DE1968C - Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali und chromsaurem Natron - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali und chromsaurem Natron

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DE1968C
DE1968C DENDAT1968D DE1968DA DE1968C DE 1968 C DE1968 C DE 1968C DE NDAT1968 D DENDAT1968 D DE NDAT1968D DE 1968D A DE1968D A DE 1968DA DE 1968 C DE1968 C DE 1968C
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Germany
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potash
chromate
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chromic acid
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ch. S. GORMAN in Irvine in Schottland
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G37/00Compounds of chromium
    • C01G37/14Chromates; Bichromates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

1878.
^...^.„.Klasse. 75r
CHARLES STUART GORMAN in IRVINE (Schottland). Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali und chromsaurem Natron.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1878 ab.
Nach dem gebräuchlichen Verfahren zur Herstellung von chromsauren Kali und Natron gehen sehr grofse Mengen der alkalischen Salze bei den hohen Wärmegraden durch Verdampfung verloren, und bleibt viel Chromoxyd aus den angewendeten Erzen in den Rückständen zurück. Der Zweck des vorliegenden Verfahrens ist, das Chromoxyd besser als früher auszunutzen und die Verluste an alkalischen Salzen zu vermeiden.
Nach der ersteren Methode mischt man zunächst sorgfältig das Chromerz, den Kalk und die Potasche in den üblichen Verhältnissen in einem Ofen und erhitzt bis zur Rothglut. Bevor aber die Calcination ganz beendet ist, d. h. nach Verlauf von ungefähr sieben Stunden, unterbricht man den Procefs, entfernt die Charge aus dem Ofen und läfst sie abkühlen; dann fügt man (entweder vor oder nach der Entfernung aus dem Ofen) eine fernere Menge, und zwar 10 bis 2opCt. Potasche oder eine chemisch äquivalente Menge kohlensaures Natron, Aetzkali oder Aetznatron, oder eine Mischung von beiden, entweder in festem oder aufgelöstem Zustande hinzu; die Charge wird dann in einem Ofen einer viel niedrigeren Temperatur als vorhin (426 bis 650° C), je nach der Qualität des Materials ausgesetzt, und zwar entweder in demselben oder in einem besonderen Ofen. Das Chrom oxyd der Erze verbindet sich mit den obigen Alkalien und alkalischen Salzen zu Chromaten und man vermeidet dabei den in dem üblichen Verfahren stattfindenden grofsen Materialverlust.
Nach einer zweiten Methode wird Chromerz, Aetzkalk oder kohlensaurer Kalk in passenden Verhältnissen (300 Theile Chromerz und 200 Theile Aetzkalk oder 358 Theile kohlensaurer Kalk oder das Aequivalent von Magnesium oder Baryum-Carbonat) gemischt und einer bedeutend höheren Temperatur als oben ausgesetzt, entweder in einem Siemens-Ofen oder einem gewöhnlichen Chromofen (der Weifsglühhitze entsprechend), bis das Erz zersetzt ist. Das in den Erzen enthaltene Eisen oxydirt sich und das Chromoxyd wird frei. Die Charge von beispielsweise 250 bis 300 kg wird dann aus dem Ofen entfernt, um abzukühlen, und mit ungefähr 110 kg kohlensaurem Kali oder dem chemischen Aequivalent von schwefelsaurem Kali oder kohlensaurem Natron gemischt, und zwar im festen oder aufgelösten Zustande.
Der Mischung fügt man 25 bis 50 kg gebrannten Kalk zu, um die Charge zu trocknen; diese wird dann in den gewöhnlichen Chromofen (oder in einen rotirenden Ofen) gebracht, worin das Material einer verhältnifsmäfsig niedrigen Temperatur (426 bis 6500C.), je nach der Qualität des Erzes ausgesetzt wird; hierdurch erzielt man die gewünschte Verwandlung des Chromoxyds in Kalium- oder Natriumchromat und vermeidet grofse Verluste an alkalischen Salzen durch Verdampfung, welcher Verlust stattfindet, wenn die. ganze Behandlung unter den bis jetzt üblichen Hitzgraden durchgeführt wird.
Man erhält somit eine gröfsere. Ausbeute von chromsauren Salzen bei kleinerem Verlust an Chromoxyd oder alkalischen Salzen als bisher.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das unter erster Methode beschriebene Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali und chromsaurem Natron, nach welchem die Operation der Calcination nach einem gewissen Zeitpunkt unterbrochen und nochmals Alkalien oder alkalische Salze zugesetzt werden und die Erhitzung bei niedriger Temperatur gerade wie vorhin fortgesetzt wird.
2. Das unter zweiter Methode beschriebene Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali, chromsaurem Natron, nach welchem unter Zusatz der oben genannten Alkalien und alkalischen Salze, sowie gebrannten Kalks die Masse nach der ersten Erhitzung bis zur Weifsglühhitze nochmals einer Erhitzung, aber bei niedrigerer Temperatur ausgesetzt wird.
DENDAT1968D Verfahren zur Herstellung von chromsaurem Kali und chromsaurem Natron Active DE1968C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913648C (de) * 1940-04-10 1954-06-18 Marvin J Udy Verfahren zur Herstellung von Chrom (VI)-Verbindungen
FR2081567A1 (en) * 1970-03-09 1971-12-10 Le N Polyantibiotic with antimicrobial activity

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DE913648C (de) * 1940-04-10 1954-06-18 Marvin J Udy Verfahren zur Herstellung von Chrom (VI)-Verbindungen
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