DE127079C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/26—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml 27079 KLASSE
47/.
STORM & GAMST in KIEL.
nachgestellt wird.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. August 1900 ab.
Die Erfindung betrifft eine Stopfbüchse mit getheilter Metallpackung in getheilter Hülse.
Es kommt darauf an, dafs die Flächen, mit denen Packung und Hülse an einander liegen,
im Haupttheile cylindrisch sind, während an den Enden kurze kegelige Anläufe angeordnet
sind, durch welche die Packung gegen die Kolbenstange geprefst wird. Ist die Packung
lang, so können drei oder mehrere kegelige Anläufe vorgesehen sein. Gegenüber bekannten
Stopfbüchsendichtungen mit einem einzigen, durch die ganze Länge der Packung und der
Hülse gebildeten Räume kommt es darauf an, dafs die kegeligen Anläufe kurz und stumpfwinklig
sind, wodurch eine Reihe wichtiger Vortheile sich ergeben. Durch die kurzen
stumpfwinkligen kegeligen Anläufe werden die Reibungs- und Druckflächen klein, und es
kann nicht leicht ein zu starkes Festklemmen der Kolbenstange eintreten. Die Druckwirkung
beim Anziehen der Packung wird hauptsächlich auf die Stellen übertragen, wo sich die kegeligen
Anläufe befinden, also auf die Enden der Packung. Die Stange wird somit an jenen
Stellen auf kurzen, ringförmigen Flächen dicht, aber fest umschlossen. Die Packung soll dadurch
gleichmäfsig gegen die Kolbenstange geprefst und ein leichteres Nachziehen erreicht,
dagegen ein Festklemmen verhindert werden.
Dadurch, dafs sowohl die Packung als auch die diese umschliefsende Hülse der Länge nach
getheilt sind, soll aufser dem bekannten Vortheil, beide leicht auch in schwer zugängliche
Stopfbüchsen einzubringen, die leichte Beweglichkeit der einzelnen Theile gegen einander
und ein besseres Anlegen der Packung an die Stange erreicht werden. Während die Hülse
gewöhnlich zweitheilig ist, besteht die Packung mindestens aus drei Theilen. Die Kanten der
Packung sind ferner so ausgeführt, dafs die Theilfugen bei dem Verschleifs der Packung
durch die Kolbenreibung und nach wiederholtem Nachziehen der Packung geschlossen
bleiben, also stets nur wenig Dampf durchlassen. Die Hülse wird zweckmäfsig überdies
so auf die Packung gebracht, dafs sie die Theilfugen derselben zudeckt und auch ihre
Theilfugen durch die Packung verdeckt sind. Hierdurch wird die Dampfausströmung vermieden,
so dafs fast gar kein Dampf bis zur Schlufsflechte gelangt.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform einer Stopfbüchse mit
der neuen Metallpackung.
Die Packung α hat am oberen und unteren Ende kegelige Anläufe c und e, mit welchen
sie sich gegen die kegeligen Anläufe d und f der Hülse b legt. Wird der Stopfbüchsendeckel
g angezogen, so drückt die Hülse b die Packung gegen die Kolbenstange k. Wie
Fig. 2 zeigt, ist die Packung α der Länge nach dreifach getheilt; die Fugen sind mit h bezeichnet.
Die Hülse c ist der Länge nach in zwei Hälften getheilt. Durch diese Theilung
von Packung und Hülse erhalten die Theile eine solche Nachgiebigkeit und Beweglichkeit,
dafs selbst bei ungleichmäfsigem Druck des
Stopfbüchsendeckels g auf die Hülse b ein gutes Anliegen der Packung α an der Kolbenstange
k gewährleistet ist.
Die an einander stofsenden Theilungsflächen der Packung, welche zwischen sich die Nuthen h
bilden, sind zweckmäfsig an den Kanten, welche an der Kolbenstange anliegen, wie
Fig. 4 und 5 zeigen, mit Abschrägungen 0 versehen, welche den Winkel a bilden. Dieser
Winkel α ist so bemessen, dafs einerseits nach der Abnutzung der Innenflächen der Packung
durch die Kolbenreibung entsprechendes Nachstellen (Anziehen) der Packung stattfinden
kann, wobei die Fugen h sich verengen, und dafs andererseits bei entsprechender Nachstellung
der Schlufs der Fugen h erhalten bleibt. Fig. 4 und 5 veranschaulichen den dabei sich
ergebenden Vorgang, indem Fig. 4 die Fuge h mit den Abschrägungen 0 bei neuer Packung,
Fig. 5 bei etwas abgenutzter und nachgestellter Packung zeigt. Dadurch, dafs die Fugen h in
solcher Weise stets gegen die Stange geschlossen sind, ergiebt sich eine beständig gute
Abdichtung.
Fig. 3 zeigt eine längere Packung a, welche aufser den beiden kegeligen Anläufen c und e
noch einen dritten Anlauf i hat. Dementsprechend hat die Hülse b einen dritten kegeligen
Anlauf m. Es ist leicht ersichtlich, dafs durch Vermehrung der Anläufe bei steigender
Länge die Packung gleichmäfsiger gegen die Kolbenstange gedrückt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stropfbüchse, bei der die Packung durch kegelige Anläufe an Packung und Einsatzhülse nachgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs eine an der Stopfbuchsenwandung sich stützende, mit kegeligen Anläufen versehene und die Kolbenslange nicht berührende Nachstellhülse b derart in der Längsrichtung getheilt ist, dafs sie die Fugen h der gleichfalls in der Längsrichtung getheilten Packungshülse α überdeckt, und dafs die Fugen h an den Kanten der Theilungsflächen so mit Abschrägungen 0 versehen sind, dafs die Fugen h auch nach Abnutzung gegen die Kolbenstange abgeschlossen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127079C true DE127079C (de) |
Family
ID=395694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127079D Active DE127079C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127079C (de) |
-
0
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