DE1373733U - - Google Patents
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- DE1373733U DE1373733U DENDAT1373733D DE1373733DU DE1373733U DE 1373733 U DE1373733 U DE 1373733U DE NDAT1373733 D DENDAT1373733 D DE NDAT1373733D DE 1373733D U DE1373733D U DE 1373733DU DE 1373733 U DE1373733 U DE 1373733U
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- Abschlussdeckel für Abzweigd@sen.
- Elektrische Installationsanlagen in Inenräumen werden so ausgeführt, dass Leitungen, Abzweigdosen, Steckdosen und Schalter unter Putz liegen. Müssen derartige Anlagen nach der Fertigstellung durch weitere Leitungen vervollständigt werden, etwa wenn ein neuer Schalter oder eine neue Steckdose erforderlich ist, so wird in der Regel davon Abstand genommen, auch diese neu hinzutretenden Leitungen unterzuputzen. Sie werden vielmehr als Rohrdrähte über Putz verlegt. Hierbei verursacht die Einführung in die unter Putz liegenden Abzweigdosen gewisse Schwierigkeiten. Anfänglioh hat man sich damit begnügt, in den Deckel der Abzweigdosen Oeffnungen einzubringen, durch die die Rohrdrähte, bei Verlegung der Leitungen in Rohren dieser letzteren, in das Innere der Dose eingeführt wurden. Hierbei müssen Rohrdrähte oder Rohre scharf gebogen werden und können dann nicht bis an die EinfihruRGastelle glatt auf der Wand aufliegen, was nicht nur recht unschön aussieht, sondern auch zu Beschädigungen der Leitung führen kann. Oder aber man hat di@ Dose, anstatt des gewöhnlichen, flach aufliegenden Deckels, mit einer Kappe versehen, deren Ylanaohrand über den Putz hinausragte, und in diesem Flansohrand torwegartige Oeffnungen vorgesehen, durch die ihm Rohre oder Rohrdrähte
eingeführt werden konnten. Sie brauchen dann zwar nicht ausserhalb der Dose scharf gebogen zu werden, sondern können bis zur Einführungsöffnung ihre Richtung beibehalten. Aber die Kappe und namentlich die in ihrem Rand befindlichen Oeffnungen boten einen recht unschönen Anblick, insbesondere auch deshalb, weil die Oeffnungen, wenn sie erst nachträglich eingebracht werden, keine glatten Ränder haben und nicht genau zu den Rohrdrahten passen, was auch zu technischen Nachteilen führt.* ipg t 1't1S"-1 - Um das zu vermeiden, hat man auch vorgeschlagen, freilich nicht für Leitungsanlagen unter Putz, sondern für Installationen, bei denen nur die Abzweigdosen u. s. w. unterputzt, die Leitungen aber nachträglich über Putz verlegt werden, über dem vertieft unter Putz liegenden Deckel eine auf dem letzteren zu befestigende Platte mit haubenartigen, nach dem Plattenrand hin offenen Ausbauchungen, oder auf dem in der Wandebene liegenden Deckel einige, über dessen ganze Breite sich erstreckende, nach innen offene Kanäle vorzusehen, in die die Leitungen eingeführt werden. Aber der Anblick des Deckels mit jenen, unregelmäßig auf ihm verteilten Ausbauchungen oder Kanälen wirkt keineswegs befriedigend, und die Anlage wird dadurch nicht unerheblich verteuert. Vor allem aber erfordert diese Einrichtung in jedem Fall eine genaue Anpassung der
Abxweigd&se selbst, sie ist nicht für jede beliebige der auf dem Markt befindlichen Dosen anwendbar. Diesen Nachteil vermeidet die Erfindung, die auch vorgesehen werden, unter deren Benutzung die Anlage, einschliesalieh lich der ebenfalls unter Putz liegenden Leitungen fertiggestellt wird. Sollen dann nachträglich weitere Leitungen, z. B. in Gestalt von Rohrdrähten, über Putz verlegt werden, so wird der Dosendeokel abgenommen und durch den erfindungsgemäss eingerichteten Abschlußdeckel ersetzt : Dieser Deckel hat einen tulpenartig nach unten sich erweiternden Rand, mit dem er durch einfache St@fte auf der Wand, nicht an der D@se befestigt wird, und der mit beliebig über seinen Umfang ver-sonst die gestellte Aufgabe in günstiger Weise löst. Hiernach können bei Herstellung der Anlage Abzweigdosen beliebiger Art teilten, torwegartigen Ausschnitten mit ausbreohbaren Wandungen versehen Ist, In diese werden die nachträglich zu ver- einem, an seinem Umfang verlaufenden Ringrand zu versehen, der eine kreisförmige oder sonstwie gestaltete Zierfläche einsohliesst. Beklebt man diese Fläche beispielsweise mit derselben Tapete, mit der der Raum versehen ist, so wird erreicht, dass die nachträgliche Anlage kaum irgendwie stört.legenden Leitungen eingeführt. Zweokmässig ist es, die Oberfläche des Deckels mit - Dennoch aber ist die nachträgliche Einführung von Leitungen dadurch wesentlich erleichtert, dass nur an der betreffenden Stelle die ausbrechbaren Wandungen zu entfernen sind. Hier sind die betreffenden Oeffnungen durch die liohrdrähte selbst verschlossen, die übrigen aber behalten nach wie vor ihre ausbreohbaren wandungen, so dass keine freien Oeffnungen vorhanden sind, durch die Staub und Schmutz eintreten könnten und die das Aussehen schädigen.
- In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. l zeigt einen senkrechten Querschnitt durch die mit dem Abschlussdeckel versehene Dose, Dose, Fig.2 ist eine Ansicht ven oben, Fig. 3 zeigt im Schnitt einen Teil des Abschlussdeokelrandes mit einem der Befestigungstifte.
- Die Dose 1 ist in der Wand 2, ebenso wie die Leitungen. in
und der üblichen Weise unter Putz verlegt ! bis einmal nachträglich abschliessenden Deckel geschlossen. Soll die nachträgliche Verlegung erfolgen, so wird dieser Deckel weggenommen und durch den nach der Erfindung eingerichteten Absohlussdeokel 4 ersetzt. Dieser hat einen tulpenförmig nach unten sich erweiternden Rand 5, dessen Durohmesser soviel grösser ist als die Dose, dase er durch Stifte 6, Fig. 3, umr. ctelbar auf der Wand befestigt werden kann, wobei es sich empfiehlt, unter den Kopf 7 dieser Stifte eine nachgiebige Unterlagscheibe 8 aus Gummi od. dgl. zu legen. Das ergibt eine sehr einfach herzustellende und sichere Befestigung, bei deren Herstellung keine Gefahr für eine Verletzung des aus Isolierpressmasse hergestellten Deckels besteht. In dem Deokelrand sind, beliebig verteilt, Einführungsöffnungen 9 für Leitungen über Putz vorgesehen, die mit ausbrechbaren Wandungen 10 verschlossen sind. Eise solche Wandung wird da herausgebrochen, wo eine Leitung 3 einzuführen ist, und dann wird nach Verlegung der Leitung der Deckel aufgesetzt und befestigt.eine Leitung 3 in Rohr oder als Hohrdraht auf Putz verlegt werden soll, mit einem gewöhnlichen, mit der Wandoberfläche - Um den Abschlussdeokel so wenig wie möglich störend wirken zu lassen, ist im Ausführungsbeispiel seine Oberfläche mit einem Randring 11 zu versehen. Dadurch wird eine Fläche geschaffen, die man als Zierfläche ausbilden, beispielsweise mit
Verlegung von Leitungen wirkt, und wie einfach er anzubringen ist : Er stört so wenig, dass man ihn gegebenenfalls schon bei Herstellung der Anlage, anstelle des eigentlichen Dosendeckels, anbringen könnte, um von vornherein Vorsorge für die etwa nötig werdende nachträgliche Verlegung weiterer Leitungen über Putz zu treffen.mit einem Stück Tapete 12 derselben Art versehen kann, wie sie für den Raum Anwendung gefunden hat. Die Zeich- nung läset srkennen. wie wenig störend'ein so hergestellter und verwendeter Abschlunadeakel bei der nachträglichen - Schutzansprüche.
1. Abschlussdeckel für die Abzweigdosen in unter Putz verlegten elektrischen Installationsanlagen, der die Ein----------------- dadurch ermöglicht, dass er einen tulpenartig sich nach '. unten erweiternden, den Dosenrand überragenden Rand (5) aufweist, der unmittelbar auf der Wand befestigt werden kannführung von nachträglich auf Putz verlegten Leitungen, j. lköhrdrähten, Bleimantelleitungen, Leitungsrohren' : ú. s. w.) z. B. Zuleitungen zu weiteren Schaltern, Steckdosen u. dgl. *r t und beliebig über seinen Umfang verteilte torwegartige Einführungsausaohnftte (9) mit ausbreohbaren Wandungen (10) hat. 2. Absohlussdeokel nach Anspruch 1, dadurch gelen4- zeichnet, dass seine Oberfläche innerhalb eines erhöhten
Claims (1)
-
Ringratides (12) eben ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1373733U true DE1373733U (de) |
Family
ID=686660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1373733D Active DE1373733U (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1373733U (de) |
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