DE136022C - - Google Patents

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DE136022C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G10/00Treatment rooms or enclosures for medical purposes
    • A61G10/02Treatment rooms or enclosures for medical purposes with artificial climate; with means to maintain a desired pressure, e.g. for germ-free rooms
    • A61G10/023Rooms for the treatment of patients at over- or under-pressure or at a variable pressure

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 30/.
Die pneumatische Kammer, welche schon seit langer Zeit ein hervorragendes Heilmittel bildet, erfordert als solches Einrichtungen, welche den modernen Anforderungen der Hygiene nach Möglichkeit entsprechen. Hierzu gehört vor Allem eine schnelle und gründliche Entfernung des Auswurfes der Patienten, welche jede Infection ausschliefst. Zu diesem Zweck sind in neuerer Zeit in den meisten sanitären Anstalten Spucknäpfe mit Wasserspülung angebracht. Jedoch ist bisher noch in keiner pneumatischen Kammer diese Einrichtung getroffen, da diese Art Spucknäpfe, unter den gleichen Verhältnissen wie dort, sich nicht für den genannten Zweck verwenden lassen. Es würde nämlich zugleich mit dem abfliefsenden Wasser auch die comprimirte Luft ins Freie entweichen und so ein kaum zu beschaffender Mehrverbrauch an Druckluft entstehen.
Die bisher in den pneumatischen Kammern allgemein gebrauchten Spucknäpfe entsprechen, da ohne jede Spülung, in keiner Weise den heutigen sanitären Anforderungen.
Beim Betrieb der pneumatischen Kammern wird ein Ueberdruck der Luft bis zu Y2 Atmosphäre angewendet, deren Abflufs genau geregelt werden mufs.
Dieser Vorgang, die sogenannte Ventilation, ist sehr wichtig, und es darf, die abfliefsende Luft nur durch die dafür bestimmten Ventile entweichen können.
Zur Vermeidung eines Verlustes an Druckluft wird das Abwasser der Spucknäpfe in einen Kondenstopf mit automatischer Selbstentleerung geleitet. Der Kondenstopf C, dessen Dimensionen genügend grofs gewählt sind, . steht aufser durch die Abwasserleitung α noch durch eine weitere Rohrleitung L mit der pneumatischen Kammer P in Verbindung. Diese Rohrleitung L dient für die comprimirte Luft und hat den Zweck, den Kondenstopf unter die gleichen Druckverhältnisse zu bringen, wie sie in der pneumatischen Kammer herrschen. Wird nun der Kondenstopf aus der Abwasserleitung mit einer entsprechenden Menge Wasser angefüllt, so öffnet sich an seinem Boden ein durch einen Schwimmer gehobenes Ventil und läfst das Abwasser in den Abflufskanal entweichen, ohne dafs Luft mit entfernt wird. Die zur Spülung verwendete Wasserleitung g hat einen Druck von 4 Atmosphären, ist also hinreichend zur Ueberwindung des im Cabinet herrschenden höchsten Gegendruckes von Y2 Atmosphäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mit einem Kondenstopf verbundene Spülvorrichtung in pneumatischen Kammern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Entleerung des Kondenstopfinhaltes automatisch bei einer bestimmten Ansammlung von Spülwasser erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DEK REICHSDRUCKEREI.
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