DE13238C - Automatisches Schall- und Leuchtboje - Google Patents

Automatisches Schall- und Leuchtboje

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DE13238C
DE13238C DENDAT13238D DE13238DA DE13238C DE 13238 C DE13238 C DE 13238C DE NDAT13238 D DENDAT13238 D DE NDAT13238D DE 13238D A DE13238D A DE 13238DA DE 13238 C DE13238 C DE 13238C
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BARBIER und FENESTRE in Paris
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.,
KLASSE 74: Signalwesen.
.Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen darin, dafs das Gas in der Boje selbst erzeugt wird und zwar automatisch, nach Mafsgabe des Verbrauches. Um dies zu erreichen, wird die Bewegung der Wellen zu Hülfe genommen.
Dieses Gas ist mit Kohlenwasserstoff geschwängerte Luft. Dasselbe wird von flüssigen Kohlenwasserstoffverbindungen von passendem specifischen Gewicht aufgenommen, wie z. B. von Gasolm oder ähnlichen Verbindungen, und verhält sich wie ein permanentes Leuchtgas.
Die Boje ist in der Weise construirt, dafs sie als Behälter für die flüchtige Kohlenwasserstoffverbindung dient; sie enthält ferner eine passende Vorrichtung, um die Sättigung der Luft mit Kohlenstoff zu bewerkstelligen, sowie einen Raum, in welchem das erzeugte Gas so lange bleibt, bis es zum Verbrauche kommt. Aüfserdem ist sie mit einem mechanisch wirkenden Apparat ausgestattet (z. B. mit einer Pumpe), welcher zur Einführung der zur Erzeugung des Gases nöthigen Luft dient und schliefslich mit einem mit Regulator versehenen Brenner.
Für die beste Methode, Luft in die Boje einzuführen, halten die Erfinder diejenige, welche schon bei Courtenay's automatischer Schallboje angewendet ist; bei dieser wird der Ton dadurch hervorgebracht, dafs unter Zuhülfenahme der Wellenbewegung die äufsere Luft erst in die Boje eingeführt wird und dann durch eine Pfeife aus derselben wieder entweicht.
Eine in dieser Weise construirte Boje ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Courtenay'sche automatische Schallboje, und
Fig. 2 dieselbe Boje, versehen mit einem Leuchtfeuerapparat, der mit kohlenstoffhaltiger Luft gespeist wird.
Die Wirkungsweise der Courtenay'schen Boje beruht auf dem Umstände, dafs sich die Wellen nur an der Oberfläche des Wassers bilden, während in einer gewissen Tiefe das Wasser ruhig ist.
Durch die Boje B, Fig. 1, geht ein Rohr A, dessen unteres Ende offen ist. Dieses Rohr reicht so tief hinab, dafs dessen unteres Ende sich beständig in vollständig ruhigem Wasser befindet. Infolge dessen wird das Wasserniveau C im Rohr A beständig etwa das mittlere Meeresniveau sein. In kurzer Höhe oberhalb dieses Niveaus ist im Rohr A eine Scheidewand D angebracht, auf der zwei Rohre E und F befestigt sind. Das erstere E ist mit der äufseren Luft in Verbindung und mit einem Saugventil versehen, während auf dem Ende des zweiten Rohres F eine Pfeife 51 aufgesetzt ist.
Sobald nun eine Welle die Boje hebt, wird der Raum, der durch das Rohr A, die Scheidewand D und das Wasserniveau C gebildet wird, sich vergröfsern, die Luft tritt durch das Rohr E in dieselben ein und wird, wenn die Boje sich wieder senkt, mit Heftigkeit durch das Rohr F und die Pfeife S ausgestofsen. Es folgt hieraus, dafs mit jedem Wellenschlag, der die Boje erreicht, die Pfeife ertönt.
Um aus einer solchen Schallboje eine Leuchtboje zu machen, bringen wir folgende Zusätze an, Fig. 2.
Das Innere der Boje wird durch eine Scheidewand M in zwei Theile L und J getheilt, deren unterer zur Aufnahme einer flüssigen Kohlen-
wasserstoffverbindung von passendem specifischen Gewicht bestimmt ist. Diese Kammer L wird durch das Rohr O gefüllt, welches aufserhalb der Boje verschliefsbar ist. Im Raum Y im Rohr A befindet sich aufser den Rohren E und F ein drittes Rohr I. Dieses führt nach oben, wo es innen mit einem Rückschlagventil /' versehen ist, geht nach aufsen, wo ein Regulirhahn I" angebracht ist und kehrt dann wieder in die Boje zurück, um durch die Scheidewand M in die in der Kammer L enthaltene Flüssigkeit einzutauchen.
Die in der Kammer Y beim jedesmaligen Senken der Boje comprimirte Luft strömt somit theilweise durch das Rohr / und durch dessen unten umgebogenes Ende in den Sättigungsapparat H ein, welch letzterer ebenfalls in die Kohlenwasserstoffverbindung eintaucht, und strömt in diesem Apparat in feiner Zertheilung durch dessen durchlöcherte Scheidewände N aufwärts, wird hier mit Kohlenwasserstoffgas gesättigt und tritt schliefslich in die Vorrathskammer J ein. Von dieser Kammer aus führt das Rohr P nach der über der Boje befestigten Laterne U, in welcher ein passender Brenner angeordnet ist. Zwischen dem Brenner und dem Rohr P ist ein Regulator von beliebiger Construction R angeordnet, so dafs der Druck, unter welchem das Gas zum Verbrennen kommt, ein vollständig gleichmäfsiger ist. Aufserdem sind im Rohr P oder dessen Verbindungen Schutzmembranen aus Drahtgaze P' P" P'" angebracht, um eine Explosionsgefahr zu vermeiden.
Die Laterne selbst ist von beliebiger Construction und am besten mit dioptrischen Gläsern versehen, welche durch ein passendes Gitterwerk geschützt sein können.
Die Erfinder behaupten, dafs Courtenay's Boje vollkommen functionirt, sowohl wenn die Wellen sehr hoch gehen, als auch wenn sich das Wasser nur kräuselt. Hieraus schliefsen dieselben, dafs durch jede einzelne Welle eine gewisse Quantität Luft in die Boje eingeführt und in Gas umgewandelt werde. Sie glauben ferner, da die AVellenbewegungen um so zahlreicher sind, je kürzer die Wellen sind, und da die Compressionskraft von der Höhe der Wassersäule im Rohr A und von der Schwere der Boje und ihrer Kette abhängt (eine Kraft, welche nahezu constant ist), dafs die eingeführte Quantität Luft so ziemlich constant sein werde.
Es wäre somit möglich, den Regulirhahn /" im Rohr / so zu stellen, dafs die Einführung von Luft und somit die Gaserzeugung einerseits und andererseits der Gasverbrauch beständig gleichen Schritt halten, so dafs der Regulator R überflüssig wäre.
Die Erfinder glauben jedoch, dafs es vorzuziehen ist, um eine beständige gleichmäfsige Intensität der Flammen zu sichern, die Luft im Ueberschufs einzuführen, d. h. das durch den Druck der Wassersäule im Rohr A erzeugte Gas zu comprimiren und das Gas unter viel geringerem und vermittelst des Regulators R gleichmäfsig erhaltenen Druck zur Verbrennung gelangen zu lassen. Auf diese Weise wird in der Boje beständig ein hinlänglicher Vorrath von Gas enthalten sein, um den Brenner zu speisen, im Falle aus irgend einem Grunde die hinreichende Luftzufuhr eine Zeit lang unterbrochen würde.
Wenn der Brenner so regulivt ist, dafs er beispielsweise in 24 Stunden 1, 1 der flüssigen Kohlenwasserstoffverbindung verzehrt, so kann das Feuer der Boje eine beträchtliche Zeit lang brennend erhalten werden, da dieselbe so construirt werden kann, dafs sie 500, 1000 1 und noch mehr der Flüssigkeit enthält..
Die Erfinder beschränken sich nicht auf die oben beschriebene, der Courtenay'schen Boje entlehnte Art und Weise der Lufteinführung, da sie auch irgend eine andere mechanische Vorrichtung, welche durch die Wellenbewegung in Thätigkeit gesetzt würde, z. B. Cylinder und Kolben, Blasebälge etc., benutzen können.
Ebenso lassen sich andere Details, z. B. die Construction des Sättigungsapparates H etc., in mannigfacher Weise modificiren.

Claims (2)

P atent-An Sprüche:
1. Eine Leuchtboje, in welcher das Gas automatisch durch die Bewegung der Wellen nach Courtenay's Princip dadurch erzeugt wird, dafs Luft durch eine flüssige Kohlenwasserstoffverbindung getrieben wird, das ganze angeordnet und construirt wie 'oben beschrieben.
2. Die Verbindung dieser Construction und Anordnung einer Leuchtboje mit der an sich schon bekannten automatischen Schallboje Courtenay's.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT13238D Automatisches Schall- und Leuchtboje Active DE13238C (de)

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