DE125639C - - Google Patents

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DE125639C
DE125639C DENDAT125639D DE125639DA DE125639C DE 125639 C DE125639 C DE 125639C DE NDAT125639 D DENDAT125639 D DE NDAT125639D DE 125639D A DE125639D A DE 125639DA DE 125639 C DE125639 C DE 125639C
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pressure
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teat cup
hose
wall
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DENDAT125639D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/047Vacuum generating means, e.g. by connecting to the air-inlet of a tractor engine

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 125639 KLASSE 45 g·.
auf die Zitzen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Melkvorrichtung, welche darauf beruht, dafs durch Anwendung einer Zwillingspumpe die Verbindung einer saugenden Wirkung mit einem längs der Zitze von oben nach unten fortschreitenden Druck ermöglicht wird, was für ein richtiges Melken von Vortheil ist.
Es ist zwar schon bekannt (vergl. z. B. D. R. P. 98462), den Melkapparat durch Saug- und Druckwirkung wirken zu lassen; jedoch geschieht dies bei den bisher bekannten Vorrichtungen in der Weise, dafs die beiden Wirkungen abwechseln, während sie bei der vorliegenden Erfindung stets gleichzeitig und daher mit doppeltem Erfolge wirken.
Es ist auch ferner bekannt (s. z. B. D. R. P. 60948), mit Hülfe einer elastischen Wandung im Melkbecher einen Druck auszuüben. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen wirkt dieser Druck jedoch nur auf einen Kreis, während bei der vorliegenden Erfindung der Druck von oben nach unten zunimmt und dadurch auch wirksamer ist. Um die gleichzeitige Saug- und Druckwirkung zu erzielen, wird ein Saug- und ein Druckcylinder angewendet, welche beide gleichzeitig auf einen doppelwandigen Melkbecher wirken.
In der Zeichnung ist in
Fig. ι ein Schnitt durch den Melkbecher,
Fig. 2 ein Schnitt durch die beiden Cylinder, Fig. 3 eine Gesammteinrichtung dargestellt.
Die Welle h, welche mittels Handkurbel i oder von einer Antriebmaschine gedreht wird, bewegt die Kolben c und q der Cylinder a und b mittels Kröpfungen g und t, Pleuelstangen f und s und Kolbenstangen e und r. Der Kolben c besitzt Oeffhungen m und Klappventile d.
An die Oeffhungen k des hinteren Cylinderdeckels b ist der Saugschlauch / angeschraubt, an die Oeffnungen η des vorderen Cylinderdeckels der Schlauch 0, der zum Sammelgefäfs führt. Ein Klappenventil 3 im vorderen Cylinderdeckel ' gestattet beim Hingang des Kolbens das Nachtreten der Luft, während es sich beim Rückgang schliefst, so dafs die Milch durch den Schlauch 0 fliefsen mufs. An die Oeffnung 2 des hinteren Deckels des Cylinders b ist der Druckschlauch ρ angeschraubt. Im vorderen Cylinderdeckel ist eine Oeffnung 4 angebracht, so dafs die Luft frei ein- und austreten kann.
Der Melkbecher ist ein doppelwandiges Gefäfs mit einer äufseren festen Wandung ν und einer inneren elastischen Gummiwandung w. Die elastische Wand n> nimmt in ihrer Stärke von oben nach unten zu und wird daher der von aufsen ausgeübte Druck von oben nach unten fortschreitend auf die Zitze übertragen in dem Mafse, als die Pressung in dem äufseren Räume des Melkbechers zunimmt. An die Oeffnung 1 der äufseren Wandung ist der Druckschlauch _p angeschlossen, an die Oeffnung y der äufseren Wandung der Saugschlauch /. Ein Verbindungsstück ^ verbindet die innere Wandung n> mit der Oeffnung y
und dadurch mit dem Saugschlauch /.
innere Mantel w ist oben irgendwie mit dem ersten Mantel dicht verbunden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird in der durch die Zeichnung veranschaulichten Kolbenstellung die Welle /; weiter gedreht, so wird auf den Schlauch / und auf den Innenraum von w eine Saugwirkung ausgeübt, während gleichzeitig durch den Schlauch ρ auf die von oben nach unten in ihrer Stärke allmählich zunehmende Wandung n> ein von oben nach unten allmählich fortschreitender Druck ausgeübt wird, in dem Mafse, als die vor dem Kolben q befindliche Luft stärker zusammengedrückt wird, so dafs also gleichzeitig auf das Euter der Kuh eine gleichmäfsige Saug- und eine von oben nach unten allmählich fortschreitende Druckwirkung ausgeübt wird. Geht die Kurbel nun weiter, so wird der Melkvorgang auf eine halbe Umdrehung unterbrochen, welche im Cylinder α zum Fortschaffen der angesaugten Milch in das Sammelgefäfs durch den Schlauch o, im Cylinder b dazu verwendet wird, die Pressung wieder auf die atmosphärische Spannung zu verringern, und demgemäfs die Zitze von dem Drucke .zu entlasten, worauf bei Erreichung der zweiten Endlage der Melkvorgang von Neuem beginnen kann.
Es ist selbstverständlich, dafs nicht nur ein Melkbecher, sondern auch mehrere an die Schläuche ρ und I gleichzeitig angeschlossen werden können, um mehrere Kühe auf einmal zu melken. Die Befestigung der Melkbecher an das Euter geschieht in bekannter Weise mittels Riemen.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Melkmaschine mit doppelwandigem Melkbecher zur Erzielung einer 'Saug- und Druckwirkung auf die Zitzen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Innenraum des Melkbechers mit einer Saugpumpe (a), der Aufsenraum mit einer Druckpumpe (b) verbunden ist, und beide Pumpen derart angetrieben werden, dafs die Saug- und Druckwirkung gleichzeitig erfolgen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3233979A1 (de) * 1982-09-14 1984-03-15 Jörn Dr. 2300 Kiel Hamann Verfahren und vorrichtung zum milchentzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3233979A1 (de) * 1982-09-14 1984-03-15 Jörn Dr. 2300 Kiel Hamann Verfahren und vorrichtung zum milchentzug

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