DE12781C - Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen - Google Patents

Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen

Info

Publication number
DE12781C
DE12781C DENDAT12781D DE12781DA DE12781C DE 12781 C DE12781 C DE 12781C DE NDAT12781 D DENDAT12781 D DE NDAT12781D DE 12781D A DE12781D A DE 12781DA DE 12781 C DE12781 C DE 12781C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
button
spring
handle
middle plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT12781D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. L. GARSIDE in Paterson, Staat New-Jersey, Nord-Amerika
Publication of DE12781C publication Critical patent/DE12781C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B5/00Sleeve-links
    • A44B5/02Sleeve-links with separable parts

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

1880.
Klasse 44.
JRAD LAWTON GARSIDE in PATERSON (New-Jersey, V. S. Α.). Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1880 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf diejenige Gattung von Knöpfen, die aus zwei Theilen besteht, welche Theile behufs Zusammenhaltens von Manschetten etc. in einander geschoben, und sodann durch die Eigenthümlichkeit ihrer Einrichtung zusammengehalten werden.
In der vorliegenden Construction wird der eine Theil des Knopfes nach dem Einschieben in den anderen Theil theilweise um seine Axe gedreht, und werden sie dann durch die Form der Theile und durch die Einwirkung eines Federdruckes zusammengehalten, während das Auseinandernehmen durch theilweise Drehung des eingeschobenen Theiles gegen den Druck der Feder und durch Herausziehen des eingeschobenen Theiles in einer gewissen Stellung erfolgt.
Fig. ι stellt den Knopf in Ansicht und nur theilweise im Schnitt dar.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die neuen Constructionstheile des Knopfes.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Stiel des einzuschiebenden Knopftheiles an der Stelle, wo er sich an den Haupttheil anschliefst.
Fig. 4 ist die Oberansicht der in Fig. 2 gezeigten Theile.
Fig. 5 ist Oberansicht der Mittelplatte.
Fig. 6 ist Oberansicht der Hinterplatte.
Beide Platten befinden sich an oder in dem, den Haupttheil des Knopfes bildenden Gehäuse.
Fig. 7 ist eine Einzelansicht der Feder.
Fig. 8 ist Ansicht von unten des sich im Knopfgehäuse drehenden Einsatzstückes.
Fig. 9 ist ein Querschnitt nach Linie SS der Fig. 8.
Fig. 10 ist eine Endansicht des Knopfstieles mit seiner unteren Platte.
Fig. r ι ist eine Modification der Oeffnung in der Mittelplatte.
A ist das Knopfgehäuse mit einer glatten Oberfläche, Fig. 4, welche die Knopfplatte bilden kann, oder welche auf beliebige Weise, wie z. B. im Querschnitt in Fig. 1 durch Anbringung einer Einfassung M mit einem Stein etc., oder auf sonst bekannte Weise verziert sein kann. A1 ist die Mittelplatte, die in dem Gehäuse festsitzt und in der in Fig. 5 gezeigten Weise durchbrochen ist. A2 ist die Hinterplatte, welche das Gehäuse A nach unten oder nach hinten abschliefst. B ist das Einsatz- oder Drehstück zwischen der Mittelplatte A1 und der Hinterplatte A3, ■ das sich zwischen diesen Platten theilweise drehen kann. Der Ansatz B2 an diesem Stück B tritt durch die Oeffnung in der Hinterplatte A2 hindurch. Der Stift B3 auf diesem Stück B tritt in die gebogene Nuth e in der Mittelplatte. D ist die an das Dreh- oder Einsatzstück B und innerlich an das Gehäuse A befestigte Feder. Dieselbe ist so angebracht, dafs sie das Stück B in der einen Richtung dreht, so dafs der Stift Bz mit gelindem Druck an dem Ende in der Nuth e gehalten wird. Die genannten Theile, Gehäuse A mit Mittel- und Hinterplatte A1 A2 und dem Drahtseil mit der Feder bezeichne ich als Knopfkörper, der irgend, wie oben decorirt sein kann.
G ist die Gegenplatte des Knopfes mit ihrem Stiel. Die Platte ist glatt mit abgerundeter Kante dargestellt. Dieselbe soll sich an der entgegengesetzten Fläche der Zeugschichten befinden, die der gesammte Knopf zusammenzuhalten bestimmt ist.
G1 ist ein flacher Stiel, G2 ist ein Verstärkungsrand; die sich über diesen Rand nach oben erstreckende Verlängerung besteht aus dem flachen, aber schmäleren Stieltheil Gs, aus dem noch schmäleren Theil G* und aus dem erweiterten Theil G5, den ich als die Flügel bezeichne. Die Differenz in der Breite dieser Flügel G5 und des schmalen Theiles G1 ergiebt die Einschnitte, welche in Fig. 10 mit g bezeichnet sind.
Die Form und die Verhältnisse dieser Theile sind solche, dafs, wenn der Doppelknopf zusammengeschoben ist, alle sich über dem Ring G'1 befindlichen Theile des Stieles in den Knopf körper eintreten, so dafs nur dieser Ring G\ der Stiel G1 und Platte G aus demselben hervorragen. In dieser Zusammenstellung befindet sich der gesammte Knopf, wenn er z.B. die übereinander liegenden Theile / und J einer Manschette zusammenhalten soll. Das Festhalten des Stieles im Gehäuse ist ein ganz besonderes. Zunächst tritt das obere Ende des
Stieles in die schmale Oeffhung b des Einsatzstückes B; bei der gewöhnlichen Stellung dieses Stückes kann aber der Stiel nicht weiter in das Gehäuse eindringen, und müssen beide Theile zunächst gemeinschaftlich (Theil B und der Stiel G) um eine Vierteldrehung herumgedreht ■werden, um den Stift Bs an das entgegengesetzte Ende der Nuth e zu bringen. In dieser Stellung pafst nun der flache Stiel in die flache Oeffnung, welche durch α1 α α1 in Platte A1 gebildet ist, hinein, und schiebt man sodann den Stiel vollends in das Gehäuse hinein. Wenn man den Stiel jetzt losläfst, so dreht die Feder D das Einsatzstück B mit dem Stiel und dessen Platte wieder um die Vierteldrehung zurück und schliefst den Stiel dadurch in dem Gehäuse fest, dafs die Einschnitte g in die Mittelplatte A1 eintreten. Es legen sich mit anderen Worten die Flügel Gb quer über die Oberfläche der Mittelplatte A1. Die Theile werden so aneinander geschlossen bleiben, bis sie wieder gegen den Druck der Feder D um eine Vierteldrehung herumgedreht werden. Selbstverständlich mufs der Theil G^ des Stieles genügend schmal sein, um sich in der runden Oeffnung a der Mittelplatte A1 herumdrehen lassen zu können, wenn die Flügel G^ nach ihrem Hindurchtreten durch die Einschnitte α1 β1 über der Platte A1 herumgedreht werden sollen.
Der Verstärkungsrand G2 hat zwei Bestimmungen; zunächst dient er dazu, sich an den beiden Langseiten des Stieles G1 gegen die Stirnflächen des Einsatz- oder Drehstückes B zu legen und auf diese. Weise den Stiel gegen Hin- und Herwackeln zu stützen. Der Stiel wird durch das Hintergreifen der Flügel G5 hinter die Mittelplatte A1 fest. angezogen, wodurch die Randflächen G2 gegen B gehalten werden. Sodann dient dieser Verstärkungsrand G2 aber noch dazu, dafs er, indem er durch die Knopflöcher des zusammenzuhaltenden Zeuges mit hindurchtritt, den Stiel in dem Zeuge festhält, wenn dieser von dem Knopfkörper sich lostrennen sollte.
Tritt diese Trennung plötzlich ein, so könnte der Stiel aus den Knopflöchern herausrutschen, wenn er nicht durch den Verstärkungsrand G2 daran verhindert würde. Letztere Theile (Platte G mit Stiel) lassen sich, wenn der Knopfkörper davon getrennt worden ist, ohne besondere Schwierigkeiten aus den Knopflöchern herausziehen trotz des an der entgegengesetzten Seite der Knopflöcher befindlichen Verstärkungsrandes, der aber genügenden Widerstand gegen das freiwillige Herausrutschen des Stieles aus den Knopflöchern darbietet. Die in Fig. ii dargestellte Modification zeigt eine andere Form der Durchbrechung der Mittelplatte, so zwar, dafs der Stiel beim Drehen durch Anschlag an die Ecken der Oeffnung in der Platte in / der zweckentsprechenden Stellung aufgehalten wird. Bei Anwendung dieser Form ■ in der Mittelplatte sind die gebogene Nuth e und der Stift B 3 überflüssig. Erfinder zieht jedoch aus manchen Gründen die zuerst gezeigte Anordnung vor. Die Feder D wird in eine oder mehr Umwindungen nach Art der Uhrfeder im Innern des Knopfkörpers angebracht, doch ist die Anwendung anderer Federformen nicht ausgeschlossen. Die Form der Uhrfeder, bei gehöriger Länge der letzteren, giebt einen gelinden Druck und sichert das zuverlässige Arbeiten der inneren Knopfeinrichtung. Das Einsatz- oder Drehstück B kann auch durch eine Platte in der vollen Gröfse des Knopfgehäuses ersetzt werden', Erfinder zieht aber auch hier die dargestellte Anordnung vor. Es kann der Verstärkungsrand Gß wegbleiben und der Stieldurchgang von gleichmäfsiger Stärke gemacht werden; dann mufs sich der Ansatz an dem Drehstück B in Form eines flachen Rohres, das den Theil G1 umgiebt, verlängern und mit seinem Ende gegen die untere Knopfplatte G anstofsen. Es kann sich auch das Metall von B als ein flaches Rohr in der anderen Richtung durch die Mittelplatte A1 hindurch erstrecken, wobei die Kanten dieses Rohres mit Einschnitten versehen werden müssen, welche beim Drehen der Theile in die Mittelplatte A1 hineingreifen. Hierdurch kann der gewünschte Halt des Stieles gegen seitliches Hin- und Herschwanken auch ohne Anwendung des Verstärkungsrandes G2 erreicht werden.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Ein Knopf, dessen Körper eine innere Theilwand oder Mittelplatte A1 mit eigenthümlichen Durchbrechungen und eine Hinterplatte A2 mit kreisrunder Oeffnung hat, aus welcher letzteren der rohrartige Ansatz eines Dreh- oder Einsatstückes herausragt, . das zwischen den beiden letztgenannten Platten sitzt und mittelst einer Feder, die an seiner Peripherie und dem Gehäuse-Innern befestigt ist, in der erforderlichen Stellung gehalten wird.
2. Die untere oder Gegenplatte mit dem Stiel, der mit Verstärkungsrändern versehen ist und solche Profil- und Querschnittsformen hat, dafs er in die gesammte Länge der flachen Oeffnung des Dreh- oder Einsatzstückes im Knopfkörper eintreten kann, dann aber mit diesem Stücke gegen den Druck der Feder gedreht werden mufs, damit er in die Durchbrechung der Mittelplatte eintreten kann, worauf er, losgelassen, dem Druck der Feder folgend, sich mit seinem obersten Theil so zur Mittelplatte im Knopfkörper stellt, dafs dieser und der Stiel mit unterer Platte an einander geschlossen sind.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT12781D Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen Active DE12781C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE12781C true DE12781C (de)

Family

ID=289974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT12781D Active DE12781C (de) Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE12781C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2605348C2 (de) Einwegventil
DE69710260T2 (de) Durch lateralen Druck lösbare Schnalle mit verbesserter Verriegelungsvorrichtung
DE2605206C3 (de) Verbindbares Paar von gegensinnig angeordneten Schiebern für in zwei Richtungen verschließbare Reißverschlüse
DE2005275B2 (de) Abschliessbarer verschluss
DE7534271U (de) Fuell- und ablassventil fuer aufblasbare gegenstaende, wie schlauchboote
DE2033472A1 (de) Sperrklinke
DE69835356T2 (de) Verstellbare leicht lösbare schnalle, insbesondere für tauchermasken oder dergleichen
DE2328908B2 (de) Gelenkbeschlag für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE2135188C3 (de) MH Stoff beziehbarer Knopf
DE1119135B (de) Gelenkbeschlag fuer Sitze mit verstellbarer Lehne, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3107389A1 (de) Karabinerhaken mit selbsttaetiger verriegelung
DE12781C (de) Neuerungen an Manschetten- und anderen Knöpfen
DE2233335C3 (de) Sämaschine mit schräggestelltem Abflußrohr, das von einem Saatgutbehälter zu einer drehbaren Sortiertrommel führt
DE2905562C2 (de) Scheibenwischer
DE2549776A1 (de) Schnalle
DE2506030C2 (de) Absperrschieber
DE1905074C2 (de) Verschlußvorrichtung
DE202006004076U1 (de) Rastgelenk
DE695410C (de) Haarhalter, insbesondere Zopfhalter
DE3933828A1 (de) Verschlusssystem fuer einen dampfdruckkochtopf
DE670C (de) Neuerungen an Manschetten- und Hemdenknöpfen
DE1904688C3 (de) Gelenkbeschlag für Sitze, Insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE1805270U (de) Gelenk zum stufenlosen verstellen bzw. verschwenken zweier gegeneinander zu verschwenkender rahmenteile an leigemoebeln aus metallrohren.
DE2224412A1 (de) Kombinationsschloss
DE2503119A1 (de) Verstell- und spannbare schnalle mit schnappverschluss fuer schuhe, guertel u.dgl.