DE1271191B - Einrichtung zur UEbertragung von Informationseinheiten in die Binaerstellen eines Umlaufspeichers - Google Patents
Einrichtung zur UEbertragung von Informationseinheiten in die Binaerstellen eines UmlaufspeichersInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES Wlttim PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
GlIc
Deutsche Kl.: 21 al - 37/58
Nummer:
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Auslegetag:
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Auslegetag:
P 12 71 191.0-53
28. Dezember 1964
27.Juni 1968
28. Dezember 1964
27.Juni 1968
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übertragung von Informationseinheiten in die Binärstellen
eines Umlaufspeichers, in dem zeitlich nacheinander auftretende Informationsbits einer Informationseinheit
derart umlaufen, daß zwischen zwei Informationseinheiten eine vorgegebene Mindestanzahl von
Bit-Leerstellen (B) vorgesehen ist.
Es ist bekannt, binär dargestellte Informationseinheiten in den endlos umlaufenden Spuren eines Trommelspeichers
so aufzuzeichnen, daß zwischen zwei Informationseinheiten eine vorgegebene Mindestanzahl
von Bit-Leerstellen vorgesehen ist. Eine solche Anordnung hat den Zweck, in den Aufzeichnungsspuren zwischen den Informationseinheiten Abstände
freizuhalten, in denen eine Wiederaufzeichnung durchgeführt werden kann. Diese Spurabstände haben
den Zweck, eine Informationseinheit, die in einem Sektorabschnitt des Trommelumfanges abgefühlt
wurde, nach einer bestimmten Verzögerungszeit wieder aufzuzeichnen. Die Abfühlungen und die Aufzeichnungen
der Informationseinheiten erfolgen nach dem Programm einer Datenverarbeitungsmaschine,
die mit der Speichertrommel verbunden ist. Die Speichertrommel erhält somit die Funktion, die benötigten
Informationseinheiten zu bestimmten Programmzeiten zur Datenverarbeitung bereitzustellen,
um sie nach der Verarbeitung wieder an anderen Speicherabschnitten des Umlaufspeichers aufzunehmen.
Bekannte Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die an der Magnettrommel vorgesehenen
Längen der Aufzeichnungsabschnitte und der Aufzeichnungsabstände bestimmt werden durch
die Abstände von Magnetköpfen, die am Umfang der Trommel in bestimmten Winkelabständen angeordnet
sind. Die Abfühlung und die Aufzeichnung der Informationsbits ist somit abhängig von der räumlichen
Anordnung der Magnetköpfe, wodurch die Anwendung von Anordnungen dieser Art begrenzt ist.
Die Organisation dieser Einrichtungen kann nicht so benutzt werden, daß, ausgehend von einer Eingabe-Ausgabe-Stelle
des Speichers, Informationseinheiten, deren Längen jeweils nur durch die Kapazität
einer Umlaufspur begrenzt werden, für die Eingabe/ Ausgabe zur Verfügung stehen. Diese Anwendung ist
jedoch erwünscht, wenn an einem Umlaufspeicher Informationseinheiten, denen Informationsbits in beliebiger
Anzahl zugeordnet sind, mit kurzen Zugriffszeiten eingegeben/ausgegeben werden sollen.
Die Nachteile bekannter Einrichtungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß durch
die Abfühlung der Bit-Leerstellen die Informations-
Einrichtung zur Übertragung
von Informationseinheiten
in die Binärstellen eines Umlaufspeichers
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Busch, Patentanwalt,
7030 Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
William George Strohm,
Yorktown Heights, N. Y.;
Ernesto Franklin Yhap,
New York City, N. Y. (V. St. A.)
William George Strohm,
Yorktown Heights, N. Y.;
Ernesto Franklin Yhap,
New York City, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1963
(334761)
V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1963
(334761)
bits einer Informationseinheit in hintereinander angeordnete Bitstellen des Speichers übertragen werden
und daß bei Unterschreitung der vorgegebenen Mindestanzahl von Bit-Leerstellen die Informationsbits der im Umlauf nächstfolgenden Informationseinheit
stellenweise in nachgeordnete Bitstellen übertragen werden, und daß die größtmögliche Anzahl
der zur Übertragung vorgesehenen Informationseinheiten an die im Speicher vorhandene Anzahl von
Bitstellen angepaßt ist.
Eine Einrichtung dieser Art hat den Vorteil, daß zu beliebigen Zeitpunkten an beliebigen Eingabestellen
des Umlaufspeichers Informationseinheiten aufgezeichnet werden können. Die Anwendung solcher
Speicher ist besonders vorteilhaft für Einrichtungen der Datenverarbeitung, die an einem zentralen
Ort angeordnet sind und die zum Zwecke der Informationseingabe von zahlreichen Teilnehmerstellen
erreichbar sind. Solche Teilnehmerstellen können z. B. mit der Einrichtung für die Datenverarbeitung
über Telefonleitungen verbunden sein. Die Teilnehmer können dann zu jedem gewünschten Zeitpunkt
jede gewünschte Informationseinheit weiterleiten zu dem Umlaufspeicher. Da jeder einzelnen
Informationseinheit eine besondere Adresseninfor-
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mation zugeordnet ist, besteht die Möglichkeit, eine neten Steuerschaltung genügt, um sehr viele Eingabegewünschte
Informationseinheit aus dem Speicher stellen zu bedienen, ohne daß in irgendeiner Eingabewieder
abzuleiten. Die im Umlaufspeicher enthal- stelle eine andere Verzögerung entsteht als die tattenen
Informationseinheiten können daher zu einem sächlich benötigte Zeit für die Übertragung von Inbeliebigen
Zeitpunkt in gewünschter Anzahl und Zu- 5 f ormationen von deren Eingangsleitungen in die
Ordnung der Einrichtung für die Datenverarbeitung Zwischenspeicher.
zugeleitet werden. Eine Informationseinheit enthält mindestens drei
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Dinge, und zwar erstens die »Speicheradresse«, durch
Hand der Zeichnungen näher erläutert. welche die Stelle des Speichers bezeichnet wird, in
Der Speicher des vorliegenden Ausführungsbei- io die bzw. aus der eine gegebene Informationseinheit
spiels besteht aus einer Verzögerungsleitung vom übertragen bzw. abgeleitet wird, zweitens eins von
Ultraschalltyp mit geeigneten Abfühl- und Antriebs- sehr vielen möglichen Informationszeichen, dienumeverstärkern.
Zwischen diesen Verstärkern sind ge- risch oder alphabetisch sein können, und drittens ein
eignete Steuerschaltungen zum Feststellen der ge- besonderes Informationsende«-Zeichen, das jede in
wünschten Speicherzustände angeordnet, z. B. »Zei- 15 das System eingeführte Informationseinheit begleiten
chen-Leerstellen«, »Aufzeichnungsadressen« und muß. Dieses letztgenannte Zeichen wird benutzt, um
»Nachricht-Endee-Zeichen. Bei der Feststellung ge- vollständige, in dem System gespeicherte Informaeigneter
Speicherplätze in dem Speicher bewirken tionseinheiten aufzusuchen und die Entnahme einer
diese Steuerschaltungen, daß Informationszeichen in Informationseinheit aus dem Speicher einzuleiten,
der richtigen Reihenfolge in den Speicher eingegeben ao Die Buchstaben RA bezeichnen eine Speicherwerden
und daß, wenn nötig, früher gespeicherte adresse. Die Buchstaben EOM bezeichnen ein Infor-Informationseinheiten
in dem Speicher nach hinten mationsendezeichen, während der Buchstabe C ein geschoben werden, um Platz für eine neue Informa- Informationszeichen darstellt. Außerdem wird in dem
tion zu schaffen. Alle Schaltungselemente der Steuer- vorliegenden System ein Leerzeichen verwendet, das
Schaltungen, die in diesem System verwendet werden, as gemäß der vorliegenden Ausführungsform aus bigehören
zum bekannten Stand der Technik. Zum nären Nullen besteht. Es könnten jedoch bei entBeispiel
sind Flip-Flops, Und-Schaltungen, Oder- sprechender Abänderung des Systems auch Leer-Aber-Schaltungen,
Verzögerungsschaltungen, Oder- zeichen verwendet werden, die aus binären Einsen
Schaltungen und monostabile Multivibratoren be- oder verschiedenen Kombinationen von Nullen und
kannt. Jede dieser Schaltungen kann entweder mit 30 Einsen besteht.
Elektronenröhren oder mit Halbleiterbauelementen, Die Erfindung wird jetzt an Hand der Zeich-
wie z.B. Transistoren, Dioden u.dgl., aufgebaut nungen beschrieben. Fig. 1 ist eine vereinfachte
werden. Darstellung, die die Hauptbestandteile des Systems
Der Umlaufspeicher 10 kann beliebig ausgebildet in Blockform darstellt. In diesem System sind gemäß
sein, wie z.B. als magnetostriktive Verzögerungs- 35 der Darstellung an den Umlaufspeicher 10 ein Ableitung,
die aus einem Draht besteht, der so geformt fühlverstärker 12 und ein Antriebsverstärker 14 anist,
daß er einen elektrischen Eingangsimpuls zeitlich geschlossen. Der Block 16 mit der Bezeichnung
verzögert. Bekanntlich wird ein elektrischer Ein- »Zeichen-Leerstellen-Prüfung« hat die Aufgabe, gegangsimpuls
durch einen geeigneten Magnetkopf eignete Speicherstellen zur Eingabe einer neuen In-(nicht
gezeigt) in ein akustisches Signal am Eingang 40 formationseinheit festzustellen. Der Verzögerungsder
Verzögerungsleitung umgewandelt, und dieses block 18 dient in Verbindung mit Block 16 zur Festakustische Signal wird mit Schallgeschwindigkeit zum Stellung von zwei aufeinanderfolgenden Zeichenanderen
(Ausgangs-)Ende der Verzögerungsleitung Leerstellen. Der Verzögerungsblock 20 dient in Verübertragen
und dort durch einen geeigneten Antriebs- bindung mit der Schaltanordnung 22 dazu, einen
Verstärker und Magnetkopf in einen elektrischen Im- 45 Teil des Inhalts des Speichers zu verzögern, während
puls umgesetzt. ein neues Zeichen in ihn eingegeben wird. Diese
Die Verzögerungsleitung könnte auch aus Glas Verzögerung wird aus der Leitung herausgenommen,
oder Quarz derart ausgebildet sein, daß eine ge- sobald die Leerstellen-Feststellschaltung ermittelt hat,
eignete Verzögerung entsteht, wie es ebenfalls zum daß mindestens zwei aufeinanderfolgende Zeichen-Stand
der Technik gehört. Die Wirkungsweise der 50 Leerstellen auf ein Informationszeichen folgen, das
Verzögerungsleitungsschaltung ist bei magnetostrik- gerade verzögert wird, um die Einführung dieses
tiven Glas- oder Quarzleitungen gleich. neuen Zeichens zu ermöglichen. Der Block 24 mit
Eine geeignete Verzögerungsleitung hat z. B. eine der Bezeichnung »Speicheradresse, Leerzeichen und
Speicherkapazität von 5000 Bits und eine Umlauf- Informationsendezeichen« besteht eigentlich aus zwei
frequenz von 1 MHz. Das heißt also, daß die Verzö- 55 Verzögerungsleitungen, die auf Anforderung von der
gerungsleitung 200mal in der Sekunde vollständig Steuerschaltung hin bewirken, daß einzelne durch
umläuft und alle 5000 Bits die Abfühl- und Antriebs- das Speichersystem kommende Zeichen mit dem Inverstärker
und die dazwischenliegenden Schaltungen halt dieser Verzögerungsleitungen verglichen und
in 1^Oo Sekunde durchlaufen. In diesem Speicher kann entsprechende Vergleichssignale erzeugt werden. Zum
also eine sehr große Zahl von z. B. 6-Bit-Zeichen 60 Beispiel bestimmen die Feststellungsteile für Speigespeichert
werden, die zu beliebigen Informations- cheradressen und Leerstellenzeichen, ob eine neue
einheiten zusammengestellt sind. Information in die Verzögerungsleitung eingegeben
Während jedes Umlaufs des Speichers 10 kann nur wird oder nicht oder ob eine Information, deren
ein Zeichen in eine Informationseinheit eingeführt Einführung gerade begonnen hat, fortgesetzt werden
werden. Normalerweise dauert es 1 Sekunde, 20 Zei- 65 soll. Die Nachricht-Ende-Vergleichsschaltung erzeugt
chen in ein geeignetes Eingangsregister an der Ein- dann ein Ausgangssignal, wenn ein Inf ormationsende-
gabestelle einzugeben, so daß also die Geschwindig- zeichen festgestellt wird, und es ermöglicht teilweise
keit der Verzögerungsleitung und der ihr zugeord- die Ausgabe einer bestimmten Information aus dem
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System über die Und-Schaltung 26. Der andere Ein- einem neuen Informationszeichen an der Eingabegang
dieser Und-Schaltung empfängt einen Ent- stelle, nämlich C2, dabei läuft der Informationsinhalt
nahmebefehl aus der zentralen Verarbeitungseinheit, des Speichers um, und es wird die Speicheradresse
wenn diese zur Aufnahme einer neuen Information RA4 gefunden. Jetzt wird das Informationszeichen
oder eines neuen Befehls bereit ist. 5 in die neben RA4 liegende Stelle 3 eingegeben und
Der Block 28 mit der Bezeichnung »Eingabe-Takt- das vorher gespeicherte Informationszeichen C1 um
geber« besteht aus mehreren Flip-Flops, mono- eine Zeichendauer verzögert und in Stelle 4 gespeistabilen
Multivibratoren und Taktimpulsgeneratoren, chert. Da vor dem Speichern von C2 zwei Zeichendie
zusammen mit den Eingangssignalen aus den Leerstellen auf das Informationszeichen C1 folgen
Blöcken 24 und 16 die richtige Steuerung bewirken, io und eine Zeichen-Leerstelle noch in Stelle 5 nach
um schließlich abzufühlen, wann Informationen in dem Speichern von C2 zurückbleiben kann, braucht
der Verzögerungsleitung gespeichert werden können, zu diesem Zeitpunkt die mit RA3 beginnende Nach^
damit dieser Informationen über die Und-Schaltung rieht nicht verzögert zu werden. RA3 wird daher er-30
und die Oder-Schaltung 32 zugeführt werden kön- neut gespeichert oder fortgesetzt, beginnend bei
nen, und weiter zu bestimmen, wann bereits ge- 15 Stelle 6. Wenn nun angenommen wird, daß die Inspeicherte
Informationen über die Verzögerungs- formationszeichen C1 und C2 die gerade gespeicherte
schaltung 20 um eine Zeichenlänge verzögert wer- Informationseinheit umfassen und ein besonderes
den müssen oder über den Schalter 22 direkt durch- Informationsendezeichen in die Eingabestelle eingelaufen
können. Der Block 34 »Eingabestelle« besteht bracht wird, folgt der gleiche Ablauf, wobei die Speiaus
zwei Verzögerungsleitungen. Gemäß F i g. 3 ver- 20 cheradresse RA4 festgestellt und das Informationsgleicht
dasVerzögerungsleitungs-ZeichenregisterÄM« endezeichen EOM1 direkt daneben gespeichert wird
an der Eingabestelle seinen Inhalt mit den im Spei- und die beiden Informationszeichen C2 und C1 eine
eher 10 gespeicherten Zeichen, während der Block Stelle zurückgeschoben werden. Jetzt stellt die Schal-
»iV« den Zweck hat, Informationen in den Speicher tung fest, daß bei Speicherung der mit RA3 beginnen-10
einzuführen. 25 den Informationseinheit in der Zeichenstelle 6 die
Wie nun Informationsnachrichten in dem System Regeln dieses Systems verletzt würden. Sie fühlt
gespeichert werden, wird an Hand der Fig. 2 be- diesen Zustand ab und schiebt die mit RA3 beginschrieben.
In den fünf Teilen (a) bis (e) dieser Figur nende Informationseinheit eine Stelle zurück, bis
wird ein Abschnitt der Verzögerungsleitung in fünf zwei aufeinanderfolgende Zeichen-Leerstellen hinter
aufeinanderfolgenden Umläufen beobachtet, in denen 30 den letzten Zeichen dieser Informationseinheit, nämeine
neue Informationseinheit mit der Adresse RA4 lieh C1, festgestellt werden. Jetzt wird also das Infor^
gespeichert werden soll. Dies stellt natürlich nur einen mationszeichen C1 von RA3 in Stelle 10 anstatt in
sehr kleinen Teil der gesamten Verzögerungsleitung Stelle 9 gespeichert. RA3 ist wie alle anderen EIedes
Speichers 10 dar, und jeder der Blöcke ist die mente dieser Informationseinheit um eine Zeichen-Darstellung
eines Bereiches mit sechs Bitstellen. Die 35 stelle aus 6 in 7 zurückgeschoben werden.
Numerierung 1 bis 13 der Zeichenstellen über dem Wenn eine Entnahme erfolgt, ändert sich der Spei-Teil (α) der Figur soll nur die Beschreibung der cherinhalt nur insofern, als die ganze vorher darin Informationseingabe erleichtern. gespeicherte Zeichen-Leerstelle ersetzt wird. Wenn
Numerierung 1 bis 13 der Zeichenstellen über dem Wenn eine Entnahme erfolgt, ändert sich der Spei-Teil (α) der Figur soll nur die Beschreibung der cherinhalt nur insofern, als die ganze vorher darin Informationseingabe erleichtern. gespeicherte Zeichen-Leerstelle ersetzt wird. Wenn
Wenn eine neue Informationseinheit in das System z. B. die mit RA2 beginnende Informationseinheit
eingeführt werden soll, werden eine entsprechende 40 entnommen würde, würden die Zeichen RA2, EOM2,
Speicheradresse sowie ein Leerstellenzeichen, das in C4, C3, C2 und C1 alle durch Zeichen-Leerstellen
dem System die Eingabe einer Informationseinheit ersetzt. Wie aus der nachstehenden Beschreibung der
einleitet, der Eingabestelle zugeführt. Wenn weiter F i g. 3 zu entnehmen ist, sucht die Schaltung ständig
angenommen wird, daß die Anforderung zu dem nach den Nachricht-Ende-Zeichen EOM und erzeugt
Zeitpunkt erfolgt, wenn die Bitstelle 1 den Abfühl- 45 und überträgt ein entsprechendes Signal zu einer
verstärker durchläuft, stellt die Schaltung zwei auf- Ausgangstorschaltung, die die Entnahme einer geeinanderfolgende
Zeichen-Leerstellen in den Stellen 1 gebenen Informationseinheit aus dem System ver-
und 2 fest. Die Schaltung hält das Leerstellenzeichen anlaßt, wenn die zentrale Verarbeitungseinheit eine
in Stelle 1 aufrecht, da stets vor jeder Speicher- solche Informationseinheit abruft,
adresse ein Leerstellenzeichen stehen muß, und spei- 50 Die vorstehende Beschreibung der Dateneingabe chert die Speicheradresse RA4 in der Bitstelle 2. Da bezieht sich auf eine bestimmte Stelle in der Speicherdrei Leerstellenzeichen auf die Bitstelle 2 folgen, schleife. Eine solche Eingabeoperation kann natürwird die Nachricht RA3 an ihrem derzeitigen Spei- lieh an jeder beliebigen Stelle in der Schleife ercherplatz, der mit Bitstelle 6 beginnt, festgehalten. folgen, wo das System zwei Zeichen-Leerstellen er-Danach wird der Inhalt der Eingabestelle dahin- 55 mittelt. Wenn also ein Speicherumlauf eingeleitet gehend abgeändert, daß die Speicheradresse RA4 und wird, könnte das an einer Stelle geschehen, die von und das erste mit ihr zu speichernde Informations- jeder anderen Information entfernt ist und in der zeichen sich an der Eingabestation befinden. Da die keine nachfolgende Verschiebung früher gespeicher-Informationseinheit ständig umläuft, findet diese ter Daten nötig ist, oder es könnte in zwei Zeichen-Schaltungsanordnung die eben gespeicherte Adresse 60 Leerstellen direkt zwischen zwei bestehenden Nach- RA1 beim nächsten Umlauf und speichert das erste richten geschehen, worin bei jeder Eingabe eines Informationszeichen C1 der zugeordneten Nach- neuen Zeichens in den Speicher alle anderen auf richteneinheit an Stelle 3. Da zwischen der Stelle 3, dieses Zeichen folgenden Daten eine Stelle zurückin der das Zeichen C1 gespeichert ist, und der Stelle 6, geschoben werden müssen, bis ein Speicherplatz, an wo die Speicheradresse RA 3 gespeichert ist, zwei 65 dem zwei Leerstellenzeichen aufeinanderfolgen, fest-Zeichen-Leerstellen liegen, erfolgt in diesem Umlauf gestellt wird. Das System ist also sehr flexibel und (c) keine Verschiebung von RA3. Nach der Eingabe vielseitig, und es können sehr viele Informationsdes Informationszeichens C ruft dieses System nach einheiten, die aus vielen verschiedenen Quellen stam-
adresse ein Leerstellenzeichen stehen muß, und spei- 50 Die vorstehende Beschreibung der Dateneingabe chert die Speicheradresse RA4 in der Bitstelle 2. Da bezieht sich auf eine bestimmte Stelle in der Speicherdrei Leerstellenzeichen auf die Bitstelle 2 folgen, schleife. Eine solche Eingabeoperation kann natürwird die Nachricht RA3 an ihrem derzeitigen Spei- lieh an jeder beliebigen Stelle in der Schleife ercherplatz, der mit Bitstelle 6 beginnt, festgehalten. folgen, wo das System zwei Zeichen-Leerstellen er-Danach wird der Inhalt der Eingabestelle dahin- 55 mittelt. Wenn also ein Speicherumlauf eingeleitet gehend abgeändert, daß die Speicheradresse RA4 und wird, könnte das an einer Stelle geschehen, die von und das erste mit ihr zu speichernde Informations- jeder anderen Information entfernt ist und in der zeichen sich an der Eingabestation befinden. Da die keine nachfolgende Verschiebung früher gespeicher-Informationseinheit ständig umläuft, findet diese ter Daten nötig ist, oder es könnte in zwei Zeichen-Schaltungsanordnung die eben gespeicherte Adresse 60 Leerstellen direkt zwischen zwei bestehenden Nach- RA1 beim nächsten Umlauf und speichert das erste richten geschehen, worin bei jeder Eingabe eines Informationszeichen C1 der zugeordneten Nach- neuen Zeichens in den Speicher alle anderen auf richteneinheit an Stelle 3. Da zwischen der Stelle 3, dieses Zeichen folgenden Daten eine Stelle zurückin der das Zeichen C1 gespeichert ist, und der Stelle 6, geschoben werden müssen, bis ein Speicherplatz, an wo die Speicheradresse RA 3 gespeichert ist, zwei 65 dem zwei Leerstellenzeichen aufeinanderfolgen, fest-Zeichen-Leerstellen liegen, erfolgt in diesem Umlauf gestellt wird. Das System ist also sehr flexibel und (c) keine Verschiebung von RA3. Nach der Eingabe vielseitig, und es können sehr viele Informationsdes Informationszeichens C ruft dieses System nach einheiten, die aus vielen verschiedenen Quellen stam-
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men, ohne bestimmte Zuordnung und ohne wesent- nung allgemein erläutert. Die verschiedenen Abkürliche
Einschränkung bezüglich der Länge jeder ein- zungen gehen aus der Benennungstabelle in F i g. 3
zelnen Informationseinheit gespeichert werden. hervor, FF1 und FjF2 führen zusammen mit DCl die
Nachdem nun die Wirkungsweise des vorliegenden Prüfung auf zwei aufeinanderfolgende Zeichen-Leer-
Systems bezüglich der Art und Weise, in der Infor- 5 stellen durch, die in dem Datenstrom der Speichermationen
gespeichert und entnommen werden, all- schleife zu einer beliebigen gegebenen Zeit auftreten,
gemein beschrieben worden ist, soll nun ein bevor- FF1 und FF2, prüfen zusammen auf das Auftreten
zugtes Ausführungsbeispiel an Hand von F i g. 3 im von zwei aufeinanderfolgenden Zeichen-Leerstellen
einzelnen beschrieben werden. hin, nachdem ein Speicherumlauf für die Datenein-
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 besteht io gäbe eingeleitet worden ist, und das Ausgangssignal
der Umlaufspeicher 10 aus einer magnetostriktiven ~ von FF2, bestimmt, wann die auf das neu einge-Verzögerungsleitung.
Eine Eingabestelle enthält zwei gebene Zeichen folgenden Zeichen in der Verzögeweitere
Verzögerungsleitungen »ΛΓ« und »M« von rungsleitung nicht mehr um eine Zeichenlänge ver-Zeichenlänge,
deren Umläufe mit dem Speicher 10 zögert zu werden brauchen. FF3 leitet zusammen mit
synchronisiert sind. Auch die Informationsende- 15 einem Leerstellenzeichen im Register »M« der Einfeststellung
besteht aus einer Verzögerungsleitung gabestelle eine neue Folge von Informationszeichen
von Zeichenlänge zur dauernden Speicherung des ein, wenn die beiden Zeichen-Leerstellen ermittelt
Informationsendezeichens. Diese einzelnen Verzöge- worden sind. FFi leitet zusammen mit einer im Regirungsleitungen
von Zeichenlänge könnten auch durch ster »M« gespeicherten Speicheradresse eine Fort-Register
ersetzt werden, aber da der Hauptspeicher ao Setzung der Speicherung einer Informationseinheit
und diese einzelnen Speicher kleiner Kapazität beide ein. Die Ausgangssignale dieser beiden Flip-Flops
Verzögerungsleitungen sind und serienweise arbeiten, werden einer gemeinsamen Oder-Schaltung 43 zugelassen
sich Vergleichsoperationen über einfache Oder- führt, die die Einstellung von FF5 steuert, das seiner-Aber-Schaltungen
durchführen, wobei ein Ausgangs- seits.ein zu speicherndes Zeichen aus dem Eingabesignal
aus der Oder-Aber-Schaltung an einer belie- 25 register »iV« durch die Und-Schaltung 30 und in die
bigen Stelle eine Nichtübereinstimmung anzeigt. Die Speicherschleife über die Oder-Schaltung 44 weitereben
genannten Oder-Aber-Schaltungen tragen die leitet. Die Und-Schaltung 30 wird durch den mono-Bezugsziffern
40 und 42. Wie schon erwähnt, wird stabilen Multivibrator SSC vorbereitet, der bei Empeine
Seite dieser Oder-Aber-Schaltungen jeweils durch fang eines Signals vom Ausgang FF5 einen Impuls
die mit »EOM«. und »M« bezeichneten Verzöge- 30 von Zeichenlänge erzeugt.
rungsleitungen von Zeichenlänge gespeist. Diese Ver- Die die Ausgabe steuernden Teile der Schaltungs-
zögerungsleitungen von Zeichenlänge sind, wie schon anordnung sind das EOM-Zeichenregister, die Odergesagt,
zeichenweise mit der Hauptspeicherschleife Aber-Vergleichstorschaltung 40, FF6 und FF1. Das
synchronisiert, das bedeutet, daß jedesmal, wenn »Einstelk-Ausgangssignal von FFe wird indirekt
ein neues Zeichen durch die Schleife läuft, die Ver- 35 weitergeleitet, um FF7 einzustellen, wenn ein Inforzögerungsleitungen
einen Umlauf beginnen. Die so- mationsendezeichen in der Leitung festgestellt wird,
wohl in der Speicherschleife 10 als auch in den ein- Wenn gleichzeitig mit der Feststellung eines solchen
zelnen Verzögerungsleitungen gespeicherten Zeichen Informationsendezeichens ein Signal mit der Bebestehen
aus binären Bits, d. h. Einsen und Nullen. zeichnung »Informationsentnahme« aus der zentralen
Solange eine Übereinstimmung zwischen den Zeichen 40 Verarbeitungseinheit zur Und-Schaltung 46 gelangt,
besteht, empfangen die Oder-Aber-Schaltungen wird FF7 eingestellt, wodurch die in der Leitung begleiche
Eingangssignale, d. h. Bits, und erzeugen kein findliche Informationseinheit durch die Und-Schal-Ausgangssignal.
Wenn aber zum ersten Mal auf einer tung 48 hindurch auf die Leitung »Ausgabe« über-Eingangsleitung
eine binäre Eins und auf der anderen tragen wird. Gleichzeitig mit der Einstellung von FF7
Eingangsleitung eine Null erscheint, erzeugt die Oder- 45 ist die Und-Schaltung 57 nicht mehr durch die
Aber-Schaltung ein Ausgangssignal. Die im vorliegen- Einstellung von FF7 wirksam. Der Und-Schalden
Ausführungsbeispiel verwendete Feststellschal- tung 57 wird ein Rückstell-Eingangssignal zugetung
ist ein Flip-Flop, das durch das Auftreten eines führt, damit die Verzögerungsleitung vor der Ein-Nichtübereinstimmungssignals
in der zugeordneten gäbe von Nachrichten vollständig rückgestellt werden
Vergleichsschaltung rückgestellt wird. 50 kann.
Durch die Verwendung von Verzögerungsleitungen Die grundlegenden Taktimpulse für dieses System
sowohl für den mit hoher Geschwindigkeit umlau- sind ein Impuls tx, der zu Beginn jeder Zeichenzeit
fenden Hauptspeicher als auch für die einzelnen in der Speicherschleife auftritt, und ein Impuls ty, der
Zeichenregister und durch deren Synchronisierung gleichzeitig mit dem Ende einer Zeichenzeit in der
durch hier nicht gezeigte Einrichtungen, die aber in 55 Speicherschleife auftritt. Für diese Impulse kann
der Verzögerungsleitungstechnik bekannt sind, wird ein geeigneter Taktgenerator vorgesehen sein, wie
also der Vergleich von Zeichen gegenüber den her- z. B. ein mit der Bitwiederholungsfrequenz in der
kömmlichen Speichern, die normale Kernspeicher Speicherschleife synchronisierter Multivibrator zu-
und Vergleichsregister verwenden, stark vereinfacht. sammen mit geeigneten Zählern oder ein beliebiges
Es könnten aber, wie schon gesagt worden ist, ebenso- 60 anderes bekanntes System zum Erzeugen solcher
gut andere Arten von Vergleichsschaltungen in die- Taktimpulse, sem System verwendet werden. Ein schematisch als Block 52 in F i g. 3 dargestell-
In Fig. 3 werden einzelne Teile des Systems, die ter Taktgenerator hat zwei Ausgänge tx und ty. Die
in F i g. 1 dargestellt sind, mit den gleichen Bezugs- aus den beiden Verzögerungsleitungsregistern »M«
zeichen bezeichnet. 65 und »ΛΓ« bestehende Eingabestelle wird vorzugsweise
In der nachstehenden allgemeinen Beschreibung von einem geeigneten Zeichenpuffer (nicht gezeigt)
der in Fig. 3 dargestellten logischen Schaltungs- gespeist, der seinerseits Informationen aus einem
anordnung werden die Teile der Schaltungsanord- Multiplexsystem empfängt.
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Die Funktionen der verschiedenen Verzögerungs- FF5 abgeschaltet ist. Gleichzeitig betätigt der monoblöckeDCl,
DCz und DCs und DB gehen aus der stabile Multivibrator SS c, der einen Impuls ~Q von
nachstehenden genauen Beschreibung des Eingabe- Zeichenlänge erzeugt, die Und-Schaltung 30, die die
ablaufs hervor. neue im Zeichenregister »N« an der Eingabestation
Es folgt nun eine genaue Beschreibung der Wir- 5 gespeicherte Speicheradresse weiterleitet. Außerdem
kungsweise der Steuerschaltung nach F i g. 3 in bezug werden durch das Ausgangssignal des monostabilen
auf die drei Betriebsarten der Vorrichtung, nämlich Multivibrators SS0 die beiden Zeichenregister »iV«
Eingabe einer neuen Informationseinheit, Fortsetzung und »M« gelöscht, und ein neues Informationszeichen
einer Informationseinheit und Ausgabe einer Infor- bzw. eine neue Speicheradresse werden über eine
mationseinheit aus dem Speicher. io geeignete Torschaltungsanordnung (nicht gezeigt)
den Eingaberegistern zugeführt.
Eingabe einer Informationseinheit FF5 bleibt nun eingestellt, bis die logische Schaltungsanordnung
einen zweiten Satz von zwei Zeichen-Für die Eingabe einer neuen Informationseinheit Leerstellen in der Speicherschleife feststellt. Solange
sei angenommen, daß die Hauptspeicherschleife 10 15 FF5 eingestellt ist, können keine anderen Daten in
lauter Leerzeichen enthält und daß die Eingabestelle die Schleife eingeführt werden. Das wird dadurch
ein Leerzeichen im Register »M« und eine Speicher- erreicht, daß die Wiederbelegung der Eingaberegister
adresse im Register »iV« enthält. In diesem Falle »N« und »M« verhindert wird, solange FF5 eingesucht
das System nach zwei aufeinanderfolgenden stellt ist. Da dies eine Funktion der Steuerung an
Leerzeichen im Hauptspeicher 10. Das im Register 20 der Eingabestelle ist, wird sie nicht näher erläutert.
»M« enthaltene Leerzeichen wird auf Koinzidenz mit Wenn FF5 eingestellt ist, ist der Verzögerungs-
den in der Speicherschleife umlaufenden Zeichen block DCa in die Leitung mit einbezogen, und jedes
geprüft. Wie schon erwähnt, vergleicht die Oder- nach seiner Einstellung durch die Leitung kommende
Aber-Schaltung 42 den Inhalt des Registers »M« mit Zeichen wird um eine Zeichenstelle verzögert. Dieser
jedem Zeichen, das seine Verbindung zur Haupt- 25 Teil des Systems muß natürlich so schnell wie mögspeicherleitung
passiert. Die beiden Flip-Flops FF1 Hch rückgestellt werden. Wie schon gesagt, tritt die
und FF2 werden zu Beginn jeder Zeichenzeit tx ein- Bedingung für die Rückstellung von DCs ein, wenn
gestellt und nur dann rückgestellt, wenn eine binäre die nächsten beiden Zeichen-Leerstellen in der
»1« irgendwann während der Zeichenzeit in der Speicherschleife nach der Zeit, zu der die neuen
Schleife vorbeiläuft. Bekanntlich enthalten die Zei- 30 Daten eingegeben werden, auftreten. Weil vor jeder
chen-Leerstellen lauter Nullen, und daher bleiben Speicheradresse RA mindestens eine Zeichen-Leerdie
Flip-Flops eingestellt, wenn nicht irgendein stelle vorhanden sein muß, müssen die Daten in der
anderes Zeichen, d. h. ein eine binäre »1« enthalten- Schleife erneut auf zwei Zeichen-Leerstellen hin
des, während der Zeichenzeit an ihren Abtast- untersucht werden, die zur Zeit des Öffnens der
Stationen vorbeiläuft. Diese beiden Flip-Flops sind 35 Und-Schaltung 58 und des Schließens der Unddurch
eine Verzögerungsleitung DCl von Zeichen- Schaltung 60 durch die Rückstellung von FF5 verlange
getrennt, wodurch jedes sie durchlaufende Zei- einigt werden. Diese Bedingung wird durch das
chen um eine Zeichenzeit verzögert wird. Die beiden Flip-Flop FF\, festgestellt, das durch das Ausgangs-Flip-Flops
FF1 und FF2 können also nur dann beide signal des Flip-Flops FF2 betätigt wird. Wenn also
ein »l«Ausgangssignal erzeugen, wenn zu dieser 40 angenommen wird, daß sich zwei Leerzeichen durch
Abtastzeit zwei aufeinanderfolgende Zeichen von die Leitung bewegen, wird zur Anfangszeit des ersten
Zeichen-Leerstellen durch die Verzögerungsleitung dieser Zeichen FF2 durch den Impuls tx eingestellt
gelangen. Gleichzeitig enthält bekanntlich das Zei- und erzeugt so ein Ausgangssignal, welches das
chenregister »M« der Eingabestelle ein Leerzeichen genannte Flip-Flop FF2, einstellt. Zur Zeit ty wird
und vergleicht dieses ständig mit den über die Ver- 45 die Und-Schaltung 62 durch den Impuls ty betätigt
zögerungsleitung laufenden Zeichen durch die Oder- und erzeugt ein Ausgangssignal, das die Verzöge-Aber-Schaltung
42. Zur selben Zeit, wenn FF2 nach rungsleitung DB 64 von einer halben Bitlänge durcheiner
Zeichen-Leerstelle sucht, führt also auch die läuft. Diese Verzögerungsleitung erzeugt ein Aus-Vergleichsschaltung
42 einen Vergleich nach einer gangssignal etwa zur Anfangszeit (tx) für das zweite
solchen durch. Die Oder-Aber-Schaltung 42 speist 50 Leerzeichen und stellt daher FF2, ein. Da dieser
die rückgestellten Flip-Flops FFZ und FF^ in dem zweite Impuls ebenfalls eine Zeichen-Leerstelle dar-Falle,
daß kein Leerzeichen durch die Verzögerungs- stellt, bleibt FF2, eingestellt und erzeugt ein Ausleitung
gelangt. FF3 wird zu jeder Zeit tx eingestellt, gangssignal Y, wenn die Und-Schaltung 66 zur Zeit tx
und falls es am Ende der Zeichenzeit ty noch ein- oder zur Abschaltzeit dieses zweiten Leerzeichens
gestellt ist und gleichzeitig FF1 und FF2 zur Zeit ty 55 betätigt wird. Wenn Y eine »Eins« zur Zeit ty ist,
noch auf »1« eingestellt sind, erzeugen diese Aus- werden die genannten beiden Leerzeichen in den
gangssignale X und P. Dann wird die Und-Schaltung Zeichenverzögerungsleitungen DC3 und D02 ge-54
wirksam und erzeugt ein Eingangssignal für die speichert. Zu diesem Zeitpunkt bildet jedoch das
Oder-Schaltung 43, die das Flip-Flop FF5 über die Ausgangssignal Y ein Eingangssignal für die Und-Verzögerungsleitung
56 von einer halben Bitlänge 60 Schaltung 68, die den Rückstelleingang für FF5 speist,
einstellt. In dem Augenblick, wenn FF5 eingestellt Dadurch wird FF5 rückgestellt, und das Leerzeichen,
wird, befinden sich die beiden obenerwähnten Leer- das in DCs gespeichert ist, geht dadurch verloren
zeichen in den Zeichenverzögerungsblöcken DCl und oder kann als mit dem bereits in DC2 gespeicherten
DC2. Wenn FF5 durch das Ausgangssignal von FF3 ersten Leerzeichen vereinigt betrachtet werden. Bei
eingestellt wird, wird das Leerzeichen in DCl durch 65 dieser Schaltungsanordnung wird also mindestens ein
den Zeichenverzögerungsblock DCs geleitet, weil die Leerzeichen zwischen dem Ende einer vorhergehen-Und-Schaltung
58 zur selben Zeit betätigt ist, wenn den Datenreihe, die über DCs verzögert worden ist,
die Und-Schaltung 60 infolge der Einstellung von und einer beliebigen folgenden Datenreihe, die auf
11 12
die eben festgestellten und vereinigten beiden Leer- Wenn FF5 eingestellt ist, wird das nächste Zeichen
zeichen folgt, aufrechterhalten. in der Speicherschleife durch DCs geschoben, wäh-Die
zuletzt beschriebene Feststellung der Leer- rend das im Register »N« der Eingabestelle gezeichenfolge
durch die Flip-Flops FF2 und FF2, zur speicherte Zeichen über die Oder-Schaltung 44 in
Steuerung der Herausnahme des Verzögerungsblocks 5 der Speicherschleife in die direkt auf die Speicherte
3 aus dem System geht ebenso vor sich bei der adresse folgende Zeichenstelle eingesetzt wird. Die
nachstehend beschriebenen Fortsetzung der Informa- Herausnahme der Verzögerungseinheit Z>Cs durch
tion. Aus der Beschreibung der in F i g. 2 veranschau- das Ausgangssignal von FF2 beim Auftreten von zwei
lichten Bewegungen der Information geht also M- Leerstellen in der Nachrichteneinheit geht genauso
gendes hervor: . io vor sich, wie es oben beschrieben wurde.
1. Keine tatsächlichen Informationszeichen werden Durch die beiden vorstehenden Beschreibungen
durch die Zwischenschaltung des Verzögerungs- der Eingabe von Informationseinheiten wird die
blocks Dc verzögert, wenn nur die erste Wirkungsweise des vorliegenden Systems bezüglich
Speicheradresse in den Speicher eingegeben wird. der Eingabe von Daten in das System vollständig
,„., . . 1S erläutert. Am Ende einer bestimmten Infonnations-
2. Nachfolgende Zeichen in der einzelnen Infor- eingabe wird das besondere Informationsendezeichen
mationwerdenverzogert,wieesFig.2(d)zeigt. (EOM) Jn das >>Ar«-Register eingeführt und im
3. Sowohl einzelne Zeichen innerhalb einer Infor- Speicher gespeichert wie jedes beliebige Informationsmation
als auch nachfolgende Reihen von Daten zeichen. Nach Beendigung einer Informationseinheit
können alle um eine Zeichenstelle verzögert *> leitet die nicht dargestellte Multiplexanordnung autowerden,
bevor die nächsten beiden Zeichen- matisch neue Nachrichteninformationen aus einem
Leerstellen festgestellt werden. anderen Endgerät in die Eingabestelle hinein.
Tatsächlich besteht nur eine sehr geringe stati- Entnahme einer Informationseinheit
»tische Möglichkeit, daß das letztgenannte, in 25 aus dem Speicher
Fig. 2(d) veranschaulichte Ereignis eintritt, weil das
System eine sehr große Speicherkapazität hat, aber Bei der Beschreibung der Entnahmeoperation muß
man wird sehen, daß die vorliegende Schalrungs- daran erinnert werden, daß in jeder im Speicher
anordnung auch dieses mögliche Problem losen kann. enthaltenen Informationseinheit ein besonderes End-
■r, . j. -Tr ^ · -L. -λ. 30 zeichen (EÖM) neben der Speicheradresse für die
Fortsetzung einer Informationseinheit betreffende Information gespeichert ist. Die in dem
In diesem Zusammenhang wird angenommen, daß Block EOM links in der Figur gezeigte besondere
mindestens die Speicheradresse der betreffenden Umlaufverzögerungsleitung von Zeichenlänge dient
Informationseinheit bereits in der Speicherschleife zusammen mit der zugeordneten Öder-Aber-Schalgespeichert
ist und daß möglicherweise weitere 35 tang 40 dazu, die Speicherschleife ständig auf solche
Zeichen dieser information gespeichert sind. Auf Informationsendezeichen hin zu prüfen. Beim Aufjeden
Fall muß das System in diesem Falle den treten eines Informationsendezeichens erzeugt daher
Speicherplatz der gewünschten Speicheradresse fest- das Flip-Flop FF6, das zunächst zu jeder Zeichensteilen,
hinter der direkt das neue Zeichen gespeichert zeit ty eingestellt wird, einen um ein halbes Bit verwird,
und der restliche Teil der Informationseinheit 40 zögerten Ausgangsimpuls G, wenn ein Informationsmuß verzögert werden, bis die nächsten beiden endezeichen die Abfragestelle in der Verzögerungs-Zeichen-Leerstellen
festgestellt werden; dann wird leitung passiert. Immer bei Erzeugung eines Impuldie
Verzögerung wieder aus der Speicherschleife ses G befinden sich ein Speicheradressenzeichen in
herausgenommen. Wie schon gesagt worden ist, ist der Verzögerungseinheit DCz und das EOM-Zeiohen
bei dieser Betriebsart die Speicheradresse jetzt in das 45 in der VerzÖgerungseinheit Dc v Zu diesem Zeitpunkt
Vergleichsregister »M« der Eingabestelle geschoben kann FF1 über die Und-Schaltung 46 durch das aus
worden, und das einzusetzende Zeichen ist im FF6 kommende Eingangssignal G und ein besonderes
Register »N« gespeichert. Das System braucht nicht Kommandosignal »Nachricht entnehmen« aus der
mehr nach den ersten beiden Zeichen-Leerstellen zu zentralen Verarbeitungseinheit oder einer anderen
suchen, bevor es einen Speicherumlauf einleiten 50 Nachrichtenauswertevorrichtung eingestellt werden,
kann, sondern braucht nur die gewünschte Speicher- Das Ausgangssignal von FF1 macht die Und-Schaladresse
festzustellen. Das geschieht durch die Ver- tung 48 wirksam und die Und-Schaltung 57 unwirkgleichsschaltung,
die aus dem Register »M« und der sam, so daß die mit der betreffenden Speicheradresse
Oder-Aber-Schaltung 42 besteht. Bekanntlich steht beginnende Information sofort aus der Schleife abgevor
jeder Speicheradresse eine Zeichen-Leerstelle, die 55 leitet wird. FF7 wird durch das nächste Leerzeichen
— wie schon erwähnt — dadurch festgestellt wird, nach dem Vorbeilauf der gewünschten Information
daß FF2 nicht rückgestellt wird und so einen Einstell- am Anfangspunkt seiner Rückstellsignale rückgestellt,
impuls für FF1 zu einem Zeitpunkt erzeugt, der um die Entnahme aus der Schleife zu unterbrechen,
gegenüber Zeit ty um ein halbes Bit verzögert ist. Das Leerzeichen verhindert die Rückstellung des FF2
Wenn nun angenommen wird, daß die gesuchte 60 nach dessen Einstellung durch den Impuls t„ und
Speicheradresse gerade am Feststellpunkt der Ver- daher wird ein um eine halbe Bitzeit verzögerter
gleichsschaltung42 vorbeiläuft, bleibt FF4 eingestellt, Impuls .X1 gleichzeitig mit der Speicherung des. ge-
und zur Zeit ty der Speicheradresse wird FF5 nach nannten Leerzeichens in D02 erzeugt. Der ImPuIsZ1
der Verzögerung um ein halbes Bit im Block 56 stellt FF7 zurück, und das aus D02 kommende Leereingestellt.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die 65 zeichen wird zusammen mit allen danach gespeicherin
der Speicherschleife gerade betrachtete Speicher- ten Informationen im Speicher in Umlauf gesetzt
adresse in D02, und das nächste Speicherschleifen- Die entnommene Information wird in der Schleife
zeichen ist in DCl. automatisch durch Leerstellen ersetzt.
13 14
Die vorstehende Beschreibung der drei Betriebs- FF3 nach Fig. 3, d. h., sie arbeitet während der
arten für das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Eingabe einer neuen Speicheradresse in das System,
Erfindung nach F i g. 3 erläutert deutlich, wie die wenn von den Flip-Flops FF1 und FF2 zwei Leer-
Vorrichtung arbeitet, und veranschaulicht, wie zeichen entdeckt worden sind. Die drei mit FFt
flexibel das System arbeiten kann. Weiter kann die 5 bezeichneten Flip-Flops arbeiten ebenso wie das
Kapazität der Speicherschleife 10 sofort verdoppelt, einzelne Flip-Flop FF4 nach Fig. 3. Das heißt, sie
verdreifacht oder vervierfacht oder allgemein um bewirken die Eingabe einer fortgesetzten Informa-
jede beliebige Zahl von vollständigen Zeichen erwei- tionseinheit, nachdem eine vorgeschriebene Speicher-
tert werden, indem direkt vor dem Antriebsverstärker adresse gefunden ist, und bewirken weiter zusammen
eine zusätzliche Verzögerungsleitung eingefügt wird, io mit dem restlichen Teil der Schaltungsanordnung,
die etwa der Schleife 10 gleicht. Es könnte die gleiche d. h. dem Flip-Flop FF2, die Einführung der Ver-
Steuerschaltung verwendet und die gleiche Daten- zögerung DCs in das System, wo das nötig ist, sowie
übertragungsgeschwindigkeit innerhalb der Schleife deren Herausnahme, wenn die Möglichkeit dazu
aufrechterhalten werden. Wenn aber z. B. zwei besteht. Der in der Aussperrsteuerung enthaltene
Schleifen verwendet werden, dauert ein vollständiger 15 Block sorgt dafür, daß nur eine Speicheradresse
Speicherumlauf und das vollständige Durchsuchen Informationen in das System eingeben kann, solange
des ganzen Speichers doppelt so lange wie bei der die Verzögerungseinheit DCs noch in die Schaltung
einfachen Schleife. Es könnte aber die ganze vor- eingeschlossen ist, wie es oben erläutert wurde. Die
liegende Schaltungsanordnung benutzt werden, wobei Ausgangssignale der drei Flip-Flops in FF1 werden
das einzige Problem darin besteht, eine längere Zeit- 20 in diesen Block geleitet, um die Übertragung der
dauer für einen vollständigen Suchvorgang vorzu- eigentlichen Zeichen in den Zeichenregistern 70, 80,
sehen, wodurch die Geschwindigkeit, mit der die 90 über die Eingänge D, E und F der Und-Schaltung
Eingabestellen abgefragt werden können, reduziert an der Unterseite dieses Blocks zu steuern. Die Ein-
würde, da ein Speicherumlauf entsprechend länger stellung und Rückstellung dieser Flip-Flops in der
dauert. 25 Aussperrsteuerung wird durch die Eingabebereit-
Die Merkmale des vorliegenden Systems könnten stellung zu den beiden Und-Schaltungen in der
z. B. auch in der Schaltungsanordnung verwendet Einstell- bzw. der Rückstelleitung jedes Flip-Flops
werden, die F i g. 4 zeigt, wo mehrere parallel ange- überwacht. Diese Ausgangsbereitstellung ist der
ordnete Eingabestellen, in denen nicht nach neuen Rückstellausgangsimpuls des Blocks FF5, der ebenso
Informationseinheiten gesucht wird, leicht zusammen 30 arbeitet wie FF5 nach Fig. 3. Bekanntlich kann das
mit einer einzigen Eingabestelle für neue Informa- Flip-Flop FF5 erst rückgestellt werden, wenn das
tionseinheiten verwendet werden können. Die einzel- Ausgangssignal Y aus FF2 vorliegt, welches besagt,
nen parallel angeordneten Eingabestellen, in denen daß zwei Leerzeichen aufgetreten sind, nachdem der
keine neuen Informationseinheiten geliefert werden, Eingabespeicherplatz festgestellt worden ist. Dies
d. h. 70, 80, 90, enthalten dann jede eine andere 35 gestattet dann die Herausnahme der Zeichenverzöge-Speicheradresse
und ein anderes Zeichen, bei dem rungsemheitDC3 aus der Hauptspeicherschleife. Der
es sich entweder um ein Informationszeichen oder übrige Teil des Systems arbeitet wie die Schaltung
um ein EOM-Zeichen handelt. Diesen Eingangs- nach F i g. 3, und eine Wiederholung der Schaltungsstellen würden die Informationen aus einem Ein- einzelheiten ist unnötig, d. h. eine erneute Beschreigangszeichenregister
(nicht gezeigt) zugeführt, das 40 bung der eigentlichen Mechanik der Speicherung
die Speicheradresse nach der Eingabe einer neuen einer neuen Informationseinheit der Fortsetzung einer
Speicheradresse über Station 100 in eines dieser vorher begonnenen Informationseinheit und der EntRegister
überträgt. nähme einer Informationseinheit. Der Hauptunter-
Bevor nun dieses Ausführungsbeispiel der Erfin- schied besteht darin, daß in einem gegebenen
dung weiter erläutert wird, sei daran erinnert, daß 45 Speicherumlauf bis zu vier Zeichen in die Schleife
jede einzelne Speicheradresse in der Speicherschleife eingegeben werden können, wenn kein »Pack-
nur einmal erscheinen kann und daß daher die Ein- konflikt« aufgetreten ist, d. h. eine Verschiebung
gäbe eines beliebigen Zeichens in eine Speicher- einer bestehenden Informationsreihe, in welche
schleife in einem bestimmten Umlauf während des Informationszeichen eingegeben werden sollen, wobei
Durchgangs gerade derjenigen Zeichen, die an der 50 diese Verschiebung durch die Eingabe von Informa-
betreffenden Informationseinheit beteiligt sind, be- tionszeichen in eine vorhergehende Informationsreihe
gönnen und abgeschlossen werden kann. Es verhin- in der Schleife bewirkt worden ist.
dert also nichts die Eingabe eines Zeichens in die Die Zahl der Eingabestellen für fortgesetzte
nächste Informationseinheit. Das System nach Informationseinheiten, die gemäß der Anregung nach
F i g. 4 nutzt dieses Merkmal der Speicherorganisa- 55 F i g. 4 dem System angefügt werden könnte, ist
tion aus. Man muß nur daran denken, daß, falls relativ unbegrenzt. In erster Linie müßte man durch
Daten durch die Verzögerungsleitung Des geschoben eine Wirtschaftlichkeitsstatistik feststellen, wieviele
werden, eine weitere Eingabeoperation erst nach nötig sind, um die Informationsbereitstellungen
Herausnahme dieser Verzögerung aus dem System einer bestimmten Eingabestelle zu lösen. Wie erwähnt,
stattfinden kann. Die logischen Blöcke gemäß F i g. 4 60 werden Zeichen in diese verschiedenen Eingabestellen
sind nicht alle besonders numeriert worden, da sie durch eine hier nicht gezeigte Multiplexanordnung
denen nach F i g. 3 im großen ganzen gleichen und eingegeben, die einfach bei jeder Entnahme eines
wie diese arbeiten. Wo es möglich war, sind in F i g. 4 bestehenden Zeichens ein neues Zeichen für das
die gleichen Bezugsziffern verwendet worden, damit System liefert. Das könnte durch ein Torsignal ge-
die Wirkungsweise der Schaltungen nach Fig. 4und 3 65 schehen, das aus dem System gemäß Fig. 3 abge-
leicht verglichen werden kann. F i g. 4 enthält vier leitet werden könnte.
gestrichelte Bereiche, von denen der erste mit FF3 Während das System im besonderen in bezug auf
bezeichnet ist. Diese Schaltung arbeitet ebenso wie das bevorzugte Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 und
das erweiterte Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 beschrieben worden ist, versteht es sich, daß die
logische Schaltungsanordnung des Systems in beliebiger Weise verändert werden könnte, ohne den
Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Zum Beispiel könnte eine Einrichtung benutzt werden, die
die Information in der ursprünglichen anstatt in der umgekehrten Reihenfolge speichert. Es könnten auch
andere Zeichenregister als die hier erläuterten Verzögerungsleitungen an den Eingabestellen verwendet
werden. Eine Verzögerungsleitung mit der erwähnten Zeichenlänge dieser Art ist jedoch vorteilhaft, wenn
sie mit der Hauptverzögerungsleitung für mehrere Zeichen des Hauptspeichers richtig synchronisiert ist.
Es könnte auch ein anderer Reihenspeicher verwendet werden, wie z.B. ein Kernspeicher mit serienweise
durchführbarer Eingabe und Entnahme, aber sogar ein mechanischer Speicher, wie z. B. ein
Magnetband, wäre möglich.
Auch die hier gezeigte Schaltungsanordnung könnte abgeändert und verbessert werden, um die
Wirkungsweise und die Zuverlässigkeit des Systems zu verbessern. Zum Beispiel könnte eine Einrichtung
in Verbindung mit dem Zeichensuchregister »M« vorgesehen werden, die eine Taktgeberanordnung
enthält, so daß nach Ablauf eines vollständigen Speicherumlaufs ohne »Koinzidenz« ein entsprechendes
Signal erzeugt und ein neues Zeichen in das Register »M« eingegeben wird zugleich mit einer
Anzeige dafür, daß die vorausgegangene Information falsch war.
Claims (4)
1. Einrichtung zur Übertragung von Informationseinheiten in die Binärstellen eines Umlauf-Speichers,
in dem zeitlich nacheinander auftretende Informationsbits einer Informationseinheit
derart umlaufen, daß zwischen zwei Informationseinheiten eine vorgegebene Mindestanzahl
von Bit-Leerstellen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Abfühlung der Bit-Leerstellen die Informationsbits einer Informationseinheit in hintereinander
angeordnete Bitstellen des Speichers (10) übertragen werden und daß bei Unterschreitung der
vorgegebenen Mindestanzahl von Bit-Leerstellen die Informationsbits der im Umlauf nächstfolgenden
Informationseinheit stellenweise in nachgeordnete Bitstellen übertragen werden und
daß die größtmögliche Anzahl der zur Übertragung vorgesehenen Informationseinheiten an
die im Speicher vorhandene Anzahl von Bitstellen angepaßt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsbits einer
Informationseinheit durch an- und abschaltbare Verzögerungseinrichtungen (20) in nachgeordnete
Bitstellen übertragen werden und daß bei jedem Umlauf der im Speicher enthaltenen
Informationsbits ein Bit einer Informationseinheit in eine Bitstelle des Speichers übertragen
wird.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer Informationseinheit
ein Adressenzeichen (RA), ein Informationsendezeichen (EOM) und ein Informationszeichen (C) zugeordnet sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (10)
aus einem magnetostriktiven, drahtförmigen Element besteht, durch das Ultraschallimpulse
übertragen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
The Annals of the Computation Laboratory of Havard University, Vol. XXV, 1952, S. 191 und 192.
The Annals of the Computation Laboratory of Havard University, Vol. XXV, 1952, S. 191 und 192.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 567/389 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
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