DE12820C - Eigenartige Schaufelräder für Dampfschiffe - Google Patents

Eigenartige Schaufelräder für Dampfschiffe

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DE12820C
DE12820C DENDAT12820D DE12820DA DE12820C DE 12820 C DE12820 C DE 12820C DE NDAT12820 D DENDAT12820 D DE NDAT12820D DE 12820D A DE12820D A DE 12820DA DE 12820 C DE12820 C DE 12820C
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DENDAT12820D
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C. DANCKER in Hannover
Publication of DE12820C publication Critical patent/DE12820C/de
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/04Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/04Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction
    • B63H1/06Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially at right angles to propulsive direction with adjustable vanes or blades
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Description

1880.
Klasse 6S.
CARL DANCKER in HANNOVER. Eigenartige Schaufelräder für Dampfschiffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1880 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist α der auf der Triebwelle b sitzende, mit dieser sich drehende Radkörper. Die Schaufeln c sind gleitbar in Führungen bezw. Schlitzen der Arme und des Radkranzes (s. Fig. 5 und 1) gelagert. Jede Schaufel trägt seitwärts Zapfen /, um welche Hülsen oder Rollen g gelegt sind, und es ist das innere Blatt der Schaufeln ausgehöhlt, um eingedrungenes Wasser umgehen zu können.
Mit d d1 sind feststehende Deckplatten bezeichnet; davon steht die eine, d1, in unmittelbarem Zusammenhange mit dem Schiffskörper bezw. der Schiffswand, während die andere, d, mit ersterer durch Verstrebtheile (aus Fig. 1, 2 und. 6 ersichtlich) starr verbunden ist. An diesen Deckplatten sind äquidistante Leitschienen e bezw. r s tu, Fig. 4, derart befestigt, dafs Nuthcurven entstehen, in denen die Zapfen/^y1 der Schaufeln c sich führen können. Diese Schienen sind bei ί s und 11 zur Axe concentrisch gekrümmt und bei r r und u u geradlinig; im Falle der Beschädigung einer Schaufel lassen sie ein Herausnehmen derselben zu.
Bei der Bewegung des Rades werden mithin die jedesmaligen, oben befindlichen Schaufeln, so lange ihre Zapfen f (g) in der concentrischen Nuth bei t gleiten (bezw. rollen), in Beziehung auf den Radkörper in Ruhe verharren; dasselbe gilt von den unten befindlichen Schaufeln, so lange sie sich in der concentrischen Nuth bei ί führen; nur werden sich die ersteren vollständig in den Radkörper zurückgezogen haben, während die letzteren gleich weit herausstehen.
Während des Laufens der Zapfen durch die geradlinigen Theile r r und u u der Nuth, erfolgt eine besondere radiale Bewegung der Schaufeln relativ zu dem Radkörper und zwar derart, dafs z. B. hinsichts Fig. 1 die jeweilig rechts von der Welle liegenden Schaufeln allmälig aus dem Radkörper heraustreten, die links liegenden, also nach oben gehenden, dahingegen sich ins Rad zurückziehen.
Dieses Hinausschieben und Hereinziehen der übrigens hinsichts der Schaufelanzahl keinesfalls an die Vierzahl gebundenen Schaufeln wiederholt sich bei jeder Radumdrehung. Da sonach nur die untenstehenden Schaufeln treibend wirken, so ist es ermöglicht, dafs das Rad bei jeder Eintauchung, selbst bei vollständiger Lage unter Wasser zu arbeiten im Stande ist. Dies ebensowohl vorwärts als rückwärts.
Wie in Fig. 7 b angedeutet, steht nichts im Wege, das Rad ganz in die Schiffsseitenwand einzubauen.
Daa Radgehäuse kann leicht von hinreichender Stärke und Festigkeit hergestellt bezw. so bepanzert werden, dafs es dem innen arbeitenden Rade genügenden Schutz bei Kriegsschiffen gewährt; nur die jeweilig tief unter Wasser arbeitenden Schaufelvorderenden stehen frei.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem Motor für Schiffsfahrzeuge der in seinen Armen und am Umfange mit Schlitzen bezw. Führungen versehene Radkörper α, in welchem die Schaufeln c abwechselnd in radialer Relativbewegung nach auswärts bezw. nach einwärts, sowie abwechselnd in Ruhelage relativ zum Rade erhalten werden; letzteres so zwar, dafs die Schaufeln periodisch einmal genügend weit aus dem Rade herausstehen und das andere mal ganz ins Rad zurückgezogen sind.
    Combinirt mit dem das Rad umgebenden, an die Schiffswand befestigten oder in dieselbe eingebauten Gehäuse die in sich eine geschlossene Linie bildenden Curvennuthen, welche bei s s und 11 concentrisch zur Radaxe, bei r r und u u dagegen geradlinig und an die concentrischen Bögen sich anschliefsend gestellt sind, durch welche Nuthen die Schaufeln c periodisch geeignet in radialer Richtung bewegt bezw. relativ in Ruhe erhalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT12820D Eigenartige Schaufelräder für Dampfschiffe Active DE12820C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148291B (de) * 1962-04-10 1963-05-09 Telefunken Patent Koaxiale Hochfrequenzleitung mit wenigstens einer scheibenfoermigen Isolierstuetze
DE102004041791A1 (de) * 2004-02-28 2005-09-22 BÖHME, Frank Schaufelrad

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DE1148291B (de) * 1962-04-10 1963-05-09 Telefunken Patent Koaxiale Hochfrequenzleitung mit wenigstens einer scheibenfoermigen Isolierstuetze
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