DE134366C - - Google Patents

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DE134366C
DE134366C DENDAT134366D DE134366DA DE134366C DE 134366 C DE134366 C DE 134366C DE NDAT134366 D DENDAT134366 D DE NDAT134366D DE 134366D A DE134366D A DE 134366DA DE 134366 C DE134366 C DE 134366C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K47/00Beehives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Gehäuse zur Aufnahme eines in bekannter Weise mit über einander angeordneten Wabenrähmchen ausgerüsteten Kastens und zum Ansetzen eines zweiten solchen Kastens behufs Bildung eines Ablegers des Bienenvolkes.
Das Gehäuse, welches nicht viel mehr Raum in Anspruch nimmt, als der von ihm aufgenommene Wabenkasten, gestattet trotzdem ein sicheres und festes Ansetzen des neuen Kastens ohne Verschiebung des im Gehäuse befindlichen, indem der Erfindung gemäfs der nach Entfernung des Verschlusses des letzteren an diesen angesetzte Kasten durch die zum Festhalten des Verschlusses (eines Brettes oder Fensters) dienenden Sperrfedern oder dergl. festgehalten wird.
In der Zeichnung ist das Gehäuse mit dem eingesetzten Kasten in Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt, in Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach Linie A-B der vorigen dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt einen senkrechten und Fig. 4 einen wagerechten Längsschnitt des Gehäuses mit dem angesetzten Schwarmkasten.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht des geöffneten Gehäuses.
Das Gehäuse α besteht aus einem vorn und hinten offenen Kasten. Die Vorderseite ist durch einen die Fluglöcher b enthaltenden Deckel c verschliefsbar, während an der Hinterseite ein voller, ebenfalls abnehmbarer Deckel d den Verschlufs bildet.
Der in das Gehäuse α eingeschobene Kasten e mit den in bekannter Weise auswechselbar in ihm angeordneten Wabenrähmchen f ist ebenfalls vorn und hinten offen. Dabei erfolgt der Verschlufs vorn durch ein in einen Falz passendes Verschlufsbrett g mit den Fluglöchern b entsprechenden Durchbrechungen. Die Rückseite dagegen ist durch eine Glasscheibe h verschliefsbar, welche durch einen Rahmen i angedrückt und festgehalten wird. Der Rahmen i tritt in der Schliefsstellung hinter Sperrfedern k, welche innen an den Seitenwänden des Gehäuses α derart angeordnet sind, dafs sie vollständig in die Wand zurückgedrängt werden können, was zum Herausnehmen des Rahmens i und der Glasscheibe h nothwendig ist.
Der Schwarmkasten / ist genau so eingerichtet wie der Kasten e. Auch er ist vorn und hinten offen und vorn durch einen Schieber, hinten durch das Glasfenster m abschliefsbar, welche gleich den Wabenrähmchen f einhängbar sind.
Beim Ansetzen des Schwarmkastens I wird der Deckel d vom Gehäuse α abgenommen und der Rahmen i nebst Glasscheibe h entfernt. Darauf wird der Schwarmkasten / (Fig. 3 und 4) mit dem den Falz η für einen Verschlufsschieber tragenden Ende in das Gehäuse a eingeführt und gegen das hintere Ende des Kastens e geschoben. Dabei schnappen die Sperrfedern k in entsprechende Schliefsbleche 0 aufsen am Kasten / und sichern diesen gegen Herausziehen. Ferner treten am Kasten / vorn vorgesehene Pafsstifteρ in entsprechende Löcher des Kastens e.
Die Beobachtung der Bienen ist durch die Glasfenster m möglich. Ist nach Abschlufs der Fluglöcher b und Ansetzen des Schwarmkastens / das neue Volk in letzteren über-
getreten und hat es sich beruhigt, so wird nach Oeffnen des Deckels c des Gehäuses a und Zurückdrücken der Sperrfedern k mit Hülfe eines zwischen die Wandungen des Gehäuses α und des Kastens / eingeführten Blechstreifens oder dergl. der Kasten e mitsammt dem Kasten / nach hinten hinausgeschoben. Dabei verhindern die Pafsstifte p, dafs die Kästen an der Verbindungsstelle nicht von einander gerissen werden, ehe der Abschlufsschieber mit Fluglöchern in den Falz η des Kastens I von oben her eingeführt ist.
Nachdem das letztere geschehen ist, wird der Kasten / entfernt und entweder frei aufgestellt oder auch wieder in einem Gehäuse a untergebracht.
Der im alten Gehäuse α verbleibende Kasten e wird in das Gehäuse zurückgeschoben und hinten durch die Glasscheibe h und den Rahmen i verschlossen. Darauf bringt man die Deckel c und d auf und öffnet die Fluglöcher b wieder.
Wird der Schwarmkasten / frei aufgestellt, so ist er hinten durch einen Deckel q zu verschliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Gehäuse zur Aufnahme und zum Ansetzen von Wabenrähmchen enthaltenden Kästen, dadurch gekennzeichnet, dafs der nach Entfernung des Verschlusses des im Gehäuse (a) befindlichen Kastens (e) an diesen angesetzte Kasten (I) durch die zum Festhalten des Verschlusses (eines Brettes oder Fensters h) dienenden Sperrfedern (k) oder dergl. festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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