DE1237483B - Herstellungsverfahren fuer Zuendstifte - Google Patents

Herstellungsverfahren fuer Zuendstifte

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DE1237483B
DE1237483B DE1964L0047614 DEL0047614A DE1237483B DE 1237483 B DE1237483 B DE 1237483B DE 1964L0047614 DE1964L0047614 DE 1964L0047614 DE L0047614 A DEL0047614 A DE L0047614A DE 1237483 B DE1237483 B DE 1237483B
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DE
Germany
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ignition
pins
manufacturing process
discharge
beryllium oxide
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Pending
Application number
DE1964L0047614
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English (en)
Inventor
Otto Beyer
Dr Phil Wolfgang Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/34Igniting arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details
    • H01J2893/0074Cathodic cups; Screens; Reflectors; Filters; Windows; Protection against mercury deposition; Returning condensed electrode material to the cathodic cup; Liquid electrode level control
    • H01J2893/0087Igniting means; Cathode spot maintaining or extinguishing means

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  • Spark Plugs (AREA)

Description

,BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C04b
Deutsche KL: 80 b - S/jrf/ff
Nummer: L 237 483
Aktenzeichen: [,47.614 VI b/80 b
Anmeldetag: L7. April 1964
Auslegetag: Vh. März 1967
Es ist bekannt, Entladungen in Gefäßen mit einer Quecksilberkathode mit Hilfe von sogenannten Zündstiften zu zünden. Charakteristisch ist diese Art der Zündung für eine ganze Gruppe von Entladungsgefäßen mit Löschung des Lichtbogens in jeder Sperr- S phase, die im Handel unter dem Namen »Ignitrons« bekannt sind. Aber auch für die erstmalige Zündung von Entladungsgefäßen mit dauernd brennender Entladung werden solche Zündstifte angewandt.
Die Zündstifte bestehen gewöhnlich aus einem Halbleitermaterial, bevorzugt aus Borcarbid. Die zur Zündung notwendige Energie wird durch den Widerstand der Zündstifte stark beeinflußt. Reines Borcarbid ist wegen seines niedrigen spezifischen Widerstandes nicht geeignet, es wird daher durchweg mit isolierenden Materialien vermischt, um einen höheren Widerstand des Zündstifts zu erreichen. Borcarbid selbst, wie auch die bisher verwandten isolierenden Zusätze haben Halbleitereigenschaften, d. h., der Widerstand sinkt mit steigender Temperatur.
Wie bekannt, kann man den Zusammenhang zwischen Temperatur und spezifischem Widerstand von Halbleitern durch die Formel ρ = ρα e6'2" darstellen. Der Wert von »b« charakterisiert das Maß der Temperaturabhängigkeit. Er liegt bei den üblichen Zündstiften in der Größenordnung von 108I0K]. Diese Temperaturabhängigkeit ist äußerst unerwünscht. Sie hat zur Folge, daß nach der Inbetriebnahme eines mit einem Zündstift ausgestatteten Entladungsgefäßes die zur Zündung benötigten Spannungen und Ströme sich entsprechend der Wärmeentwicklung im Gefäß ständig verändern.
Besonders unangenehm ist das in den Fällen, wo man mit sogenannter Fremdzündung arbeitet. Darunter wird verstanden, daß eine unabhängig von der am Gefäß liegenden Hauptspannung gespeiste Gleichspannung die Zündenergie liefert, die durch einen Kondensator gepuffert wird. Dieser Kondensator bildet zusammen mit einer üblicherweise in den Zündstiftkreis geschalteten Selbstinduktion einen Schwingkreis, dessen Dämpfung durch den Zündstiftwiderstand gegeben ist. Strom- und Spannungswerte in diesem Schwingkreis werden naturgemäß durch Änderungen in der Höhe des Widerstandes besonders stark beeinflußt.
Es sind daher schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, um die Temperaturabhängigkeit von Zündstiften zu verringern. Sie haben bisher zu keinem Erfolg geführt, weil — wie schon erwähnt — alle bisher bekannten Substanzen eine hohe Temperaturabhängigkeit besitzen.
Unter den vorgeschlagenen Streckmitteln (isolie-Herstellungsverfahren für Zündstifte
Anmelder:
Licentia Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Als Erfinder benannt:
Otto Beyer,
Dr. phil. Wolfgang Rohde, Berlin
rende Substanzen) ist gelegentlich Berylliumoxyd erwähnt worden, jedoch hat auch BeryÜiumoxyd eine starke Temperaturabhängigkeit des Widerstandes.
ao Der »b«-Wert läßt sich nach Literaturangaben für den spezifischen Widerstand zu 104 berechnen.
Es hat sich nun überraschend herausgestellt, daß Berylliumoxyd bei geeigneter Führung des Herstellungsverfahrens von Zündstiften in Verbindung mit
as anderen Substanzen zu einer für Zündstifte hervorragend geeigneten Verbindung umgesetzt werden kann, die eine geringe Temperaturabhängigkeit des Widerstandes besitzt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Zündstiften zur Zündung einer Quecksilberentladung, bei dem ein Gemisch von Bor, Graphit und BeryÜiumoxyd zu Zündstiften geformt und auf Temperaturen von über 10000C erhitzt wird. Wie üblich können dabei Graphitkokillen verwendet und auf die Masse ein leichter Druck ausgeübt werden. Wahrscheinlich bildet sich dabei die in' der Literatur angegebene Verbindung »Berylliumborocarbid«. Der oben definierte »b«-Wert liegt bei dem nach der Erfindung hergestellten Gemisch in der Größenordnung von nur 102. Aus den dabei entstehenden Körpern wird der Zündstift durch Schleifen in die geeignete Form gebracht.
Es ist dem Fachmann bekannt, daß es wünschenswert ist, eine etwas rauhe Oberfläche zu erhalten, um die Zahl der Berührungen mit dem Kathodenquecksilber herabzusetzen. Um das zu erreichen, kann z. B. noch grobkörniges Borcarbid zu der Masse zugesetzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Zündstiften zur Zündung einer Quecksilberentladung, da-
709 520/384
3 4
durch gekennzeichnet, daß ein Gemisch 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-
von Bor, Graphit und Berylliumoxyd zu Zünd- kennzeichnet, daß dem Gemisch noch grobkör-
stiften geformt und auf Temperaturen von über niges Borcarbid zugesetzt wird.
1000° C erhitzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 5 In Betracht gezogene Druckschriften:
kennzeichnet, daß diese Umsetzung in strom- H. de B. Knight, »The Are Discharge«, S. 87,
durchflossenen Graphitkokillen vorgenommen und Chapman und Hall-Verlag;
auf die Masse ein leichter Druck ausgeübt wird. Firmenschrift der Fa. Berylco über Berylliumoxid.
709 520/384 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964L0047614 1964-04-17 1964-04-17 Herstellungsverfahren fuer Zuendstifte Pending DE1237483B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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