DE1256017B - Druckmittelbetaetigter Steuerschieber mit Vorsteuerung - Google Patents

Druckmittelbetaetigter Steuerschieber mit Vorsteuerung

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DE1256017B DE1963L0044877 DEL0044877A DE1256017B DE 1256017 B DE1256017 B DE 1256017B DE 1963L0044877 DE1963L0044877 DE 1963L0044877 DE L0044877 A DEL0044877 A DE L0044877A DE 1256017 B DE1256017 B DE 1256017B
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Walter D Ludwig
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MAC Valves Inc
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/40Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Druckmittelbetätigter Steuerschieber mit Vorsteuerung Die Erfindung bezieht sich auf einen druckmittelbetätigten Steuerschieber mit Vorsteuerung, bei dem innerhalb eines Schiebergehäuses ein Schieberkolben mit zentraler Längsbohrung angeordnet ist, durch die sich eine vorzugsweise durch einen Elektromagneten verstellbare Ventilstange von geringerem Durchmesser als die Längsbohrung erstreckt, die zur Umschaltung von zwei Hilfsventilen dient, mittels derer der Druck in den stirnseitig an den Schieberkolben angrenzenden Antriebsdruckräumen gesteuert wird, welche an die Druckmittelzuleitung und an eine Rücklaufleitung anschließbar sind, und bei dem die Längsbohrung des Schieberkolbens an die Druckmittelzuleitung angeschlossen ist.
  • Bei einem bekannten Steuerschieber der vorgenannten Art sind als Hilfsventile Zweiwegeventile vorgesehen, von denen verhältnismäßig lange axiale Kanäle zu den sich stirnseitig an den Schieberkolben anschließenden Antriebsdruckräumen führen, die zudem noch über Drosselleitungen ständig mit den Rücklaufleitungen in Verbindung stehen. Sobald dieser Steuerschleber in eine Schaltstellung gebrachi ist, fließt ständig Druckmittel über eins der Zweiwegeventile in einen Vorsteuerdruckraum und von dort über eine Drossel zur Rücklaufleitung ab. Bei anderen bekannten Steuerschiebern. mit als Hilfsventile dienenden Zweiwegeventilen erfolgt der ständige Druckmittelverlust bei einer mittleren Stellung des Schieberkolbens. Neben diesem zumindest lästigen ständigen Druckmittelverlust weisen die bekannten Steuerschieber mit als Zweiwegeventil ausgebildeten Hilfsventilen insbesondere den Nachteil auf, daß bei diesen die Umstellung des Schieberkolbens verhältnismäßig langsam erfolgt, was teils durch die Verluste an den Drosselstellen und zum anderen durch die verhältnismäßig großen Räume des Druckaufbaus und/oder -abbaus bedingt ist.
  • An sich ist es zwar bekannt, daß man für eine geringe Ansprechzeit eines Ventils oder Schiebers die Räume des Druckaufbaus und/oder -abbaus volumenmäßig gering und entfernungsmäßig möglichst kurz halten muß. Auch ist die Verwendung von Dreiwegeventilen zur Vermeidung eines ständigen Druckmittelverlustes bei Steuerschiebern und damit eine Ursache für die Verlangsamung der Umstellung des Schieberkolbens bekannt. Einzeln sind diese bekannten Maßnahmen bereits bei verschiedenartigsten Steuerschiebern verwirklicht worden, jedoch sind bei diesen andere Grundforderungen nicht erfüllt, weshalb diese noch immer verhältnismäßig lange Umstellzeiten aufweisen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steuerschieber der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß bei diesem eine schnelle Umstellung des Schieberkolbens erfolgt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Hilfsventile an sich bekannte Dreiwegeventile sind, daß in an sich bekannter Weise an den die Antriebsdruckräume nach außen abgrenzenden Stimwänden je eine unter Belassung von Ringkanälen die Ventilstange umschließende Hülse befestigt ist, welche Hülsen sich in die Längsbohrung hinein erstrecken und auf welchen der Schieberkolben mit Gleitdichtungen verschiebbar ist, daß die Ringkanäle entlang der die Stirnwände durchsetzenden Ventilstange in sich anschließende Ringkanäle übergehen, die mit den Rücklaufleitungen in Verbindung stehen, daß von den ineinander übergehenden Ringkanälen zu den Antriebsdruckräumen führende Kanäle vorgesehen sind und daß auf der Ventilstange Dichtungen angeordnet sind, welche die ineinander übergehenden Ringkanäle voneinander trennen und welche entlang der ringkanalseitigen Mündung der Kanäle verstellbar sind.
  • Als besonders charakteristisches Merkmal sind bei der Erfindung die die zentrale Innenbegrenzung der Antriebsdruckräume bildenden Hülsen anzusehen, welche die Ausbildung der Hilfsventile als in unmittelbarer Nähe der Antriebsdruckräume liegende Dreiwegeschieberventile ermöglichen. Hierdurch steht das Steuerdruckmittel ständig bis in unmittelbarer Nähe der Antriebsdruckräume heran, welches bei einer Umstellung des Schieberkolbens lediglich noch den kurzen Weg durch die radialen, in den Hülsen vorgesehenen Kanäle nehmen muß. In ähnlicher Weise ragt auch die Rücklaufleitung bis in die unmittelbare Nähe der Antriebsdruckräume, so daß auch ein Druckabbau über kürzeste Strecken erfolgt.
  • Die Umstellung des Schieberkolbens erfolgt infolgedessen beim Erfindungsgegenstand äußerst schnell. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt F i g. 1 teilweise in einer Seitenansicht und teilweise als Schnitt einen Steuerschieber gemäß der Erfindung, dessen Schieberkolben sich in einer ersten Stellung auf der linken Seite befindet, F i g. 2 in einem Teilschnitt den mittleren Teil des Steuerschiebers nach F i g. 1, wobei sich der Schieberkolben in einer zweiten Stellung auf der rechten Seite befindet, und F i g. 3 einen teilweise weggebrochen gezeichneten waagerechten Schnitt längs der Achse des Schieberkolbens in F i g. 1.
  • Der Steuerschieber umfaßt ein insgesamt mit 10 bezeichnetes Schiebergehäuse, das mittels mehrerer Rundkopfschrauben 12 an einem insgesamt mit 11 bezeichneten Unterteil befestigt ist. Das Schiebergehäuse 10 umschließt mehrere ringförmige Kammern 13, 14, 15, 16 und 17. Die Ringkammer 15, welche die Hauptkammer zum Zuführen des Druckmittels bildet, ist am unteren Ende und auf einer Seite mit einem Einlaßkanal 19 versehen. Wie bei 18 angedeutet, ist die Kammer 15 auf einer Seite in der Längsrichtung verbreitert. Der Einlaßkanal 19 führt zu einem Anschluß 21, der mit einer Quelle für ein Druckmittel, z. B. Luft, verbunden wird. An die Kammer 14 und die Kammer 16 sind die zu dem zu steuernden Druckmittelmotor führenden Arbeitsleitungen angeschlossen. Die Kammern 13 und 17 sind Druckmittel-Rücklaufräume, welche über im Unterteil 11 ausgebildete Kanäle mit der Rücklauföffnung 33 verbunden sind.
  • Das Schlebergehäuse 10 umfaßt die einen kleineren Durchmesser aufweisenden Endabschnitte 36 und 37 mit nach innen vorspringenden rohrförmigen Verlängerungen 38 und 39, und diese Endabschnitte sind mit durchgehenden axialen Bohrungen versehen. Die axialen Bohrungen der Endabschnitte 36 und 37 haben am inneren Ende in den rohrförmigen Fortsätzen 38 und 39 bei 40 und 41 einen kleineren Durchmesser. Gemäß F i g. 1 bis 3 weisen die Kammerwände 42,43,44 und 45 durchgehende axiale Bohrungen 46, 47, 48 und 49 auf, so daß zwischen den benachbarten Ringkammern 13,14,15,16 und 17 Durchlässe vorhanden sind.
  • In den koaxialen Bohrungen 40, 41, 46, 47, 48 und 49 des Schiebergehäuses 10 ist ein Schieberkolben 50 verschiebbar angeordnet, dessen Enden jeweils die einen größeren Durchmesser aufweisenden ringförmigen Antriebskolben 51 und 52 tragen, die in den Bohrungen 40 und 41 verschiebbar sind. Die Antriebskolben 51 und 52 sind mit Ringnuten versehen, in denen je ein Dichtungsring 53 bzw. 54 liegt. Der Schieberkolben 50 trägt ferner in einem Längsabstand voneinander angeordnete ringförmige Bunde 55 und 56, von denen jeder auf seiner Innenseite bei 57 bzw. 58 mit einer Ringnut versehen ist. In den Ringnuten 57 und 58 liegen Dichtungsringe 59 und 60, die eine Abdichtung gegenüber den Bohrungen 46, 47, 48 und 49 bewirken. Zwischen den ringförmigen Bunden 55 und 56 ist ein Längsabstand vorgesehen, und die Bunde bilden mit den Antriebskolben 51 und 52 Ringnuten 61, 62 und 63.
  • Die Enden des Steuerschiebers sind gleichartig ausgebildet, weshalb im folgenden nur das rechte Ende beschrieben wird, wobei die einzelnen Teile mit Bezugszahlen bezeichnet sind; bei der ähnlichen Konstruktion am linken Ende ist den entsprechenden Bezugszahlen jeweils der Buchstabe a beigefügt. Die Längsbohrung des Schiebergehäuses 10 ist an den äußeren Enden der Bohrungen 40 und 41 bei 64 erweitert, so daß an dieser Stelle eine Schulter vorhanden ist, an der sich eine ringförmige Stirnwand 65 abstützt, welche den Antriebsdruckraum stirnseitig als Zylinderboden abgrenzt. An der Innenseite der Stimwand 65 ist eine Hülse 66 ausgebildet, die mit dem benachbarten Ende der axialen Bohrung 67 des Schieberkolbens 50 zusammenarbeitet, der gegenüber der Hülse verschiebbar ist. Die Druckluft kann dem den Antriebsdruckraum bildenden Ringraum zwischen dem Ende des Schieberkolbens 50 und der Stirnwand 65 zugeführt werden. Der Schieberkolben 50 ist mit mehreren radialen Bohrungen 68 versehen, die zu der Ringnut 62 führen, welche ihrerseits mit der Hauptkammer 15 der Druckmittelzuleitung in Verbindung steht. Auf diese Weise wird das Druckmittel ständig der Bohrung 67 innerhalb des Schleberkolbens 50 zugeführt, so daß es über die Bohrung 69 der Hülse 66 zu radialen Kanälen 70 strömen kann. Die Kanäle 70 lassen das Druckmittel in den Antriebsdruckraum gelangen. Die Stirnflächen an den Enden des Schieberkolbens 50 sind bei 71 mit kleinen Ansenkungen versehen.
  • Der Steuerschieber umfaßt ferner eine Ventilstange 72, die als Vorsteuerschieber wirkt und in die Bohrung 67 des Schieberkolbens 50 eingebaut ist. Die Ventilstange 72 weist an jedem Ende eine Nut 73 auf, in der ein Dichtungsring 74 liegt, welcher eine Abdichtung gegenüber der Bohrung 69 der Hülse 66 bewirkt, um das Strömen des Druckmittels durch die Kanäle 70 in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Ventilstange zu steuern. Die Bohrung bzw. der Ringkanal 69 in der Hülse 66 setzt sich nach außen in die Stirnwand 65 hinein fort, wie durch den Ringkanal 75 angedeutet ist, und steht über eine Bohrung 76 von kleinerem Durchmesser mit dem Raum 77 zwischen dem äußeren ringförmigen Haltestück 78 und der inneren Stirnwand 65 in Verbindung. Die Bohrungsabschnitte 41, 64, 79 und 82 bilden eine ringförmige Kammer am einen Ende des Schieberaehäuses, während die Bohrungsabschnitte 40, 64 a, C 79a und 82a eine entsprechende ringförmige Kammer am anderen Ende des Gehäuses bilden. Der ringförmige Pufferteil 81 hält die Teile 65 und 78 in einem Abstand voneinander, so daß die ringförmige Kammer in eine äußere ringförmige Kammer bzw. einen Raum 77 und eine innere ringförmige Kammer zwischen dem verdickten Ende 52 des Schieberkolbens und der Stirnwand 65 unterteilt wird. Die Bohrung in den Endabschnitten ist bei 79 erweitert, und die Stimwand 65 weist einen äußeren Abschnitt 80 von kleinerem Durchmesser auf; in dem durch diese Konstruktion abgegrenzten Raum ist ein ringförmiger Pufferteil angeordnet, der auch eine Ab- dichtung bewirkt. Das äußere Haltestück 78 ist -in dem erweiterten Bohrungsabschnitt 82 angeordnet, wo es durch einen Sprengring 83 in seiner Lage gehalten wird. Das äußere Haltestück 78 ist mit einem nach außen vorspringenden rohrförmigen Ansatz versehen, in dem die axiale Bohrung 84 ausgebildet ist, in welcher das dünnere äußere Ende der Ventilstange 72 verschiebbar gelagert ist. Der Pufferteil 81 ist auf seiner Außenseite mit einem Metallring 85 versehen, in den eine Ringnut 86 eingearbeitet ist, welche über die Löcher 87 mit der Atmosphäre in Verbindung steht. Die Ringnut 86 ist mit dem Raum 77 zwischen den Teilen 65 und 78 durch einen Schlitz 88 verbunden. Wenn der profilierte Dichtungsring 74 auf der Ventilstange auf der Innenseite der Kanäle 70 liegt, ist der Raum hinter dem betreffenden Ende des Schieberkolbens mit der Atmosphäre über die Kanäle 70, die Bohrungen 75 und 76, den Raum 77, die Spitze 88 und 86 sowie die Löcher 87 verbunden. Gemäß F i g. 1 bis 3 ist jedes Ende des Schieberkolbens 50 mit einem Dichtungsring 89 versehen, der eine Abdichtung zwischen der Bohrung 67 und der Hülse 66 bewirkt.
  • Die Ventilstange 72 wird normalerweise durch eine Rückführfeder 90 nach rechts vorgespannt; ein Ende der Rückführfeder stützt sich an einer Schulter eines Halterings 91 ab, der auf dem dünneren linken Ende 92 der Ventilstange sitzt und sich seinerseits an einer Schulter abstützt. Das andere Ende der Feder 90 greift in einen rohrförmigen Fortsatz 93 an der inneren Stimfläche des Federgehäuses 94 an. Das Federgehäuse ist mit einer dünnwandigen ringförmigen Lippe 95 versehen, die an einer Schulter 96 von kleinerem Durchmesser am linken Ende des Schiebergehäuses 10 angreifen kann. Ein Dichtungsring 97 ist zwischen dem Federgehäuse 94 und der Schulter 96 angeordnet. Das Federgehäuse wird auf der Gehäuseschulter 96 durch einen Haltering 98 lösbar festgehalten, der teilweise in eine Ringnut 99 in der Schulter 96 und teilweise in eine Ringnut 100 auf der Innenfläche der Lippe 95 eingreift.
  • Die Ventilstange 72 kann durch einen Elektromagneten 112 nach links bewegt werden. Bei der hier gewählten Anordnung wirkt der Elektromagnet 112 als Druckmagnet, so daß die Ventilstange 72 beim Einschalten des Elektromagneten gemäß F i g. 1 nach links geschoben wird.
  • Während des Betriebs befinden sich der Schieberkolben 50 und die Ventilstange 72 zunächst in ihrer aus F i g. 1 ersichtlichen Ausgangsstellung. Bevor der Elektromagnet 112 eingeschaltet wird, nimmt somit der Schieberkolben 50 seine linke Stellung ein, während sich die Ventilstange in der rechten Stellung befindet, in der sie durch die Feder 90 festgehalten wird. Das Druckmittel strömt von der Zuleitungskammer 15 aus über die Kanäle 68, die Bohrung 67, den Ringkanal 69 und die Kanäle 70 zu dem Raum hinter dem rechten Ende des Schieberkolbens 50, so daß dieser nach links gedrückt wird.
  • Bei der in F i g. 1 gezeigten Stellung ist der Einlaßkanal 21 mit der Hauptzuleitungskammer 15 verbunden, die ihrerseits über die Ringnut 62 des Schieberkolbens mit der ersten überströmkammer 14 verbunden ist, so daß das Druckmittel den Schieber verlassen und zu einem Ende des zu betätigenden Zylinders oder Strömungsmittelmotors gelangen kann. Das andere Ende des Zylinders kann sich hierbei zu der zweiten überströmkammer 16 hin entleeren, die über die Nut 63 des Schieberkolbens und die Auslaßkammer 17 mit dem Auslaßkanal 33 in Verbindung steht. Beim Einschalten des Elektromagneten 112 wird die Ventilstange 72 entgegen der Kraft der Feder 90 nach links bewegt. Hierbei nimmt sie die in F i g. 2 gezeigte Lage ein, und Druckluft wird dem linken Ende des Schieberkolbens zugeführt, um diesen gemäß F i g. 2 nach rechts zu bewegen. Der Antriebsdruckraum vor der rechten Stimfläche des Schieberkolbens kann sich in der schon beschriebenen Weise über die Löcher 87 im Schiebergehäuse entleeren. Das Druckmittel strömt dann in umgekehrter Richtung durch die zu dem zu steuernden Druckmittelmotor führenden Arbeitsleitungen.
  • Die innenliegende Ventilstange 72 bildet also zusammen mit den Teilen 65 und 65a an jedem Ende des Schiebers ein Dreiwegeventil zum Zu- und Ab- führen des Druckmittels zu bzw. weg von den Antriebsdruckräumen des Schieberkolbens 50. Das Dreiwegeventil an jedem Ende der Ventilstange 72 umfaßt die Bohrungen 69, 75 und 76, die öffnungen 70 in der Hülse 66 und die auf der Ventilstange angeordnete Dichtung 74. Wenn sich die Ventilstange gemäß F i g. 1 in ihrer rechten Stellung befindet, ist die Bohrung 75 verschlossen, doch kann das Druckmittel über die Bohrung 69 und die Kanäle 70 in den Raum innerhalb der Bohrung 41 des rohrförmigen Fortsatzes 39 strömen. Wenn die Ventilstange 72 gemäß F i g. 2 ihre linke Stellung einnimmt, verschließt die Dichtung 74 die Bohrung 69, doch kann der Innenraum der Bohrung 41 über die Kanäle 70 und die Bohrungen 75 und 76 entlüftet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Druckmittelbetätigter Steuerschieber mit Vorsteuerung, bei dem innerhalb eines Schiebergehäuses ein Schieberkolben mit zentraler Längsbohrung angeordnet ist, durch die sich eine vorzugsweise durch einen Elektromagneten verstellbare Ventilstange von geringerem Durchmesser als die Längsbohrung erstreckt, die zur Umschaltung von zwei Hilfsventilen dient, mittels derer der Druck in den stimseitig an den Schieberkolben angrenzenden Antriebsdruckräumen gesteuert wird, welche an die Druckmittelzuleitung und an eine Rücklaufleitung anschließbar sind, und bei dem die Längsbohrung des Schieberkolbens an die Druckmittelzuleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsventile an sich bekannte Dreiwegeventile sind, daß in an sich bekannter Weise an den die Antriebsdruckräume nach außen abgrenzenden Stirnwänden (65, 78; 136, 132) je eine unter Belassung von Ringkanälen (69) die Ventilstange (72) umschließende Hülse (66, 135) befestigt isr, welche Hülsen sich in die Längsbohrung (67) hinein erstrecken und auf welchen der Schieberkolben (50) mit Gleitdichtungen (89) verschiebbar ist, daß die Ringkanäle (69) entlang der die Stirnwände durchsetzenden Ventilstange in Ringkanäle (75) übergehen, die mit den Rücklaufleitungen in Verbindung stehen, daß von Ringkanälen (69 bzw. 75) zu den Antriebsdruckräumen führende Kanäle (70) vorgesehen sind und daß auf der Ventilstange die Ringkanäle (69, 75) voneinander trennende Dichtungen (74) angeordnet sind, die entlang der ringkanalseitigen Mündung der Kanäle (70) verstellbar sind.
  2. 2. Steuerschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (70) durch radiale, in unmittelbarer Nähe der Stimwände (65, 78; 136, 132) vorgesehene Bohrungen in den Hülsen (65, 135) gebildet sind. 3. Steuerschieber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen des Schieberkolbens (50) zumindest an ihrem inneren Rand in an sich bekannter Weise konusförmig ausgebildet sind. 4. Steuerschieber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufleitungen jeweils einen radial sich bis zum Schiebergehäuse (10) erstreckenden Ringraum M) umfassen, welcher unmittelbar an der Rückseite der Stimwand (65) liegt und über im Schiebergehäuse vorgesehene Löcher (87) an Atmosphäre angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 802 298; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 054 297, 1072 446, 1075 392; deutsche Patentanmeldung E 7538 XII/47g (bekanntgemacht am 8. 6. 1955); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1835 676; schweizerische Patentschrift Nr. 361700; britische Patentschrift Nr. 879 103; USA.-Patentschriften Nr. 2 409 517, 2 729 242, 2 981288, 3 060 969.
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