DE124361C - - Google Patents

Info

Publication number
DE124361C
DE124361C DENDAT124361D DE124361DA DE124361C DE 124361 C DE124361 C DE 124361C DE NDAT124361 D DENDAT124361 D DE NDAT124361D DE 124361D A DE124361D A DE 124361DA DE 124361 C DE124361 C DE 124361C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lime
hardening
water
bath
ammonia
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT124361D
Other languages
English (en)
Publication of DE124361C publication Critical patent/DE124361C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/56General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering characterised by the quenching agents
    • C21D1/60Aqueous agents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

KLASSE
Trotz aller Versuche giebt es bis jetzt noch kein Verfahren zum Härten von Stahl, das ausnahmlos gebrauchsfähige Werkzeuge erzeugt. Das bisherige Härten war insofern ungenügend, als es meist nur. dem Zufall überlassen bleibt, wenn ein geringer Theil der Werkzeuge wirklich gebrauchsfähig aus dem Härteprocefs hervorgeht. Ein grofser Theil wird bekanntlich durch Risse, Brüche, Verziehen oder ungenügenden Härtegrad unbrauchbar und es entstehen dadurch gröfse Verluste an Material, Arbeitslohn und Zeit.
Die vorliegende Erfindung soll alle diese Mängel beseitigen; sie besteht in folgendem Verfahren:
Der zu härtende Gegenstand wird vor der Erhitzung mit einer Mischung aus Holzkohlenstaub, Getreidemehl, gelöschtem Kalk und Klauenfett bestrichen, sodann gleichmäfsig erwärmt und in einem Bade, bestehend aus Ammoniak und Wasser mit einer darüber befindlichen Elainschicht zum Abschlüsse der Luft, in der Weise abgekühlt, dafs derselbe fortwährend bewegt wird, und zwar runde Gegenstände horizontal und lange vertical. Der Ammoniakzusatz zum Wasser bezweckt ein Abschwächen der plötzlichen Wirkung des Wassers auf den warmen Stahl. Zum Schlufs wird der Gegenstand in einen Kalkbrei, der sich auf dem Boden desselben Gefäfses befindet, versenkt.
Durch die Zusammensetzung des Bades wird eine zähe Härte erzielt, durch die Bewegungen wird dasReifsen des Stahles verhindert, und durch das Versenken in den Kalkbrei soll vermieden werden, dafs der Gegenstand vor seiner vollständigen Abkühlung mit der Luft in Berührung kommt, da durch die Einwirkung der dadurch bewirkten einseitigen und intensiven Kühlung sonst ein Verziehen herbeigeführt werden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Härten von Stahl, dadurch gekennzeichnet, dafs die Gegenstände vor dem Erhitzen mit einer aus Holzkohlenstaub, Getreidemehl, Kalk und Klauenfett bestehenden Mischung bestrichen und nach erfolgter Erwärmung in einem Bade von Ammoniak und Wasser mit Luftabschlufs durch eine Elainschicht unter Einbettung derselben in einen Brei aus Kalk, Kreide, Thon oder dergl. am Grunde des Härtegefäfses zur vollständigen Abkühlung gebracht werden.
DENDAT124361D Active DE124361C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE124361C true DE124361C (de)

Family

ID=393158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT124361D Active DE124361C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE124361C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE124361C (de)
DE670246C (de) Zementationsschmelzbad
Sujita et al. Influence of Reheating in Pack Carburizing Process with Bamboo Charcoal and Cow Bone Powder Media for Hardness Number and Impact Strength Low Carbon Steel
SU34579A1 (ru) Способ цементации
DE11360C (de) Neuerungen in der Herstellung basischer Ofenfutter nach dem unter P. R. 10411 patentirten Verfahren
DE74819C (de) Kohlung von Eisen in der Giefspfanne durch Ziegel aus Kohle und Kalk
Domínguez-Bustos et al. Modelling relationships between fisheries landings and oceanographic variables: A case study in adjacent areas of Gibraltar Strait
DE402054C (de) Koksloeschgefaess
DE144810C (de)
DE179227C (de)
US587861A (en) Method of hardening copper
DE396514C (de) Verfahren zum Veredeln von Stahl und Eisen
DE175055C (de)
AT65477B (de) Verfahren zur Zementation von weichem Eisen, insbesondere von aus weichem Eisen hergestellten Werkzeugen und Maschinenteilen.
DE357897C (de) Saeurefester Moertel
SU1488360A1 (ru) Способ изготовления изделий из высокохромистой стали
DE1006165B (de) Verfahren zur Herstellung von Briketts zum Zusetzen leicht oxydierbarer oder fluechtiger Metalle oder Elemente zu Metallbaedern oder Schmelzen
DE244966C (de)
DE966776C (de) Verfahren zur erhoehten Koksausnutzung beim Schmelzueberhitzen von hochgekohltem Eisen in Schachtoefen
DE369886C (de) Verfahren der Aussenbeheizung eiserner Trommelentgaser
DE945931C (de) Verfahren zur Herstellung verschleissfester Rohre fuer den hydraulischen oder pneumatischen Transport von Schuettguetern
AT150275B (de) Verfahren zur Wärmebehandlung, insbesondere Zementation von Eisen, Stahl und deren Legierungen in Schmelzbädern.
DE876696C (de) Verfahren zum Tempern und Gluehfrischen
DE30209C (de) Verfahren zur Darstellung von Alkalisilicaten, Alkalikarbonaten, Salzsäure und Chlor
DE350263C (de) Verfahren zur Herstellung von Stahl oder Flusseisen aus Alteisen (Schrott) mit Kohlungsmitteln im sauren Ofen