DE136180C - - Google Patents

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DE136180C
DE136180C DE1901136180D DE136180DA DE136180C DE 136180 C DE136180 C DE 136180C DE 1901136180 D DE1901136180 D DE 1901136180D DE 136180D A DE136180D A DE 136180DA DE 136180 C DE136180 C DE 136180C
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Germany
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plug
core
glass
plugs
wood
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Expired - Lifetime
Application number
DE1901136180D
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Publication of DE136180C publication Critical patent/DE136180C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/16Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers with handles or other special means facilitating manual actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft haltbare, leicht und billig herstellbare Propfenverschlüsse für Flaschen und ähnliche Behälter, besonders für solche, die zur Aufnahme ätzender, erhärtender oder klebriger Flüssigkeiten, z. B. Laugen, Säuren, Wasserglas, Gummilösung oder dergl. dienen.
Die Materialien, welche bisher zu Pfropfenverschlüssen verwendet wurden, waren in der Hauptsache Kork, Holz, Gummi, Glas und auch Asbest mit oder ohne Beimengungen. Die ersten drei Materialien haben bekannte Nachtheile und sind für ätzende Flüssigkeiten nicht zu verwenden; auch Glaspfropfen zeigen bedeutende Mifsstände. Sie müssen mühsam eingeschliffen werden und setzen sich leicht fest, was namentlich bei ätzenden und klebrigen Flüssigkeiten häufig störend auftritt. Dieser letzte Nachtheil tritt auch bei Asbestpfropfen auf; aufserdem ist die Herstellung solcher, weil sie in einem Prefsvorgang erfolgen mufs, auch umständlich und kostspielig, und das Material ist theuer.
Bei den vorliegenden Pfropfenconstructionen sind diese Mifsstände vermieden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen Längsschnitt . durch einen solchen Pfropfen für gewöhnliche Flaschen.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen Querschnitte nach A-B für verschiedene Ausführungsformen.
Der neue Propfen besteht aus einem Kern a aus Holz, Glas, Hartgummi oder dergl., um welchen ein Mantel b aus Paraffin, Wachs, Stearin, Ceresin oder ähnlichen Materialien herumgegossen ist, die nicht nur beständig gegen Laugen, Säuren, Salze und dergl. sind, sondern welche auch ein Festsetzen des Pfropfens im Flaschenhals vollkommen ausschliefsen. Um ein Abfallen des Mantels zu verhüten, ist der Holzkörper bei c schwalbenschwanzförmig ausgedreht und vortheilhaft an der Stelle d verdickt. Damit das Material an ihm gut haftet und vor allen Dingen ein Drehen des Mantels auf dem Kern α nicht stattfinden kann, was beim Einsetzen oder Lösen des Pfropfens leicht eintreten könnte, .da derselbe hierbei gewöhnlich etwas gedreht wird, zeigt der Kern a Querschnitte nach Fig. 2, 3 und 4 oder ähnliche. Fig. ι und 2 gehören zusammen; e sind Rippen, die ebenfalls schwalbenschwanzförmig gestaltet sein können.
Ist der Mantel um den Kern herumgegossen, so kann ersterer abgedreht werden. Indessen ist dies bei der verhältnifsmäfsigen Bildsamkeit des Materiales gewöhnlich nicht einmal erforderlich.
Die Vortheile des neuen Pfropfens bestehen darin, dafs ein Festsetzen desselben an den Glaswandungen nicht mehr stattfindet; ferner fällt das zeitraubende Einschleifen fort, und der einzelne Pfropfen kann infolge der verhältnifs mäfsigen Bildsamkeit des Materiales in ziemlich weiten Grenzen leicht verschieden grofsen Flaschenhälsen angepafst werden. Der Verschlufs kann stets unbedingt luftdicht gemacht werden, was sich schon durch geringen Druck erreichen läfst.
Von Laugen, Säuren und dergl. werden derartige Pfropfen natürlich nicht angegriffen; ihre Herstellung gestaltet sich einfach und billig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Pfropfen für Flaschen und ähnliche Behälter, bestehend aus einem mit einem dicken Mantel aus Wachs, Paraffin, Ceresin, Stearin u. s. w. umgebenen Kern aus festem Material (Holz, Glas, Hartgummi u. s. w.), welcher mit geeigneten Vorrichtungen (Erhöhungen, Vertiefungen, Verdickungen und dergl.) versehen ist, um eine Trennung von Mantel und Kern zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901136180D 1901-10-09 1901-10-09 Expired - Lifetime DE136180C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT14492D AT14492B (de) 1901-10-09 1902-12-03 Pfropfen für Flaschen und ähnliche Behälter.

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DE136180C true DE136180C (de)

Family

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DE1901136180D Expired - Lifetime DE136180C (de) 1901-10-09 1901-10-09

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DE (1) DE136180C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2761051A1 (fr) * 1997-03-18 1998-09-25 Claude Raymond Jean Meriot Application d'un nouveau bouchon avec principe de reutilisation et debouchage rapide

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2761051A1 (fr) * 1997-03-18 1998-09-25 Claude Raymond Jean Meriot Application d'un nouveau bouchon avec principe de reutilisation et debouchage rapide

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