DE134103C - - Google Patents

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DE134103C
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chromium oxide
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chromic acid
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/14Chromates; Bichromates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn Chromoxydhydrat erhitzt wird, so tritt, bevor die Glühtemperatur erreicht ist, ein spontanes Aufglühen der Masse ein, und nach der Litteratur (siehe Graham-Otto etc.) ist dies zugleich der Augenblick, in dem das Hydrat in Oxyd übergeht und damit in allen Säuren praktisch unlöslich wird.
Ich habe gefunden, dafs sich derartig aufgeglühtes Chromoxyd in Schwefelsäure und Flufssäure mit Leichtigkeit unter Bildung von schwefelsaurem bezw. fluorwasserstoffsaurem Chromoxyd" in Lösung bringen lä'fst, wenn Chromsäure zugegen ist. Auf die Menge der Chromsäure kommt es dabei gar nicht an, es genügt eine Spur. Auch ist es gleichgültig, ob die Chromsäure während des Erhitzens des Chromhydroxyds in der Substanz selbst entstanden ist oder erst beim Lösen zugesetzt oder gebildet wird.
Vorausgesetzt, dafs die Säure genügende Concentration besitzt, tritt beim Erwärmen die Reaction äufserst stürmisch ein, und unter heftigem Aufschäumen entsteht bei Anwendung äquivalenter Mengen fast momentan das neutrale Salz in theoretischer Ausbeute. Ist die Säure verdünnter, erfolgt die Lösung langsam und ruhig.
Wird das aufgeglühte Product höher erhitzt, so dafs es durch Wärmezufuhr von aufsen durchgeglüht wird, so versagt die Reaction. Das Erhitzen wird deshalb vorsichtig und gleichmäfsig am besten in offenen Gefäfsen unter Umrühren vorzunehmen sein.
Das Verfahren ermöglicht eine rationelle Verwerthung von unreinem, sowie schwer löslichem Chromoxydhydrat.
Beispiel I.
153 Theile reines, bis zum Aufglühen erhitztes Chromoxyd werden in einem geräumigen Gefäfs mit 588 Theilen 5oproc. Schwefelsäure zu einem Brei angerührt unter Zusatz einer geringen Menge Chromsäure; (es genügt 1 pro Mille des Chromoxyds). Beim Erwärmen des Gemisches auf ca. 120 ° setzt die obenbeschriebene energische Reaction ein und in kürzester Zeit ist alles in eine zähe, dunkelgrüne Masse verwandelt, welche sich durch Wasser zu einer klaren Lösung des neutralen Sulfats verdünnen läfst.
Beispiel II.
153 Theile desselben Chromoxyds werden mit 200 Theilen öoproc. Flufssäure unter Rückflufskühlung mit einer geringen Menge Chromsäure wie vorhin erhitzt. Die Lösung tritt in ähnlicher Weise wie in Beispiel I ein, erfordert aber etwas mehr Zeit.
Beispiel III.
274 Theile Natriumchromat werden mit 24 Theilen Aetznatron und 38,4 Theilen
Schwefelpulver gekocht, bis alles Chromhydroxyd ausgefallen ist. Auch bei sorgfältigstem Auswaschen mit Wasser haftet dem Chromhydroxyd so viel Alkali an, dafs beim Erhitzen an der Luft bis zum Aufglühen genügend Chromat entsteht, um die Reaction ohne weiteren Zusatz von Chromsäure einzuleiten.
Beispiel IV.
Bei den Beispielen I und II wird statt Chromsäure eine kleine Menge von chlorsaurem Kali zugesetzt, bis eine Spur Chromsäure entstanden ist, welche die Lösung des Chromoxyds zum entsprechenden Chromoxydsalz bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Auflösen aufgeglühten Chromoxyds in Säuren (Schwefelsäure oder Flufssäure) zu den entsprechenden Chromoxydsalzen, dadurch gekennzeichnet, dafs man das Lösen in Gegenwart einer geringen
    Chromsäure vornimmt.
    Menge
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