DE1237405A1 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1237405A1 DE1237405A1 DE1237405A1 DE 1237405 A1 DE1237405 A1 DE 1237405A1 DE 1237405 A1 DE1237405 A1 DE 1237405A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- gear
- gears
- clutch
- sun
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 9
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
B23c
DeutscheKl.: 49 b-4/06
Nummer: 1237405
Aktenzeichen: D41237Ib/49b
Anmeldetag: 28. März 1963
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für die Spindel einer Werkzeugmaschine, in der — wie
bei Drehmaschinen — ein Werkstück oder — wie bei Fräsmaschinen — ein Werkzeug festzuspannen oder
zum Auswechseln des Werkstückes oder Werkzeuges zu lösen ist. Solche Spannvorrichtungen weisen ein
koaxial zur Spindel angeordnetes Anzugorgan auf, durch welches entweder ein Mehrbackenfutter betätigt
oder — im Fall einer Frässpindel — das Werkzeug axial zur Spindel verschoben wird, bis es in
einen konischen Sitz der Spindel hineingezogen bzw. aus ihm herausgestoßen ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art, die eine Frässpindel betrifft, ist das Anzugorgan als drehbare
Befestigungsstange ausgebildet, die koaxial in der Spindel gelagert und an ihrem dem Werkzeug zugewendeten
Ende mit einem Anzuggewinde für das Werkzeug versehen ist. Die Befestigungsstange wird
bei festgebremster Spindel über ein mit der Stange kuppelbares Getriebe vom Antriebmotor der Spindel
angetrieben. Das Getriebe ist als Planetenrad-Untersetzungsgetriebe ausgebildet und koaxial zur Spindel
angeordnet. Ein Sonnenrad des Getriebes ist fest mit dem Gehäuse verbunden und dadurch gegen Drehung
fixiert. Infolgedessen wird beim Antrieb des Planetenradträgers dem anderen Sonnenrad die stark untersetzte
Drehzahl erteilt, die zur Betätigung der mit diesem Sonnenrad kuppelbaren Befestigungsstange erforderlich
ist. Daraus ergibt sich, daß erstens die Befestigungsstange nur betätigt werden kann, wenn die
Spindel festgebremst ist, daß zweitens eine Trennung des antreibenden Sonnenrades von der Befestigungsstange durch eine Kupplung notwendig ist, wenn die
Spindel ihre Arbeitsbewegung ausführen soll, da deren Drehzahl wesentlich höher liegt als die Drehzahl des
Sonnenrades, und daß schließlich der Antriebmotor wechselnde Drehrichtung haben muß, um die Befestigungsstange
sowohl zum Anziehen als auch zum Lösen des Werkzeuges betätigen zu können.
Ordnet man gemäß der Erfindung das eine Sonnenrad eines solchen zur Spindel koaxialen Planetenradgetriebes
auf der Spindel und das andere Sonnenrad fest auf dem Anzugorgan an, so entfällt die Notwendigkeit
einer lösbaren Kupplung zwischen dem Planetenradgetriebe und dem Anzugorgan. Denn das auf
dem Anzugorgan sitzende Sonnenrad kann jede Drehzahl bis zum Gleichlauf mit dem auf der Spindel
sitzenden Sonnenrad annehmen, so daß das Anzugorgan nunmehr auch bei laufender Spindel betätigt
werden kann. Gleichlauf der beiden auf der Spindel und dem Anzugorgan sitzenden Sonnenräder entsteht,
wenn der Planetenradträger mit gleicher Drehzahl Spannvorrichtung für die Spindel einer
Werkzeugmaschine
Werkzeugmaschine
Anmelder:
Dr.-Ing. Hans Deckel,
München 25, Plinganserstr. 150;
DipL-Ing. Friedrich Wilhelm Deckel,
Zug (Schweiz)
München 25, Plinganserstr. 150;
DipL-Ing. Friedrich Wilhelm Deckel,
Zug (Schweiz)
Vertreter:
Dr. jur. H. Lersch, Rechtsanwalt,
München 22, Maximilianstr. 26
München 22, Maximilianstr. 26
Als Erfinder benannt:
Horst Lanzenberger, München
läuft wie die Spindel, während jede Drehzahlabweichung desselben eine Anzug- oder Lösebewegung des
Anzugorgans gegenüber der Spindel zur Folge hat.
Vorteilhaft ist zwischen dem Spindelantriebmotor und dem von ihm angetriebenen Planetenradträger
ein wechselweise schaltbares Wendegetriebe angeordnet. Dadurch wird es unnötig, die Drehrichtung des
Spindelantriebes zum Lösen des Werkzeuges oder Werkstückes umzukehren. Dies ist wichtig, wenn ein
Wechsel bei laufender Spindel durchgeführt werden soll.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Wendegetriebe zwei wechselweise schaltbare Magnetkupplungen
auf, welche als Reibungskupplungen ausgebildet sind. Diese Kupplungen liegen im Gegensatz
zu der Kupplung, die bei der vorbeschriebenen bekannten Vorrichtung zwischen einem Sonnenrad
und der Befestigungsstange, also in Richtung der Antriebkraft hinter dem Planetenradträger, angeordnet
ist, im Bereich der rasch laufenden Wellen vor dem Planetenradträger, wo das zu übertragende Drehmoment
entsprechend kleiner ist. Das ermöglicht eine Ausführung als Reibungskupplung bei relativ geringen
baulichen Abmessungen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Sie zeigt schematisch
die Werkzeugspindel einer Fräsmaschine und ihren Antrieb.
Eine Fräsmaschinenspindel 10 enthält in einer Längsbohrung ein Spannstück 12, das an einem Ende
mit Gewinde versehen ist. Das Gewinde dient zum
709 520/210
Claims (4)
1. Spannvorrichtung für die Spindel einer Werkzeugmaschine, bei der ein koaxial zur Spindel
angeordnetes Anzugorgan über ein zur Spindel koaxiales Planetenrad-Untersetzungsgetriebe
betätigt wird, dessen Planetenradträger durch den Spindelantriebmotor in beiden Richtungen mit
von der Spindeldrehzahl abweichender Drehzahl antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Sonnenrad (22) des Planetenradgetriebes auf der Spindel, das andere Sonnenrad
(20) auf dem Anzugorgan (18) fest angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spindelantriebmotor
und dem von ihm angetriebenen Planetenradträger (26) ein wechselweise schaltbares
Wendegetriebe (56 bis 64) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendegetriebe zwei wechselweise
schaltbare Magnetkupplungen (62,64) aufweist, welche als Reibungskupplungen ausgebildet
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Lösen des Werkzeuges
(14) betätigte Reibungskupplung (64) ein höheres Schlupfdrehmoment hat als die für das
Anziehen des Werkzeuges betätigte Reibungskupplung (62).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 976 044.
Deutsche Patentschrift Nr. 976 044.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/210 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3509635C1 (de) | Werkzeughalteeinrichtung fuer Drehmaschinen | |
| EP0796699A1 (de) | Spindelantrieb für eine Werkzeugmaschine | |
| DE2729939C3 (de) | Kraftbetätigtes Spannfutter | |
| DE976044C (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Werkzeugen in der Spindel und Hinausdruecken derselben aus der Spindel einer Werkzeugmaschine | |
| DE3528120C1 (de) | Kraftbetaetigtes Spannfutter | |
| DE2156153C3 (de) | Spindelanordnung für Werkzeugmaschinen | |
| DE2306137C3 (de) | Vorrichtung zum Gewindeschneiden auf einer Drehmaschine | |
| DE1189822B (de) | Spindelantrieb fuer Werkzeugmaschinen | |
| DE1237405B (de) | Spannvorrichtung fuer die Spindel einer Werkzeugmaschine | |
| DE1237405A1 (de) | ||
| DE3128228C2 (de) | ||
| DE1300417B (de) | Bohrwerk od. dgl. mit einer in der Hauptspindel verschiebbar gelagerten hohlen Bohrspindel | |
| DE938603C (de) | Drehbohrmaschine, insbesondere Gesteinsdrehbohrmaschine | |
| DE707346C (de) | Antriebsvorrichtung fuer selbsttaetige Drehbaenke | |
| DE311167C (de) | ||
| DE105759C (de) | ||
| EP3822008B1 (de) | Spindelbaugruppe für eine werkzeugmaschine | |
| DE251410C (de) | ||
| DE813786C (de) | Mechanikerdrehbank mit Einrichtung zum Schneiden von Gewinde | |
| DE135452C (de) | ||
| DE113626C (de) | ||
| DE295757C (de) | ||
| DE3505785A1 (de) | Werkzeugeinrichtung | |
| DE2309931A1 (de) | Schraubstock | |
| DE100808C (de) |