DE138240C - - Google Patents

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DE138240C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B29/00Frameworks
    • G04B29/02Plates; Bridges; Cocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Während die Gestelle der gewöhnlichen Schwarzwälder Uhren mit aus hölzernen Platten bestehenden Platinen,, in welche Messingröhrchen als Zapfenlager eingeschlagen sind, ausgeführt werden, sind auch solche theilweise aus Holz gefertigte Uhrgestelle bekannt, bei denen die Platinen rahmen- oder gitterartig aus mit einander verbundenen Holzstreifen unter Mitbenutzung von Metallstreifen zusammengesetzt werden, an denen gebohrte Löcher unmittelbar die Zapfenlager vertreten. Gemäfs vorliegender Neuerung werden die beiden Platinen aus unzusammengesetzten Holzplatten mit darauf befestigten einheitlichen Metallstreifen gebildet, welche eine gemeinschaftliche Metalllagerung für die Uhrwerkwellen in unveränderlicher Abstandsbeziehung abgeben, so dafs ein Platinenpaar dieser Art, wofern es in einer z. B. für Lehrzwecke auseinandernehmbar hergerichteten Holzgestelluhr angewendet wird, nicht blos eine dauernd zuverlässige Lagensicherung der Uhrwerkzapfen ermöglicht, sondern auch dem Zwecke der leichten Auseinandernähme und Wiederzusammensetzung dient, weil die Zusammenpassung hinsichtlich genauer Einrichtung der Zapfenlager für Parallellagerung der Uhrwerkwellen vermöge der von vornherein bestimmten gegenseitigen Lage der einheitlichen Platinen unbedingt gesichert ist. Im Gegensatze zu der Anwendung zusammengesetzter Platinen ist es daher mit Hülfe dieser neuen Platinenanordnung möglich, gut gehende Lehruhren so herzurichten, dafs sie von Laien bezw. von Kindern ohne Uhrmacherwerkzeuge aus einander genommen und leicht wieder zusammengesetzt werden können, wobei gleichwohl ein vollkommener Eingriff der mit einander arbeitenden Getriebetheile zu erzielen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer mit der neuen Platinenanordnung auseinandernehmbar hergerichteten einfachen Pendeluhr. Fig. 2 zeigt die Innenseite der vorderen Platine mit dem Metallstreifen und Fig. 3 diejenige der anderen hinteren Platine, auf der ein einfacher winkelförmiger Metallstreifen befestigt ist.
Die Platinen ρ und q bestehen aus vollen Holzplatten, die an den Pfeilerklötzen des Holzgestells durch Zapfeneingriff befestigt sind, wobei ihre gegenseitige Lage sich ein für alle Mal durch die mittelst Schablone gebohrten Zapfenlöcher bestimmt. Die Uhrwerkwellen a, b, c erhalten ihre Lagerung zwischen den beiden Platinen ρ und q durch Vermittlung der an diesen aufgesetzten Metallstreifen oder Kloben u und v. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, werden diese Theile aus verhältnismäfsig schmalen, nach der Lagenbeziehung der Uhrwerkwellen winkelförmig gestalteten Metallstücken (aus Blech oder Gufs) gebildet. Mit x,y, \ sind die drei den Wellenzapfen a, b, c entsprechenden Lagerbohrungen bezeichnet. Aufserdem sind zwei — oder auch mehrere — Löcher an den Metallstreifen u, ν durchgebohrt, um das Festnageln oder Festschrauben derselben auf den Holzplatinen zu ermöglichen. Zweckmäfsig wird die Lage der Löcher durch Bohrschablonen so bestimmt, dafs eine genaue Uebereinstim-
mung hinsichtlich der relativen Lage der Löcher erzielt wird. Die an der vorderen Platine ρ zu befestigende Winkelschiene u kann mit einer oberen Fortsetzung, wie aus Fig. 2 ersichtlich, versehen werden, in welcher die Lagerbohrung 0 für die Hemmungsankerwelle anzuordnen ist, die andererseits gewöhnlich in einer Lagerbüchse s der Gehäuserückwand r gelagert wird. Bei fabrikmäfsiger Herstellung können die Metallstreifen, fertig gebohrt, mit den übrigen metallenen Uhrwerkbestandtheilen an die Fabrikstätten geliefert werden, in denen dann die Montirung mit Holzgehäusen bezw. die Befestigung der Metallstreifen auf den Holzplatinen vorzunehmen ist. Letztere mit den darauf befestigten Metallstreifen bilden einheitliche, an Stelle der bisherigen gebohrten und ausgebüchsten Platinen verwendbare Bestandtheile.
Die Verbindung zwischen den Metallstreifen und den Holzplatinen kann auch durch andere Mittel als durch Nägel und Schrauben bewerkstelligt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Platine für leicht auseinandernehmbare und zusammensetzbare Holzgestelluhren, dadurch gekennzeichnet, dafs sie aus Vollplatten von Holz mit darauf befestigten winkelförmigen oder anders gestalteten Metallstreifen, welche die Lager für die Uhrwerkwellen an Stelle von getrennt eingelassenen metallenen Büchsen bilden, ausgeführt ist und als einheitlich lösbarer Gestellbestandtheil die Auseinandernähme und Wiederzusammensetzung der Uhr ohne besondere Nachstellung gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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