DE1301034B - Anordnung fuer Boilerbehaelter - Google Patents

Anordnung fuer Boilerbehaelter

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DE1301034B DEV28618A DEV0028618A DE1301034B DE 1301034 B DE1301034 B DE 1301034B DE V28618 A DEV28618 A DE V28618A DE V0028618 A DEV0028618 A DE V0028618A DE 1301034 B DE1301034 B DE 1301034B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/48Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water
    • F24H1/50Water heaters for central heating incorporating heaters for domestic water incorporating domestic water tanks

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung für Boilerbehälter in heizmediumführenden Kessel- bzw. Boilergehäusen mit kubischer oder runder Außenumhüllung, bestehend aus das Brauchwasser enthaltenden, durch Wandungen vom Heizmedium getrennten Räumen mit Zu- und Abflußleitungen für das Brauchwasser.
  • Es ist bekannt, zur Erwärmung und Speicherung von Brauchwasser im heizmediumführenden Teil von Kessel- bzw. Boilergehäusen Behälter anzuordnen, die vom heißen Kesselwasser als Heizmedium umgeben und mit Zu- und Ableitungen für das zu erwärmende bzw. zu speichernde Brauchwasser versehen sind. Der heizmediumführende Teil von Kesseln bzw. von Boilergehäusen hat in der Regel zylindrische oder kubische Formen, während die Brauchwasserboiler immer in zylindrischer Form in die heizmediumführenden Räume der Kessel- oder Boilergehäuse eingesetzt sind. Allein auf Grund dieser geometrischen Formen ergibt sich eine schlechte Raumausnutzung, zumal man derartige Boiler immer als Einzelbehälter in die Kessel- oder Boilergehäuse einsetzt. Will man große Brauchwasserleistungen zur Verfügung haben, so müssen die Boilerbehälter entsprechend groß dimensioniert werden, womit gleichzeitig eine immer schlechter werdende Raumausnutzung Hand in Hand geht. Große Boilerbehälter sind außerdem mit dem Nachteil belastet, daß in bezug auf ihr Volumen die Wärmeübertragungsflächen begrenzt sind und daß sie mit Rücksicht auf ihre Druckbelastbarkeit relativ große Wandstärken haben müssen, die die Verwendung von korrosionsbeständigen Materialien, wie Nickel, Nickelbronze, Kupfer od. dgl. wegen der damit verbundenen hohen Kosten verbietet.
  • Demgemäß resultiert die vorliegende Erfindung aus der Aufgabenstellung, eine Anordnung zur Erwärmung und Speicherung von Brauchwasser in Kessel- bzw. Boilergehäusen zu schaffen, bei der der zur Verfügung stehende Raum im Hinblick auf eine hohe Brauchwasserleistung bei verbesserten Wärmeübertragungsverhältnissen voll ausgenutzt- ist.
  • Diese Aufgabe ist nach der Erfindung mit einer Anordnung zur Erwärmung und Speicherung von Brauchwasser gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens im heizmediumführenden Raum des Kessel- bzw. Boilergehäuses mehrere Boilerbehälter, wie Boilerbehälter mit gleichen oder unterschiedlichen Durchmessern, im Verband, wie Stapel-, Kreis-, Halbkreisverband od. dgl., angeordnet sind.
  • Mit dieser Lösung sind mehrfache Vorteile verbunden.
  • Die heizmediumführenden Räume können besser ausgenutzt werden, da mit mehreren kleineren Boilern vorhandene Zwischenräume erfaßt werden können. Es lassen sich bei Verwendung der gleichen Boilertype extrem breit oder extrem hoch gebaute Kessel- oder Boilergehäuse verwenden, wobei die Boilerbehälter in Reihen nebeneinander oder übereinander angeordnet sind. Bei runden Kesselgehäusen, die beispielsweise mit einer exzentrischen nach unten verlagerten, zylindrischen Brennkammer versehen sind, läßt sich der im Querschnitt sichelförmige, heizmediumführende Raum durch Anordnung mehrerer im Durchmesser unterschiedlicher Boilerbehälter gut ausnutzen, da Boilerbehälter mit kleineren Durchmessern in den seitlichen Zwischenräumen Platz finden können. Grundsätzlich haben alle diese möglichen Anordnungen den Vorteil, daß in bezug auf ein vergleichbares Brauchwasservolumen die Verwendung von mehreren Boilerbehältern, sei es mit gleichen oder ungleichen Durchmessern, zu einer Vergrößerung der Wärmeübertragungsflächen führt. Eine bessere Raumausnutzung im Bereich des heizmediumführenden Teils führt aber auch bei vergleichbarem Brauchwasservolumen in nur einem Behälter und bei gleicher Brauchwasserleistung zu kleineren Kesselaußenabmessungen.
  • In besonders vorteilhaften Ausführungsformen ergeben sich bespielsweise Anordnungen derart, daß die Boilerbehälter neben- und übereinander mit Distanz für den Durchfluß des Heizmediums gestapelt angeordnet sind, wobei zwischen den Boilerbehältern Zugbänder zwischen den die Boilerbehälter umfassenden Wandungen des Kesselgehäuses verlaufen können. Ferner können mehrere Boilerbehälter mit gleichem Durchmesser um eine mittige Brennkammer bzw. einen mittig angeordneten Boilerbehälter im Kreisverband angeordnet sein. Bei exzentrisch nach unten verlagerter Brennkammer ist eine Anordnung der Boilerbehälter in Halbkreisform vorteilhaft, wobei die Boilerbehälter unterschiedliche Durchmesser haben.
  • Es gibt Kessel, die aus einem zylindrischen Mantel bestehen, dessen Stirnwände aus rechteckig oder quadratisch zugeschnittenen Stahlblechen bestehen, die gleichzeitig als Träger für die Außenummantelung des ganzen Kessels dienen. Hierbei ergeben sich vier, bisher unausgenutzte Zwischenräume in den Ecken, die erfindungsgemäß durch die Verwendung mehrerer Boilerbehälter nunmehr ebenfalls mit ausgenutzt werden können. Diese besondere Ausführungsform ist natürlich nur bei entsprechend großen Kesselabmessungen sinnvoll. Hierbei werden in den Ecken eine Art Doppelmantelboiler angeordnet, wobei der Raum zwischen den Doppelmänteln mit dem eigentlichen heizmediumführenden Teil des Kessel-oder Boilergehäuses in Verbindung steht.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der beschriebenen Anordnungen bestehen darin, daß je nach Unterbringungsart der einzelnen Boilerbehälter Leitflächen im heizmediumführenden Raum zwischen den dort angeordneten Boilerbehältern vorgesehen sind, um eine gleichmäßige Beaufschlagung aller Boilerbehälter mit dem Heizmedium zu erreichen. Derartige Leitbleche können gleichzeitig zur Kesselversteifung herangezogen werden.
  • Bei der Verwendung von mehreren Boilern in Stapelanordnung kann die Raumausnutzung vorteilhaft noch dadurch gesteigert werden, daß man die Wandungen des Kesselgehäuses mit Ausprägungen versieht, die in der Form der Form der gestapelten Boilerbehälter entsprechen. Diese Ausprägungen ergeben gleichzeitig eine gute Aussteifung der Kesselwände, wobei die sich dadurch in den Kesselwandflächen ergebenden Unebenheiten mit dem Kesselisolationsmaterial zwischen Kesselwandung und Kesselummantelung ausgeglichen werden.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung sind an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 schematisch die Anordnung von mehreren Boilerbehältern im Stapelverband im Kesseloberteil eines relativ hoch gebauten Kessels, F i g. 2 schematisch die Anordnung von zwei nebeneinander liegenden Boilern in einem relativ breit gebauten Kessel, F i g. 3 schematisch einen Schnitt durch die Anordnung gemäß F i g. 1 längs der Linie 1-I, F i g. 4 im Detail die besondere Ausbildung des Kesselgehäuses in bezug auf den eingebauten Boiler, F i g. 5 die Außenansicht des Kesselgehäuses gemäß F i g. 4 ohne Isolation und Kesselummantelung, F i g. 6 die Anordnung von mehreren Boilern im Kreisverband, F i g. 7 die Anordnung von mehreren Boilern im Halbkreisverband und F i g. 8 die Anordnung von mehreren Boilern gemäß F i g. 7, wobei außerhalb des Kessels weitere Boiler angeordnet sind.
  • Gemäß F i g. 1 sind im Kesseloberteil 1 eines relativ hohen Kessels sechs Boilerbehälter 2 im Stapelverband angeordnet. Zur Aussteifung der Wandungen des Kesselgehäuses 3 sind zwischen den Boilern 2 Zugbänder 4 angeordnet, die in fester Verbindung mit dem Kesselgehäuse 3 stehen und im Verbindungsbereich mit zusätzlichen, schräg verlaufenden Bändern 4' versehen sind. Die Steifigkeit der Wändungen des Kesselgehäuses 3 kann noch durch Ausprägungen 5 gesteigert werden, die gleichzeitig eine günstige Raumausnutzung durch die eingesetzten Boilerbehälter 2 ergeben, ohne daß dabei die Außenabmessungen des Kessels, d. h. von dessen Ummantelung größer werden müssen, da der Raum für die Ausprägungen 5 von der Kesselmantelisolation 6 (siehe F i g. 4) aufgenommen wird. Bei dieser Ausführungsform ist von der überlegung ausgegangen, daß beim Einsatz eines zylindrischen Körpers in ein eckiges Gehäuse, dieser zylindrische Körper den zur Verfügung stehenden Raum nur sehr unvollkommen ausnutzt. Um diesen zur Verfügung stehenden Raum besser ausnutzen zu können, erweist es sich als vorteilhaft, die umgebenden Wandungen des Kesselgehäuses 3 dort, wo die Wandungen die zylindrischen Boilerwandungen etwa tangential berühren würden, mit Ausprägungen 5 zu versehen, unter Berücksichtigung eines Wandungs- und Boilerabstandes, derart, daß das Heizmedium an dieser Stelle zwischen Boilerwand und Behälter ungehindert hindurchströmen kann.
  • Abgesehen von der Ausführungsform der Ausprägungen 5 in den Wandungen des Kesselgehäuses 3 bietet die Verwendung von Boilerbehältern 2 mit relativ kleinen Durchmessern eine günstige Anpaßbarkeit an die verschiedenen Größen unterschiedlicher Kesseltypen bei guter Raumausnutzung und Wärmeaustauschflächenvergrößerung. Selbstverständlich ist es möglich, auch andere Anordnungsverbände als die in den F i g. 1 und 2 gezeigten vorzusehen, beispielsweise die Anordnung von vier oder neun Boilern im quadratischen Verband oder die Anordnung von drei Boilern im Reihenverband.
  • Um eine möglichst gleichmäßige Beaufschlagung aller im Stapelverband angeordneten Boilerbehälter mit dem Heizmedium zu erzielen und um für eine geeignete Ableitung des abgekühlten Heizmediums zu sorgen, werden zwischen den übereinander angeordneten Boilerbehältern 2 gemäß F i g. 3 Leitbleche 7 eingebaut, die beispielsweise auch an Stelle der horizontal verlaufenden Zugbänder 4 vorgesehen sein können. Durch diese Leitbleche ist gewährleistet, daß die weiter unten liegenden Boilerbehälter nicht mit dem nach unten strömenden, abgekühlten Heizmedium voll beaufschlagt werden und die Erwärmung des Brauchwassers in den unteren Boilerbehältern nicht nachteilig beeinflußt wird.
  • In den F i g. 6 bis 8 sind besondere Anordnungsverbände dargestellt, wie sie für runde Kessel- oder Boilergehäuse in Frage kommen. Bei F i g. 6 handelt es sich um ein zylindrisches Boilergehäuse 8, das von einem beliebigen, hier nicht dargestellten Kessel über ebenfalls nicht gezeigte Zu- und Abfuhrleitungen mit einem Heizmedium beschickt wird. Im Boilergehäuse 8 sind mehrere Boilerbehälter 9 im Kreisverwand angeordnet, in dessen Zentrum ein weiterer Boilerbehälter 10 vorgesehen ist.
  • Bei F i g. 7 handelt es sich um ein zylindrisches Kesselgehäuse 11 mit exzentrisch nach unten verlagerter Brennkammer 12. Durch diese Anordnung ergibt sich ein im Querschnitt sichelförmiger Raum 12' für das Heizmedium. Diese Darstellung macht deutlich, daß bei Verwendung nur eines Boilerbehälters dieser Raum 12' denkbar schlecht ausgenutzt ist. Durch die Anordnung von mehreren Boilerbehältern mit kleineren Durchmessern, die dann, wie dargestellt, im Halbkreisverband angeordnet werden, ist mit Rücksicht auf eine hohe Brauchwasserleistung der Raum 12' günstig ausgenutzt. Selbstverständlich wäre es auch möglich, hierbei lediglich Boferbehälter mit kleinem Durchmesser, wie mit 13 angedeutet, im Halbkreisverband anzuordnen. Bei zylindrischen Kesselgehäusen mit kubischer Ummantelung gemäß F i g. 8 ergibt sich, daß relativ große Eckenräume 14 zwischen Kesselgehäuse 15 und Ummantelung 16 unausgenutzt bleiben. Das Prinzip der Anordnung mehrerer Boilerbehälter kann bei einer solchen Kesselausführungsform noch dadurch variiert werden, indem auch diese Eckenräume 14 für die Unterbringung von Brauchwasserbereitern herangezogen werden. Zu diesem Zweck sind in den Ecken zylindrische Boilergehäuse 17 angeordnet, die durch Leitungen 18 mit dem Kesselinnenraum in Verbindung stehen und in denen entsprechend bemessene Boilerbehälter 19 untergebracht sind.
  • Die gezeigten Ausführungsbeispiele lassen erkennen, daß neben der vorteilhaften Wärmeaustauschflächenvergrößerung und der günstigen Raumausnutzung noch der Vorteil günstiger Kombinationsmöglichkeiten besteht, wenn man an Stelle der bisher üblichen Anordnung nur eines großen Boilerbehälters deren mehrere mit kleineren Abmessungen vorsieht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung für Boilerbehälter in heizmediumführenden Kessel- bzw. Boilergehäusen mit kubischer oder runder Außenumhüllung, bestehend aus das Brauchwasser enthaltenden, durch Wandungen vom Heizmedium getrennten Räumen mit Zu- und Abflußleitungen für das Brauchwasser, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im heizmediumführenden Raum des Kessel- bzw. Boilergehäuses (3, 8, 11, 15) mehrere Boilerbehälter (2, 9,13,19), wie Boilerbehälter mit gleichen oder unterschiedlichen Durchmessern im Verband. wie Stapel, Kreis-, Halbkreisverband od. dgl. angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Boilerbehälter (2) neben-und übereinander mit Distanz für den Durchfluß des Heizmediums gestapelt angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Boilerbehältern (2) Zugbänder (4) zwischen den die Boilerbehälter (2) umfassenden Wandungen des Kesselgehäuses (3) verlaufen.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Auftriebsrichtung des Heizmediums zwischen den gestapelten Boilerbehältern (2) Leitbleche (7) angeordnet sind, die mit den Wandungen des Kesselgehäuses (3) in Verbindung stehen.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die neben und über den gestapelten Boilern verlaufenden Wandungen des Kesselgehäuses (3) mit Ausprägungen (5) versehen sind, deren Form der benachbarten äußeren Gestalt der Boilerbehälter (2) entspricht.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Boilerbehälter (9) mit gleichem Durchmesser um eine mittige Brennkammer bzw. mittig angeordneten Boilerbehälter (10) im Kreisverband angeordnet sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Boilerbehälter mit unterschiedlichem Durchmesser im Halbkreisverband um eine exzentrisch angeordnete Brennkammer (12) bzw. um einen Boilerbehälter angeordnet sind. B. Anordnung, bestehend aus einem zylindrischen Kessel- bzw. Boilergehäuse mit kubischer Ummantelung nach Anspruch 1 und jedem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Eckenräumen (14) zwischen zylindrischem Kessel- bzw. Boilergehäuse und der Ummantelung (16) zylindrische Boilergehäuse (17) kleinen Durchmessers angeordnet sind, die mit dem heizmediumführenden Teil des Kessel- bzw. Boilergehäuses in Verbindung stehen und in denen konzentrisch je ein Boilerbehälter (19) angeordnet ist.
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