DE125173C - - Google Patents
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- DE125173C DE125173C DENDAT125173D DE125173DA DE125173C DE 125173 C DE125173 C DE 125173C DE NDAT125173 D DENDAT125173 D DE NDAT125173D DE 125173D A DE125173D A DE 125173DA DE 125173 C DE125173 C DE 125173C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B23/00—Pumping installations or systems
- F04B23/04—Combinations of two or more pumps
- F04B23/06—Combinations of two or more pumps the pumps being all of reciprocating positive-displacement type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B53/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
- F04B53/14—Pistons, piston-rods or piston-rod connections
- F04B53/141—Intermediate liquid piston between the driving piston and the pumped liquid
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/02—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped using both positively and negatively pressurised fluid medium, e.g. alternating
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 59 a.
In einem Cylinder α (Fig. τ) bewegt sich ein Kolben d hin und her und erzeugt
dadurch in einer tiefer liegend angeordneten Flüssigkeitspumpe b, mit welcher α durch das
Rohr c verbunden ist, eine wechselnde Spannung der den Raum s erfüllenden Luft, wodurch
ein oder mehrere Saug- und Druckventile cund/ zu abwechselndem OefFnen und
Schließen veranlafst werden, ähnlich wie bei einer gewöhnlichen Pumpe. Der Vorgang wird
durch die Zeichnung Fig. 1 und das Diagramm Fig. 2 veranschaulicht. Der Wasserspiegel ist
mit dem Saugventil e ungefähr in gleicher Höhe gedacht, obwohl derselbe auch höher
oder tiefer liegen kann, und erfolgt der Wassereintritt . in die Pumpe entweder direct bei g
oder unter Vermittlung des punktirt gezeichneten Windkessels h. Der Ausschüb des Wassers
erfolgt unter Vermittlung des Druckwindkessels i durch die Druckleitung k. Die beim Auf- und
Niedergange des Kolbens d entstehende abwechselnde Ab- und Zunahme des Luftdruckes
im Räume s der Pumpe, welcher aus dem nicht mit Wasser gefüllten Theile von b und
dem Uebergangsrohre c besteht, wird eine, wenn auch geringe, Abkühlung der als elastisches
Gestänge wirkenden Luft bewirken, welche sich jedoch ausgleicht, so dafs im
Diagramme die Linien 1-2 für die Druckabnahme und 3-4 für die Druckzunahme ohne
Weiteres als gleich angenommen werden können und derEinfachheit wegen als Mariottesche
Linien gezeichnet sind. Zur weiteren Vereinfachung des Diagramms sind die Windkessel h und i als unendlich grofs gedacht, so
dafs die Eintrittslinie 2-3 und die Ausschublinie 4-1 als waagerechte gerade Linien gezeichnet
sind. Aus der Gleichheit der Linien 1-2 und 3-4 folgt die Gleichheit der Dreiecke
1-5-2 und 4-6-3, so dafs auch der Rauminhalt der Fig. 1, 2, 3 und 4 gleich ist mit dem
Inhalte des Rechteckes 1-5-6-4, welches das Diagramm einer gewöhnlichen Wasserpumpe
ohne Luftpolster darstellt.
Es findet demnach bei dem geschilderten Vorgange der gewöhnlichen Pumpe gegenüber
kein Arbeitsverlust statt, dagegen sind folgende Vortheile zu verzeichnen:
1. Die zu fördernde Flüssigkeitsmenge
braucht nicht von dem Gestänge direct hin- und hergeschoben zu werden, so dafs sich die
Pumpe für raschen Gang eignet, und zwar um so mehr, weil nicht nur kein Wasserschlag in
das Maschinengestänge gelangen kann, sondern auch die Querschnitte in der Pumpe b so bemessen
werden können, dafs trotz hoher Kolbengeschwindigkeit die Wassergeschwindigkeit
unabhängig von der ersteren in beliebig mäfsigen Grenzen gehalten werden kann. Die
Massenbeschleunigung des Kolbens d bezw. des ganzen Gestänges wird durch die ansteigende
Luftverdichtung aufgefangen, so dafs eine solche Pumpe einen ebenso weichen Gang hat, wie
ein trocken arbeitender Luftcompressor.
2. Man kann Säuren und dergl. pumpen, ohne dafs der Kolben und Cylinder zerstört
werden, da diese mit der Flüssigkeit nicht in Berührung kommen; auch kann man Kolben
und Cylinder mit OeI schmieren, was bei gewöhnlichen Flüssigkeitspumpen nicht möglich
ist; ferner sind die Stopfbüchsen nur gegen Luft.zu dichten, nicht gegen Säure u. s. w.
3· Da die volumetrische Leistung der Pumpe
(die Füllung derselben) von der Gröfse des schädlichen Raumes s abhängt, so kann man
durch Aenderung desselben die Leistung beeinflussen,
ohne dafs sich die Tourenzahl ändert, was von Wichtigkeit. ist, wenn die Betriebsmaschine gleichzeitig anderen Zwecken dient,
z. B. eine Beleuchtungsanlage treibt. Die Aenderung des Raumes s kann entweder durch
directe Vergröfserung .'.ödenVerkleinerung- des
Raumes s geschehen, oder noch einfacher, indem man durch eine geeignete Vorrichtung
(sogen. Schnüffelventil oder durch Schwimmer, welche Lufthähnchen bethätigen und dergl.)
mehr Luft zutreten läfst, so dafs der Wasserspiegel in b sinkt, wodurch zugleich der Raum s
gröfser wird.
4. Man kann statt des einen einfach wirkenden Cylinders α in Fig. 1 ohne Weiteres eine
beliebige Anzahl einfach oder doppelt wirkender Cylinder anwenden (nicht gezeichnet), wobei
dann jeder Cylinderseite jedes Cylinders eine besondere Kammer b mit Saug- und Druckventilen
e und f angewiesen wird, während die Windkessel h und z. gemeinschaftlich angeordnet
sein können. Durch. Einschaltung von Absperr-.Schiebern .bezw. -Ventilen in die Leitung
zwischen den Windkesseln und der Pumpe b einerseits, sowie. der Pumpe b und dem Cylinder
α andererseits kann jede einzelne Kammer b während des Betriebes ausgeschaltet und nachgesehen
werden. Dabei geht der dem.Luftcylindera zugehörige Kolben.<i leer, ohne Arbeit
zu verbrauchen. .'.'.' -. ,
5. Eine eigentliche Saugarbeit der Pumpe kann vollständig vermieden sein, da man die
Pumpe b beliebig tief legen kann, und zwar auch so tief, dafs das Wasser noch mit Ueberdruck
in die Pumpe eindringt. Der Wasserspiegel kann'auch in groisen Grenzen schwanken,
da die Pumpe b auch unter Wasser arbeiten kann, z. B. bei Hochwasser, während man es
wegen der Zugänglichkeit der Ventile für gewöhnlich gänzlich vorziehen wir.d, die Pumpe b
ein wenig über dem Wasserspiegel anzubringen.
6. Die Pumpe kann auch mehrstufig eingerichtet werden, wie Fig. 3 und die Ergänzung
des Diagramms in Fig. 2 zeigen; es sind in Fig. 2 die Diagramme für eine zweite und dritte Stufe übersichtlich beigefügt und ist
ersichtlich-, dafs die drei Diagramme 1-2-3-4, 7-1-4-8 und 9-7-8-10 zusammen die gleiche
Fläche ergeben, wie das Rechteck 9-11-12-10,
welches einer gewöhnlichen Flüssigkeitspumpe entsprechen würde. bl b.2 und bz entsprechen
dem durchlaufenen Cylinderinhalt der zugehörigen Cylinder α und W1 w.2 und wz der
volumetrischen Leistung, also, der Füllung der Pumpe b.
7. Da sowohl die Gröfse des Cylinders a als auch der schädliche Raum 5 Einflufs auf
die Leistung jedes Cylinders haben, so kann man. durch entsprechende Bemessung dieser
beiden Gröfsen die Kraftvertheilung in den einzelnen Cylindern beeinflussen und derjenigen
der etwa angewendeten mehrstufigen Dampfmaschine anpassen. Man kann sogar durch Austausch der Verbindungsrohre C1 und C2
(Fig. 3) u. s. w. bei mehrstufigen Pumpen noch nachträglich eine Aenderung der Kraftvertheilung
vornehmen.
Claims (2)
1. Saug- und Druckpumpe, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen den Pumpenkolben (d)
und die zu fördernde Flüssigkeit im tiefliegenden. Pumpenkasten (b) eine als elastisches
Gestänge wirkende Luftsäule (s) eingeschaltet ist, welche das Pumpengestärige
von der Massenwirkung der geförderten Flüssigkeit unabhängig macht.
2. Eine Pumpe nach Anspruch 1 mit mehrstufiger Förderung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE125173C true DE125173C (de) |
Family
ID=393912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT125173D Active DE125173C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE125173C (de) |
-
0
- DE DENDAT125173D patent/DE125173C/de active Active
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