DE1237295B - Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung stark reflektierender SchichtstoffeInfo
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- DE1237295B DE1237295B DE1962R0033360 DER0033360A DE1237295B DE 1237295 B DE1237295 B DE 1237295B DE 1962R0033360 DE1962R0033360 DE 1962R0033360 DE R0033360 A DER0033360 A DE R0033360A DE 1237295 B DE1237295 B DE 1237295B
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C63/00—Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B29d
Deutsche Kl.: 39 a3-9/00
Nummer: 1237 295
Aktenzeichen: R 33360 X/39 a3
Anmeldetag: 21. August 1962
Auslegetag: 23. März 1967
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe aus einem
Metallunterblech und einer transparenten Plastikfolie von 0,0125 bis 0,25 mm Stärke, welche thermoplastisch
ist, jedoch ihre Eigenschaften, welche sie bei Raumtemperatur besitzt, bis mindestens zu einer
Temperatur von 145° C behält, und einer auf der Rückseite dieser Folie aufgedampften Schicht aus
reflektierendem Metall, welche dünner als die Plastikfolie ist.
Es ist allgemein bekannt (»Schweißtechnik, Soudure«, Zürich, Mai 1962), daß sich Metalle nicht
nur wahlweise untereinander, sondern mit fast allen nicht metallischen Werkstoffen, wie Holz, Glas, Textilien,
Gummi, ausgehärteten Kunststoffen und keramischen Stoffen verbinden; jedoch bereiten bestimmte
Thermoplaste, wie Weich-Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen und Polytetrafluoräthylen
Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten hat man bei der Herstellung von mit Kunststoffolien beschichteten
Metallblechen durch entsprechende Wahl und Aufbringen eines Haftmittels zu beseitigen versucht
(vgl. Mitteilungen der Forschungsgesellschaft Blechverarbeitung e. V., September 1960); jedoch handelt
es sich bei diesen bekannten Maßnahmen ausschließlich um die direkte Vereinigung von Kunststofffolien
mit Blechen, d. h. ohne eine aufgedampfte Metallzwischenschicht vorzusehen. Dazu wird in der
Regel lediglich auf ein aufgerolltes Metallblech ein Haftgrund, z. B. ein Klebstoff aufgebracht, das Lösungsmittel
in einem Trockenofen verflüchtigt und die Kunststoffolie mittels Wärmer mit dem Blech
verbunden, wobei durch Walzen auch eine Prägung vorgenommen werden kann. Durch derartige Verfahrensmaßnahmen
sind jedoch die Probleme um die einwandfreie Herstellung optisch stark reflektierender
Schichtstoffe durch die Vereinigung metallisch bedampfter Kunststoffolien und Trägerblechen maßgebend
nicht beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung stark reflektierender
Schichtstoffe anzugeben, nachdem metallisch bedampfte Folien mit genügender Festigkeit derart auf
ein Trägerblech aufgebracht werden können, daß der dabei entstehende Schichtstoff ohne Ablösung der
Folie an der aufgedampften Metallschicht beliebig verformt werden kann.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art dadurch, daß
eine zur Gruppe der Polyvinylfluoride, der Polyester, der Polyamide oder einem fluorierten Mischpolymer
von Äthyl-Propionat gehörende Folie verwendet
Verfahren zur Herstellung stark reflektierender
Schichtstoffe
Schichtstoffe
Anmelder:
W. J. Ruscoe Company, Akron, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. Dr. W. Andrejewski, Patentanwalt,
Essen, Kettwiger Str. 36
Als Erfinder benannt:
William J. Ruscoe,
Robert M. McPherson, Akron, Ohio;
John W. Clause, Kent, Ohio (V. St. A.)
wird und auf deren mit der Metallschicht bedampften Rückseite eine Lösung eines an sich bekannten,
in der Wärme erstarrenden Gummi-Harzklebers auf Phenolharzbasis aufgebracht und durch Erwärmen
getrocknet wird, daß ferner die gleiche Klebelösung in an sich bekannter Weise auf eine Seite des Unterbleches
aufgebracht und das so beschichtete Blech auf wenigstens 200° C erwärmt wird, um das Klebemittel
trocknen und teilweise abbinden zu lassen, worauf die Plastikfolie erwärmt und Unterblech und
Plastikfolie mit aufeinanderliegenden Klebeschichten in an sich bekannter Weise in erwärmtem Zustand gewalzt
werden. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Plastikfolie mit
der getrockneten Klebstoffschicht ohne eine weitere Schutzschicht in Lagen direkt übereinander aufgewickelt
und erst später zur Vereinigung mit dem Unterblech abgerollt und auf 145° C erwärmt wird.
Ferner empfiehlt die Erfindung, daß Unterblech und Plastikfolie bei einem Druck von etwa 10 kp/cm2
und einer Durchziehgeschwindigkeit von etwa 9 m/ Min. unter gleichzeitiger Zuführung von Wärme gewalzt
werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß es nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren erstmals gelingt, einen infolge der auf die Plastikfolie aufgedampften Metallschicht
stark reflektierenden Schichtstoff herzustellen, der anschließend gedrückt, gezogen oder anders verformt
werden kann, um ihm die gewünschte geome-
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3 4
trische Reflektorform zu erteilen, ohne daß hierbei gleichmäßig über das Blech verteilt wird. Im Aneine
Lösung der einzelnen Schichten des Schicht- schluß daran durchläuft das mit dem Kleber überstoffes
voneinander auftritt, vielmehr die optischen zogene Metallunterblech 1 einen Trocken- und Ab-Eigenschaften
in gleicher Güte erhalten bleiben. Das bindeofen 7, der eine Absaughaube 8 in der Nähe
von der Erfindung gelöste Problem ist dabei darin zu 5 des Einganges besitzt. Diese Absaughaube 8 steht
sehen, daß bekanntlich auf Plastikfolien aufge- mit einer Pumpe 9, einem Ventilator od. dgl. in Verdampfte
sehr dünne Metallschichten eine nur sehr bindung, um Gase aus dem Ofen 7 abzusaugen,
geringe Haftfestigkeit an der Folie zeigen, beispiels- Gewöhnlich besitzt der Gummi-Harzkleber 5 ein weise unschwer von der Folie abgerieben werden flüchtiges Lösungsmittel, in dem die festen Bestandkönnen, so daß es bisher nicht gelungen ist, solcher io teile des Klebers gelöst sind, so daß die Absaugvor-Art metallisch bedampfte Folien mit genügender richtung 9 derartige Lösungsmittel vom Kleber als Festigkeit derart auf ein Trägerblech aufzubringen, Gas während der ersten Erwärmung des Metallunterdaß der dabei entstehende Schichtstoff ohne Ab- bleches 1 absaugt. Der Ofen 7 ist mit einem Translösung der Plastikfolie an der aufgedampften Metall- portband 10 ausgerüstet, welches ihn in seiner Längsschicht beliebig verformt werden kann. Der Grund 15 richtung durchläuft und das Metallunterblech 1 für den von der Erfindung erzielten Erfolg ist offen- durch den Ofen 7 hindurchführt. Das Lösungsmittel bar darin zu sehen, daß die mit der Metallschicht des Gummi-Harzklebers 5 verdampft während der bedampfte Folie zunächst für sich mit der Klebstoff- ersten Erwärmung des Klebemittels. Der Ofen wird schicht versehen und diese getrocknet wird. Hier- auf eine geeignete Temperatur angeheizt, um den durch wird sehr wahrscheinlich eine festere Haftung 20 verwendeten Gummi-Harzkleber 5 trocknen und im der aufgedampften Metallschicht an der Plastikfolie wesentlichen abbinden zu lassen. Die tatsächliche sowie eine Verfestigung der aufgedampften Metall- Temperatur hängt von den verwendeten Stoffen ab, schicht selbst bewirkt. Würde man die bedampfte von der Stärke des Metallunterbleches 1, der Stärke Plastikfolie ohne eine solche zuvor aufgebrachte und der Klebemittelschicht usw., so daß die endgültige getrocknete Klebstoffschicht unmittelbar auf die 25 Temperatur im Ofen bei mindestens etwa 2000C Klebstoffschicht des Unterbleches aufbringen, so liegt und eine gleichmäßige Erwärmung des Gummiwürde zwar eine Bindung zwischen dieser Klebstoff- Harzklebers 5 sowie des Metallunterbleches 1 wähschicht und der aufgedampften Metallschicht ein- rend seines Durchganges durch den Ofen 7 zu ertreten, jedoch kann sich zufolge der beim Walzen zielen ist. Die Länge des Ofens 7 wird derart gewählt, ausgeübten Beanspruchung die Plastikfolie von der 30 daß der Gummi-Harzkleber 5 trocknet und zuminaufgedampften Metallschicht abtrennen, da die dest teilweise während des Durchlaufes abbindet. Im Klebstoffschicht in dieser kurzen Zeit die beschrie- Anschluß an den Ofen 7 wird eine Kompositfolie 11, bene Verfestigung der aufgedampften Metallschicht die auf einer Trommel 14 aufgerollt war, mit dem und ihre festere Verbindung mit der Plastikfolie Metallunterblech 1 zusammengebracht, um mit dienicht bewirken kann. Es würde hierbei kein Produkt 35 sem verklebt zu werden. Diese Kompositfolie 11 bemit gleichmäßig guten optischen Eigenschaften ent- sitzt eine transparente Plastikfolie 12, beispielsweise stehen, wie das nach Lehre der Erfindung verwirk- aus Polyesterstoff mit orientierter molekularer Struklicht wird. tür. Die Plastikfolie 12 hat gewöhnlich eine Stärke
geringe Haftfestigkeit an der Folie zeigen, beispiels- Gewöhnlich besitzt der Gummi-Harzkleber 5 ein weise unschwer von der Folie abgerieben werden flüchtiges Lösungsmittel, in dem die festen Bestandkönnen, so daß es bisher nicht gelungen ist, solcher io teile des Klebers gelöst sind, so daß die Absaugvor-Art metallisch bedampfte Folien mit genügender richtung 9 derartige Lösungsmittel vom Kleber als Festigkeit derart auf ein Trägerblech aufzubringen, Gas während der ersten Erwärmung des Metallunterdaß der dabei entstehende Schichtstoff ohne Ab- bleches 1 absaugt. Der Ofen 7 ist mit einem Translösung der Plastikfolie an der aufgedampften Metall- portband 10 ausgerüstet, welches ihn in seiner Längsschicht beliebig verformt werden kann. Der Grund 15 richtung durchläuft und das Metallunterblech 1 für den von der Erfindung erzielten Erfolg ist offen- durch den Ofen 7 hindurchführt. Das Lösungsmittel bar darin zu sehen, daß die mit der Metallschicht des Gummi-Harzklebers 5 verdampft während der bedampfte Folie zunächst für sich mit der Klebstoff- ersten Erwärmung des Klebemittels. Der Ofen wird schicht versehen und diese getrocknet wird. Hier- auf eine geeignete Temperatur angeheizt, um den durch wird sehr wahrscheinlich eine festere Haftung 20 verwendeten Gummi-Harzkleber 5 trocknen und im der aufgedampften Metallschicht an der Plastikfolie wesentlichen abbinden zu lassen. Die tatsächliche sowie eine Verfestigung der aufgedampften Metall- Temperatur hängt von den verwendeten Stoffen ab, schicht selbst bewirkt. Würde man die bedampfte von der Stärke des Metallunterbleches 1, der Stärke Plastikfolie ohne eine solche zuvor aufgebrachte und der Klebemittelschicht usw., so daß die endgültige getrocknete Klebstoffschicht unmittelbar auf die 25 Temperatur im Ofen bei mindestens etwa 2000C Klebstoffschicht des Unterbleches aufbringen, so liegt und eine gleichmäßige Erwärmung des Gummiwürde zwar eine Bindung zwischen dieser Klebstoff- Harzklebers 5 sowie des Metallunterbleches 1 wähschicht und der aufgedampften Metallschicht ein- rend seines Durchganges durch den Ofen 7 zu ertreten, jedoch kann sich zufolge der beim Walzen zielen ist. Die Länge des Ofens 7 wird derart gewählt, ausgeübten Beanspruchung die Plastikfolie von der 30 daß der Gummi-Harzkleber 5 trocknet und zuminaufgedampften Metallschicht abtrennen, da die dest teilweise während des Durchlaufes abbindet. Im Klebstoffschicht in dieser kurzen Zeit die beschrie- Anschluß an den Ofen 7 wird eine Kompositfolie 11, bene Verfestigung der aufgedampften Metallschicht die auf einer Trommel 14 aufgerollt war, mit dem und ihre festere Verbindung mit der Plastikfolie Metallunterblech 1 zusammengebracht, um mit dienicht bewirken kann. Es würde hierbei kein Produkt 35 sem verklebt zu werden. Diese Kompositfolie 11 bemit gleichmäßig guten optischen Eigenschaften ent- sitzt eine transparente Plastikfolie 12, beispielsweise stehen, wie das nach Lehre der Erfindung verwirk- aus Polyesterstoff mit orientierter molekularer Struklicht wird. tür. Die Plastikfolie 12 hat gewöhnlich eine Stärke
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer von etwa 0,0125 bis 0,25 mm und besitzt eine Schicht
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden 40 13 aus einer sehr dünnen, undurchsichtigen Alu-Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt miniumfolie oder einem anderen reflektierenden
Fig. 1 eine Anlage zur Durchführung des erfin- Metall auf ihrer einen Oberfläche, die mit ihr beidungsgemäßen
Verfahrens in schematischer Dar- spielsweise durch Niederschlag im Vakuum innig verstellung,
bunden ist. Auf die Aluminiumschicht 13 wird vor-
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch einen Schicht- 45 her eine Schicht aus dem Gummi-Harzkleber S auf-
stoff, welcher nach dem erfindungsgemäßen Verfah- gebracht,
ren hergestellt wurde, in vergrößertem Maßstab, Die Kompositionsfolie 11 wird auf der Trommel
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach 14 aufgerollt und von dort zwischen Walzen 15 und
F i g. 1 mit besonderem Muster an seiner Oberfläche, 16 hindurchgeführt. Die Walze 15 besitzt eine fest-
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Träger für ein 50 stehende Welle, während die Walze 16 an passenden
Rückspiegelglas für Kraftfahrzeuge, der aus einem Hebeln 17 angelenkt ist, welche mit einer Kolbennach
dem erfindungsgemäßen Verfahren beschichte- stange 18 in Verbindung steht, die durch einen KoI-ten
Metallunterblech hergestellt wurde, und ben 19 gesteuert wird. Dieser Kolben 19 sitzt in
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 durch den einem Druckzylinder 20, so daß durch Einführung
Gegenstand nach F i g. 4 in vergrößertem Maßstabe. 55 eines Druckmittels in den Zylinder über die Zufuhrin
Fig. 1 ist die Anwendung des erfindungs- leitung21 die Hebel 18 wahlweise die Walze 16
gemäßen Verfahrens bei einem durchlaufenden me- gegen die Walze 15 drücken oder von dieser abtallischen
Unterblech 1 dargestellt, welches beispiels- heben.
weise aus Aluminium, Stahl oder beliebigem anderen Normalerweise ist es erforderlich, die Walze 16
Material bestehen kann. Dieses Blech ist hierbei nur 60 zu erwärmen. Daher ist eine Dampfzufuhrleitung 22
so stark, daß es auf einer Trommel 2 aufgewickelt an die Walze 16 angeschlossen. Die Walze 16 wird
werden und von dieser durch ein Rollenpaar 3/4 ab- mindestens auf etwa 145° C erwärmt und die Folie
gezogen werden kann, zwischen denen Metallunter- 11 an die Walze 16 herangeführt, wie dies in F i g. 1
blech der Bearbeitungsstelle zugeführt wird. Nach dargestellt ist, um selbst vorgewärmt werden zu kön-Durchlaufen
des Rollenpaares 3/4 wird das Metall- 65 nen. Infolge der geringen Dicke der Folie 11 wird sie
unterblech 1 mit einer Schicht aus einem flüssigen, durch Berührung mit der Walze 16 und dem mit
in der Wärme erhärtenden Gummi-Harzkleber 5 dem Gummi-Harzkleber 5 überzogenen Metallunterüberzogen,
welcher durch ein Messer oder Blatt 6 blech 1 fast augenblicklich auf hohe Temperatur ge-
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe aus einem Metallunterblech und
einer transparenten Plastikfolie von 0,0125 bis 0,25 mm Stärke, welche thermoplastisch ist, jedoch
ihre Eigenschaften, welche sie bei Raumtemperatur besitzt, bis mindestens zu einer Temperatur
von 145° C behält, und einer auf der Rückseite dieser Folie aufgedampften Schicht
aus reflektierendem Metall, welche dünner als die Plastikfolie ist, dadurchgekennzeichnet,
daß eine zur Gruppe der Polyvinylfluoride, der Polyester, der Polyamide oder einem fluorierten
Mischpolymer von Äthyl-Propionat gehörende Folie verwendet wird und auf deren mit der
Metallschicht bedampfter Rückseite eine Lösung eines an sich bekannten, in der Wärme erstarrenden
Gummi-Harzklebers auf Phenolharzbasis aufgebracht und durch Erwärmen getrocknet wird, daß femer die gleiche Klebelösung in an
sich bekannter Weise auf eine Seite des Unterbleches aufgebracht und das so beschichtete
Blech auf wenigstens 200° C erwärmt wird, um das Klebmittel trocknen und teilweise abbinden
zu lassen, worauf die Plastikfolie erwärmt und Unterblech und Plastikfolie mit aufeinanderliegenden
Klebeschichten in an sich bekannter Weise in erwärmtem Zustand gewalzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plastikfolie mit der getrockneten
Klebstoffschicht ohne eine weitere Schutzschicht in Lagen direkt übereinander aufgewickelt
und erst später zur Vereinigung mit dem Unterblech abgerollt und auf 1450C erwärmt
wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Unterblech und
Plastikfolie bei einem Druck von etwa 10 kp/cm2 und einer Durchziehgeschwindigkeit von etwa
9 m/Min, unter gleichzeitiger Zuführung von Wärme gewalzt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Schweißtechnik, Soudure«, Zürich, 10. Mai 1962, S. 190 bis 199;
Zeitschrift »Schweißtechnik, Soudure«, Zürich, 10. Mai 1962, S. 190 bis 199;
Zeitschrift »Mitteilungen der Forschungsgesellschaft Blechverarbeitung e.V.«, September 1960,
S. 211 bis 222.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
7D9 520/396 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962R0033360 DE1237295B (de) | 1962-08-21 | 1962-08-21 | Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962R0033360 DE1237295B (de) | 1962-08-21 | 1962-08-21 | Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237295B true DE1237295B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=7404047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962R0033360 Pending DE1237295B (de) | 1962-08-21 | 1962-08-21 | Verfahren zur Herstellung stark reflektierender Schichtstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237295B (de) |
-
1962
- 1962-08-21 DE DE1962R0033360 patent/DE1237295B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
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