DE124708C - - Google Patents

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DE124708C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2217/00Coatings on glass
    • C03C2217/70Properties of coatings
    • C03C2217/72Decorative coatings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine Zellenschmelzarbeit unter Anwendung von zerkleinerten Glastheilchen und von Metallstegen auf einer Thonunterlage kann in der Weise hergestellt werden, dafs man zunächst auf einer vorläufigen Unterlagplatte die den Umrissen des Musters entsprechenden Metallstege aufklebt, hierauf die so erzeugten Zellen mit zerkleinerten Glastheilchen nur bis zu einem Theil ihrer Höhe und alsdann mit Thon vollends und über die Zellenränder hinaus ausfüllt, worauf man das Ganze umkehrt, die jetzt oben befindliche Unterlagplatte entfernt und das Arbeitsstück bis zum Schmelzen der Glastheilchen und Versintern des Thons im Brennofen erwärmt.
Man erhält auf diese Weise eine Zellenschmelzarbeit auf einer Grundlage von gebranntem Thon. Würde man nachträglich die Thonunterlage etwa durch Abschleifen entfernen, so würde man eine durchsichtige Glasmasse mit zellenschmelzartig eingebetteten Glasstegen erhalten. Da aber der gebrannte Thon ziemlich hart und schwierig zu entfernen ist, so wird nach vorliegender Erfindung als Hülfsmittel zum Erzeugen von durchsichtiger oder durchscheinender Cloisonnearbeit statt der Grundlage von Thon für das Cloisonne eine solche von Gips benutzt. Statt des Gipses kann auch eine andere beim Brennen nicht zu hart werdende und daher beim Schleifen weniger widerstandsfähige Masse verwendet werden.
Nachdem man in die Zellenzwischenräume der auf eine vorläufige Unterlagplatte aufgeklebten Metallstege zerkleinerte Glastheilchen bis zu einem Theil der Höhe dieser Metallstege eingefüllt hat, bringt man auf die so weit fertige Arbeit die Deckschicht von Gips oder einem anderen bindenden Materiale von den oben erwähnten Eigenschaften. Hierauf kehrt man das Ganze auf einer Eisenplatte oder dergl. um, schiebt die sich von selbst lösende Unterlagplatte ab und bringt, indem man das so weit fertige Arbeitsstück entweder in einen Brennofen schiebt oder auf seine Oberfläche eine Stichflamme von aufsen spielen läfst, die in den Zellen befindliche Glasmasse zum Schmelzen, so dafs sie sich fest mit den Metallstegen und der Unterlage verbindet. Alsdann kann man, nachdem das Arbeitsstück langsam gekühlt worden ist, zunächst dessen obere Fläche glatt schleifen und poliren. Hierauf legt man dasselbe, mit der oberen Fläche nach unten gekehrt, auf eine stützende Unterlage und schleift nunmehr die mit dem Arbeitsstück selbst verbundene Unterlage von Gips oder dergl., sowie den in den Gips eingebettet gewesenen Theil der Metallstege so weit herunter, bis die Rückseite der zwischen den Metallstegen festsitzenden , hart gewordenen Glasmasse erreicht ist. Diese wird schliefslich ebenfalls glattgeschliffen und polirt, so dafs man als fertiges Arbeitsproduct eine durchsichtige oder durchscheinende Glasplatte mit eingeschmolzenen Metallstegen erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Ziertafeln aus Glas mit zellenschmelzartig eingelagerten
    Metal Istegen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer vorläufigen Unterlage Metallstege den Umrissen einer Zeichnung entsprechend befestigt und die gebildeten Zellen mit Glaspulver so weit angefüllt werden, dafs die Stege noch überstehen, worauf das Ganze mit einer Schicht von Gips oder einem ähnlichen' Bindemittel überdeckt, nach dessen Erhärten umgekehrt, nach Entfernung der vorläufigen Unterlage bis zum Erweichen des Glases auf der Gipsgrundlage erhitzt und durch Abschleifen in eine auf beiden Seiten ebene Glastafel verwandelt wird.
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