DE127002C - - Google Patents

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DE127002C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
A/"orliegeiide Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen, Bleichen, Färben, Mercerisiren und ähnlichen Behandeln von Geweben, bei welchen das Gewebe in ausgebreitetem Zustand innerhalb eines geschlossenen Behälters mittels zweier Wickelwalzen umgewickelt wird. Das Neue besteht darin, dafs auf den beiden Wickelwalzen eine Trommel aufrüht, durch die das durch endlose Mitläufer verursachte Faltigwerden und Umkrempeln der Ränder der behandelten Waare verhütet werden soll und welche eine selbstthätige Umsteuerung der Wickelvorrichtung herbeiführt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in Fig. ι in einer Schnittansicht der Vorrichtung. Fig. 2 ist eine Rückansicht, theilweise im Schnitt und Fig. 3 eine Rückansicht der aufserhalb des Behälters befindlichen Theile der Vorrichtung.
Der Behälter 2 ist in bekannter Weise mit einer hermetisch verschliefsbaren Thür und mit Schienen 3 versehen, auf denen ein Wagen 4 zur Aufnahme der Waare läuft. Die an den Enden des Wagens befindlichen Stützen 5 bilden die Lager für die Wellen 34 und 35 der Wickelwalzen 7 und 8, deren eine, z. B. 7, vor dem Einfahren des Wagens mit dem Gewebewickel beschickt wird. Im unteren Theile des Wagens befindet sich eine Welle 10, auf deren beiden Enden die mit Schlitzen versehenen Hebel 11 befestigt sind. In diesen Schlitzen wird mit ihren Zapfen eine grofse, zweckmäfsig durchlöcherte Trommel 12 geführt, welche mit dem Umfange der Walzen 7 und 8 in fortwährender Berührung steht. Ihren Antrieb erhalten die Wellen der Walzen 7 und 8 durch Kupplungsstücke 13, die durch auf den Wellen 14, 15 sitzende Mitnehmer gefafst werden. Die Wellen 14, 15 gehen durch Stopfbüchsen 16 in der Gefäfswand und liegen genau in der Verlängerung der Achsen der Walzen 7, 8, so dafs sie diese bei eingeschobenem Wagen beinahe berühren. Auf den Enden der Wellen 14, 15 sitzen je eine feste und eine lose Scheibe 23, 24, die durch zwei Riemen in entgegengesetzter Richtung angetrieben werden (Fig. 3).
Zwecks selbstthätigen Umschaltens der Wickelvorrichtung, also Ueberführens der Riemen auf die feste bezw. lose Scheibe 23 und 24, ist folgende Einrichtung getroffen: Auf jeder Achse der beiden Walzen 7 und 8, und zwar in der Nähe der Mitnehmerstücke 13, sitzt lose je eine Reibungsscheibe 17 bezw. 32, auf deren Naben Zahnräder 19 bezw. 33 aufgekeilt sind. Mit der Achse der Trommel 12 fest verbunden ist ein grofses Reibungsrad 18, welches mit den Reibungsrädern 17 bezw. 32 zusammenarbeiten kann. Zahnrad 19 greift in ein Zahnrad 20 auf einer Achse 21 ein, welche in einer Stopfbüchse 22 in der Gefäfswand gelagert ist und in ihrer Stellung bleibt, auch wenn der Wagen ausgefahren ist.
AVächst ium ζ. B. der Durchmesser des Wickels auf der Walze 7 (was einer Drehung der Walze 7 entgegengesetzt der Pfeilrichtung in Fig. 2 entspricht), so nähert sich das Rei-
bungsrad 18 durch Ansteigen der Trommel 12 in den Schlitzhebeln 11 und Umlegen des letzteren nach rechts (Fig. 2) dem Reibungsrad 32, welches lose auf der Achse 35 der Walze 8 sitzt.
Ist das Gewebe beinahe ganz von der Walze 8 abgewickelt, so kommt das Rad 18 in Berührung mit Reibungsrad 32 und setzt dieses sowie das zugehörige Zahnrad 33, das in das Zahnrad 20 eingreift, in Drehung", wodurch auch die Welle 21, deren Gewinde in der Mutter 30 sich dreht, in Drehung versetzt wird.
Beim Anschlag des mit der Mutter 30 verbundenen Bolzens 31 im Schlitz 32 fällt Hebel 25 zur Seite und verschiebt hierbei die beiden Riemengabeln 29 in dem gewünschten Sinne. Der Hebel 25 ist nämlich ein durch Gewicht ausbalancirter Riemengabelhebel, der bei 26 an einem an der Faiswand befestigten Ständer 27 drehbar angelenkt ist. Am oberen Ende des Hebels 25 ist ein Gewicht 28 und zwei Paare von Riemengabeln 29 (für jeden Riemen eine) angebracht.
Wenn der festen Scheibe auf der Welle 15 Bewegung mitgetheilt wird, so dreht sich die Wickelwalze 8 in dem Sinne, dafs das ,Gewebe 9 von der Walze 7 auf sie aufläuft. Die Trommel 12 ist in steter Berührung mit dem Gewebe auf beiden Walzen und verhindert so das Umkrempeln der Ränder und das Faltigwerden.
Ist die Waare genügend lange behandelt, so wird der Wagen herausgefahren und von Neuem beschickt.
Ebenso wie zum Bleichen kann die beschriebene Vorrichtung auch zum Färben, Mercerisiren und ähnlichen Processen verwendet werden. Auch zum Auf- und Abwickeln von Tuch in trockenem Zustande ist sie anwendbar.
Anstatt die Umkehrung der Antriebsvorrichtung selbstthätig zu gestalten, kann man dies auch von Hand besorgen; zweckmäfsig verbindet man die Vorrichtung dann mit einem Alarmsignal, etwa einer Glocke, welches der Bedienung anzeigt, dafs das Tuch von einer Walze auf die andere aufgewickelt und die Vorrichtung automatisch zum Stillstand gekommen ist. Durch Umstellen eines Hebels wird dann der Antrieb in entgegengesetzter Richtung bewirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Bleichen, Färben, Mercerisiren u. dergl. von Geweben mit in einem geschlossenen Gefäfse zwischen zwei Wickelwalzen hin- und herlaufender Stoffbahn, dadurch gekennzeichnet, dais zwecks Verhütens des Umkrempeins der Geweberänder auf den beiden Wickelwalzen eine Trommel aufliegt, die sich beim Auf- und Abwickeln selbstthätig einstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Trommel mit ihren Zapfen in Schlitz führungen drehbarer Arme (11) gelagert und mit einem Reibungsrade (18) verbunden ist, welches beim Ablaufen des Gewebes von einer Walze (7,8) mit einem lose auf dessen Achse sitzenden Reibungsrad (32 bezw. 17) in Berührung kommt, wodurch ein Rädergetriebe (33, 20 bezw. 19, 20) in Drehung versetzt wird, welches die Verschiebung der Riemen auf den Los- und Festscheiben (23,24) herbeiführt, der zufolge die Drehungsrichtung der Wickelwalzen geändert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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