DE1290157B - Selbstaufnehmendes Reinigungsfahrzeug fuer Strassen oder aehnliche Flaechen - Google Patents

Selbstaufnehmendes Reinigungsfahrzeug fuer Strassen oder aehnliche Flaechen

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DE1290157B
DE1290157B DEL52898A DEL0052898A DE1290157B DE 1290157 B DE1290157 B DE 1290157B DE L52898 A DEL52898 A DE L52898A DE L0052898 A DEL0052898 A DE L0052898A DE 1290157 B DE1290157 B DE 1290157B
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DE
Germany
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cleaning
box
suction nozzle
nozzle
waste
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Application number
DEL52898A
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English (en)
Inventor
Lust Werner
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LACRE Ltd
Original Assignee
LACRE Ltd
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Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/08Pneumatically dislodging or taking-up undesirable matter or small objects; Drying by heat only or by streams of gas; Cleaning by projecting abrasive particles
    • E01H1/0863Apparatus loosening or removing the dirt by blowing and subsequently dislodging it at least partially by suction ; Combined suction and blowing nozzles
    • E01H1/0872Apparatus loosening or removing the dirt by blowing and subsequently dislodging it at least partially by suction ; Combined suction and blowing nozzles with mechanical loosening or feeding instruments for the dirt to be removed pneumatically, e.g. brushes, scrapers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstaufneh- fend vorwärts bewegt und der gelöste Kehricht durch mendes Reinigungsfahrzeug für Straßen oder ähnliche sein Beharrungsvermögen zurückzubleiben versucht. Flächen mit einem Kehrichtaufnahmebehälter, einem Durch die Schräglage des Kastenkörpers nach der Gebläse und einer unter der Fahrzeugkarosserie an- Erfindung ist somit gewährleistet, daß der gesamte geordneten, in der Höhe verstellbaren Reinigungs- 5 vom Kastenkörper überstrichene Kehricht gegen die vorrichtung, die auf der einen Seite einen gegen die Saugdüse hin bewegt und dann außerhalb des Kasten-Reinigungsfläche gerichteten Blasstutzen und auf der körpers von der Saugdüse aufgenommen wird, womit anderen Seite eine gegen die Reinigungsfläche ge- weiterhin der Vorteil verbunden ist, daß sich die Luft richtete Saugdüse aufweist, die beide an das Gebläse nicht in dem Kasten aufstauen kann,
angeschlossen sind und zwischen denen sich eine io In Ausgestaltung der Erfindung kann die Saugdüse gegen die Reinigungsfläche offene Lufthaube befin- zusammen mit einer Rinnsteinbürste unter einer von det, in welche der Blasstutzen unmittelbar einmündet. dem Kehrichtleitkasten unabhängigen Haube an-Es ist ein Fahrzeug zum Reinigen von Straßen geordnet sein, womit gleichzeitig auch eine Aufnahme bekannt, welches neben dem Kehrichtaufnahmebehäl- des Kehrichts gewährleistet ist, welchen die Rinnsteinter und dem Gebläse einen Blasstutzen und einen 15 bürste gelöst hat.
Saugstutzen hat, die auf gleicher Höhe nebeneinander Um einen besseren Übergang der Druckluft vom
in eine sich quer zur Fahrtrichtung dazwischen er- Blasstutzen in den Leitkasten zu ermöglichen, kann streckende Luftfangkammer oder Lufthaube ein- weiterhin nach der Erfindung in dem Kehrichtleitmünden. Hierdurch soll eine unmittelbare Verbin- kasten im Bereich des Blasstutzens eine etwa in Richdung zwischen dem Saugstutzen einerseits und dem so tung der Saugdüse gerichtete Leitplatte angeordnet Blasstutzen andererseits hergestellt werden, damit sein.
möglichst wenig Fremdluft durch den Saugstutzen Da mittels des Kehrichtleitkastens die aus dem
eingesaugt wird. Da die Luftfangkammer senkrecht Blasstutzen austretende Luft den Kasten als ein gezur Fahrtrichtung zwischen dem Saugstutzen und dem schlossener, schräg nach rückwärts gerichteter Luft-Blasstutzen angeordnet ist, ist beim Vorwärtsbewegen 25 strahl durchströmt, der sämtlichen beaufschlagten des Fahrzeuges nur eine bedingte Kehrichtaufnahme Kehricht längs durch den Kehrichtleitkasten hinmöglich. Um eine vollständige Reinigung der Straßen- durch befördert und aus der Ausnehmung in der oberfläche zu gewährleisten, müßte sich der aufzu- Stirnwandung austreten läßt, wo er vom Saugluftnehmende Kehricht mittels des Luftstrahls ausschließ- strom der Düse erfaßt und in den Kehrichtaufnahmelich senkrecht zur Fahrtrichtung direkt zum Saug- 30 behälter eingesaugt wird, und da auch der von der stutzen bewegen. Dies ist jedoch nicht möglich, weil Rinnsteinbürste aufgenommene Kehricht der Saugder durch die Luft zum Saugstutzen verschobene düse unmittelbar zugeleitet wird, ist eine die Umwelt Kehricht bei seiner Bewegung quer zur Fahrtrichtung belästigende und die Wirkung des Reinigungsgegenüber dem Fahrzeug zurückbleibt. Vorganges herabsetzende Aufwirbelung des Kehrichts Bei einem weiterhin bekannten Straßenreinigungs- 35 vermieden. Damit auch feiner Staub keine Aufwirbefahrzeug ist eine Haube vorgesehen, in welche der lung erfahren kann, können nach der Erfindung an Blasstutzen hinter der Saugdüse einmündet. Damit dem Kehrichtleitkasten gegen die Reinigungsfläche muß der Kehricht gegen die Fahrtrichtung in den gerichtete Wasseraustrittsdüsen angeordnet sein, so Bereich der Saugdüse geblasen werden. Das Auf- daß in diesem Falle der Luftstrom ein Kehrichtsaugen des Kehrichts setzt somit voraus, daß der 40 Wasser-Gemisch durch den Kehrichtleitkasten zur Kehricht wesentlich schneller als das Fahrzeug in Saugdüse hin befördert.
Fahrtrichtung durch den Luftstrom bewegt wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach
Dies ist aber nur in bezug auf leichte Kehrichtteile der Erfindung dargestellt und nachstehend erläutert, erreichbar, so daß die Saugdüse nur einen Bruchteil Es zeigt
desjenigen Kehrichts erfaßt, welchen die aus der 45 F i g. 1 in der Seitenansicht ein selbstaufnehmendes Blasdüse austretende Luft aufwirbelt. Reinigungsfahrzeug für Straßen oder ähnliche
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein selbst- Flächen,
aufnehmendes Reinigungsfahrzeug vorgenannter Art F i g. 2 in vergrößerter Darstellung den Kehrichtfür Straßen oder ähnliche Flächen zu schaffen, mit leitkasten in der Draufsicht,
dem durch die Ausrichtung des Blasluftstromes und 5° Fig. 3 einen Schnitt nach der LinieIII-III der damit des Kehrichts in Richtung auf die Saugdüse Fig. 3,
unter Berücksichtigung der Vorwärtsbewegung des F i g. 4 den Kehrichtleitkasten nach F i g. 2 in einer
Fahrzeuges eine Aufnahme des im gesamten Einzugs- anderen Ausführungsform,
bereich der Vorrichtung liegenden Kehrichts mög- F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der
lieh ist. Außerdem soll gewährleistet sein, daß der 55 Fig. 4.
Kehricht durch die Blasluft nicht hochgewirbelt, son- Der in F i g. 1 dargestellte kastenförmige Kehricht-
dern zielgerichtet dem Saugstutzen zugeführt wird. leitkasten kommt an einem motorgetriebenen Straßen-Ais Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfin- fahrzeug zum Einsatz. Das Straßenfahrzeug weist den dung vor, daß die Lufthaube als ein länglich kasten- Behälter 1 mit großem Fassungsvermögen zur Aufförmiger Kehrichtleitkasten ausgebildet ist, der sich 60 nähme von Kehricht und die Saugvorrichtung 2 zum vom Blasstutzen schräg nach rückwärts bis in den Einsaugen des Kehrichts in den Behälter auf. An Bereich vor der Saugdüse erstreckt und in der letzte- seiner Seite unter der Karosserie befindet sich die rer zugekehrten Stirnwandung eine gegen die Reini- oben und unten offene Saugdüse 3. An das obere gungsfläche offene Ausnehmung aufweist. Durch Ende ist der biegsame Saugschlauch 4 angeschlossen, diese Ausrichtung des Kehrichtleitkastens wird der 65 der in den Fahrzeugaufbau hineinführt; das offene Blasluft zusammen mit dem aufgenommenen Kehricht untere Ende hat längliche Form und begrenzt eine eine Bewegungsrichtung aufgezwungen, welche der Einlaßöffnung, in die der Kehricht eingesaugt wird. Tatsache Rechnung trägt, daß sich das Fahrzeug lau- Eine Saugdüse der beschriebenen Art, die sich sehr
vorteilhaft verwenden läßt, ist in der britischen Patentschrift 970 674 beschrieben.
Vor der Saugdüse und von dieser ausgehend nach vorn gegenüber der Längsachse der Fahrzeugkarosserie geneigt ist die insgesamt mit 10 bezeichnete zweite Baueinheit angebracht, nämlich die pneumatische Vorrichtung, die den Kehricht in eine bestimmte Richtung leitet. Diese Vorrichtung in Form eines Kehrichtleitkastens 10 ist mit den Rädern 11 versehen, die beim Betrieb des Gerätes auf dem Boden laufen; die Verbindung der Kehrichtleitvorrichtung 10 mit der Unterseite des Fahrzeugchassis oder der Karosserie ist über das Hebelsystem 12 hergestellt, so daß die Vorrichtung, falls notwendig, angehoben oder in Ruhestellung gebracht werden kann. Dies kann erforderlich sein, wenn das Fahrzeug rasch von einem Einsatzort zu einem anderen gefahren werden soll. Der Kehrichtleitkasten 10 zum Leiten des Kehrichts besteht vorzugsweise aus einem offenen, länglichen Kastenkörper 15. Die vordere und rückwärtige Längswandung desselben enden, wie bei Saug- und Blaseinrichtungen bekannt, in Streifen 16 aus hartem, abriebfestem Gummi oder einem ähnlichen Reibwerkstoff, welcher die Bodenfläche berühren kann, über die sich die Vorrichtung beim Einsatz bewegt.
In derjenigen Stimwandung des Kastenkörpers 15, die sich in Nähe der Saugdüse 3 befindet, ist die Öffnung 17 vorgesehen, die von beträchtlicher Größe ist. Die gegenüberliegende Stimwandung ist geschlossen und mit der Leitplatte 18 (s. F i g. 3) versehen, die von der Innenseite des Kastenkörpers ausgehend abwärts geneigt ist. Über der Platte 18 befindet sich in der Oberseite des Kastenkörpers 15 die Öffnung 19; in der öffnung 19 ist ein Einlaßstutzen befestigt, der über den biegsamen Schlauch 20 mit dem Auslaß der Saugvorrichtung 2 verbunden ist. Falls erforderlich, können an der Innenseite des vorderen Abschnitts des Kastenkörpers eine oder mehrere weitere Leitplatten angeordnet sein.
Im Betrieb strömt von der Saugvorrichtung 2 Druckluft nach unten zum Kehrichtleitkasten 10, die durch die Leitplatte 18 im Kastenkörper 15 entlanggeleitet wird; wenn von unten Kehricht in den Kastenkörper eintritt, so wird er durch die Luft sofort im Kastenkörper 15 entlang- und durch die neben der Saugdüse 3 liegende, in der Stimwandung vorgesehene öffnung 17 hindurchgeleitet. Die Luftströmung ist in den Figuren der Zeichnung durch Pfeile angedeutet. Dadurch, daß der Luft Gelegenheit gegeben ist, stets entlang der Vorderseite des Kastenkörpers auszutreten, ist die Neigung des Kehrichts, sich im Kastenkörper aufzustauen, weitgehend verringert.
Vor der Saugdüse 3 und der Kehrichtleitvorrichtung 10 ist an einer Seite des Fahrzeugchassis oder der Karosserie die Bürste 30, eine sogenannte Rinnstein-Reinigungsbürste, angeordnet, die um eine im wesentlichen senkrecht gerichtete Achse drehbar ist. Die Bürste dient dazu, Kehricht von den an den Straßenrändern vorgesehenen Abläufen od. dgl. loszulösen oder zu verteilen und in die Bewegungsbahn der Saugdüse 3 einzuleiten.
Bei dem in F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Saugdüse 3 der oben erwähnten Art mit der Rinnstein-Reinigungsbürste 30 kombiniert. Die Saugdüse 3 und die Rinnstein-Reinigungsbürste 30 sind unter der Haube 31 angeordnet. Der Kehrichtleitkasten 10, der ebenfalls oben beschrieben wurde, leitet den Kehricht in die Haube 31 ein. Er kann, wie dargestellt, vor der Rinnstein-Reinigungsbürste 30 über das biegsame Anschlußstück 32 mit der Haube verbunden sein.
In oder am Kehrichtleitkasten 10 können Düsen für den Austritt von Wasser angebracht sein. Das Wasser kann hierbei entweder fein verteilt austreten, wodurch die Neigung von Staub, nach oben aufzusteigen, begrenzt oder verhindert wird, oder in einem Strahl unter sehr hohem Druck, wobei der Wasserdruck dazu dient, den Kehricht zu lösen. In den F i g. 4 und 5 sind derartige Düsen mit 40 bezeichnet.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Selbstaufnehmendes Reinigungsfahrzeug für Straßen oder ähnliche Flächen mit einem Kehrichtaufnahmebehälter, einem Gebläse und einer unter der Fahrzeugkarosserie angeordneten, in der Höhe verstellbaren Reinigungsvorrichtung, die auf der einen Seite einen gegen die Reinigungsfläche gerichteten Blasstutzen und auf der anderen Seite eine gegen die Reinigungsfläche gerichtete Saugdüse aufweist, die beide an das Gebläse angeschlossen sind und zwischen denen sich eine gegen die Reinigungsfläche offene Lufthaube befindet, in welche der Blasstutzen unmittelbar einmündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufthaube als ein länglich kastenförmiger, mit Rädern versehener Kehrichtleitkasten (10) ausgebildet ist, der sich vom Blasstutzen (19) schräg nach rückwärts bis in den Bereich vor der Saugdüse (3) erstreckt und in der letzterer zugekehrten Stirnwandung (17) eine gegen die Reinigungsfläche offene Ausnehmung aufweist.
2. Reinigungsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (3) zusammen mit einer Rinnsteinbürste (30) unter einer von dem Kehrichtleitkasten (10) unabhängigen Haube (31) angeordnet ist.
3. Reinigungsfahrzeug nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kehrichtleitkasten (10) im Bereich des Blasstutzens (19) wenigstens eine, etwa in Richtung der Saugdüse (3) gerichtete Leitplatte (18) angeordnet ist.
4. Reinigungsfahrzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an dem Kehrichtleitkasten (10) gegen die Reinigungsfläche gerichtete Wasseraustrittsdüsen (40) angeordnet sind.
5. Reinigungsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (31) mit dem Kehrichtleitkasten (10) durch ein biegsames Anschlußstück (32) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL52898A 1965-02-24 1966-02-18 Selbstaufnehmendes Reinigungsfahrzeug fuer Strassen oder aehnliche Flaechen Pending DE1290157B (de)

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DE (1) DE1290157B (de)
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GB (1) GB1078371A (de)
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GB1078371A (en) 1967-08-09
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