DE1362269U - - Google Patents

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DE1362269U
DE1362269U DENDAT1362269D DE1362269DU DE1362269U DE 1362269 U DE1362269 U DE 1362269U DE NDAT1362269 D DENDAT1362269 D DE NDAT1362269D DE 1362269D U DE1362269D U DE 1362269DU DE 1362269 U DE1362269 U DE 1362269U
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Streifen für Sandaletten o. dgl.
    -----------------
    Gegenstand der Eintragung sind Streifen für'Oberteile und Stege an Sandaletten.
  • Es sind bereits solche Streifen bekannt, die aus mit Lack überzogenen Litzen oder Bändchen bestehen. Ferner hat man solche Streifen verwendet, welche aus gebuggtem und geklebtem Kunstleder-oder Stoffstreifen gearbeitet sind.
  • Die gebuggten und geklebten Streifen haben zwar eine glatte Oberfläche, jedoch ist ihre Unterfläche durch die aneinanderstoßenden Nähte ungleichmässig. Beim Verarbeiten dieser Streifen zu Oberteilen oder Stegen an Schuhen, gehen die Nähte an ihren Biegestellen, insbesondere, wenn noch in dem umgebuggten Streifen ein Füllstreifen enthalten ist, leicht auseinander. Diese Unebenheiten drücken während des Tragens auf den Fnss, was insbesondere bei der Tanzsandalette unangenehm empfunden wird.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildenden Streifen sind so beschaffen, dass sie ringsherum mit einer glatten und nahtlos geschlossenen Gewebehülle, welche sich gegen die Einlage nicht verschiebt, umgeben ist. Die Einlage besteht vorteilhaft aus einer sich über den ganzen Quersqhnitt des Streifens erstreckenden Reihe groberer Fäden. Die Hülle ist so um diese herumgewebt, dass sie unverschiebbar mit der Einlage verbunden ist.
  • Die so hergestellten Streifen sind schmiegsam und biegsam und eignen sich ganz vorzüglich zur Herstellung von Stegen und Oberteilen für Sandaletten.
  • Die beiliegenden beiden Muster veranschaulichen Ausführungsbeispiele.
  • @ Wie an Muster I ersichtlich ist, besteht der Streifen aus einer fingsherum geschlossenen glatten Hülle mit Einlage.
  • Die Hülle ist aus Kunstseidenfäden so gewebt, dass sie mit der Einlage, welche aus über den ganzen Querschnitt des Streifens angeordneter grober Längsfäden besteht unverschiebbar verbunden ist.
  • Diese Verbindung zwischen Einlage und Hülle befindet sich nu im Innern des Streifens, sodass auf den Aussenaeiten des Streifens keine Angriffs-oder Verbindungsstellen vorhanden sind. Die Kanten sind leicht abgerundete Nach Muster II sind die Streifen ineinander verflochten, Wie hieran ersichtlich, ist trotz der Dicke der Streifen eine vorzügliche Weichheit vorhanden. Die Geschmeidigkeit im einzelnen überträgt sich ohne weiteres auf die in der Mehrzahl ineinander verflochtenen Streifen zu Stegen oder Schuh-Oberteilen, ohne dass sich bei der jeweiligen Beanspruchung die geflochtene Form verändert. Ein bestimmtes Steg-oder Oberteil-Dessin soll mit Muster II nicht veranschaulicht sein, sondern es soll die besondere Flechtwirkung bezw. den vorzüglichen Verwendungszweck für Stege, Oberteile, bezw. Vorderblätter an Sandaletten und sonstigem Schuhwerk unter Beweis stellen.
  • Natürlich ist die Neuerung auf das dargestellte Beispiel nicht beschränkt, sondern es gibt noch weitere Ausführungmöglichkeiten, so kann beispielsweise die nahtlos geschlossene Hülle einer Nachbehandlung unterworfen sein, damit die Oberfläche einen besonderen Charakter erhält. Beispielsweise kann sie mit einer Präparierungsmasse bearbeitet sein, welche dem Riemen einen Wildleder=Charakter verleiht. Die die
    Einlageumschliessende Hülle brauche nicht unbedingt aus
    h-
    Kunstseidenfäden bestehen, sondern es können auch andere
    Fäden hierzu verwendet werden. Ebenso brauchen als Einlage
    keine Fäden, welche nebeneinander liegen,eingearbeitet werden, sondern es können auch Einlagen aus einem Stück verwendet werden.
  • Schliesslich können die Streifen entsprechend gemustert sein, entweder durch Prägen, Pressen, Bedrucken oder Bespritzen mittels Lack, Farben oder dergl. Das Verwpdeln kann durch Kalandrieren, Appretieren oder durch sonstiger Veredelungs-Verfahren erfolgen.

Claims (1)

  1. Schutz-Ansprüche. -----------
    1.) Streifen für Sandaletten dadurch gekennzeichnete dass dieselben aus beliebigen Textilfäden so hergestellt sind, dass im Innern des Streifens ein stabiles und gleichzeitig biegsames Füllmaterial eingearbeitet ist und daerings um die Einlage herum eine nahtlos geschlossene Gewebedeckt welche mit der Einlage unverschiebbar verbunden ist, angeordnet ist.
    2.) Streifen für Sandaletten nach Anspruch 1) dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus nebenainandeljangeordneten @@@ groben Textilfäden und die Gewebedecke aus Kunstseidentäden besteht, welche miteinander so verwebt sind, dass Decke und Einlage ein einheitliches Ganze bilden.
    3.) Streifen für Sandaletten nach Anspruch 1 - 2) dadurch gekennzeichnet, dass die ringsherum gearbeitete Gewebedecke in Satinbindung gewebt ist.
    4.) Streifen für Sandaletten nach Anspruch 1 - 3) dadurch gekennzeichnet, dass dieselbendurch Nachbehandlung Leder- bezw. wildlederartig präpariert sind.
    5v) Sandalette dadurch gekennzeichnet, dass deren Oberteile
    und/oder Stege aus solchen Streifen hergestellt sind, die aus einem Innern Füllmittel und einer äusseren Gewebedecke
    bestehen, welche miteinander unverschiebbar verbunden sind wobei die Anssdndecke die Einlage rundherum umschliesst.
    6.) Sandalettenstreifen wie im einzelnen beschrieben und durch Muster I dargestellt.
    7.) Sandalettenstege/Oberteile wie im einzelnen beschrieben und durch Muster II d&gestellt.
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