DE1237987B - Vorrichtung zur Granulierung feinkoerniger Stoffe - Google Patents

Vorrichtung zur Granulierung feinkoerniger Stoffe

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DE1237987B
DE1237987B DE1964K0053772 DEK0053772A DE1237987B DE 1237987 B DE1237987 B DE 1237987B DE 1964K0053772 DE1964K0053772 DE 1964K0053772 DE K0053772 A DEK0053772 A DE K0053772A DE 1237987 B DE1237987 B DE 1237987B
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DE
Germany
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drum
granulating
internals
drums
pipe
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Pending
Application number
DE1964K0053772
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Kellerwessel
Manfred Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/12Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic in rotating drums

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Glanulating (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Granulierung feinkörniger Stoffe Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Granulierung feinkörniger Stoffe, welche aus einer oder mehreren Trommeln besteht, die in Ebenen senkrecht zur Trommelachse Kreis- oder Ellipsenschwingungen ausführen.
  • Bei einer Granuliervorrichtung bekannter Bauart wird das zu granulierende Gut in feuchtem Zustand in Form einer sehr langen Spirale vom Einlauf bis zum Auslauf durch die Trommel hindurchgeführt, wobei es einer starken Umwälzbewegung ausgesetzt und zu gleichmäßigen kugelförmigen Granalien geformt wird.
  • Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß es bei der Granulierung feinkörniger Stoffe vor allem auf die für das Abrollen der Granalien zur Verfügung stehende Oberfläche in der Granuliertrommel ankommt. Um die Durchsatzleistung einer derartigen Granuliervorrichtung bei gleichbleibendem Trommeldurchmesser erheblich zu steigern, wird gemäß der Erfindung jede Granuliertrommel durch lose in der Trommel vorgesehene Einbauten, vorzugsweise durch konzentrisch und parallel zur Längsachse angeordnete Rohre in Zusammenwirkung mit kreuzförmigen Blechen, im Querschnitt unterteilt.
  • Durch diese Unterteilung werden in der Trommel mehrere voneinander getrennte Hohlräume geschaffen und somit die wirksamen Oberflächen vergrößert.
  • Die lose Anordnung der Einbauten in der Trommel bringt den Vorteil mit sich, daß sich die Einbauten gegenüber der Trommel unter Einfluß der Schwingbewegung um ihre Längsachse drehen können.
  • Vorteilhaft sind an der Außen- und/oder Innenseite der aus einem oder mehreren etwa konzentrisch angeordneten Rohren bestehenden EinbautenAbstandsbleche befestigt. Durch diese Abstandsbleche werden die Rohre mit einem bestimmten Abstand voneinander gehalten. Gleichzeitig dienen diese Abstandsbleche auch als Abstreifer zur Verhütung von Anbackungen an den Rohrwänden.
  • Zum Zweck einer gleichmäßigen Gutzuteilung in die konzentrisch angeordneten Rohre ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung jedem Rohr der Einbauten ein Aufgaberohr in der Stirnwand und dem Ringraum zwischen äußerstem Rohr und Trommel ein Gutzulaufstutzen am Umfang der Trommel zugeordnet.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Einbauten gegen Längsverschiebung durch eine am Auslaufende der Granuliertrommel befestigte, mit Öffnungen versehene Scheibe abgesichert.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung des in der Zeichnung schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Granuliervorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in F i g. 1 im vergrößerten Maßstab, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in F i g. 1 im vergrößerten Maßstab.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Granuliervorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei zylindrischen Trommeln 1 und 2, die parallel nebeneinander angeordnet und in Stegen 3 und 4 gehalten sind. Jeder Steg ist mittels Konsolen 5 auf Auflagefedem 6, welche vorzugsweise als Gummifedern ausgebildet sind, abgestützt. Auf diese Weise sind die Granuliertrommeln schwingfähig gelagert. Die Auflagefedern 6 sind ihrerseits auf fundamentfesten Konsolen 7 angeordnet.
  • Zwischen den beiden Granuliertrommeln 1 und 2 ist ein Unwuchtantrieb mit Welle 8 (F i g. 2) und Unwuchten 9 vorgesehen. Die Welle 8 wird durch einen Motor 10 über eine Kardanwelle 11 in Umdrehungen versetzt, so daß die Trommeln 1, 2 Schwingungen ausführen, die kreis- oder ellipsenförmig in Ebenen verlaufen, die senkrecht zu den Längsachsen der Trommeln 1, 2 stehen.
  • Wie F i g. 2 zeigt, sind gemäß der Erfindung die Granuliertrommeln 1, 2 durch lose in den Trommeln vorgesehene Einbauten, die aus konzentrisch und parallel zu den Längsachsen der Trommeln angeordneten Rohren 12, 13 und kreuzförmigen Blechen 15, 16 bestehen, im Querschnitt unterteilt. Die Einbauten können vorteilhaft aus verschleißfestem nichtmetallischem Werkstoff hergestellt sein. An der Außenseite sind die Rohre 12, 13 mit jeweils vier Abstandsblechen 14, 14' versehen. An Stelle der Abstandsbleche können auch Leisten aus Kunststoff verwendet werden. Auf diese Weise ist für eine etwa konzentrische Lagerung der Einbautenrohre 12, 13 in den Granuliertrommeln gesorgt. Die Abstandsbleche 14, 14' erstrecken sich über die ganze Länge der Rohre 12 und 13 und haben zweckmäßig gegenüber den Granuliertrommeln so viel Spiel, daß sich die Rohre unter Einfluß der Schwingbewegung in den Granuliertrommeln um ihre Längsachse drehen können.
  • Die Abstandsbleche dienen hierbei gleichzeitig als Abstreifer zur Verhütung von Anbackungen an den inneren Trommelwandungen. Um ein störungsfreies Ablaufen der Einbautenrohre 12, 13 in den Trommeln zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, die Differenz zwischen dem Einbautenaußendurchmesser und dem Trommelinnendurchmesser geringer zu halten als die Schwingungsamplitude der Granuliertrommeln. Die in den Rohren 12, 13 angeordneten kreuzförmigen Blechen, 16 dienen als Abstreifer zur Verhütung von Anbackungen an den inneren Rohrwandungen.
  • Diese Bleche erstrecken sich ebenfalls über die ganze Länge der Rohre 12, 13, und ihr Abstand von den inneren Rohrwandungen wird hierbei zweckmäßig geringer als die Schwingungsamplitude der Granuliertrommel gehalten.
  • Um die Einbauten in den Granuliertrommeln gegen Längsverschiebung abzusichern, ist in jeder Trommel am Gutauslaufende eine Scheibe 17 (F i g. 1) fest angeordnet. Die Scheibe 17 ist, wie F i g. 3 zeigt, vorteilhaft mit Schlitzen 18 versehen, durch die das Fertiggut hindurchtreten kann. Gegebenenfalls kann es auch zweckmäßig sein, die Scheibel7 fortzulassen und dafür die Einbautenrohre etwa so lange auszubilden wie die Granuliertrommelnl, 2. In diesem Fall sind die Rohre 12, 13 an ihrem Gutauslaufende mit Öffnungen zu versehen, so daß das Fertiggut durch diese Öffnungen aus den Rohren in die Trommeln 1, 2 austreten kann.
  • Für die Gutaufgabe in die Granuliervorrichtung ist auf der linken Seite an der Stirnwandung jeder Trommel 1, 2 (F i g. 1) ein Zulaufstutzen 19 vorgesehen, von welchem flexible Zweigrohre 20, 21 ausgehen. Das flexible Zweigrohr 20 schließt an ein in der Stirnwand der Trommel angeordnetes und schräg nach unten gerichtetes verhältnismäßig weites Aufgaberohr 22 an, welches in das in der Granuliertrommel konzentrisch angeordnete Einbautenrohr 12 bzw.
  • 13 mündet. Das flexible Zweigrohr 21 dagegen ist mit einem Gutzulaufstutzen 23, welcher in den Ringraum zwischen dem Rohr und der Trommel mündet, verbunden. Durch diese Vorrichtung ist für eine gleichmäßige Gutaufgabe sowohl in den Ringraum zwischen dem Rohr und der Trommel als auch in das Innere der Einbautenrohre gesorgt. Am Ende jeder Granuliertrommel ist für das Fertiggut ein Austragstutzen 24 vorgesehen.
  • Im Betrieb wird das zu granulierende Gut den in Ebenen senkrecht zur Trommelachse schwingenden Granuliertrommel 1, 2 und den in diesen konzentrisch angeordneten Rohren 12, 13 über die eben erwähnten flexiblen Rohre 20, 21 kontinuierlich zugeführt.
  • Das Gut durchwandert infolge der Schwingbewegung die Maschine in Form von Spiralen vom Einlauf bis zum Auslauf, wobei sich die Granulate unter Einwirkung der Schwingungen bilden. Während das Gut durch die Maschine hindurchwandert, wird die für die Granulierung erforderliche Flüssigkeit in Form von Wasser oder Wasserdampf über an sich bekannte, in der Zeichnung nicht näher dargestellte Düse eingesprüht. Auf diese Weise wird eine sehr gleichmäßige Verteilung der Feuchtigkeit erzielt, so daß das Gut leicht granuliert werden kann. Hierbei kann es gegebenenfalls auch zweckmäßig sein, eine Flüssigkeit mit darin gelösten dispergierten oder emulgierten Bindemittelzusätzen zu verwenden. Am Ende der Trommel gelangen die Granulate durch die Schlitze der Scheibe 17 in einen freien Raum 25, von wo aus sie über den Rohrstutzen 24 aus der Trommel ausgetragen werden.
  • Durch die erfindungsgemäßen Einbauten in den Granuliertrommeln wird vorteilhaft eine erhebliche Vergrößerung der Arbeitsfläche erzielt und damit die Durchsatzleistung wesentlich gesteigert.
  • Die Vorrichtung zur Granulierung feinkörniger Stoffe gemäß der Erfindung ist nicht allein auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführung beschränkt.
  • So können beispielsweise die Granuliertrommeln mit zwei oder mehr konzentrisch ineinander angeordneten Rohren versehen werden, um die Arbeitsfläche zu vergrößern.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Granulierung feinkörniger Stoffe, bestehend aus einer oder mehreren Trommeln, die in Ebenen senkrecht zur Trommelachse Kreis- oder Ellipsenschwingungen ausführen, d a -durch gekennzeichnet, daß jede Granuliertrommel durch lose in der Trommel vorgesehene Einbauten, vorzugsweise durch konzentrisch und parallel zur Längsachse angeordnete Rohre (12, 13) in Zusammenwirkung mit kreuzförmigen Blechen (15, 16), im Querschnitt unterteilt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen dem Einbautenaußendurchmesser und dem Trommelinnendurchmesser geringer ist als die Schwingungsamplitude der Granuliertrommel.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem oder mehreren etwa konzentrisch angeordneten Rohren bestehenden Einbauten auf der Außen- und/ oder Innenseite mit Abstandsblechen (14) versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Rohr der Einbauten ein Aufgaberohr (22) in der Stirnwand und dem Ringraum zwischen äußerstem Rohr und Trommel ein Gutzulaufstutzen (23) am Umfang der Trommel zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauten aus verschleißfestem, nichtmetallischem Werkstoff hergestellt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbauten gegen Längsverschiebung durch eine am Auslaufende der Granuliertrommel befestigte, mit Öffnungen versehene Scheibe (17) abgesichert sind.
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