit der atmosphärischen Luft in Verbindung. Der Innenraum der Röhren i ist einerseits durch das Rohr / mit dem Generatorschacht, andererseits durch das Rohr m, das eine ins Freie führende, mit einer Abschliefsung versehene Abzweigung η besitzt, mit dem Reiniger O verbunden. Vom Reiniger aus führt ein Rohr ν direct zum Gasmotor, der in der Zeichnung nicht angegeben ist.
Vom Rohre ν zweigt ein engeres Rohr ρ zum Wasserspeiseapparat ab. Dieser besteht aus einem luftdichten Hohlkörper q, von welchem einerseits ein mit einem Regulirhahn versehenes Rohr s zum Wasserbehälter r, andererseits ein als Syphon geformtes Rohr t zum Erhitzer H führt. Das Niveau im Behälter r wird immer auf gleicher Höhe erhalten, und die Schenkel des Syphons t sind bis zur Höhe u mit Wasser gefüllt.
Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende:
Der Generator wird zunächst wie ein gewöhnlicher Füllofen angeheizt, wobei ein kleiner, von Hand betriebener Ventilator die Verbrennung befördert. Die Verbrennungsgase gehen zunächst durch das Rohr 7, die Röhren i des Erhitzers H und durch das offen gehaltene Rohr η ins Freie, wobei sie ihre Wärme an den Ueberhitzer c und den Erhitzer H abgeben. Sobald eine Kohlenschicht von genügender Höhe glühend ist, entsteht bei Zuführung von Luft Generatorgas, mit welchem der Motor in Betrieb gesetzt werden kann. Man schliefst dann das Rohr η ab und setzt den Motor in Bewegung, wobei in dessen Cylinder ein theilweises Vacuum entsteht, das sich durch die Theile ν O mi /, ferner den Schacht des Generators, die glühende Kohlenschicht, den Raum e, das Rohr d, den Ueberhitzer c und das Rohr f zum Räume g des Erhitzers H fortpflanzt. Es wird daher durch die Oeffhung k aus der Atmosphäre Luft in den Generator angesaugt, und zwar gerade so viel, als dem vom Motor entnommenen Gas entspricht.
Das theilweise Vacuum im Rohre ν pflanzt sich auch durch das Rohr ρ nach dem Wasserspeiseapparat fort, wobei durch den atmosphärischen Ueberdruck eine bestimmte Wassermenge aus dem Gefäfse r nach dem Gefäfse q gefördert wird. Diese Menge läfst sich durch den in die Leitung s eingeschalteten Hahn reguliren. Bei u wird ebenso viel Wasser überfliefsen und in den Raum g des Erhitzers H eintreten, wobei es auf die stark erhitzten Röhren i fällt und dort sehr rasch verdampft. Mit diesem Wasser tritt gleichzeitig durch die OefFnung k die Luft ein, die sich mit dem entstandenen Dampfe mischt, denselben mitreifst und durch das Rohr f in den Ueberhitzer c gelangt, wo das Gemisch weiter erhitzt und aus welchem es durch das Rohr d unter den Rost geführt wird. Von hier aus tritt das Gemisch durch die glühende Kohlenschicht, bildet dabei nach dem bekannten chemischen Vorgang ein dem Dowsongas ähnliches Gas, das nun durch das Rohr /, die Röhren i, das Rohr m, den Reiniger O und das Rohr ν zum Motor geleitet wird.
Aus dem oben Gesagten ist ersichtlich, dafs die Wasserzuführung zum Generator durch den Motor selbst geregelt wird und dafs jeweils nur so viel Wasser eingeführt wird, als zur Erzeugung einer Gasmenge von der Gröi'se und der gleichen Zusammensetzung der unmittelbar vorher durch den Motor angesaugten Gasmenge nöthig ist.
Statt die Vorwärmung der Luft und die Verdampfung des Wassers im Erhitzer H vorzunehmen, kann man getrennte Apparate hierfür verwenden. Es kann z. B. in H nur die Luft vorgewärmt werden, während das Wasser erst in das Rohr f oder direct in den Ueberhitzer c eingeführt wird.
Auch die Wasserzuführung kann auf irgend eine andere Weise unter Benutzung des Arbeitsvorganges des mit dem Gas betriebenen Motors geschehen. So könnte z. B. bei Vorhandensein von Druckwasser ein Ventilapparat oder anderenfalls eine kleine Pumpe passender Construction so von der Steuerung des Motors bewegt werden, dafs jedesmal, wenn der Motor Gas verbraucht, dem Generator eine dem Gasverbrauch entsprechende Wassermenge zugeführt wird. .
Der Ventilapparat oder die Pumpe könnte auch statt durch die Steuerung des Motors durch die in der Gasleitung entstehende Saugwirkung in Wirkung versetzt werden, in wel-, chem Falle auch wieder.die Wasserförderung mit dem Gasverbrauch im Zusammenhang stehen würde. Die Regelung der Wassermenge könnte durch Verstellung des Hubes des Ventils oder des Kolbens geschehen.
Es können durch einen solchen Gaserzeuger auch mehrere Motoren betrieben werden, die einen gemeinschaftlichen Wasserspeiseapparat oder deren mehrere in Bewegung versetzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Kraftgaserzeugungsapparat, gekennzeichnet durch einen oder mehrere zwischen den Generator (A) und den Gasmotor eingeschaltete Verdampfer oder Vorwärmer (H), an deren Wandungen die aus dem Generator abziehenden heifsen Gase behufs Erhitzung der Wandungen vorbeigeleitet werden, während auf dem Wege (k g f c) die dem Generator zuzuführende Luft an den heifsen Wänden stark erhitzt wird, und wobei die für den Arbeitsprocefs des Gasmotors jeweils nöthige Wassermenge behufs sofortiger Verdampfung in den Luftzuführungsweg geleitet wird.
2. Bei dem Kraftgaserzeugungsapparat nach Anspruch ι eine Vorrichtung zum Ersätze des verbrauchten Wassers, gekennzeichnet durch ein Gefäfs (q), das einerseits mit dem Gaszuführungsweg zum Gasmotor, andererseits mit einem Wassergefäfs (r) in Verbindung steht, zum Zwecke, durch die Saugwirkung des Motors im Gaszuführungsweg und damit auch im Gefäfs q ein Vacuum zu erzeugen, wodurch eine entsprechende Menge Wasser aus dem Gefäfs r nach dem Gefäfs q Uberfliefst und in den Luftzuführungsweg (kgfc) geleitet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764660C (de) * 1938-03-30 1954-01-25 Wilhelm Dr-Ing Gumz Gaserzeuger zur Vergasung von feinkoernigen Brennstoffen in der Schwebe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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