DE136559C - - Google Patents

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DE136559C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laser Beam Processing (AREA)

Description

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PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neues Verfahren zum Hauen solcher Feilen, welche ein- oder auch beiderseits im Querschnitt kreisbogenförmig begrenzt sind, also von Halbrundfeilen, Vogelzungen u. dergl.
Während diese Feilen bisher einzeln jede für sich gehauen werden, sollen nach dem vorliegenden neuen Verfahren die in bekannter Weise hergestellten Feilenwerkstücke zu zweien oder mehreren, eventuell unter Benutzung einer Zwischenlage, so zusammengelegt und durch geeignete Mittel, Klemmen u. dergl. mit einander verbunden werden, dafs sie sich zu einem im Querschnitt genau kreisrunden Körper ergänzen. Dieses zusammengesetzte Werkstück wird dann wie eine gewöhnliche Rundfeile auf einer Maschine beliebiger Construction gehauen, indem der zusammengesetzte Körpernach Fertigstellung einer jeden Längsreihe von Hieben um seine Achse gedreht wird.
Sollen Halbrundfeilen mit völlig halbkreisförmigem Querschnitt hergestellt werden, so werden zwei der vorgearbeiteten Feilenkörper a und b, wie Fig. 1 und 2 veranschaulicht, mit der flachen Seite unmittelbar auf einander gelegt. Die Verbindung beider mit einander ist im gezeichneten Beispiele durch eine auf die Spitzen aufgesteckte Zwinge c und eine über die Angel geschobene, mit entsprechender Lochung versehene Hülse d bewirkt. Letztere ist auf dem Bette der Feilenhaumaschine drehbar gelagert und kann zur Erzielung der Drehung des Werkstücks mit einem Zahnkranze e ausgerüstet sein.
Ist der Querschnitt der herzustellenden Feilen nicht ganz halbkreisförmig, so wird zwischen zwei Feilenkörper f und g ein entsprechendes flaches Zwischenstück h eingelegt, Fig. 3, oder es können auch drei Feilenkörper i k I auf einer dreikantigen Einlage m angeordnet werden, wie es Fig. 4 veranschaulicht.
Sind die Feilenkörper im Querschnitt beiderseits bogenförmig begrenzt, wie dies bei den Vogelzungen η der Fall ist, so erhält die Einlage ο entsprechend rinnenförmige Auflageflächen, Fig. 5.
Es kann also die Zusammenstellung der Feilenkörper eine verschiedene sein. Wesentlich ist immer, dafs sie sich zu einem im Querschnitt kreisrunden Körper ergänzen, um als Rundfeilenwerkstücke weiter behandelt werden zu können.
Der Hieb der Feilen kann dabei in verschiedener Weise erzeugt werden. Man kann die Hiebreihen in geraden Linien oder auch in Schraubenlinien über den Feilenkörper verlaufen lassen. Dies ist für vorliegende Erfindung nebensächlich.
Durch das neue Verfahren wird die Herstellung der genannten Feilen wesentlich vereinfacht. Es sind zur Durchführung desselben keine besonderen Vorrichtungen erforderlich, sondern es können hier ohne Weiteres die für runde Feilen bestimmten Haüvorrichtungen ver-
wendet werden. Auch ist ein weniger häufiges Aufspannen der Werkstücke nöthig, da immer mehrere Feilen gleichzeitig gehauen werden.
Aufserdem ergiebt sich bei dem neuen Verfahren weniger Ausschufs als früher, indem die Feilen sich gegenseitig stützen und dadurch ein Ausbrechen der Kanten beim Hauen vermieden wird. An diesen Stellen wird auch gleich tiefer Hieb erzielt, mag der Hieb an der Kante selbst breit oder schmal sein, weil das anliegende Werkstück immer die Hiebbreite mitergänzen hilft.
Die flache Seite der Halbrundfeilen wird für sich wie eine gewöhnliche flache Feile mit Feilenhieb versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Hauen von Feilen, deren Querschnitt an einer oder an beiden Seiten durch einen Theil einer Kreisbogenlinie begrenzt ist (der Halbrundfeilen, Vogelzungen u. dergl.), dadurch gekennzeichnet, dafs die Feilenwerkstücke zu zweien oder auch mehreren mit oder ohne Zwischenlage zusammen zu einem cylindrischen bezw. kegelförmigen Körper zusammengelegt und an einander befestigt werden, und dafs dann dieser Körper wie das Werkstück einer gewöhnlichen Rundfeile mit geradlinig oder schraubenlinig verlaufendem Hieb versehen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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