Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf einen faltschachtelartigen
Schauständer mit automtenartiger Ausbildung. Der Sohauatänder besteht in seinen
wesentlichsten Teilen aus einer Falt- oder Einsteckschachtel A B, gebildet aus einem
oder mehreren Stücken Karton, Pappe oder sonst geeignetem Material, in besonderer
Zuaohnittform, sowie einer als Gleitbahn für die da-
| rin verpackte Ware dienenden Einlage D und einer Platte C. |
| . |
| In der beigefügten Darstellung zeigt Figur A die Vorderwand
des |
| Vorkaufaständers mit den daran in üblicher Weise angelenkten |
| Seitenwänden und insteoklaeohen, Figur B die Rückwand Mit den |
daran angelenkten Klebelasohen und eine^, ^ an der unteren Kante befindlichen Überschlaglasche.
Figur D zeigt die beispielsweise Ausführung der erwähnten Gleitbahn. Selbstverständlich
kann die in Figuren A und B zweiteilig dargestellte ßohaohtel aus einem oder mehreren
Materialstücken gearbeitet sein. Die Vorderwand 1 Figur A zeigt an entsprechender
Stelle einen Aufschnitt bezw. eine Ausstanzung 2. Diese kann nach Belieben Anlagen
Duplikat.
Asohoraleben, den An das Reichspatentamt, Berlin, als
offenes Fenster vollkommen herausgestanzt oder nur soweit oingeatanzt werden, daß
diese fUr die Aufbewahrung und den Trans-
| port der Ware zunäohst noch mlt dem ohaohtelrumpf in einer
lo- |
| son Verbindung bleibt, dann aber herausgelöst wird. Das unter- |
| halb des Fenstern verbleibende leistenartige StUck der Sohaoh- |
telvorderseite wird mit der unteren Kante 9 des in Figur C gezeigten Sohaohtelteilee
durch Kleben, Heften, Nieten oder in sonstiger Weise verbunden. Dieses Teil 0 kann
nach Belieben im Inneren der Schachtel, also unmittelbar hinter dem Fenster 2, ruhen,
oder kann auch durch diese. Fenster hindurohgefubrt und bei Lagerung und Transport
des Ständers durch Einschieben in
| die Schlitze 3 oder in sonat beliebiger Woise 8o gehalten wer- |
| den, daß ties Fenster 2 versohloaaen wird. Daa Teil C wird
mit |
| Biege-, Rill-oder Ritzlinien ao versehen, daß sioh ßnßohlie- |
| ßond an die Verbindungelasohe 9 zunächst nin freifen lo bildet, |
| der mit der Lasche 12 des Eineatstoiles D durch Kleben, Heften |
| oder in sonat geeigneter Wciee verbunden wird. Ee fällt aber |
| auch in den bahnen der vorliegenden Erfindung, wenn das durch |
| das Frnoter 2 gebildete KartonstUok an seiner unteren Kante
mit |
| dem Sohaohtelrumpf in Verbindung bleibt und unit den für die |
| Platte C vorgesehenen Rltz-oder Biegelinien versehen wird,
ao |
daß es die Funktionen der Platte C übernehmen kann. Ebenso kann auf die Einsteckzunge
14 sowohl für die Platte C wie im eben erwähnten Falle vorziohtot werden und das
Teil 13 durch Einsteckzungen, Haken oder in sonst geeigneter Weine mit dem Bodenteil
des Sohaohtelrumpfes verbunden werden. Das entweder selbständig ausgebildete oder
wie erwähnt nach Belieben mit dem Teil A fest verbundene eichaohteltell B Zeigt
in der Rückwand 5
| flügelartige beliebig geformte Einstanzungen 6 mit entapreohen- |
| den Rits- oder Ril1inien, die ols RUokenstütze des Verkoufssttin- |
| der herausgebogen werden können. Der unteren Kante des Ruckeln- |
| teilea 5 kann die Laoohe 7 angelenkt worden, deren Einatanzungen |
| 8 zum Festhalten der FlUgelatUtzen 6 benutzt werden können,
wie |
| die. in den Figuren G und H ersichtlich ist. Diese Binetanzungen
8 |
Aschersleben, den : An das Reichspstentamt, Berlin, können während
der Lagerung und dem Transport des Ständen in die Schlitze 4 des Bodentoiles der
Schachtel eingeschoben werden, damit die Laaohe 7 in Ruhelage festgehalten wird.
Natürlieh kann die Lasche 7 auch in anderer geeigneter Weise in der
| Ruhelage festgehalten werden. Der Sohaohteloineatz D besteht |
| aus einem einfachen Stuck genügend kräftiger Pappe, Karton
oder |
| ähnlichem Material mit einer Anzahl verschiedener Ritz-, Rill- |
| oder Biegelinien. Die an die oben erwähnte Klebelasohe 12 an- |
aohlienenden zwei dieser Linieeind zweckmäßig so angeordnet, daß der Abstand zwischen
der zweiten dieser Linien in der
| Falzlinie der Lasche 12 dor Tiefe des Verkaufsatanderc entspricht. |
| Der Einsatz D wird an seinem oberen Snde zweckmäßig mit einer |
| oder mehreren Hnltvorriohtungon, beispielsweise durch annieten |
| von Blohzungen oder durch Klebestreifen oder ineinander zu |
| stockende Zungen und Schlitze eo vorbereitet sein) daß der
Hin- |
| satz, der in dem flachliegenden ungefüllten VcrkaufBotänder
über |
| die Oberkante der Rückwand 5 hinwogragt, bei Ingebrauchnahme
des |
| ständers so mit der ! tttokwnnd verbunden werden kann, daß
die Ober- |
| kanten beider sich decken. Das ohaohteltll 0 zeigt weitere |
| Ritz-, Rill-oder Bl'gelinien dergestalt, daß nioh das Teil
bei |
Ingebrauchnahme des Ständers so nach außen umbiegen läßt, daß, wie in Figur 2 und
J ersichtlich, sich durch die Kartonstreifen lo, 11 und 13 ein schräger Vorbau bildet,
wobei das Teil 13 unter den Boden des Ständers hinweggreift und die Einsteckzunge
14 in den rückwärtigen Shlitz der Schachtel hineingeschoben werden kann. Das Teil
13 kann wie dargestellt, mit flügelartigen Einstanzungen verschen sein, die sich
durch Emporbiegen in den Hohlraum den schrägen Vorbauee einfügen.