DE123743C - - Google Patents

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DE123743C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G21/00Table-ware
    • A47G21/16Table-cloth or napkin holders
    • A47G21/165Means for holding napkins on the clothes or around the neck of the user

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  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine als Serviettenring und Serviettenträger dienende Spange, zwischen deren Armen die zusammengelegte Serviette gehalten wird, und die, nach Befestigen der entfalteten Serviette an der Spange, in den Kragen eingehängt werden kann.
Bei Verwendung der bisher bekannten, derartigen Spangen oder Ringen besteht der Uebelstand, dafs der Serviette nicht die zum Breithalten erforderliche Stützung gegeben wird, die sie sonst bei der gewöhnlichen Befestigung durch Einschieben hinter den Kragen durch dessen Rand erhält. Demzufolge fällt die Serviette in sich zusammen und vermag nur ungenügend Schutz zu bieten. Auch des Befestigen der Serviette in unmittelbarer Nähe des Kragens, wie dies gleichfalls beim gewöhnlichen Einschieben der Serviette hinter den Kragen der Fall ist, wird durch die bisherigen Spangen oder Ringe nicht erreicht, so dafs auch ein mehr oder weniger grofser Theil der Cravate und des Vorhemdes von der Serviette nicht geschützt ist. Ferner sind Theile der Spange oder die ganze Spange beim Gebrauch derselben als Träger in ungefälliger Weise sichtbar.
Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Spange werden diese Uebelstände behoben und weitere Vortheile erreicht. Das Wesentliche der Neuerung besteht darin, dafs die beiden Spangenarme durch Umbiegen einer entsprechend ausgestanzten Platte gebildet sind und in solcher Weise gegen einander federn, dafs die Enden der Spangenarme, nach Freigabe der letzteren, die von oben zwischen die Spangenarme einzuführende Serviette festzuklemmen und dabei zu stützen vermögen. Ein an der Spange angeordneter Haken dient dazu, erstere in bekannter Weise in den Kragen einzuhängen.
Zufolge der neuen Bauart der Spange wird der Serviette durch den einen der sie festklemmenden, entsprechend breiten Arme die zum Breithalten erforderliche Stützung · gegeben, so dafs die Serviette nicht zusammenfallen kann. Die neue Spange ermöglicht die Anordnung des zum Festhalten der Spange dienenden Hakens in solcher Weise, dafs die Klemmstellen für die Serviette unmittelbar vor den Kragen zu liegen kommen, demzufolge auch die Serviette unmittelbar an den Kragen sich anschliefsen kann. Jener Haken läfst sich ferner derart anordnen, dafs nicht nur die ganze Spange, sondern auch der Befestigungshaken unsichtbar sind, da diese Theile beim Gebrauch der Spange als Träger von der Serviette verdeckt werden.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Spange, Fig. 2 die Rückansicht derselben; Fig. 3 und 4 zeigen die Spange im Querschnitt; Fig. 5, 6, 7 und 8 veranschaulichen die Verwendung der Spange als Ring bezw. als Träger; Fig. g bis 1 5 sind Ausführungsformen.
Bei sämmtlichen dargestellten Ausführungen werden die Spangenarme a b durch Umbiegen einer entsprechend ausgestanzten, elastischen Platte gebildet, wobei der obere Theil i des Armes b, welcher der entfalteten Serviette als Stütze dient, zweckmäfsig entsprechend breit

Claims (1)

  1. und mit bogenförmigem Rande ausgeführt wird. Das Ende des Armes α erweitert sich gleichfalls nach oben hin, um möglichst breite Klemmflächen für die Serviette zu bilden.
    Bei der in Fig. ι bis 8 dargestellten Ausführung trägt das Ende des Armes α den scharnierartig drehbaren Haken c d, der nach Einführen der flach zusammengelegten Serviette h (Fig. 6) zwischen die Enden beider Arme umgelegt werden kann, wobei sich die Kante f gegen die Einkerbung g stützt.
    Soll die Spange als Träger benutzt werden, so wird die Spange nach Vorziehen der Serviette und Umlegen des Hakens c d (Fig. 4) in den Kragen eingehängt und die Serviettenecke entsprechend weit von oben zwischen die Spangenarme eingeführt. Zweckmäfsig lassen sich die Theile c d des Hakens aus einander spreizen, um letzteren an den Kragen festzuklemmen. Wie aus Fig. 7 erkennbar, überdeckt die derart gehaltene Serviette die ganze Spange und nur der Theil c des Hakens ist sichtbar.
    Bei der Ausführung gemäfs Fig. 9 und 10 ist das Ende des Armes α etwas gebogen und bei k für den sich beim Umlegen in den Arm α einführenden Theil d ausgespart.
    Fig. ι ο und 12 zeigen eine andere Art der Befestigung des Theiles d an dem Arme a. Auch bei dieser Ausführung der Spange ist das Ende jenes Armes nach aufsen umgebogen, dagegen der Theil d um eine zur Längenachse der Spange parallele und durch die Niete e gebildete Achse drehbar angeordnet, so dafs durch Drehen des Theiles d in der Pfeilrichtung Fig. 11 der zum Anhängen der Spange dienende ,Haken gebildet wird, wie dies Fig. 12 veranschaulicht.
    Bei der in Fig. 13 und 14 dargestellten Ausführung besteht der Theil d mit dem Arm a aus einem Stück, wobei er zu letzterem federnd angeordnet ist. Durch Abheben des federnden Theiles d (Fig. 14 punktirt) kann derselbe in den Kragen eingeführt und die Spange festgeklemmt werden. , .
    Wie aus Fig. 15 erkennbar, werden bei diesen Ausführungen sowohl die Spange als auch der Haken d von der Serviette verdeckt.
    Der Arm b kann durch ein Monogramm oder dergl. verziert und verschiedenartig ausgeführt sein.
    • Patent-Anspruch: .
    Als Serviettenring und Serviettenträger dienende Spange, dadurch gekennzeichnet, dafs die bei Verwendung der Spange als Ring aus einander gespreizten Arme (a b) bei Verwendung der Spange als Träger die von oben zwischen die Spangenarme einzuführende Serviette (h) derart festklemmen und stützen, dafs einerseits die Spange verdeckt wird, andererseits die Serviette breitfallend gehalten und mittels eines gleichfalls von der Serviette verdeckten Hakens (d) oder dergl. befestigt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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