DE124161C - - Google Patents

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DE124161C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/06—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts actuated by deformation of rail; actuated by vibration in rail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung, welche bezweckt, die Durchbiegung der Eisenbahnschiene beim Befahren zum Schliefsen eines elektrischen Stromes zu verwenden, und zwar derart, dafs der ganze Apparat an nur zwei Punkten a- und b mit der Fahrschiene in Verbindung steht, seine Höhe sich auf die der Fahrschiene beschränkt und innerhalb dieser Höhe die Verschiebung eines auf dem Stützpunkte α lagernden Stabendes s' in der Längsrichtung der Fahrschiene vor sich geht. . .
. Zweck dieser Bauart ist, den Stromschlufs bei geringem Gewicht und Gröfse des Apparates nur durch Befahren der Schiene zu erzielen-und nicht durch senkrechten oder seitlichen Schlag auf dieselbe; die Einrichtung unterscheidet sich hierdurch von der, bei wel· eher der an der Schiene entlang geführte Arm an einem Ende mit derselben starr verbunden ist, während das andere freie Ende senkrecht ausschwingt, wie bei D. R. P. 83637/20, 107424/20 und 93492/42. Eine horizontale Verschiebung zweier Punkte tritt auch bei der Anordnung nach D. R. P. 84489/42 ein, doch -vollzieht sich dieselbe aufserhalb der Schienenhöhe . bei abweichender Bauart und drei Befestigungspunkten des Apparates an der Schiene.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ansicht der Einrichtung dargestellt, in Fig. 2 und 3 Querschnitte derselben.
Die Ausführungsart ist folgende: An die Fahrschiene sind zwei Winkelstücke α und b angeschraubt. An eins derselben ist ein die Fahrschiene entlang geführter Stab s mit seinem Ende s~ derart angesetzt, dafs er in der Längsrichtung fest begrenzt ist; das andere Stabendes' liegt mittelst einer Schneide /2' auf dem anderen Winkelstück α, wo es sich bei der Schienendurchbiegung in der Längsrichtung gegen die Schiene verschiebt. Ueber das Stabendes' ragt der Vorsprung α', begrenzt.?' nach oben und verhütet ein Hochprellen desselben; dem gleichen Zwecke dient bei der Bewegung der Vorrichtung die Feder f. Die geringe Verschiebung des Stabendes s' auf dem Stützpunkte α wird entsprechend der Zeichnung auf den zweiarmigen Hebel h übertragen, dessen längerer Arm mit seinem" Ende an der ans isolirt angebrachten Leitungsklemme / den Contact herbeiführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein durch Schienendurchbiegung wirkender Streckenstromschliefser, dadurch gekennzeichnet, dafs der vollständige Apparat an nur zwei Stellen mit der Schiene in Verbindung steht, und zwar in der Weise, dafs ein der Schiene parallel liegender Stab s mit einem Ende an eine Winkelklaue b unverschiebbar gegen die Schiene'angesetzt ist, während das andere Stabende auf der zweiten Winkelklaue α mittelst einer Schneide derart gelagert ist, dafs es bei der Schienenbiegung nur in der Längsrichtung eine Bewegung gegen die Schiene ausführen kann, wobei ein mit der Schneide h' verbundener wesentlich längerer Winkelarm h zum Ausschwingen gebracht wird und in geeigneter Weise Stromschlufs erzeugt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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