DE1244596B - Wisch- und Spuelgeraet fuer Fensterscheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Wisch- und Spuelgeraet fuer Fensterscheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von KraftfahrzeugenInfo
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- B60S1/34—Wiper arms; Mountings therefor
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- B60S1/522—Arrangement of nozzles; Liquid spreading means moving liquid spreading means, e.g. arranged in wiper arms
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Description
- Wisch- und Spülgerät für Fensterscheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf ein Wisch- und Spülgerät für Fensterscheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, mit einem pendelnd über einen Schwenkarm. antreibbaren Wischblatt sowie mit einer die Bewegungen des Schwenkarmes mindestens teilweise mitmachenden Düse zum Aufspritzen der Spülflüssigkeit auf die Fensterscheibe, wobei die Düse an einem bewegliehen Ringkörper sitzt, der drehbeweglich um einen feststehenden, die Antriebsachse des Schwenkarines umgebenden zweiten Ringkörpers gelagert sowie mit der Antriebsachse gekuppelt ist und der mit dem zweiten Ringkörper einen Ringraum umschließt, in den sowohl die Düsenbohrung als auch eine Zuleitung für die Spülflüssigkeit einmünden, und wobei ferner die Antriebsachse des Schwenkarines in einer Buchse gelagert ist, auf deren dem Schwenkarm zugekehrten Endabschnitt eine zum Befestigen der Buchse an einem Tragteil dienende Gewindemutter aufgeschraubt ist.
- Bei bekannten Geräten dieser Art ist der zweite Ringkörper von einem am Außenumfang offenen Hohlrino, gebildet, der auf der Lagerbuchse für die Schwenkarm-Antriebsachse sitzt und zwischen der Gewindemutter und dem Tragteil fest eingespannt ist. In dem Hohlring ist eine die Spritzdüse tragende Rin-Manschette aus Gummi eingesetzt, die den Ring nach außen flüssigkeitsdicht abschließt und die von einem zwischen Gewindemutter und Hohlring eingespannten, den Hohlring übergreifenden. Ringteller gegen radiales Verschieben gesichert ist. Diese Bauart ist verhältnismäßig aufwendig, weil sie viele Einzelteile benötigt und große Sorgfalt beim Zusammenbau des Gerätes erfordert.
- Bei anderen bekannten Geräten der eingangs erwähnten Art mit kraftschlüssig an die Antriebsachse des Schwenkarmes gekuppeltem beweglichen Ringkörper ist der zweite Ringkörper von einem aus Kunststoff hergestellten Vollring gebildet, der ebenfalls zwischen der Gewindemutter und dem Tragteil fest eingespannt ist und gleichzeitig auch als Dichtring zum Abdichten der zum Hindurchtreten der Lagerbuchse bestimmten Bohrung im Tragteil dient. Die durch den zweiten Ringkörper hindurchführende Zuleitung für die Spülflüssigkeit ist bei dieser Ausführuno, durch ein Kanalsystem gebildet, das mehrere radial in die zylindrische Umfangsfläche des Ringkörpers ausrafindende Bohrungen aufweist. Bei dieser Bauart wird der aus Kunststoff bestehende zweite Ringkörper beim Anziehen der Gewindemutter in axialer Richtum, zusammengepreßt und steht dann dauernd unter der Einwirkung großer Kräfte. Hierdurch kann sich die zylindrische Umfangsfläche des zweiten Ringkörpers verforinen, so daß eine einwandfreie Abdichtung zwischen dem ersten und zweiten Ringkörper nicht gewährleistet ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und gedrängte Bauart eines Wisch- und Spülgerätes der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die mit möglichst wenigen Teilen auskommt und bei der eine einwandfreie Abdichtung des Flüssigkeitsübertritts vom ersten zum zweiten Ringkörper gewährleistet ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gewindemutter als feststehender Ringkörper ausgebildet ist und eine zylindrische Umfangsfläche hat, auf welcher der die Düse tragende, aus Kunststoff bestehende bewegliche Ringkörper gelagert ist und in welche Bohrungen innerhalb der Gewindemutter zum Zuführen der Spülflüssigkeit ausmünden.
- Hierdurch ist erreicht, daß die Gewindemutter selbst den zweiten Ringkörper bildet, so daß für die Flüssigkeitszufuhr zum ersten Ringkörper überhaupt keine zusätzlichen Teile erforderlich sind. Außerdem ist gewährleistet, daß sich die zylindrische Umfangsfläche des zweiten Ringkörpersnichtverformenkann, so daß sich im Verein mit dem aus Kunststoff bestehenden ersten Ringkörper eine einwandfreie Ab- dichtung zwischen den beiden Ringkörpern, ergibt.
- Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn der erste, die Düse tragende Ringkörper auf seiner zylindrischen Innenwandfläche Ringleisten aufweist, die auf der zylindrischen Umfangsfläche der Gewindemutter dicht anliegen. Hierdurch läßt sich auch bei hohen Drücken in der Spritzflüssigkeit eine gute Abdichtuno, zwischen den beiden Ringkörpern erzielen.
- In der Zeichnun- ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt im F i g. 1 ein Wisch- und Spül-erät für die Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeugs, teils in Seitenansicht und teils im Schnitt, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Gewindemutter zum Befestigen der Lagerbuchse des Gerätes in größerem Maßstab als in F i g. 1, F i g. 3 einen Längsschnitt durch den die Düse tragenden Ringkörper in gleichem Maßstab wie F ig. 2, F i g. 4 eine Ansicht des in F i g. 3 dargestellten Ringkörpers, in Richtung des Pfeiles »A« (Fig. 1 und 3) gesehen, und Fig* 5 eine Ansicht eines zwischen Gewindemutter und Tragteil eingespannten Dichtringes, ebenfalls in Richtung des Pfeiles »A« gesehen.
- Die Vorderhaube 1 eines Kraftfahrzeuges trägt "erunterhalb der Windschutzscheibe 2 eine Lag buchse 3, in der eine Antriebsachse 4 drehbar gelagert ist. Das innere Ende der Antriebsachse 4 steht über eine Kurbel 5 mit einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung in Verbindung, welche die Antriebsachse 4 pendelnd zu verdrehen vermag. Auf dem äußeren Ende der Antriebsachse 4 ist ein Schwenkarin 6 befestigt, der über Tragbügel 7, 8 mit einem Wischblatt 9 verbunden ist.
- Zwischen dem Schwenkarm 6 und der Vorderhaube 1 ist eine Spritzdüse 10 angeordnet, welche die pendelnden Bewegungen des Schwenkannes 6 größtenteils mitmacht. Die Anordnung ist hierbei in an sich bekannter Weise so getroffen, daß der Spritzstrahl -über einen wesentlichen Teil der Bewegungsbahn des Wischers in jeder Richtung stets vor dem Wischblatt 9 auf die Windschutzscheibe 2 auftrifft.
- Die Lagerbuchse 3 ist mittels einer als Ringmutter ausgebildeten Gewindemutter 11 (F i g. 1 und 2) an der Vorde-rhaube 1 des Kraftfahrzeuges festgespannt. Zwischen der Gewindemutter 11 und der Vorderhaube 1 ist ein aus Kunststoff bestehender Dichtring 12 eingespannt, an dem ein Anschlußstutzen 13 für einen Spülwasser-Zuleitungsschlauch 14 angefonnt ist. Der Anschlußstutzen 13 hat einen Kanal 15 zur Zuleitung des Spülwassers, der in einen Ring 16 in der dem Dichtring 12 zugekehrten Stirnseite der Gewindemutter 11 ausmündet. Der Ringkanal 16 steht übei vier gleichmäßig verteilte, zur Achse parallel verlaufende Bohrungen 17 mit radial verlaufenden Bohrungen 18 in Verbindung, die in eine Ringnut 19 an der zylindrischen Umfangsfläche der Gewindemutter 11 münden.
- Die Spritzdüse 10 besteht aus einer mit einem Spritzloch versehenen Stahlkugel 20, die in eine Radialbohrung eines aus Kunststoff gespritzten Ringkörpers 21 eingepreßt ist. Der Ringkörper 21 ist drehbeweglich auf der feststehenden Gewindemutter 11 gelagert und über eine das freie Stimende dieser Gewindemutter 11 abdeckenden Nabe 22 reibungsschlüssig mit der Antriebsachse 4 verbunden. Die zylindrische Innenwand des Ringkörpers 21 hat wulstartige Ringleisten 23, 24 und 25, die auf der zylindrischen Umfangsfläche der Gewindemutter 11 zu beiden Seiten der Ringnut 19 dicht anliegen. Die, Ringleiste 23 greift hierbei in eine Rille 26 der Gewindemutter 11 ein und verhindert so ein ungewolltes axiales Verschieben der beiden Teile gegeneinander.
- Sobald die Ringleiste 23 beim Aufschieben des Ringkörpers 21 auf die Antriebsachse 4 und auf die Gewindemutter 11 in die Rille 26 einrastet, liegt das Spritzloch der Stahlkugel 20 über der Ringnut 19 der Gewindemutter 11. Zwischen dem Ringkörper 21 und der Gewindemuter 11 ist dann ein in Achsrichtung nach beiden Seiten hin dicht abgeschlossener Ringraum gebildet, in den sowohl das Spritzloch der Spritzdüse 10 als auch die Zuleitung für die Spül- flüssigkeit einmünden.
- Der Ringkörper 21 hat eine Anschlagnase 27, die im Bereich eines im Durchmesser verkleinerten Umfangabschnittes 28 des Dichtringes 12 (F i g. 5) über dessen Mantelfläche hinwegragt. Die Anschlagnase 27 begrenzt zusammen mit den an den Enden des Umfangabschnittes 28 gebildeten Anschlägen 29 und 30 des Dichtringes 12 den Schwenkbereich des Ringkörpers 21 und der Spritzdüse 10. Dieser Schwenkbereich ist etwas kleiner als jener des Schwenkarmes 6.
- Beim Betrieb des Gerätes wird der Ringkörper 21 von der Antriebsachse 4 über die reibungsschlüssige Verbindung mit der Nabe 22 zusammen mit dem Schwenkarm 6 pendelnd hin- und hergedreht. Jeweils kurz vor Erreichen der Umkehrstellungen des Schwenkarmes 6 schlägt der Ringkörper 21 an einem der Anschläge 29 und 30 an und bleibt dann gegenüber dem bis zur Umkehrstellung allein weiterbewegten Schwenkarm um einen gewissen Winkelbetrag zurück. Bei der darauffolgenden Wischbewegung eilt die Spritzdüse 10 dem Schwenkarm 6 um diesen Winkelbetrag vor, worauf sich in der nächsten Umkehrstellung derselbe Vorgang wiederholt. Damit ist erreicht, daß der Spritzstrahl in beiden Schwenkrichtungen des Wischblatts 9 vor diesem auf die Windschutzscheibe 2 auftrifft.
Claims (2)
- Patentanspräche: 1. Wisch- und Spülgerät für Fensterscheiben, insbesondere für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, mit einem pendelnd über einen Schwenkarm antreibbaren Wischblatt sowie mit einer die Bewegungen des Schwenkarmes mindestens teilweise mitmachenden Düse zum Aufspritzen der Spülflüssigkeit auf die Fensterscheibe, wobei die Düse an einem beweglichen Ringkörper sitzt, der drehbeweglich um einen feststehenden, die Antriebsachse des Schwenkarmes umgebenden zweiten Ringkörper gelagert sowie mit der Antriebsachse gekuppelt ist, und der mit dem zweiten Ringkörper einen Ringraum umschließt, in den sowohl die Düsenbohrung als auch eine Zuleitung für die Spülflüssigkeit einmünden, und wobei ferner die Antriebsachse des Schwenkarmes in einer Buchse gelagert ist, auf deren dem Schwenkarm zugekehrten Endabschnitt eine zum Befestigen der Buchse an einem Tragteil dienende Gewindemutter aufgeschraubt ist, d a - durch gekennzeichnet, daß die Gewindemutter (11) als feststehender Ringkörper ausgebildet ist und eine zylindrische Umfangsfläche hat, auf welcher der die Düse tragende, aus Kunststoff bestehende bewegliche Ringkörper (21) gelagert ist und in welche Bohrungen (17, 18) innerhalb der Gewindermitter zum Zuführen der Spülflüssigkeit ausmünden.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Düse tragende Ringkörper (21) auf seiner zylindrischen Innenwandfläche Ringleisten (24, 25) aufweist, die auf der zylindrischen Umfangsfläche der Gewindemutter (11) dicht anliegen. 3. Gerät nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Düse tragende Ringkörper (21) in an sich bekannter Weise eine Nabe (22) aufweist, die reibungsschlüssig mit der Antriebsachse (4) des Schwenkarmes verbunden ist. 4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem zwischen der Gewindemutter und dem Tragteil für die Lagerbuchse eingespannten, aus Kunststoff bestehenden Dichtring, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (12) in an sich bekannter Weise einen Teilabschnitt der Spülwasserzuleitung in Form eines Kanals (15) enthält, der über einen in den aneinanderliegenden Flächen des Dichtrings und der Gewindemutter (11) vorgesehenen Ringkanal (16) mit den Bohrungen (17, 18) in der Gewindemutter verbunden ist. 5. Gerät nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (12) Anschläge (29 und 30) aufweist, die den Schwenkbereich dei die Düse tragenden Ringkörpers (21) begrenzer In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 974 732, 1047 10; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1836 936.
Priority Applications (2)
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| GB2707463A GB966176A (en) | 1962-07-21 | 1963-07-09 | Improvements in windscreen washer and wiper devices |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB68130A DE1244596B (de) | 1962-07-21 | 1962-07-21 | Wisch- und Spuelgeraet fuer Fensterscheiben, insbesondere fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1244596B true DE1244596B (de) | 1967-07-13 |
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ID=6975773
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB966176A (de) |
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